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ProArt PF120: Auch Asus kann kleine Spaltmaße bei Lüftern


Geringe Spaltmaße zwischen Lüfterblatt und Rahmen sind spätestens seit 2019 und dem Noctua NF-A12x25 im Kommen und nun stellt auch Asus einen Lüfter vor, der geringe Spaltmaße erreicht und Daisy-Chaining darf auch nicht fehlen.

Während Noctua seit letztem Jahr bereits die zweite Generation ihrer Lüfter mit einem geringen Spalt zwischen Lüfterblatt und Rahmen vorstellte, veröffentlicht Asus jetzt mit den Gehäuse-Lüftern der Serie ProArt PF120 in schwarzer sowie weißer Ausführung in diesem Punkt ähnliche Produkte.

Laut Asus sollen die neuen Lüfter bei 3.000 Umdrehungen pro Minute einen statischen Druck von 7,3 mm H₂O und 104,8 cfm erzeugen – was umgerechnet knapp 178 m³/h entspricht. Dabei soll der Lüfter einen Lärmpegel von 39 dB(A) erreichen. Als Leistungsaufnahme gibt Asus hohe 4,8 W Eingangsleistung an.

Asus ProArt PF120: Spaltmaß von 0,5 mm (Bild: Asus)

Die Konkurrenzmodelle von Noctua kommen mit der zweiten Generation auf einen Luftstrom von 107,3 m³/h und einen statischen Druck von 3,14 mmH₂O bei 1.800 Umdrehungen pro Minute. Sie sind demnach stärker als die erste Generation mit 102,1 m³/h und 2,34 mm H₂O bei 2.000 Umdrehungen pro Minute. Allein durch die niedrigere Drehzahl sind die Modelle von Noctua deutlich leiser mit laut Hersteller 22,6 sowie 22,5 dB(A) und benötigen lediglich 1,2 sowie 1,8 Watt.

Kabel mit drei Geschwindigkeitsstufen

Dass die Asus ProArt PF120 mit 3.000 Umdrehungen pro Minute und 39 dB(A) nichts für Silent-Fans sind, ist auch Asus bekannt und entsprechend liegt den Lüftern ein Kabel bei, mit dem die maximale Drehzahl auf 2.200 (Balanced) sowie 1.400 Umdrehungen pro Minute reduziert werden kann. Mit der Reduzierung der Drehzahl nimmt auch die Leistungsfähigkeit der Lüfter entsprechend ab, wie das Diagramm von Asus auch aufzeigt.

ProArt PF120: Leistungsdiagramm (Bild: Asus)

Der Luftdruck nimmt so von 7,3 auf 3,5 und 1,5 mm H₂O ab, der Luftstrom reduziert sich von 178 m³/h auf 125 sowie 80,5 m³/h ab. Der Schalldruck reduziert sich von 39 db(A) auf 29,7 und 19 dB(A).

Ungewöhnlich ist die Dicke mit 28 mm, die laut Asus jedoch eine hohe Kompatibilität haben soll. Üblicher sind 25 mm, während noch dickere Modelle mit 30 mm in der Regel bei Lüftern mit noch größerem Leistungsversprechen verwendet werden.

Daisy-Chain und der Preis

Schon fast obligatorisch besitzen die neuen Lüfter von Asus auch die Möglichkeit, mehrere Lüfter in Reihe miteinander zu verbinden, sodass mehrere Lüfter nur noch an einem Kabel an das Mainboard oder ein Lüfter-Hub angeschlossen werden müssen.

ProArt PF120: Daisy-Chaining (Bild: Asus)

Der Daisy-Chain-Anschluss soll dabei nicht nur Strom sowie das Lüftersteuersignal weiterleiten, sondern dient auch dazu, dass die Lüfter physisch verbunden werden. Auch hier kommt es zu den üblichen Hinweisen, dass der Aufbau eines Systems dadurch einfacher werden soll und am Ende weniger sichtbare Kabel vorhanden sind.

Die Lüfter wird Asus sowohl in schwarzer als auch weißer Farbe sowie einzeln oder im Dreier-Pack anbieten. Ein einzelner Lüfter kostet dabei 32,90 Euro, das Dreier-Pack kostet 89,90 Euro, was einer Ersparnis von 8,80 € entspricht. Damit bewegen sich die Lüfter von Asus auf einem ähnlichen Preisniveau wie die Konkurrenz von Noctua, die in der ersten Generation aktuell ab 32,49 Euro im Preisvergleich zu finden sind. Die zweite Generation ist mit 33,42 € im günstigsten Angebot minimal teurer.



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