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Rust startet kommerzielles Netzwerk | heise online


Die gemeinnützige Rust Foundation hat als Trägerorganisation für die Programmiersprache Rust das Rust Commercial Network (RNC) gestartet. In diesem organisieren sich industrielle und kommerzielle Anwender. Ziel ist es, den Austausch unter ihnen zu fördern, Interessen zu bündeln, mit dem Rust-Projekt zu kommunizieren und finanzielle Quellen zu erschließen.

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Die Rust Foundation begründet den Schritt mit der steigenden Bedeutung von Rust. Die Sprache hat sich „von einer vielversprechenden zu einer Last tragenden Sprache“ gewandelt. Sie arbeitet im Kern von Betriebssystemen, Cloud-Plattformen, Automotive-Systemen und der öffentlichen Infrastruktur. Organisationen, die sich auf Rust verlassen, sollen „ihre realen Erfahrungen in eine konstruktive Kraft für die Sprache und ihre Maintainer wandeln“.

Die kostenlose Mitgliedschaft steht offen für professionelle Anwender, Firmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen. Aber kommerzielle Mitglieder sollen durchaus „sinnvolle Möglichkeiten finden, das Rust-Projekt finanziell zu unterstützen“.

Zu den Gründungsteilnehmern gehören Amazon, ARM, Canonical, Google, JetBrains, Microsoft und OpenAI. Die Teilnehmer treffen sich regelmäßig, bilden Arbeitsgruppen, veröffentlichen Dokumente und Empfehlungen. Mit dabei sind auch immer Mitglieder der Foundation und des Projekts. Neben Treffen in Persona gibt es einen Zulip-Chat.

Das Rust Team erhofft sich strukturierte Informationen über Anwenderbedürfnisse im produktiven Einsatz, während die RCN-Mitglieder in engem Kontakt zum Team ihren Einfluss geordnet und koordiniert ausüben. Interessenten können sich über die GitHub-Seite des RCN bewerben.

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