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PineDrama: TikToks neue Serien-App mit Suchtfaktor
Eine Minute pro Folge, Cliffhanger inklusive. TikTok startet mit PineDrama eine neue Serien-App. Die Clips sind extrem kurz, vertikal und machen schnell süchtig – mit großem Marktpotenzial. Kritische Stimmen sehen neues Futter fürs Scroll-Gehirn. Brain Rot incoming?
Kurz, dramatisch, süchtig machend. TikTok hat überraschend und ohne große Vorankündigung eine neue App gestartet, die sich anfühlt wie TikTok, aber eher wie eine Streaming-Plattform funktioniert. Die App heißt PineDrama und setzt komplett auf sogenannte Mikrodramen. Viele der Inhalte entstehen dabei KI-gestützt oder vollständig KI-generiert. Sie ist für iOS und Android – allerdings zunächst nur in nur in den USA und Brasilien – verfügbar.
Ein neues Entertainment-Gefüge: Warum TikTok jetzt auf Serien setzt
Zuerst machte Business Insider den Launch öffentlich, kurz darauf griffen Publisher wie TechCrunch das Thema auf und ordneten ein, warum TikTok gerade jetzt auf Mikrodramen setzt. Der Schritt fällt in eine Phase, in der mehrere Entwicklungen zusammenlaufen und neue Chancen für Entertainment-Anbieter:innen eröffnen. Diverse Plattformen versuchen zunehmend, Reichweite, Inhalte und Formate enger zu verzahnen und so neue Felder jenseits klassischer Social-Media-Logiken zu besetzen. KI spielt dabei eine zentrale Rolle, weil sie Produktionsprozesse beschleunigt und serielle Inhalte in hoher Frequenz ermöglicht.
PineDrama ist Teil dieser Verschiebung. TikTok baut derzeit den eigenen kulturellen Einfluss deutlich aus und bewegt sich zunehmend an der Schnittstelle von Social Media, Streaming und Event-Unterhaltung. Dass selbst die FIFA für die WM 2026 auf TikTok setzt, verdeutlicht, wie stark der Trend zu neuen Allianzen geworden ist, bei denen große Namen unterschiedlicher Branchen ihre Reichweite bündeln und ihre Marktmacht über klassische Mediengrenzen hinweg ausbauen. Gleichzeitig reicht diese Entwicklung längst über einzelne Akteur:innen hinaus. Die Oscars werden ab 2029 bei YouTube übertragen, die 100. Verleihung ist die letzte im klassischen Fernsehen. Und auch Instagram holt die eigenen Inhalte auf den Big Screen, indem Reels inzwischen direkt auf dem Fernseher laufen.
Bei all den schnellen, oft als bahnbrechend gefeierten Entwicklungen überrascht es kaum, dass sich parallel ein Gegentrend formiert. Auf TikTok boomt derzeit ein Nostalgie-Hype rund um das Jahr 2016 – von alten Snapchat-Filtern bis hin zu viralen Sounds vergangener Jahre, die plötzlich wieder im Feed auftauchen.
2016 ist wieder da:
Nostalgie-Hype auf TikTok bringt alte Trends zurück

TikTok, aber jede Story geht weiter
Wer PineDrama öffnet, merkt sofort: Das hier ist kein klassisches Streaming. Der Feed sieht aus wie bei TikTok, nur dass jedes Video Part einer fortlaufenden Geschichte ist. Eine Episode dauert meist rund eine Minute. Danach kommt direkt die nächste. Und natürlich, so wie es sich für ein süchtig machendes Format gehört, endet fast jede Folge mit einem Cliffhanger. KI hilft dabei, diese Dramaturgie in Serie zu skalieren, etwa durch automatisierte Story-Entwürfe, visuelle Elemente oder schnelle Lokalisierung für verschiedene Märkte.
In der App findest du Genres wie Romance, Thriller oder Familiendrama. Titel wie Love at First Bite oder The Officer Fell for Me kommen laut App-Anzeigen teils auf über hundert Millionen Views. Über einen Trending Tab kannst du sehen, was gerade viral geht. Alternativ lässt du dich einfach durch personalisierte Empfehlungen treiben. Auch hier ist KI Teil der Logik, sowohl bei der Ausspielung als auch bei der schnellen Produktion neuer Serien.

Praktisch für Binge Fans: Es gibt einen Wiedergabeverlauf, Favoritenlisten, Kommentare und einen Vollbildmodus ohne Ablenkung. PineDrama ist aktuell kostenlos und komplett werbefrei. Einloggen können sich User, die Zugang haben, mit ihrem bestehenden TikTok Account.
Eine Minute noch: Wie Mikrodramen Aufmerksamkeit binden – und belasten
Mikrodramen passen perfekt zur mobilen Nutzung. Viele Nutzer:innen wollen kurze Unterhaltungseinheiten, die sich zwischendurch schauen lassen. Vertikales Storytelling fügt sich in die Sehgewohnheiten der TikTok Community ein. Und personalisierte Feeds sorgen dafür, dass du genau die Stories siehst, die dich packen. KI verstärkt diesen Effekt, indem Inhalte schneller getestet, angepasst und neu ausgespielt werden können.
Plattformen wie ReelShort und DramaBox zeigen bereits seit einiger Zeit, dass dieses Modell funktioniert. Sie erreichen mit einfachen, klar erzählten Mikroserien hohe Abrufzahlen und binden Zuschauer:innen über kurze Episoden und konsequente Cliffhanger. Entsprechend wächst auch die wirtschaftliche Relevanz des Formats. Laut Variety könnte der Markt bis 2030 auf rund 26 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz anwachsen – und somit aus der Nischenecke kommen.
Trotz aller Faszination gibt es auch kritische Stimmen zur Wirkung solcher Formate. Eine große Meta-Analyse, veröffentlicht über die U.S. National Library of Medicine (PubMed) und unter Beteiligung von Forschenden mehrerer Universitäten, wertete Daten von über 98.000 Personen aus. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass intensiver Kurzvideokonsum mit schlechterer Aufmerksamkeit und schwächerer kognitiver Kontrolle einhergeht. Ähnliche Befunde greifen auch Markt- und Medienanalysen auf. Eine Auswertung von eMarketer fasst mehrere Studien zusammen und zeigt, dass die vielfache Nutzung von Kurzvideoplattformen mit erhöhtem Stress- und Angstempfinden korreliert. Darüber hinaus beschäftigen sich mehrere psychologische Studien mit dem Phänomen der sogenannten „Short-Form Video Addiction“. Forschende, unter anderem aus China und den USA, berichten von Zusammenhängen zwischen exzessivem Kurzvideokonsum sowie Aufmerksamkeits- und Gedächtniseffekten, insbesondere bei jungen Nutzer:innen. Dieses Muster wird in der Community auch als „Brain Rot“ beschrieben – ein Begriff, der den mentalen Nebel und die reduzierte Konzentration nach langem Scrollen umschreibt.
TikTok hat aus Quibi gelernt
Kurzformserien sind allerdings kein Selbstläufer. 2020 scheiterte die Streaming App Quibi, gegründet von Jeffrey Katzenberg, Mitbegründer von DreamWorks und ehemaliger Disney Manager, trotz milliardenschwerer Finanzierung. Das Problem: Quibi setzte auf kurze Episoden mit bekannten Hollywood Stars, übertrug dabei jedoch klassische Serienlogiken auf ein neues Format. Inhalte wurden verkürzt, aber nicht neu gedacht. Das Publikum blieb aus, und bereits nach sechs Monaten wurde der Dienst wieder eingestellt.
ReelShort und DramaBox gingen einen anderen Weg und waren genau dort erfolgreich, wo Quibi scheiterte. Statt Hollywood-Serien zu kürzen, produzierten sie von Anfang an Low-Budget Stories für das Mikroformat. Die Serien setzen auf Spannung ab der ersten Sekunde, Genres wie Romance oder Rachethriller und durchgehende Cliffhanger. Gedreht wurde meist mit Schauspieler:innen ohne Gewerkschaftsanbindung. Statt ein breites Publikum anzusprechen, richteten sich die Inhalte gezielt an Fans leichter, emotionaler Stoffe. Wie stark dieses Modell aufgeht, zeigt auch die nachfolgende Tabelle: Auf dem Smartphone erzielt die Mikrodramaplattform DramaBox teils mehr tägliche Nutzungszeit als klassische Streaming-Dienste wie Peacock oder HBO Max.

TikToks Serienexperiment: Wie groß wird PineDrama?
TikTok will nicht nur Clips. TikTok will Geschichten. Und zwar genau so kurz, vertikal und süchtig machend, wie seine User sie ohnehin konsumieren. Noch ist jedoch unklar, wie PineDrama künftig monetarisiert werden soll.
Derzeit verzichtet die App sowohl auf Werbung als auch auf eine Bezahlschranke. Sollte PineDrama die Experimentierphase verlassen, gelten Abonnements oder andere Erlösmodelle als naheliegende Optionen. Gleichzeitig weisen Analyst:innen darauf hin, dass es teuer ist, Nutzer:innen zu gewinnen und sie dauerhaft an eine neue Plattform zu binden. KI-gestützte Produktionsprozesse könnten hier zum entscheidenden Hebel werden, weil sie Inhalte günstiger, schneller und in größerer Stückzahl ermöglichen.
Für TikTok ist PineDrama trotzdem ein logischer Schritt. Das Unternehmen testet Mikroserien bereits seit Längerem unter TikTok Minis. Viele Anbieter:innen aus diesem Bereich sind auch bei PineDrama vertreten. Der Mutterkonzern ByteDance hat zudem in Asien mit Douyin und spezialisierten Apps längst Erfahrung mit dem Format.
TikTok Next 2026:
Marken brauchen jetzt „unersetzlichen Instinkt“

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Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben
Inzwischen ist für Advertiser wiederum absehbar, was Werbung bei ChatGPT kosten soll. 60 US-Dollar werden für 1.000 Views im CPM-Modell aufgerufen, während für die ersten Werbetreibenden hunderttausende US-Dollar an Ausgabezusagen gefordert sind. Trotz dieser Kosten hat OpenAI eine Reihe interessierter Unternehmen und Konzerne für das Pilotprogramm gefunden. Dazu zählt zum Beispiel WPP Media mit Klient:innen wie Adobe, Audemars Piguet, Audible, Ford, Mazda und Co. Aber auch Target und HelloFresh sind erste Kund:innen.
Für OpenAI geht es bei der Integration von Werbung in erster Linie um die Monetarisierung von hunderten Millionen Usern. Zugleich möchte das Unternehmen damit den kostenfreien Zugang zu KI-Lösungen wie ChatGPT weiterhin ermöglichen. Asad Awan, Ads and Monetization Lead bei OpenAI, erklärt:
We believe ads play an important role in continuing to support broad access to AI. By working closely with partners like Adobe in this pilot, we’re able to thoughtfully test new ad experiences and learn together to ensure ads are separate and clearly distinct, relevant, and useful while maintaining the trust people place in ChatGPT.
Er betont zum einen erneut, dass die Ads von den Antworten getrennt und klar markiert sein sollen. Zum anderen geht er auf die Testerfahrungen ein, die das Werbeumfeld für die weitere Nutzung ebnen sollen. Immerhin hat OpenAI bereits angekündigt, noch im Laufe des Jahres weitere Abrechnungsmodelle und Anzeigenformate einführen zu wollen.
Die Gründe der Advertiser, um auf ChatGPT zu werben
Geht es nach dem renommierten und einflussreichen Tech-Unternehmen Adobe, ist die Sichtbarkeit von Marken in AI-Lösungen eine Priorität für Unternehmen. Nicht umsonst hat Adobe kürzlich die für die GEO relevante Analytics-Plattform Semrush in einem Milliarden-Deal übernommen.
As AI platforms become a new interface between customers and brands, visibility is also essential […],
schreiben Patrick Brown und Varun Parmar in einem dedizierten Blog-Beitrag zum Thema und nehmen damit zwar Bezug auf die eigenen Lösungen. Doch im Kern spiegelt die Aussage ebenso Adobes Beteiligung am Pilotprogramm für die ChatGPT Ads wider. So erklären die beiden weiter:
Our early participation reflects our belief that the future of marketing will be built at the intersection of creativity, data and AI-powered experiences.
Adobe wird auf ChatGPT Ads für Acrobat Studio und Adobe Firefly schalten. Das Team ist der Auffassung:
[…] The pilot will help us better understand how ads can provide helpful, relevant experiences, while maintaining the trust users place in ChatGPT responses and OpenAI’s privacy framework.
Doug Wyatt, Senior Director für Growth Media, Americas bei Adobe, sieht im Werbetest eine Chance, um das LLM-basierte Nutzungsverhalten der User noch besser zu verstehen und zu prüfen, wie Adobe in KI-Kontexten „in Formen, die bedeutenden Mehrwert für Kund:innen bieten,“ auftauchen kann.
Es ist der Kern der Werbeidee, in den Kontexten aufzutauchen, die für User besonders relevant sind. Dazu gehört ChatGPT zweifelsohne. Über 800 Millionen wöchentlich aktive User hat der OpenAI-Dienst bereits. Auch Audible wirbt im Rahmen der OpenAI-Kooperation mit WPP Media dort. Tom McKenna, Global Head of Media, Ops and Business Development beim Unternehmen, erklärt, dass KI grundlegend verändert habe, wie Menschen ihre Leben planen und dabei mit Marken interagieren. Deshalb könnte Audible über die AI Chats, die Millionen User ohnehin täglich nutzen, neue User gewinnen.
[…] We’re excited to join the OpenAI Ad Pilot Program to reach new audiobook listeners through a platform they’re already using daily. This test allows us to explore ways to meet customers where they naturally are – in the AI-powered spaces that have become part of their everyday routine.
Der Chief Marketing Officer von Mazda North American Operations, Brad Audet, ist ebenfalls der Meinung, dass es notwendig ist, die Wirkung von Werbung im AI-Umfeld auf das Verhältnis zwischen Kund:innen und Brands zu evaluieren und betont:
Exploring new media environments responsibly is critical as marketing continues to evolve […].
„Relevant moments beyond traditional media placement“ – Werbung in High-Intent-Momenten
Ein weiteres Unternehmen, das auf ChatGPT wirbt, ist HelloFresh. Patrick Stal ist für das Marketing verantwortlich und erklärt in einem Artikel auf LinkedIn, dass sich das „Wo“ in Bezug auf die Werbekonfrontation der User verändert. Jahrelang sei vor allem der Suchmaschinenmarkt und Social Media relevant gewesen, um User in ihrer Journey zu erreichen.
[…] We are moving from a world of ‘search and click‘ to a world of ‘ask and converse‘. As conversational AI becomes a primary tool for how millions of people plan their lives, organize their kitchens, seek culinary inspiration, and manage their time, the way they discover brands is undergoing a fundamental shift.
In der Lernphase mit Ads auf ChatGPT möchte HelloFresh User in High-Intent-Momenten erreichen, etwa, wenn sie nach Ernährungsvorschlägen fragen. Dabei würden sie nicht nur browsen, sondern ein Problem lösen wollen – das liefere den Intent-Faktor. Und die Ads sollten dann nicht nur Werbung sein, sondern eine Lösung anbieten.
This test is about more than just a new channel; it is a signal of where consumer discovery is headed. As we move further into this era of conversational AI, the brands that succeed will be those that prioritize helpfulness over intrusion […].
Für HelloFresh bedeutet der Werbetest eine Option zur Diversifizierung der Werbemöglichkeiten mit Blick auf eine fragmentierte digitale Landschaft und die AI-gestützte Discovery der Zukunft.
Das gilt auch für Target. E-Commerce-Unternehmen wird zusammen mit Klient:innen der Retail-Media-Sparte Roundel ebenso Werbung auf ChatGPT schalten. Dabei soll vor allem der Effekt neuartiger Werbeplatzierungen ausgelotet werden. Immerhin gab es ChatGPT bis vor wenigen Jahren gar nicht; gleiches gilt für große AI Chatbots wie Gemini und den AI Mode auf Google. Heute sind sie allerdings ein wichtiger Bestandteil des digitalen Alltags von hunderten Millionen Usern. Deshalb verschiebt sich auch die Werbung in diese Bereiche, ist dort aber noch vergleichsweise jung. Das eröffnet für Advertiser die Chance, als Early Adopter Sichtbarkeit für ihre Marken zu generieren und die Werbewahrnehmung zu erforschen.
Target möchte in diesem Kontext „relevant moments beyond traditional media placements“ anvisieren. Das Unternehmen weiß um die Relevanz, die ChatGPT für das eigene Business hat. Nach eigenen Angaben wächst der Traffic von ChatGPT zu Target pro Monat im Schnitt um 40 Prozent. Demnach soll die Werbung in diesem Bereich Targets Ziel folgen, User und Kund:innen in ihrer Journey immer dort zu erreichen, wo sie sind – eben auch in AI Chats. Dort könnten User beispielsweise Werbung für einen Air Fryer sehen, wenn sie per Prompt nach Küchengeräten fragen, die Alltagsgerichte in der Zubereitung vereinfachen können.
Walmart hat sich dem Agentic Commerce verschrieben und sogar eine eigene App für ChatGPT entwickelt sowie Google beim Aufbau des Universal Commerce Protocol unterstützt, das den Einkauf im KI-Kontext langfristig deutlich vorantreiben könnte. Überhaupt könnten die Ads im AI Chat eine besondere Wirkung entfalten. Denn mit Möglichkeiten wie dem Instant Checkout auf ChatGPT oder auch unmittelbaren Einkaufsoptionen direkt im AI Mode, die bald starten, könnten User direkt von der Werbewahrnehmung zur Conversion übergehen, ohne Klick auf Retailer Websites. Das Shopping im Internet würde sich drastisch verändern, was wiederum Implikationen für die Werbeumgebung mit sich bringt.

Werbereaktion bei Google, Hohn von Anthropic
Während OpenAI für ChatGPT die Werbung langsam ins Rollen bringt, hat die Konkurrenz von Google schon lange Ads in AI Overviews und auch im AI Mode parat. In letzterem starten neuerdings beispielsweise Direct Offers als exklusive Angebote wie Rabatte für User der KI-Suche. Zudem hat Google jüngst eine weitere shopping-bezogene Werbelösung für den AI Mode vorgestellt. Dabei werden Retailer mit Angeboten angezeigt, die inhaltlich zur Konversation der User im AI Mode passen. Google erklärt:
AI Mode already surfaces organic shopping recommendations based on what’s most relevant to a query. Now, we’re testing a new ad format to showcase retailers that offer those products, clearly marked as sponsored. This new format helps shoppers easily find convenient buying options, and offers retailers the opportunity to show up in these key moments of consideration […].
We’re reinventing ads for the new era of Search and making them a natural part of the conversation. AI Mode already surfaces organic shopping recommendations and now we are testing a new ad format within AI Mode to show retailers that offer those products – clearly marked as… pic.twitter.com/1CgmogGPZe
— Vidhya Srinivasan (@VidsSrinivasan) February 11, 2026
Ein anderes KI-Unternehmen positioniert sich im Wettbewerb dagegen ganz anders. Anthropic erklärte jüngst, dass der eigene AI Chatbot Claude werbefrei bleiben werde.
There are many good places for advertising. A conversation with Claude is not one of them.
Deshalb werden User auch künftig keine gesponserten Links im Chat sehen und auch die Konversationen sollen in keiner Weise durch Advertiser oder Dritten beeinflusst werden. Vielmehr strebe man an, mit Claude eine Kreations- und Arbeitsumgebung zu schaffen, die an klassische Werkzeuge und Kontexte der nicht-digitalen Welt erinnert:
Our experience of using the internet has made it easy to assume that advertising on the products we use is inevitable. But open a notebook, pick up a well-crafted tool, or stand in front of a clean chalkboard, and there are no ads in sight.
Um diesen neu geschaffenen Fakt der Werbefreiheit Claudes zu untermauern, hat das Unternehmen für den zurückliegenden Super Bowl im Februar Ads kreiert. Dabei werden Ads in AI Chats auf humoristische Weise zugespitzt, was als Angriff auf Google und insbesondere OpenAI Wirkung zeigt.
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