Online Marketing & SEO
Pinterest erweitert Shopping Tools für den internationalen Handel
Von automatischen Übersetzungen bis hin zu länderübergreifenden Werbekampagnen, wir stellen dir die neuen Funktionen vor, mit denen Pinterest den internationalen Online-Handel einfacher machen möchte und von denen viele Marken profitieren können.
Pinterest baut seine Shopping-Funktionen weiter aus und richtet den Fokus stärker auf den internationalen Online-Handel. Mit mehreren neuen Tools sollen Händler:innen ihre Produkte einfacher in verschiedenen Ländern anbieten und grenzüberschreitende Werbekampagnen effizienter verwalten können.
Länder- und Sprach-Feeds sollen die Lokalisierung erleichtern
Eine der wichtigsten Neuerungen sind die sogenannten Länder- und Sprach-Feeds. Sie ermöglichen es Händler:innen, Produktinformationen wie Preise, Währungen oder Beschreibungen an einzelne Märkte anzupassen, ohne den gesamten Produktkatalog mehrfach anlegen zu müssen. Das dürfte vor allem Unternehmen entgegenkommen, die ihr Sortiment in mehreren Ländern anbieten und den Pflegeaufwand möglichst gering halten möchten.

Auf Pinterest kannst du das Setup wählen, welches zu deiner aktuellen Arbeitsweise passt:
- Verwende primäre Länder-Feeds, wenn jeder Markt über eine eigene vollständige Datenquelle verfügt. Das ist eine gute Lösung, wenn du je nach Land mehr Kontrolle möchtest, etwa bei unterschiedlichen Sortimenten, Preisregeln oder Merchandising-Strategien für die verschiedenen Länder.
- Nutze zusätzliche Länder- und Sprach-Feeds als extra Ebene zu deiner Hauptdatenquelle. Länder-Feeds enthalten lokalisierte Preise und Währungen, Sprach-Feeds hingegen lokalisierte Titel und Beschreibungen. Dies ist ein einfacherer Ansatz für die Lokalisierung, wenn der Großteil deines Sortiments in mehreren Märkten gleich ist.
Länderübergreifende Shopping-Kampagnen
Mit der Funktion automatische Lokalisierung übernimmt Pinterest künftig einen Teil der Anpassungsarbeit. Produkttitel und -beschreibungen können automatisch übersetzt und Preise in die jeweilige Landeswährung umgerechnet werden. Dadurch sollen Händler:innen neue Märkte testen können, ohne zunächst umfangreiche lokalisierte Produktdaten erstellen zu müssen.
Auch das Kampagnen-Management wird erweitert. Mithilfe länderübergreifender Shopping-Kampagnen lassen sich Anzeigen künftig für mehrere Zielmärkte gleichzeitig aus einer einzigen Anzeigengruppe steuern. Unternehmen müssen ihre Shopping-Kampagnen damit nicht mehr zwingend für jedes Land separat aufsetzen und verwalten. Das spart Zeit und sorgt für eine übersichtlichere Kampagnenstruktur. Gleichzeitig können ähnliche Märkte gebündelt werden, wodurch mehr Leistungsdaten zusammenlaufen. Das soll dabei helfen, Kampagnen schneller zu optimieren und ihre Performance besser auszuwerten.
Neue Marktübersicht im Shopping-Katalog
Ergänzt werden die neuen Funktionen durch die Ansicht „Märkte“ im Bereich „Kataloge“. Dort erhalten Händler:innen einen zentralen Überblick darüber, in welchen Ländern ihre Shopping-Angebote bereits aktiv sind und wie sie sich entwickeln. Neben Kennzahlen wie Impressionen oder Klicks können Unternehmen auch erkennen, welche Märkte besonders viel Potenzial bieten. Darüber hinaus lassen sich neue Zielmärkte direkt hinzufügen und bei Bedarf automatische Übersetzungen sowie Währungsumrechnungen aktivieren. Statt Informationen aus verschiedenen Kampagnen zusammenzutragen, sollen Händler:innen ihre internationalen Aktivitäten künftig an einer zentralen Stelle im Blick behalten können.
Mit den neuen Shopping Tools reagiert Pinterest auf die wachsende Bedeutung des internationalen Online-Handels. Ziel ist es, die Verwaltung grenzüberschreitender Produktkataloge und Werbekampagnen zu vereinfachen. Ob die neuen Funktionen den Arbeitsalltag tatsächlich spürbar erleichtern, wird sich allerdings erst im praktischen Einsatz zeigen, insbesondere mit Blick auf die Qualität der automatischen Übersetzungen und Lokalisierungen.
Von Ask Pinterest bis Shopping App:
So baut Pinterest seine Plattform um
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