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Retro-Handhelds: Ayn erhöht Preise für das Thor und Odin 3 teils massiv

Retro-Hersteller bekommen dieser Tage die Auswirkungen der anhaltenden Speicherkrise ebenfalls zu spüren. Die Folgen reichen von höheren Preisen bis hin zur Streichung einzelner Geräte. Nun hat auch Ayn teils deutliche Preiserhöhungen für das Thor und das Odin 3 angekündigt.
So startet das Thor in der Lite-Version und damit in der kleinsten Ausführung des Handheld künftig nicht mehr bei 249 US-Dollar, sondern bei 259 US-Dollar. Den vorherigen Preis führt Ayn für die vorbereitete siebte Vorbestellungsrunde zumindest weiterhin als Frühbucherrabatt.
Über die Modellreihe hinweg fallen die Aufschläge jedoch deutlich höher aus. So steigt mit dem Thor Max die größte Ausführung mit 16 GB RAM und 512 GB internem Speicher von bislang 429 auf künftig 469 US-Dollar.
Auch für die achte Vorbestellungsrunde des Odin 3 hat Ayn die Preise angehoben. Die kleinste Variante wird nun für 339 US-Dollar angeboten, während die Vollausstattung mit 489 US-Dollar zu Buche schlägt. Bei verschiedenen Online-Händlern wie AliExpress fallen die Preise derzeit noch etwas niedriger aus.
Darüber hinaus erklärt Ayn, dass neue Vorbestellungen nicht mehr wie zur Markteinführung mit UFS-4.0-Speicher, sondern weiterhin nur noch mit UFS-3.1-Speicher ausgeliefert werden.
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Tragbarer Retro-Lautsprecher: Marshall Stockwell III läuft mit deutlich mehr Leistung bis zu 40 h

Heute kündigt Marshall den Stockwell III an, die dritte Generation des tragbaren Bluetooth-Lautsprechers, der ein Upgrade bei den Verstärkern und bei der Akkulaufzeit erhalten hat, die sich mit 40 Stunden im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt.
Stärkere Technik
Im Stockwell IIII kommen ein 65-Watt-Class-D-Verstärker für den 3 Zoll großen Tieftöner und zwei 31-Watt-Class-D-Verstärker für die beiden 1,75 Zoll großen Breitbandtreiber zum Einsatz. Der Stockwell II setzte hingegen noch auf einen 10-Watt-Class-D-Verstärker für den Subwoofer und zwei 5-Watt-Verstärker für die Hochtöner. Der Frequenzbereich des Stockwell III liegt bei 54 bis 20.000 Hz, beim Vorgänger waren es 60 bis 20.000 Hz.
Der Stockwell III wiegt 1,3 kg und misst 181 × 150 × 72 mm. Der Vorgänger aus dem Jahr 2019 kommt bei 180 × 161 × 70 mm auf 1,38 kg.
Neben der höheren Leistung der Verstärker und den angepassten Treibern bewirbt Marshall den Stockwell III mit „True Stereophonic 360°-Sound“, was dafür sorgen soll, dass der Stockwell III überall im Raum platziert werden kann und aus jedem Winkel dieselbe Qualität und Klangfülle bieten soll. Zudem soll Dynamic Loudness dafür sorgen, dass Bässe, Mitten und Höhen bei jeder Lautstärke ausgewogen bleiben. Bei geringerer Lautstärke werden Bass und Höhen angehoben, um die Details und die Klarheit der Songs zu erhalten, bei lauterer Wiedergabe wird ihr Anteil hingegen etwas reduziert.
PU-Leder-Design mit austauschbaren Teilen
Auch der Stockwell III setzt auf das bekannte Retro-Design der Marke Marshall, bei dem der Tragegriff aus PU-Leder mit Samtbesatz beispielsweise an den Tragegurt von Gitarren erinnern soll. Der Lautsprecher ist von einer strukturierten Silikonhülle umgeben, die an der Vorder- und Rückseite von einem Metallgitter durchbrochen wird, auf dem das Marshall-Logo prangt. Auch das Bedienfeld aus Messing, über das mit der M-Taste Presets ausgewählt oder mit der Mediensteuerung zum gewünschten Track gesprungen werden kann, hat Marshall mit der dritten Generation etwas angepasst. Durch den modularen Aufbau und die austauschbaren Teile wie Akku, vorderes und hinteres Gitter, Silikonhülle sowie Tragegurt soll auch die Reparierbarkeit des Stockwell III gewährleistet werden.
Vertraute der Vorgänger noch auf IPX4 als Schutz gegen Spritzwasser, so ist der Stockwell III nun nach IP55 gegen Staub und Wasser geschützt. Der USB-C-Anschluss zum Laden kann seinerseits auch zum Aufladen von Smartphones unterwegs genutzt werden, so dass aus dem Lautsprecher eine Powerbank wird.
Preis und Verfügbarkeit
Der Stockwell III ist ab dem 18. August auf marshall.com für 229 Euro erhältlich und ab dem 25. August bei ausgewählten Händlern verfügbar.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Marshall unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 & macOS 27: Diese iPhones, iPads, Apple Watches & Macs erhalten Updates

Apple hat am Montagabend einen Ausblick auf iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und macOS 27 Golden Gate mit dem neuen Apple Intelligence und der neuen Siri AI gegeben. Welches iPhone, iPad, Mac, MacBook oder Apple Watch das Update noch erhält, zeigt die nachfolgende Übersicht. Bei den Smartwatches sind die Einschnitte am größten.
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Diese Geräte erhalten ein Update
Die nachfolgende Tabelle liefert einen schnellen Überblick über die Kompatibilität von iPhone, iPad, Apple Watch und Mac(Book) zu iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und macOS 27 Golden Gate.
Dabei gilt es zu bedenken, dass Apple Intelligence aus iOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und macOS 27 Golden Gate nur auf ausgewählten kompatiblen Endgeräten verfügbar ist. Details gibt es im Anschluss an die Tabelle.
Diese iPhones erhalten iOS 27
Schnell geklärt ist die Frage, welche iPhones noch iOS 27 erhalten: Der Support bleibt bei iOS 27 gegenüber iOS 26 unverändert. Apple Intelligence wird allerdings nur auf folgenden Produkten verfügbar sein:
- iPhone 17 (alle)
- iPhone 16 (alle)
- iPhone Air
- iPhone 15 Pro (Max)
Diese iPads erhalten iPadOS 27
Beim iPad fallen einige Modelle aus dem Support. Beim iPad Pro sind es die Varianten mit Apple A12X Bionic, erst der Apple A12Z Bionic mit acht statt sieben aktiven GPU-Clustern erhält iPadOS 27. Auch das iPad Air 3. Gen, das iPad 8. Gen und das iPad mini 5. Gen mit Apple A12 Bionic fallen raus. Apple Intelligence gibt es für folgende Modelle:
- iPad mit Apple Chip (M1 und neuer)
- iPad mini mit A17 Pro
Diese Apple Watches erhalten watchOS 27
Bei der Apple Watch ist die Liste der Streichungen am längsten, dafür erhalten alle noch zu watchOS 27 kompatiblen Produkte auch Zugriff auf Apple Intelligence – vermutlich auch, weil sie die Funktion im Wesentlichen über ein gekoppeltes iPhone, sofern es Apple Intelligence unterstützt, bereitgestellt bekommen.
- Alle Apple Watch mit watchOS 27 (via iPhone)
Diese Macs und MacBooks erhalten macOS 27 Golden Gate
Beim Mac und MacBook schneidet Apple mit macOS 27 Golden Gate endgültig die Intel-Zöpfe ab: Nur noch Systeme mit Apple-SoC erhalten das Update. Apple Intelligence ist dafür auf allen Systemen, die das Update erhalten, verfügbar.
- Alle Mac und MacBook mit macOS 27
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Besuch des TSMC Museums inmitten gigantischer Chipfabriken
Was macht man als technikbegeisterter Mensch an einem freien Tag im Nachgang der Computex? Richtig, man besucht das „TSMC Museum of Innovation“, um mehr über den Konzern zu erfahren, der für 70 Prozent der weltweiten Auftragsfertigung zuständig ist. Beeindruckt hat vor Ort die schier gigantische, stadtähnliche Präsenz von TSMC.
TSMC flog für lange Zeit unter dem Radar und war eher wenigen Menschen bekannt, die in der Halbleiterindustrie arbeiten, darüber berichten oder anderweitig damit in Berührung kommen. Dabei ist die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company eines der weltweit wichtigsten Unternehmen und für 70 Prozent der globalen Auftragsfertigung verantwortlich – von Chips in Haushaltsgeräten bis hin zu High-End-KI-Servern. Das ist die Besonderheit: TSMC bedient ausschließlich externe Kunden.
TSMC wurde 1987 gegründet
Ein kurzer Einblick in die Firmengeschichte: TSMC wurde 1987 in Taiwan von Morris Chang gegründet. Chang, geboren in China und später in den USA ausgebildet, studierte Maschinenbau und Elektrotechnik und verbrachte mehr als 25 Jahre bei Texas Instruments, wo er bis in die oberste Führungsebene aufstieg. Nach seiner Tätigkeit in der US-Halbleiterindustrie wechselte er nach Taiwan, um die Entwicklung des dortigen Technologiesektors voranzutreiben. In Taiwan soll er erkannt haben, dass viele junge Chipunternehmen innovative Designs hatten, aber nicht die finanziellen Mittel für eigene Fertigungsanlagen besaßen.
Ein damals ungewöhnliches Geschäftsmodell
Mit Unterstützung der taiwanischen Regierung und des „Industrial Technology Research Institute“ (ITRI) gründete Chang TSMC als weltweit erste reine Halbleiter-Foundry. Statt eigene Chips zu entwerfen, konzentrierte sich das Unternehmen ausschließlich auf die Fertigung für externe Kunden – und das ist noch heute so, etwa für Apple, Nvidia oder Qualcomm. Dieses damals ungewöhnliche Geschäftsmodell erwies sich als äußerst erfolgreich: In den 1990er Jahren gewann TSMC zahlreiche internationale Kunden, investierte kontinuierlich in modernste Fertigungstechnologien und entwickelte sich zu einem zentralen Pfeiler der globalen Halbleiterindustrie. Das TSMC-Museum erzählt primär diese Geschichte rund um die Entstehung von TSMC und den Werdegang von Morris Chang.
Ein Termin wird zwingend vorausgesetzt
Das Museum befindet sich in Hsinchu im Norden Taiwans und in direkter Nachbarschaft zum Morris Chang Building, der Unternehmenszentrale von TSMC, sowie zur Fab 12A und 12B. Eine Reservierung ist für den Museumsbesuch zwingend erforderlich, wobei Termine oftmals mehrere Monate im Voraus ausgebucht sind. Das Museum führt keine Warteliste und lässt keine spontanen Besuche zu. Von Taipeh aus ist Hsinchu am einfachsten mit der Taiwan High Speed Rail (HSR) zu erreichen. Die rund 35 Minuten lange Fahrt kostet im „Standard Car“ umgerechnet 8 Euro pro Strecke (inklusive Sitzplatzreservierung). Die letzten Kilometer vom Bahnhof bis zum Museum lassen sich günstig mit dem Bus fahren, komfortabler und vor allem deutlich schneller geht es aber mit Uber.
Bekannte Größen in direkter Umgebung
Im Hsinchu Science Park, in dem auch TSMC angesiedelt ist, befindet man sich in direkter Nähe zu weiteren Größen der IT- und Halbleiterindustrie. Die Liste wäre zu lang, um sie hier alle zu nennen, aber UMC, Cadence und Synopsys befinden sich zum Beispiel in unmittelbarer Nähe, auch MediaTek ist nicht weit entfernt. Das Museum gibt sich von außen unscheinbar, ein TSMC-Logo, das zu Selfies und Gruppenfotos einlädt, und ein Schriftzug am Vordach weisen auf den kleinen öffentlichen Teil von TSMC hin.
Eine permanent überwachte Hochsicherheitszone
Denn was vor Ort auch schnell klar wird: Man befindet sich in einer permanent überwachten Hochsicherheitszone. Die Kameradichte (auch mit Wärmebild) ist enorm, außerdem werden Grundstücke, wenn sie nicht meterhoch eingezäunt sind, zusätzlich mit Infrarotschranken abgesichert. Betreten Unbefugte ein Gelände, wird sofort Alarm ausgelöst. Das Wachpersonal zeigte sich auch nicht sonderlich begeistert davon, als abseits des Museumseingangs Fotos für die Berichterstattung geschossen wurden.
TSMC ist das wichtigste Unternehmen Taiwans
Für Taiwan hat TSMC eine außergewöhnliche strategische Bedeutung, weil das Unternehmen der weltweit wichtigste Hersteller modernster Halbleiter ist. Ein großer Teil der globalen High-End-Chips – insbesondere für KI, Smartphones und Rechenzentren – wird dort produziert. Diese Rolle macht TSMC zu einem zentralen Baustein der Weltwirtschaft und gibt Taiwan eine enorme wirtschaftliche und technologische Hebelwirkung. Weil Länder wie die USA, Europa und große Tech-Konzerne stark auf TSMC angewiesen sind, entsteht ein internationales Interesse an der Stabilität Taiwans. Gleichzeitig erhöht diese Abhängigkeit auch die sicherheitspolitische Spannung im Verhältnis zu China, das Taiwan als Teil seines Territoriums betrachtet. Ein Störfall in der Produktion von TSMC hätte sofort globale Auswirkungen auf Lieferketten, von der „einfachen“ Konsumelektronik bis hin zu Verteidigungssystemen. Das erklärt die massive Absicherung der Gelände.
Im Museum gibt es keine Wafer
Das Museum selbst darf erst wenige Minuten vor der Führung betreten werden. Nach kurzer Erläuterung des englischen Audioguides und einem Einführungsfilmchen lässt sich die eingangs in Kurzform erzählte Geschichte von TSMC und Gründer Morris Chang erkunden. Der Audioguide liefert dabei für jede Station im Museum eine kurze Erläuterung. Wer – wie der Redakteur – auf ausgestellte Wafer gehofft hat, wird jedoch enttäuscht. Eine Wafer Scale Engine der 1. Generation von Cerebras kommt diesem Wunsch noch am nächsten. Hintergrund des Ganzen dürfte auch hier sein, dass TSMC nicht einfach Kundenprodukte ausstellen kann, schließlich ist auch dort vieles streng geheim.
Allgemein lässt sich der Standort als übersichtlich beschreiben, denn nach wenigen Räumen mit interaktiven Exponaten hat man im Rundlauf ziemlich schnell auch schon wieder den Ausgang erreicht. Im Zentrum stehen historische Stationen zur Entwicklung von TSMC und der Halbleiterindustrie in Taiwan. Außerdem gibt es einen starken Fokus auf den Gründer Morris Chang und darauf, wie seine Foundry-Idee die globale Elektronikindustrie geprägt hat. Chang kündigte im Juni 2018 seinen Ruhestand an.
Das „Geheimnis“ der Fab 1 gelüftet
Interessant war vor Ort vor allem eine Informationstafel, die den globalen Fußabdruck von TSMC zeigte. TSMC betreibt respektive errichtet derzeit 22 Standorte weltweit, davon allein sechs 12-Zoll-Wafer-Fabs, fünf 6- und 8-Zoll-Wafer-Fabs und fünf Advanced-Backend-Fabs in Taiwan. Zwei Fabs stehen in den USA, eine entsteht mit ESMC in Deutschland, zwei weitere befinden sich in China und eine in Japan. In Taiwan sind die Fabs über den gesamten Westen des Landes verteilt, Hsinchu ist lediglich einer von vielen Standorten. Vor Ort ließ sich das „Geheimnis“ lüften, warum es in der Zählweise von TSMC mit der „Fab 2“ losgeht. Die frühere Fab 1 hatte TSMC noch vom taiwanischen „Ministry of Economic Affairs“ (MOEA) und „Industrial Technology Research Institute“ (ITRI) gemietet und später wieder zurückgegeben. In der Fab 1 wurde ab 1987 in 3,0 µm (nicht Nanometer!) gefertigt.
Zu Fuß unterwegs in der TSMC-Stadt
Highlight des Tages war allerdings weniger das Museum, sondern die Möglichkeit, einmal auf eigene Faust das umliegende Gebiet und die Anlagen von TSMC zu Fuß zu erkunden – soweit es unter den strengen Sicherheitsrichtlinien möglich war.
In der Fab 20 wird in 2 Nanometer gefertigt
Vom Museum aus ist fußläufig nämlich auch die neue Fab 20 zu erreichen. Die Fab 20 ist eine der modernsten Chipfabriken des Unternehmens und auf die Produktion von Halbleitern mit dem neuesten 2-Nanometer-Fertigungsprozess ausgelegt. Dort werden hochkomplexe Logikchips für Anwendungen wie Künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Smartphones und Hochleistungsrechner gefertigt. Die Fabrik nutzt modernste Fertigungstechnologien, darunter EUV-Lithografie und neue Transistorarchitekturen, um leistungsfähigere und energieeffizientere Chips in großen Stückzahlen herzustellen.
Wenn plötzlich der Gehweg aufhört
Um diese modernste Fab aus „nächster Nähe“ zu betrachten, läuft man im konkreten Fall auch gerne mal über sechsspurige Schnellstraßen, wo plötzlich der Gehweg aufhört und gleichzeitig ein Fahrstreifen der Brücke, über die man gerade spaziert, abgerissen und erneuert wird – was ein Abenteuer! Auch an der Fab 20 wurde die Redaktion von Sicherheitspersonal begrüßt, das dem Fotografieren wenig abgewinnen konnte. Öffentliche Straßen und Google Street View scheint man bei TSMC nicht zu kennen.
Das neue R&D Center von TSMC
Direkt schräg gegenüber befindet sich das erst im Juli 2023 eröffnete neue R&D Center von TSMC. Dort arbeiten Tausende Ingenieure und Wissenschaftler an den nächsten Generationen der Halbleitertechnologie. Dort werden neue Fertigungsverfahren, Transistorarchitekturen, Materialien und Produktionsprozesse erforscht und entwickelt, bevor sie in die Massenproduktion überführt werden. Das Zentrum spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung fortschrittlicher Technologien wie 2-nm-, 1,4-nm- und zukünftiger Fertigungsprozesse und soll den technologischen Vorsprung von TSMC in der globalen Halbleiterindustrie sichern.
Die Dimensionen sind gigantisch
Auf dem Weg vom Museum zur Fab 20 kommt man auch an der gigantischen Fab 12 vorbei. Sie besteht aus mehreren miteinander verbundenen Gebäuden, die unterschiedliche Schritte der Chipfertigung und -entwicklung abdecken. Dort werden Siliziumwafer in hochautomatisierten Reinräumen durch Hunderte von Prozessschritten verarbeitet – darunter Lithografie, Ätzen, Beschichten, Dotieren, Messen und Qualitätskontrolle. Neben den eigentlichen Produktionsbereichen befinden sich in den Gebäuden auch Anlagen für Prozessentwicklung, Testläufe neuer Fertigungstechnologien, Materialversorgung sowie technische Infrastruktur, die den kontinuierlichen Betrieb und die Chipfertigung rund um die Uhr ermöglichen.
Wer bei TSMC zu Fuß unterwegs ist, den Blick über die gigantischen Gebäude sowie die dafür benötigte Infrastruktur unter anderem in Bereichen wie Energie oder Kühlung schweifen lässt, realisiert schnell, dass hier etwas sehr Wichtiges passiert, das sich zugleich im permanenten Wandel hin zu immer moderneren Verfahren befindet. Dieser Anblick machte mehrfach sprachlos oder ließ oftmals nicht mehr zu als ein „Wow“.
Wer Taiwan besucht und einen Tag abseits der vielen weiteren Highlights des Landes übrig hat und sich zugleich von Technik begeistern lassen kann, sollte – mit vorheriger Anmeldung – auch TSMC einen Besuch abstatten – es lohnt sich in mehrfacher Hinsicht!
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