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Pragmata im Test – ComputerBase


Capcom drückt auf die Tube: Nur wenige Wochen nach dem sehr guten Resident Evil Requiem (Test) erscheint mit Pragmata das nächste Spiel. Nach dem Ersteindruck folgt jetzt der komplette Technik-Test der PC-Version mit Benchmarks und Analysen zu Ray- und Pathtracing – ein Déjà-vu zum Gruseltitel inklusive.

Pragmata: Die Technik der PC-Version

Erst wenige Tage ist es her, da hat der Publisher und Entwickler Capcom mit Resident Evil Requiem (Test) eines der besten Spiele des Jahres abgeliefert, das von der Presse und den Spielern zugleich gefeiert wird. Anscheinend will man die Taktzahl hochhalten, denn nun folgt bereits das nächste Spiel. Der Release war dabei alles andere als einfach, denn ursprünglich hätte das Spiel bereits 2022 erscheinen sollen – offenbar gab es große Probleme bei der Entwicklung.

Nun ist es aber so weit, dass das Actionspiel Pragmata am 17. April erscheint. ComputerBase hatte bereits die Gelegenheit, sich die PC-Version im Detail anzusehen und dort gibt es Positives zu berichten. Denn während das Spiel selbst auf einer neuen IP basiert und damit ein „richtig neues Spiel“ darstellt, setzt man bei der Technik auf Bewährtes in der neuesten Ausgabe.

Wenig verwunderlich wird die hauseigene RE-Engine genutzt, die zuletzt in Resident Evil Requiem überzeugt hat. Pragmata scheint dabei auch auf eine ähnliche Engine-Version zu setzen, denn es kommen quasi dieselben Features zum Einsatz. Das bedeutet nicht nur, dass DLSS 4 sowie FSR Upscaling 4.0 inklusive (Multi) Frame Generation mit dabei sind. Darüber hinaus gibt es auch Raytracing für die Beleuchtung sowie die Reflexionen. Und auf GeForce-RTX-Grafikkarten zudem auch Pathtracing inklusive DLSS Ray Reconstruction für das grafisch beste Ergebnis. AMD-Grafikkarten inklusive Radeon RX 9000 müssen bei Pathtracing leider wieder außen vor bleiben. Das sollte sich Capcom für beide Spiele noch einmal überlegen, das sollte so nicht sein.

In Pragmata ist die RE-Engine mit Ray- und Pathtracing stark unterwegs

Während die RE-Engine mit den großen, offenen Welten von Monster Hunter Wilds (Test) sowohl bezüglich der Performance als auch bei der Bildqualität teils große Probleme hat, zeigt sie in Resident Evil Requiem, was sie richtig gut kann: Kleine bis maximal mittelgroße Innenräume. Und von diesen gibt es in Pragmata eine ganze Menge, sodass die Qualität beinahe durchweg sehr hoch ist.

Die Innenräume mit ihrem futuristischen, cleanen Aussehen sind sehr gut umgesetzt, allen voran die Beleuchtung mitsamt der Reflexionen wissen zu gefallen. Dabei muss aber unterschieden werden: Die Ray- sowie Pathtracing-Versionen des Spiels sehen deutlich besser aus als die reine Rasterizer-Optik. Letztere sieht weitaus schlechter aus.

Auch die Charaktere des Spiels sind gelungen und zeigen viele Details. Sei es Diana als Androidenmädchen oder die Spielfigur selbst im Anzug. Nicht mithalten können dagegen die Animationen, allen voran die Gesichtsanimationen. Gerade Letztere können optisch nicht mithalten, was in Pragmata aber keine sonderlich große Rolle spielt. Insgesamt stellt Pragmata mit Ray- und Pathtracing ein grafisch sehr starkes Spiel dar. Die Entwickler haben die Stärken der Engine sehr gut mit dem Grafikstil des Spiels kombiniert.

Die technischen Merkmale

Widescreen im Kurz-Test

Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen umgeht.

16:9-Format

Die offiziellen Systemanforderungen

Das Grafikmenü der PC-Version

Die Ladezeiten

Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.

Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.

So schnell lädt das Spiel

Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität

Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.

Aktuell hat Valve aber noch keine Einordnung zur Steam-Deck-Kompatibilität für Pragmata bekanntgegeben.



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