Künstliche Intelligenz
Porträt von John Ternus: Ist er Apples nächster CEO?
Die Umstände für die Präsentation einer historischen Apple-Produktneuerung waren am 10. November 2020 alles andere als ideal. Die Corona-Pandemie breitete sich verheerend schnell aus, die Weltwirtschaft rutschte in eine tiefe Rezession. Trotz der widrigen Rahmenbedingungen wollte Apple-Chef Tim Cook das „One More Thing“-Event nicht absagen. So kam John Ternus, der Leiter der Hardware-Sparte, zu seinem wichtigsten öffentlichen Auftritt: Er präsentierte die initialen Macs mit den hauseigenen M1-Chips. Sie hauchten der altgedienten Gerätekategorie neuen Schwung ein und ließen die vorausgehenden Intel-Macs über Nacht sehr alt aussehen.
Cook beschränkte sich auf eine kurze Einordnung: „Dies ist ein bedeutender Tag für den Mac und für Apple. Fortschritte dieser Größenordnung sind nur möglich, wenn man mutige Veränderungen vornimmt.“ Danach überließ er dem Jungstar Ternus die Bühne. Seitdem ist der passionierte Schwimmer aus Kalifornien immer wieder für den Chefposten im Gespräch. Beobachter sehen in ihm den künftigen Apple-CEO, sollte Tim Cook sich aus der Führungsspitze verabschieden.
- Ternus ist seit über 20 Jahren mit Apple-Hardware betraut.
- Er war an vielen Apple-Meilensteinen beteiligt.
- Jony Ives Abgang gab Ternus mehr Spielraum.
- Als Cook-Nachfolger braucht es jedoch mehr als nur Hardware-Expertise.
Feuertaufe gemeistert
Prominente Keynote-Auftritte bleiben bei Apple nicht dem Zufall überlassen: Sie dienen nicht nur der Produktvorstellung, sondern auch der sorgfältigen Präsentation des potenziellen Führungspersonals. Diese Vorstellung richtet sich nicht allein an Apple-Fans und Kunden, sondern ebenso an den Aufsichtsrat – das Board of Directors – und die Investoren.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Porträt von John Ternus: Ist er Apples nächster CEO?“.
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Künstliche Intelligenz
Native Apps mit PHP ohne Lizenzkosten – NativePHP öffnet Mobile-Version
NativePHP, eine Werkzeugsammlung für die Entwicklung nativer Desktop- und Mobile-Anwendungen mit PHP, öffnet sein Mobile-Framework für alle. Mit der Veröffentlichung von Version 3 steht NativePHP for Mobile kostenlos zur Verfügung – erschienen unter MIT-Lizenz. Entwicklerinnen und Entwickler können damit native Apps für iOS und Android erstellen, ohne ihre gewohnte PHP- und Laravel-Umgebung zu verlassen und ohne Lizenzkosten einplanen zu müssen.
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Open Source als neuer Kurs
Mit der Freigabe vollzieht das Projekt einen grundlegenden Strategiewechsel. Statt eines kostenpflichtigen Modells setzt NativePHP künftig vollständig auf Open Source. Die Maintainer versprechen sich davon mehr Beteiligung aus der Community und eine schnellere Weiterentwicklung. Der frei verfügbare Kern deckt nach Angaben des Projekts alle grundlegenden Funktionen ab, die für Entwicklung, Test und Betrieb nativer Mobile-Apps nötig sind.
Bestehende Anwendungen lassen sich laut Blogbeitrag weiterhin ohne Einschränkungen nutzen.
Modulare Architektur für Zusatzfunktionen
Parallel zur Öffnung hat das Team die technische Architektur überarbeitet. NativePHP for Mobile basiert künftig auf einem modularen Aufbau. Den minimalen freien Core nennt das Team NativePHP Air. Funktionen, die tiefer in die Betriebssysteme von iOS und Android eingreifen, wurden in separate Plugins ausgelagert.
Dazu gehören unter anderem Biometrie, Geolokalisierung, Push-Benachrichtigungen, sicherer Speicher sowie Zugriffe auf Kamera, NFC oder Scanner. Diese Funktionen bietet NativePHP als kostenpflichtige Premium-Plug-ins an, die einmalig lizenziert werden und projektübergreifend nutzbar sind.
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Neue Projekte können NativePHP for Mobile sofort kostenlos einsetzen. Für bestehende Kundinnen und Kunden kündigt das Projekt Übergangsregelungen an, abhängig von der bisherigen Lizenz.
(mdo)
Künstliche Intelligenz
MedConf 2026: Call for Papers für die heise-Konferenz zur Medizintechnik
Die MedConf zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten Treffpunkten der Medizintechnik-Community im deutschsprachigen Raum. Seit 2007 bringt die Konferenz Fach- und Führungskräfte zusammen und hat sich als feste Größe für Austausch, Weiterbildung und Networking etabliert. Ab 2026 wird die Veranstaltung unter dem Dach von heise conferences fortgeführt.
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Vom 19. bis 21. Mai 2026 lädt die MedConf nach München-Unterhaching ein. Erwartet werden Expertinnen und Experten aus Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Produktentwicklung sowie Regulatory Affairs, die sich über aktuelle technologische und regulatorische Herausforderungen der Branche austauschen möchten.
Aktuell läuft der Call for Papers: Noch bis zum 15. Februar 2026 können Interessierte ihre Vortragsvorschläge einreichen. Gesucht werden Beiträge unter anderem zu folgenden Themenfeldern:
- Entwicklung medizinischer Geräte
- Normen, Richtlinien und regulatorische Anforderungen
- Agile Methoden in der Medizintechnik
- Safety und Security
- Künstliche Intelligenz in medizinischen Anwendungen
- Software-Engineering
- Usability und Anwenderfreundlichkeit
- Entwicklung und Betrieb von Laboren
Die Vorträge sind mit 45 Minuten inklusive Fragerunde angesetzt und bieten Raum für praxisnahe Einblicke ebenso wie für strategische Perspektiven.
(mack)
Künstliche Intelligenz
Apple geflippt: Nach dem Foldable könnte Apple ein Klapp-iPhone bringen
Die Standardformfaktoren bei Foldables sind ein im aufgeklappten Zustand Tablet-artiges Design – und Klapp-Geräte im Stil früherer Handys wie dem Motorola Razr. Während seit Langem bekannt ist, dass Apple die erstere Variante plant und vermutlich im September auf den Markt bringen wird, schienen Klapp- oder auch Clamshell-Modelle für den Konzern bislang kein Thema. Laut einem Bloomberg-Bericht vom Sonntag ändert sich das wohl aber: Demnach ist ein kleineres Falt-iPhone im Stil von Galaxy Z Flip und Co. angedacht.
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Noch in Entwicklung
Derzeit befindet sich das Projekt noch in einem frühen Stadium. In Apples Labors arbeitet man demnach an einem im zugeklappten Zustand quadratischen Clamshell-Look für das Gerät. Ob es auch auf den Markt kommt, ist allerdings nicht garantiert. Apple hofft aber, dass das erste Foldable so gut läuft, dass die Kundschaft für die Kategorie Nachfrage entwickelt.
Jedoch hatte das beim besonders dünnen iPhone Air, das im September 2025 erschienen war, bislang nicht wirklich geklappt. Auch gilt der Foldable-Markt an sich noch als Nische, auch wenn etwa Samsung seit vielen Jahren mitmischt; das erste Galaxy Fold erschien bereits 2019. In China (und mittlerweile bei Samsung) ist man bereits deutlich weiter, hat längst Foldables mit drei Faltungen auf dem Markt.
Größeres Foldable, Infos zu neuen MacBook-Pro-Modellen
Laut Bloomberg ist es auch möglich, dass Apple später noch an einem größeren, buchartigen Foldable arbeitet – derzeit ist ein relativ kleines mit einem Außenbildschirm von 5,5 Zoll geplant. Ein anderes Projekt, eine Art Riesen-iPad, stößt bei Apple angeblich auf interne Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Immerhin: Laut einem weiteren Leak aus China soll Apples erstes Foldable die bislang größte iPhone-Batterie aller Zeiten mitbringen – mit über 5.500 mAh.
Bloomberg machte noch weitere Angaben zu neuen Apple-Produkten. So sollten die lange erwarteten MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max zusammen mit macOS 26.3 erscheinen, das vermutlich in den kommenden Wochen kommt. Ein Event in Los Angeles, das im Januar für „Creator” stattfand, nutzte der Konzern nur, um sein neues, umstrittenes Abopaket Creator Studio an das Kreativpublikum zu bringen. Das zeigen kürzlich veröffentlichte Videos auf YouTube.
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(bsc)
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