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Pitchdeck: So sieht die perfekte letzte Slide für Investoren aus


Pitchdeck: So sieht die perfekte letzte Slide für Investoren aus

Arnas Bräutigam ist Co-Founder der Business-Angel-Plattform AddedVal.io und selbst Mikro-Angel-Investor. Er unterstützt Frühphasen-Startups beim Fundraising durch Pitchdeck-Optimierung, Investoren-Daten und viele Best Practices.
Arnas Bräutigam/Getty Images; Collage: Gründerszene

Der Pitch ist vorbei. Das Geschäftsmodell ist erklärt, der Markt eingeordnet, die Zahlen sind auf dem Tisch. Jetzt bleibt oft nur noch eine Slide – die letzte. Die Call-To-Action (CTA) Slide ist der Übergang vom Pitch zur Handlung. Sie ist kein formaler Abschluss, sondern der Moment, in dem klar werden muss, was als Nächstes passieren soll.

Warum Investoren eine klare Handlungsaufforderung brauchen

Investoren sind effizient. Sie sehen viele Decks, treffen viele Gründer und arbeiten unter Zeitdruck. Auch wenn dein Startup überzeugt, konkurrierst du immer mit anderen Themen im Kopf des Investors.

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Zwar finden Investoren in der Regel einen Weg, Kontakt mit dir aufzunehmen. Die entscheidende Frage ist aber: Warum solltest du es ihnen schwer machen, nachdem du so viel Zeit in ein gutes Pitchdeck investiert hast? Wer Gespräche führen will, muss klar sagen, was der nächste Schritt ist.

Aus den vielen erfolgreichen Decks, die wir in den letzten Jahren auf AddedVal.io gesehen haben, können wir die folgenden vier Elemente ableiten.

Element 1: Ein klarer, selbstbewusster Call to Action





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12 millionenschwere Investments, die Lust auf mehr machen


#DealMonitor

Investment-Bilanz für den Januar: Im vergangenen Monat zählten wir 12 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 1,7 Milliarden Euro bewegt wurden. Darunter Cloover, Parloa, Oviva, osapiens, RobCo und Orbem.

12 millionenschwere Investments, die Lust auf mehr machen

Unser Investmentrückblick auf den Januar 2026: Auch im vergangenen Monat konnten einige Startups, Scaleups und Grownups wieder üppige Millionenbeträge einsammeln. Manche dieser Unternehmen kennt in der Startup-Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge weiter unter dem Szene-Radar. Hier die größten Finanzierungsrunden der vergangenen Wochen, es geht dabei um rund 1,7 Milliarden Euro.

Cloover
+++ Der englische Geldgeber MMC Ventures, der amerikanische FinTech-Geldgeber QED Investors, Lowercarbon Capital, BNVT Capital, Bosch Ventures, Centrotec und Earthshot Ventures investieren 22 Millionen US-Dollar in Cloover. Zudem sichert sich das Unternehmen „von einer führenden europäischen Bank“ eine Fremdkapitalfazilität über 1,2 Milliarden US-Dollar. Mehr über Cloover

Parloa
+++ Der amerikanische Risikokapitalgeber General Catalyst, EQT Ventures, Altimeter Capital, Durable Capital Partners und Mosaic Ventures investieren 350 Millionen US-Dollar in das Berliner AI-Unicorn Parloa. Die Bewertung steigt dabei auf 3 Milliarden Dollar. Mehr über Parloa

Oviva 
+++ Der schwedische Investor Kinnevik, der englische Growth-Equity-Geldgeber Planet First Partners, der dänische Investor A.P. Moller Holding, Lunate, EGS Beteiligungen AG, Norrsken VC und Altinvestor Sofina investieren 200 Millionen Euro (Primary- und Secondary-Investment) in Oviva. Mehr zu Oviva

osapiens
+++ Der milliardenschwere Late-Stage-Investor Decarbonization Partners, ein Joint Venture von Temasek und BlackRock, sowie Altinvestoren wie Goldman Sachs Alternatives und Armira Growth investieren 100 Millionen US-Dollar (Series C) in osapiens. Im Zuge der Investmentrunde steigt das Unternehmen zum Unicorn (Bewertung: 1 Milliarde) auf. Mehr über osapiens

RobCo
+++ Der amerikanische Geldgeber Lightspeed Venture Partners, Lingotto Innovation (Agnelli), Sequoia Capital, Greenfield Partners, Kindred Capital und Leitmotif (Volkswagen) investieren 100 Millionen US-Dollar in RobCo. Mehr über RobCo

Orbem
+++ Der niederländische Deeptech-Investor Innovation Industries, der französische Venture-Capital-geber Supernova Invest sowie Altinvestoren wie General Catalyst, 83North, The Venture Collective und Possible Ventures investieren 55,5 Millionen Euro in Orbem. Mehr über Orbem

Recare 
+++ Der Versicherungs- und Risikomanagementanbieter DNV, CIBC Innovation Banking und weitere Investoren investieren 37 Millionen Euro (einschließlich einer Option von 7 Millionen) in Recare.. Mehr über Recare

heyData
+++ Der Growth-Investor Riverside Acceleration Capital und Co. investieren 16,5 Millionen US-Dollar in heyData. Mehr über heyData

one.five
+++ Dr. Hans Riegel Holding (HARIBO), der türkische Investor 212 NexT, SymbiaVC, der Investmentarm der Barbara Peifer Privatstiftung, Btomorrow Ventures aus London, KIMPA Impact, Zubi Capital, Speedinvest, Planet A, Green Generation Fund, Climentum Capital, Revent und WEPA Ventures investieren 14 Millionen Euro in one.five. Mehr über one.five

GeneralMind
+++ Der Schweizer Venture Capitalist Lakestar, Leo Capital aus Singapur, der Berliner Geldgeber Lucid Capital, Heliad, BOOOM aus München sowie die Business Angels Alexander Kudlich, Jens Urbaniak, Samir Sood und Vishal Lugani investieren 12 Millionen US-Dollar in GeneralMind. Mehr über GeneralMind

Sinpex
+++ Der französische Investor BlackFin Capital Partners und Altinvestoren wie ACE Ventures und TX Ventures investieren 10 Millionen Euro in Sinpex. Mehr über Sinpex

metergrid 
+++ Der niederländische Energie-Investor SET Ventures sowie die Altinvestoren Hager Group, LBBW Venture Capital, Mätch VC und mehrere Business Angels investieren 10 Millionen Euro in Metergrid. Mehr über Metergrid

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): KI



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Wie ihr mit diesem Trick Verhandlungen schnell für euch entscheidet


In unserem Podcast Royal GS teilt Nikita Fahrenholz einen Trick, wie man schnell zu einem Deal kommt. Spoiler: Er hat etwas mit schnellen Rechenaufgaben zu tun.

Wie ihr mit diesem Trick Verhandlungen schnell für euch entscheidet

Martin Eyerer (links) und Nikita Fahrenholz sprechen jede Woche im Gründerszene-Podcast Royal GS über Themen aus der Startup-Welt.
Glen David

Ein gutes Business braucht gute Deals und die muss man verhandeln. Einen guten Deal macht aus, dass man ihn nicht nach zwei, drei oder fünf Jahren wieder neu verhandeln will – das sagen Nikita Fahrenholz (Gründer von Delivery Hero & Fahrengold) und Martin Eyerer (Ex-CEO Factory Berlin, Unternehmer, Techno-DJ) in der neusten Folge von unserem Podcast Royal GS.

Hört die Folge hier: Spotify und Apple Podcast

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Wichtigster Hack für die Vorbereitung

Grundlage für jede Verhandlung sei laut Fahrenholz „übertrieben viele Fakten zu kennen“, wie er sagt. Am besten finde man heraus, was dem Gegenüber beim Deal wichtig ist. Das sei der wichtigste Part beim Verhandeln. Um das zu erreichen, lasse man sein Gegenüber am besten möglichst viel erzählen und spricht zu Beginn selbst nicht so viel. „Wer fragt, sitzt am Drücker“, sagt Eyerer.

Wie man schnell zu einem Deal kommt

Wer die Fakten kennt, könne laut Fahrenholz mit diesem Trick schnell zu einem erfolgreichen Deal kommen: kurze Rechenaufgaben. Fahrenholz habe diese Taktik früher angwendet, zum Beispiel um in eine Firma zu investieren oder um Geld von Investoren einzusammeln. Am besten müsst ihr dafür schnell im Kopf rechnen können oder verschiedene Rechnungen vorbereiten.

Fahrenholz nennt als Beispiel: „Man spricht über einen Deal und es geht um eine Kaufsumme. Dann sagst du: Wir könnten theoretisch hier die Summe um fünf Prozent verkleinern, aber dafür gibst du mir hinten raus einen zehn Prozent Revenue Share [Anm. d. Red.: Umsatzbeteiligung] auf diese Losgröße. Die hast du ja im Budget. Damals in der Datei, die du mir geschickt hast, steht das drinnen. Ansonsten machen wir einfach Mindestcap [Anm. d. Red.: Mindestbetrag] bei 50.000 Euro, cool oder?“

Nachteil dieser Taktik

Die Taktik habe laut Fahrenholz folgenden Effekt: Das Gegenüber muss schnell mitrechnen und die Fakten ebenso alle parat haben. Ist das nicht der Fall, bringe man dann sein Gegenüber in die Situation, sein Gesicht wahren zu wollen. Deswegen würden viele laut Fahrenholz auf den Deal einsteigen. Er selbst wende die Taktik nicht mehr an, wie er sagt.

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Dauerstress als Unternehmer: Wie hält man das bitte aus?

Wenn er für seine Firma Fahrengold verhandle, verfolge Fahrenholz mittlerweile eine andere Taktik. „Ich habe für mich entschieden, ich bin as honest as it can be. Um dem Partner zu sagen, pass mal auf, du kriegst hier genau das, was du kaufst. Und es geht hier am Ende um eine langfristige Partnerschaft und um Vertrauen.“ Keine riesigen Versprechen, stattdessen Transparenz und eine klare Range, die ein Investor erwarten kann. „Das ist einfach ein psychologischer Handshake, den ich total ernst meine.“

P.S.: Was bei beiden bei Verhandlungen übrigens gar nicht gut ankommt: Wenn der Deal eigentlich schon beschlossen ist und jemand kurz vor Vertragsabschluss nochmal nachverhandelt.

Alle Folgen im Überblick

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Wenn Senioren stürzen: Startup erhält 8,5 Millionen Euro für seine Notruf-Idee


Wenn Senioren stürzen: Startup erhält 8,5 Millionen Euro für seine Notruf-Idee

Michael Hummels (CTO, links) und Marlon Besuch (CEO, rechts) haben ein mobiles Notrufsystem entwickelt, das auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten ist.

Das Soester Healthtech-Startup Gardia sichert sich frisches Kapital – und nimmt einen milliardenschweren Zukunftsmarkt ins Visier: die Sicherheit im Alter.

Wie das Startup mitteilt, haben sie eine Series-A-Finanzierung über 8,5 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom europäischen Venture-Capital-Investor Peak, beteiligt sind außerdem Amberra, Butterfly & Elephant sowie bestehende Investoren wie Bonventure, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Beurer und mehrere Business Angels.

Notruf ohne Smartphone

Hinter dem Startup stecken die Gründer Michael Hummels (CTO) und Marlon Besuch (CEO). Sie gründeten 2019 die Microsynetics GmbH. Weil sie selbst in ihren Familien erlebten, dass Menschen im hohen Alter von einer Notruflösung profitieren könnten, entwickelt sie ihr mobiles Notrufsystem unter der Marke Gardia.

Denn: Jährlich ereignen sich etwa 5,7 Millionen Stürze bei Senioren über 65 Jahren, heißt es in der Mitteilung des Startups. Viele der Betroffenen könnten nach einem Sturz nicht selbstständig aufstehen oder Hilfe rufen. So erhöht sich wiederum das Risiko für schwere Folgeschäden und Pflegebedürftigkeit.

Bestehende Notrufsysteme werden im Alltag nicht genutzt, weil sie stigmatisierend wirken oder zu kompliziert sind.

Die Lösung der Gründer: Ein Notrufarmband mit automatischer Sturzerkennung, das ohne Smartphone funktioniert und sowohl zu Hause als auch unterwegs genutzt werden kann – und das die Menschen gerne tragen. „Zuverlässige Sturzerkennung erfordert eine technologisch hochkomplexe und präzise Entwicklung“, sagt Marlon Besuch. „Gleichzeitig sehen wir, dass viele bestehende Notrufsysteme im Alltag nicht genutzt werden, weil sie stigmatisierend wirken oder zu kompliziert sind.“

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Ihr macht noch keinen Umsatz? So überzeugt ihr Investoren trotzdem

Mit dem frischen Kapital plant Gardia im DACH-Raum zu wachsen, international zu expandieren und Kooperationen im Pflege- und Gesundheitssektor auszubauen. Eine Partnerschaft mit Bosch soll die 24/7-Notrufbetreuung sicherstellen. Parallel tüfteln die Gründer an der nächsten Generation des Notrufsystems.

Das ist das Pitchdeck

Wir zeigen euch das Pitchdeck von Gardia, mit dem das Healthtech-Startup ihre Seriea-A-Finanzierungsrunde sichern konnte. Weitere Pitchdecks anderer Startups findet ihr hier.  





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