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Premium Super-Tower Alta F1: Silverstone, Alta, das Gehäuse kostet vierstellig

Platz, Platz und noch mehr Platz sind die Kernmerkmale des „Premium Super-Tower-Gehäuses“ Alta T1, das sich im Design an Silverstones elegantem Design-Klassiker der Temjin-Serie aus den 2000er-Jahren anlehnt. Premium-Platz kostet jedoch vierstellig.
Dass Premium der Anspruch ist, legen die Materialwahl und -stärke nahe. 4,3 bis 8 Millimeter dick soll das Aluminium-Unibody-Gehäuse werden. Platz ist darin mit 8 Erweiterungsslots für E-ATX- und SSI-EEB-Mainboards aus dem Server-Bereich. Neben zwei ATX-Netzteilen können 2U-CRPS- und Mini-Redundant-Netzteile verbaut werden, die auf die Seite gelegt untergebracht sind.
Platz ist auch für eine Menge Kühlung. Sie erfolgt vorrangig seitlich. Silverstone sieht den Einsatz von bis zu drei 420-mm-Radiatoren vor, die sich auf Deckel und beide Seiten verteilen. Eine Halterung hinter der Front nimmt eine Distro-Plate auf. Der Einsatz eines zweiten ATX-Netzteils führt allerdings zum Entfall der linken Radiator-Halterung und von zwei Laufwerkshalterungen. Weitere Datenträger werden im Gehäuse an den Seiten, an einer Radiator-Halterung anstelle von Lüftern und hinter dem Mainboard verteilt. Maximal acht Laufwerke können so untergebracht werden.
Beim Einsatz einer Luftkühlung können Kühler mit 165 Millimeter Höhe genutzt werden. Der Platz wächst auf 188 Millimeter an, wenn auf den Erweiterungskartenhalter verzichtet wird. Er stabilisiert die bis zu vier GPUs. Sie sind in der Breite auf 163 oder 193 Millimeter beschränkt. Weil bei einem System mit mehreren Grafikkarten und Radiatoren viel Gewicht zusammenkommt, stellt Silverstone das Alta T1 auf Rollen, die bei der Höhenangabe bereits berücksichtigt sind.
Preis und Verfügbarkeit
Der günstigste Preis für das Alta T1 im Handel liegt aktuell bei rund 1.200 Euro. Lieferbar ist das Gehäuse dort allerdings erst im Herbst, ein zweiter Händler nennt einen Zeitraum von 7 bis 9 Tagen ab Bestellung. Preislich ist das am oberen Limit abseits von In Wins exotischen Signature-Gehäusen. Für ein Server- oder Workstation-Gehäuse steht das aber immer noch in Relation zur Hardware und ist typisch für die Serie an sich. Das Alta D1 und das Alta F1 liegen nur knapp unter der Grenze zur Vierstelligkeit.