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Psychosen gehen weiter: Senua wird spielerisch freier, aber im Wahn gefangen


Psychosen gehen weiter: Senua wird spielerisch freier, aber im Wahn gefangen

Bild: Ninja Theory

Die keltische Kriegerin Senua kämpft noch immer mit ihrer Psyche. Dass der dritte Teil der Serie schlicht „Senua“ heißt, hat gute Gründe: Spielerisch soll er anders und ein echtes Action-Abenteuer werden, das seinen Spielern mehr Freiheiten ermöglicht.

Mit ihrer Psyche auseinandersetzen muss sich Senau weiterhin. Dieses Mal landet sie dazu in einem Zerrbild des Fegefeuers zwischen Leben und Tod. Von dort aus soll es ins Jenseits gehen, um ihre wichtigen Menschen wiederzusehen. Auf dem Weg zu innerem Frieden stehen erneut albtraumhafte Bestien, angelehnt an Mythen und Sagen, als Symbol für Schmerz, Angst und Zerstörung. Was und wie dargestellt wird, entspringt damit wieder der verzerrenden Wahrnehmung der Protagonistin.

Richtungswechsel erklärt

Soweit, so Senua. Dieses Mal wird daraus aber kein geradliniges Abenteuer. Im Prinzip deutet sich ein Genrewechsel an: Kämpfe sollen taktischer werden und weitere Möglichkeiten erweitert werden, beispielsweise durch die Möglichkeit, Gegner einzeln und lautlos auszuschalten, oder durch alternative Waffen. Dazu kommen Bosskämpfe und „Magie“, hier erklärt als „Verständnis“ und „Überzeugungen“, die es erlauben, die wahrgenommene Realität zu verändern. Das Gameplay wird darüber hinaus in Richtung eines Action-Abenteuers getrimmt. Das bedeutet, Spielern mehr Freiheiten und mehr Rätseln vorzusetzen.

Zumindest in Teilen soll die Spielwelt daher offen werden, ohne dass darunter das Storytelling leidet. Senua wird also kein Open-World-Titel, sondern aus miteinander verbundenen Orten auf der Karte, also offeneren Arealen, bestehen. Geplant ist, ein etwa doppelt so großes Spiel zu bauen wie Hellblade 2, wofür nun das gesamte Studio eingesetzt wird. Das sei, was sich Fans gewünscht haben, erklären die Entwickler – Dinge, die „man von einem Premium-Action-Abenteuer erwartet“. Erfahrung mit dieser Art Spiel hat Ninja Theory durch Devil May Cry oder Heavenly Sword vorzuweisen.

Diesen Richtungswechsel soll der Name abbilden: Senua wird ein anderes Spiel als Hellblade 1 und 2. Ob er aufgeht, ist eine andere Frage. Einige Spiele sind auch deshalb erfolgreich, weil sie nicht sind wie alles andere. Die audiovisuelle Simulation von Psychosen in Hellblade gehört definitiv dazu.

Erscheinungstermin und Plattformen

Die Veröffentlichung von Senu ist bereits für das kommende Jahr geplant. Entwickelt wird das Spiel für den PC, die Xbox Series X|S und die PlayStation 5.



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