Künstliche Intelligenz
Qualcomm wird primärer Halbleiterlieferant für VWs E-Autos
Volkswagen und Qualcomm vertiefen ihre Partnerschaft. Qualcomm soll eine relevante Rolle bei der „Einführung fortschrittlicher Infotainment- und Konnektivitätsfunktionen“ auf Basis der Snapdragon Digital Chassis-Technologie spielen. Der US-Halbleiterhersteller soll ab 2027 „leistungsstarke System-on-a-Chip (SoCs) für Infotainment-Funktionen“ ausliefern und „damit ein wichtiger Technologieanbieter zum Start der zonalen SDV-Architektur des Volkswagen-Konzerns“ werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von beiden Unternehmen auf der CES 2026 unterzeichnet.
Weiterlesen nach der Anzeige
Mehr zur CES 2026
ID.Every1 erstes Fahrzeug mit neuer Architektur
Zonale SDV-Architektur steht dabei für „Software-Defined Vehicle“, also stark vernetzte Fahrzeuge. Diese will Volkswagen in Kooperation mit dem US-Startup Rivian im Joint Venture „RV Tech“ entwickeln. Die Technologie basiert dabei auf Rivians Elektronik-Architektur. Volkswagen hatte die Partnerschaft mit Rivian im Juni 2024 angekündigt und mitgeteilt, dass die Technologie ab 2027 nach und nach in allen kommenden Elektroautos auf Basis der Scalable Systems Platform (SSP) einziehen soll. Ziel sei es, „technologisch führende Produkte in unterschiedlichen Segmenten, Preisklassen und internationalen Märkten anzubieten“, erklärt VW.
Der erste Volkswagen mit der neuen SDV-Architektur wird das Serienmodell des ID.Every1, das voraussichtlich ab 2027 auf den Markt kommen wird und ID.1 oder ID.Up heißen könnte. Bei der Namensgebung orientiert sich VW bei seinen kommenden E-Auto-Modellen, angefangen mit dem ID.Polo, offenbar wieder an seinen vertrauten Modellnamen, statt sie wie bisher von ID.3 bis ID.7 durchzunummerieren.
Fahrzeuge auf Basis der SDV-Architektur sollen laut VW unter anderem „moderne Infotainment-Lösungen sowie hochautomatisierte Fahrfunktionen erhalten, die sich per Over-the-Air-Update aktualisieren und erweitern lassen“. Auf diesem Wege können Fahrzeuge stets auf dem neuesten Stand gehalten werden – zudem spricht der Konzern von einem sich kontinuierlich verbesserten Fahrerlebnis. Zur Steuerung sämtlicher Fahrzeugfunktionen sollen „leistungsstarke, modulare Zentralrechner“ zum Einsatz kommen.
KI-Funktionen und automatisiertes Fahren
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiter spricht VW davon, dass künftige Fahrzeuge mit der Snapdragon Cockpit Plattform auch über KI-gestützte Funktionen verfügen würden. Diese sollen „Bedürfnisse der Insassen vorausschauend erkennen und in Echtzeit aktive Unterstützung leisten“. Als Beispiele nennt der Konzern etwa personalisierte Klima- und Sitzkomfort-Einstellungen, optimierte Routenplanung und eine intuitive Sprach- und Gestensteuerung.
Gleichzeitig beabsichtigt die Automated Driving Alliance (ADA), eine Initiative von Cariad und Bosch, die Snapdragon Ride Elite Plattform einzusetzen. Mit dieser wolle man die Entwicklung des automatisierten Fahrens vorantreiben. Ziel von ADA sei ein KI-basiertes Gesamtsystem für hochautomatisiertes Fahren, das marken- und modellübergreifend skalierbar und vollständig kompatibel mit der SDV-Architektur ist, so Volkswagen. Damit spielt VWs Softwaremarke Cariad auch eine gewisse Rolle bei der Entwicklung der künftigen SDV.
Die angestrebte Lieferkooperation wird aktiv von Audi und der Marke VW Pkw vorangetrieben. Das Ziel sei jedoch eine „konzernweite Wirkung“. Im Zuge der Absichtserklärung beabsichtigen die Konzernmarken zudem, Qualcomms Snapdragon 5G Modem-RF und V2X-Technologie in ihre kommenden SDV-basierten Fahrzeuge für Konnektivität und Echtzeit-Kommunikation zu integrieren.
Android Automotive als Softwarebasis
Die Softwarebasis für das Infotainmentsystem, auf das sowohl VW/Cariad als auch Rivian setzen, ist Googles Android Automotive (AAOS – Android Automotive OS). Dabei setzen beide nicht auf das komplette Google-Paket, sondern auf das quelloffene Android (AOSP) ohne Google-Dienste, aber mit eigenen App-Stores und Services.
Qualcomm und Google haben im Zuge der CES 2026 auch das Thema Android Automotive inklusive Updates adressiert. Der Ankündigung zufolge wird Android Automotive an den Release-Zyklus von Android angeglichen und die Entwicklung der Infotainment-Plattform durch weitere Schritte beschleunigt. Unter anderem bringt Google Project Treble in AAOS, das seit 2017 und Android 8.0 Oreo Teil des Betriebssystems ist und Updates vereinfachen soll.
Automobilhersteller würden „von erheblich vereinfachten Android-Updates, einer optimierten Integration, geringeren Entwicklungskosten und einer schnelleren Markteinführung“ profitieren, argumentiert Qualcomm. Zudem versprechen Qualcomm und Google für einen Zeitraum von zehn Jahren wichtige Software-Updates. Ob das für ein Autoleben genügt?
(afl)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Aufgaben eines Informationssicherheitsbeauftragten | heise online
Informationssicherheitsbeauftragte (ISB) spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Sicherheitsrisiken zu minimieren und den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten. Hierbei sollte für Leitung wie auch zukünftige Beauftragte klar sein, welche Erwartungen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse mit der Rolle verbunden sind und welche Kompetenzen hierfür erforderlich sind.
Weiterlesen nach der Anzeige
Der Workshop Ihre Rolle als Informationssicherheitsbeauftragter bietet einen umfassenden Überblick über die Aufgaben und Verantwortlichkeiten von ISBs, wie auch die Anforderungen, die an diese gestellt werden. Die Schulung erläutert zudem den Stellenwert des ISB im Unternehmen, sowie die notwendigen Rahmenbedingungen, die von der Organisationsleitung geschaffen werden müssen, damit ein ISB seine Rolle effektiv steuern und angehen kann.
|
April 01.04. – 02.04.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 04. Mrz. 2026 |
|
September 09.09. – 10.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 12:30 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 12. Aug. 2026 |
Zu Beginn des Workshops werden Grundlagen zur Informationssicherheit und zum Informationssicherheitsmanagement vorgestellt. Wir stellen dar, weshalb die Tätigkeiten von ISBs in ein Managementsystem integriert sein sollten und wie diese arbeiten. Prototypisch orientieren wir uns an einem ISMS nach ISO 27001 als international führenden Standard.
Im weiteren Verlauf stellen wir Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die Stellung innerhalb einer Organisation vor. Wir betrachten, welche Kenntnisse in Bezug auf Informationssicherheit, IT und soziale Fähigkeiten von Vorteil sind. Zudem werden die Schnittstellen des ISB zu internen und externen Akteuren, Teamarbeit, notwendige fachliche Kenntnisse und Soft-Skills besprochen. Der Workshop schließt mit einer Übersicht über relevante Schulungen und unterstützende Tools.
Die Schulung findet an zwei Vormittagen statt und ist interaktiv gestaltet. Als Teilnehmender haben Sie die Möglichkeit, konkrete Fragen zu stellen und von praktischen Beispielen zu profitieren. Der Workshop richtet sich an Personen, die die Rolle des Informationssicherheitsbeauftragten übernommen haben oder dies planen. Er ist auch für Führungskräfte gedacht, die eine solche Rolle in ihrer Organisation einführen möchten.
Durch die Inhalte führen Sie Viktor Rechel und Tim Fetzer, die als Cybersicherheits-Berater bei der secuvera GmbH tätig sind. Sie beraten und unterstützen Organisationen bei der Etablierung und Aufrechterhaltung eines ISMS bzw. BCM. Alle Referenten sind geprüfte Lead Auditors für ISO 27001.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Tesla verklagt kalifornische Behörde wegen Falschwerbe-Urteil zu FSD
Tesla hat Klage gegen das kalifornische Department of Motor Vehicles (DMV) eingereicht. Der Autobauer will damit ein Urteil anfechten, das dem Unternehmen Falschwerbung bei den Assistenzsystemen „Autopilot“ und „Full-Self-Driving“ (FSD) vorwirft. Wie aus den beim Superior Court of California eingereichten Gerichtsdokumenten hervorgeht, sieht sich Tesla „zu Unrecht und ohne Grundlage“ als Betrüger dargestellt (Case No. 26STCP00629).
Weiterlesen nach der Anzeige
Im Dezember 2025 hatte das Office of Administrative Hearings des US-Bundesstaats entschieden, dass Tesla durch seine Produktbezeichnungen gegen kalifornisches Recht verstoßen habe. Die Behörde argumentierte, die Begriffe „Autopilot“ und „Full-Self-Driving“ suggerierten fälschlicherweise, die Fahrzeuge könnten autonom fahren. Tatsächlich handelt es sich aber um Assistenzsysteme auf SAE-Level 2, die permanente Aufmerksamkeit und Eingriffsmöglichkeit des Fahrers erfordern.
Das DMV hätte nach dem Urteil die Möglichkeit gehabt, Teslas Lizenzen für Herstellung oder Verkauf von Fahrzeugen vorübergehend zurückzuziehen. Stattdessen forderte die Behörde Tesla auf, die Marketing-Sprache anzupassen. Bis zum 17. Februar 2026 hatte der Konzern die geforderten Änderungen vorgenommen, sodass ein Lizenzentzug nicht erforderlich wurde.
Neue Bezeichnung und nur noch Abo-Modell
Tesla vermarktet sein Fahrassistenzsystem mittlerweile unter dem Namen „Full Self-Driving (Supervised)“ und bietet es ausschließlich als monatliches Abonnement für 99 US-Dollar an. Früher konnten Kunden zwischen verschiedenen Paketen wählen, darunter Standard-Autopilot, Enhanced Autopilot und Full Self-Driving mit Einmalzahlung sowie Beta-Zugang. Nach diesem Modell verkauft Tesla seine Fahrzeuge bislang auch noch in Europa. Der Zusatz „Supervised“ soll nun deutlicher machen, dass aktive Überwachung durch den Fahrer notwendig ist.
In der Klageschrift argumentiert Tesla, das DMV habe keine Beweise für eine tatsächliche Verwirrung kalifornischer Verbraucher vorgelegt. Das Unternehmen verweist darauf, dass sowohl im Marketing als auch in den Handbüchern klar und wiederholt darauf hingewiesen werde, dass die Systeme nicht autonom seien und ständige Aufsicht erforderten. Es sei unmöglich, die Funktionen zu kaufen oder zu nutzen, ohne mit diesen Warnungen konfrontiert zu werden.
Mehrere rechtliche Auseinandersetzungen
Weiterlesen nach der Anzeige
Der Rechtsstreit mit dem DMV ist nicht Teslas einzige juristische Auseinandersetzung zum Thema Fahrerassistenz. In Kalifornien läuft parallel eine Sammelklage, in der Kunden Geld für FSD zurückfordern. Zudem wurde Tesla in einem Fall teilweise haftbar gemacht für einen tödlichen Unfall mit aktiviertem Enhanced Autopilot – das Urteil belief sich auf 243 Millionen US-Dollar.
(mki)
Künstliche Intelligenz
Elecrow ThinkNode M6: Solarbetriebener Meshtastic-Knoten für Außeneinsatz
Meshtastic-Geräte boomen: Die Idee, ein dezentrales Kommunikationsnetz ganz ohne Mobilfunk oder Internet aufzubauen, begeistert Maker und Outdoor-Enthusiasten gleichermaßen. Mit dem ThinkNode M6 bietet der chinesische Hersteller Elecrow jetzt einen solarbetriebenen Outdoor-Knoten (IP65 wird angegeben) an, der als autarker Repeater oder Netzknoten dauerhaft draußen montiert werden soll. Wir haben ein Testgerät, zur Verfügung gestellt von Elecrow, ausprobiert.
Weiterlesen nach der Anzeige
Was drinsteckt
Der ThinkNode M6 basiert auf dem nRF52840-Prozessor (ARM Cortex-M4, 64 MHz) und nutzt den LoRa-Transceiver SX1262 für die Langstreckenkommunikation. Bluetooth 5.4 (BLE) dient zur Konfiguration per Smartphone über die offizielle Meshtastic-App. Ein L76K-GPS-Modul ermöglicht Positionsbestimmung und das Teilen von Standortdaten im Mesh-Netz. Die Meshtastic-Firmware ist ab Werk aufgespielt – das Gerät soll also direkt einsatzbereit sein. Aber auch der Web-Flasher von Meshtastic kennt das Gerät bereits und auch das Updaten direkt aus der App heraus funktioniert.
Für die Stromversorgung sorgt ein 6-Watt-Solarpanel mit MPPT-Ladesteuerung, das zwei 18650-Lithium-Ionen-Zellen von Panasonic (zusammen 7000 mAh) laden soll. Das Kunststoffgehäuse ist laut Hersteller nach IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt und soll Temperaturen von –20 °C bis +60 °C vertragen. Zwei wasserdichte SP11-Luftfahrtstecker bieten jeweils einen UART- und einen I2C-Anschluss, um externe Sensoren anzubinden. Ein USB-C-Anschluss – hinter einem Gummistöpsel – dient zum Flashen und zur externen Stromversorgung. Der Preis liegt bei etwa 70-80 Euro je nach Versand und Shop.

Erster Eindruck: Solide, aber mit Stolpersteinen
Das Gerät fühlt sich gut verarbeitet an und macht einen robusten Eindruck. Beim Einrichten zeigen sich allerdings schnell ein paar Schwächen: Die beiliegende Anleitung ist an entscheidenden Stellen missverständlich. So ist nicht klar erkennbar, welche der beiden mitgelieferten Antennen (GPS und LoRa, beide mit Aufkleber versehen, sonst äußerlich baugleich) an welchen der beiden RP-SMA-Anschlüsse gehört – am Gehäuse selbst fehlt eine Beschriftung nämlich. Vertauscht man sie, passiert zwar nichts Schlimmes, aber der Empfang ist dann entsprechend mies. Zur Orientierung: Der LoRa-Anschluss befindet sich auf der Seite mit den Anschlüssen oder von vorn gesehen rechts. Online im Wiki und auf den Produktseiten ist diese Information inzwischen klarer dargestellt.

Auch die im Handbuch (und Wiki) beschriebenen LED-Blinkcodes stimmten bei unserem Testgerät nicht mit der Realität überein. Und die Tastenfunktionen – abgesehen vom offensichtlichen Reset-Knopf – blieben uns trotz Lektüre des Manuals ein Rätsel. Wie lange man den Funktionsknopf zum Ausschalten drücken muss, verrät die Dokumentation nicht. Der Standard-Pairing-Code für das Bluetooth lautet übrigens 123456 was sich per Meshtastic-App ändern lässt.
Weiterlesen nach der Anzeige
Dokumentation und ein Wiki gibt es bereits, auch bietet Elecrow mit einer eigenen E-Mail Hilfe an. Aufgrund des chinesischen Neujahrsfests konnten wir diese aber nicht testen.
Solarleistung: In Deutschland knapp bemessen
Die spannendste Frage bei einem Solar-Outdoor-Knoten ist natürlich: Reicht die Sonne? In unserem Test Ende Februar, am Fenster im ersten Stock mit Ausrichtung nach Südwesten, zeigte sich: Bei indirektem Licht wurde der Akku gerade so gestützt, aber nicht wirklich geladen – der Ladezustand stieg um etwa ein Prozent pro Stunde. Erst ab dem frühen Nachmittag, wenn die direkte Sonne auf das Panel traf, besserte sich die Bilanz. Ob die zwei 18650-Zellen für einen zuverlässigen Dauerbetrieb in unseren Breitengraden ausreichen, bleibt fraglich – besonders in den dunklen Wintermonaten. Hierzu haben wir noch keine Langzeiterfahrung.

Eine Nacht im Februar. Die grüne Kurve zeigt den Akkustand, allerdings während der Ladung nur als 100 % solange das Licht ausreicht.
Bluetooth-Probleme und Firmware-Frust
Im Betrieb kam es bei uns zu einem plötzlichen kompletten Verlust der Bluetooth-Verbindung. Da das Gerät kein Display besitzt, ist man für Konfiguration und Statusabfragen vollständig auf die BLE-Verbindung zur Meshtastic-App angewiesen. Ohne diese Verbindung lässt sich das Gerät nicht einmal sauber herunterfahren – nur ein Reset per Taste ist möglich, ein Abschalten wie in der Anleitung beschrieben funktionierte nicht. Im schlimmsten Fall bleibt nur das Neu-Flashen der Firmware über USB-C.
Die Energie-Daten wurden dann hilfsweise per Telemetrie über ein zweites Gerät (Thinknode M2) abgefragt. Im GitHub von Meshtastic gibt es dazu noch keine Issues, möglich wäre auch ein Problem am Gerät selbst, für eine genauere Betrachtung fehlte uns aber die Zeit. Ebenso für einen Test mit Meshcore, einem sehr Meshtastic ähnlichen Projekt, welches das Gerät ebenso unterstützt.
Montage und Wetterfestigkeit
Die mitgelieferte Montagehalterung besteht komplett aus Kunststoff und erlaubt ein gewisses Drehen, Neigen und Verstellen der Höhe. Für eine dauerhafte Außenmontage an einem exponierten Standort wirkt sie allerdings nicht besonders vertrauenerweckend. Auch bei der Wetterfestigkeit gibt es Bedenken: Während das Gehäuse selbst IP65-zertifiziert ist, sind die Antennenanschlüsse eher nicht. Hier empfiehlt es sich, die Gewinde mit Kontaktfett zu schützen oder Schrumpfschlauch über die Verbindungen zu ziehen. Der USB-C-Anschluss wird lediglich durch einen aufgesteckten Gummistöpsel geschützt und sitzt nicht besonders dicht.
Fazit
Der Elecrow ThinkNode M6 ist ein interessantes Produkt: ein solarbetriebener, wetterfester Meshtastic-Knoten zum Aufhängen, der ein LoRa-Mesh-Netz erweitern soll – und das zu einem vertretbaren Preis und ohne großes Gebastel. Die Hardware-Basis mit nRF52840, SX1262 und GPS ist solide, die Erweiterungsmöglichkeiten über die wasserdichten Sensoranschlüsse sind ein echtes Plus.
In der Praxis offenbaren sich aber deutliche Schwächen bei Dokumentation, Software-Stabilität und einigen Konstruktionsdetails. Wer das Gerät in Mitteleuropa ganzjährig autark betreiben will, sollte die Solarleistung kritisch im Auge behalten. Und ob das Kunststoffgehäuse und die Montagelösung mehrere Jahre Wind und Wetter trotzen, muss sich erst noch zeigen. Bastler, die bereit sind, bei Problemen selbst Hand anzulegen und gegebenenfalls die Firmware neu zu flashen, bekommen ein brauchbares und kompaktes Gerät.
(caw)
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 2 WochenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Datenschutz & Sicherheitvor 3 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
-
Social Mediavor 2 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenGame Over: JetBrains beendet Fleet und startet mit KI‑Plattform neu
