Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Sapphires neue AMD-Sockel-AM5-Mainboards angesehen – ComputerBase


Sapphire bietet wieder echte AMD-(Gamer-)Mainboards für Endkunden an. Sechs Platinen sind es zum Auftakt, fünf davon mit Sockel AM5. Für den zuletzt vorrangig für Grafikkarten bekannten AMD-Partner gilt es eine Nische zu finden – Sapphire versucht es zum Marktstart des Flaggschiffs auch über den Preis.

5× AM5 von Sapphire vs. 300+ am Markt

Sapphire betritt mit insgesamt sechs neuen Mainboards den Markt, fünf davon für den aktuellen AMD-Sockel AM5. Dieser kann allein im ComputerBase-Preisvergleich nun beinahe schon 300 Produkte vorweisen. Dabei sind hierzulande nicht einmal alle gelistet, große Hersteller veröffentlichen oft nicht alle Lösungen in den gleichen Märkten. Die Gesamtanzahl an AM5-Boards dürfte deshalb noch weit über der Marke rangieren.

Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7
Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7

Hat die Welt also auf Lösungen von Sapphire gewartet? Die Frage dürfte sich in den kommenden Monaten und Jahren beantworten lassen, einfach wird es definitiv nicht. Denn die Konkurrenz ist groß, der Markt hart umkämpft, schon kleine Schwächen und Fehler können die Absätze stark einbrechen lassen. Und bisher maximal eine B850-Platine anzubieten heißt auch, dass Sapphire schon vom Start weg direkt in den Preiskampf ziehen muss – und das weiß das Unternehmen auch. Die Produkte kommen deshalb auf dem Seeweg in günstigen Containern von Asien nach Europa, jeder Euro zählt. Deshalb dauert es dieser Tage aber auch noch, bis überall in den Lagern auch Mainboards wirklich verfügbar sind.

Das Portfolio im Handel im Überblick

Die aktuelle Produktpalette (Stand Ende November 2025) von Sapphire-Mainboards für AMD Ryzen lautet wie folgt (die weiteren zur Computex angekündigten Varianten, darunter welche mit „Phantom Link“ (GC-HWPR via bei Asus BTF), lassen noch auf sich warten):

Den Einstieg bildet das A520M-E, das ab 54 Euro zu haben ist. Das etwas modernere A620AM gibt es ab 85 Euro. Da lohnt schon eher das besser ausgestattete B650M-E, denn dieses mit Preisen ab 91 Euro kaum mehr.

Moderner wird es dann mit dem Sapphire Pulse B850M WiFi ab 123 Euro und dem Modell Nitro+ B850M WiFi ab 143 Euro. Das Nitro+ B850A WiFi 7 krönt seit einigen Tagen und nun lieferbaren Angeboten bei ersten Händlern ab 166 Euro den Abschluss der Neuvorstellungen.

X870 kündigt sich an

Darüber hinaus wird das Sapphire Pure X870A WiFi7 wird bei den ersten Shops bereits für rund 280 Euro angepriesen. Die meisten X870-Mainboards kosten dieser Tage zwischen 200 und 300 Euro, also wäre dies im oberen Preisbereich, doch bleibt der genaue Preis zum nicht bekannten Marktstart abzuwarten. Ende November tauchten erneut Produktbilder der Lösung auf.

Noch gar keine Spur gibt es vom Modell Nummer 8, dem bereits im Mai gezeigten Nitro+ X870EA WiFi Phantomlink. Die Besonderheit dieses Mainboards liegt im GC-HPWR-Stromanschluss hinter dem PCIe-Slot für die Grafikkarte. Die von Asus‘ BTF-Mainboards übernommene Technik macht zusätzliche Stromkabel an der Grafikkarte überflüssig, womit der Innenraum des Gehäuses aufgeräumter erscheint. Ein passende Lösung ist die Asus GeForce RTX 5090 Matrix (Test), aber auch Sapphire hat schon eine Variante der RX 9070 XT Nitro+ in Aussicht gestellt.

Mainboards von Sapphire erscheinen in den bekannten Serien Nitro+, Pure und Pulse
Mainboards von Sapphire erscheinen in den bekannten Serien Nitro+, Pure und Pulse
Mit „Phantomlink“ nutzt Sapphire bei ausgewählten Grafikkarten und Mainboards in Zukunft Asus' GC-HPWR-Standard zur kabellosen Stromversorgung
Mit „Phantomlink“ nutzt Sapphire bei ausgewählten Grafikkarten und Mainboards in Zukunft Asus‘ GC-HPWR-Standard zur kabellosen Stromversorgung

Das Sapphire Nitro+ B850A WiFi 7 im Detail

Das Sapphire Nitro+ B850A WiFi 7 markiert zu Beginn des Winters 2025 die Speerspitze im Portfolio und ist nun auch endlich verfügbar. Dafür nutzt Sapphire den AMD-B850-Chipsatz, welchen ComputerBase zu Beginn des Jahres beim Test Asus TUF Gaming vs. MSI MAG Tomahawk (vs. X870) unter die Lupe nahm.

Kein X870, „deshalb“ ohne USB 4

Dabei kam heraus, dass der Chipsatz sehr viel bietet, im Mainboards mit B850 im Gegensatz zu X870-Platinen (mit gleichem Chipsatz) aber nahezu immer auf USB 4 verzichten müssen – so auch bei Sapphire.

Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7
Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7

Wi-Fi 7 ist mit an Bord

Letztlich folgt das B850-Board von Sapphire der ganzen großen Masse am Markt. Da es erst jetzt aufgelegt wurde, ist immerhin Wi-Fi 7 mit dabei, beim Rest jedoch ist Standardkost angesagt. Die Stromversorgung stützt sich auf 12+2+1 Phasen, das ist gut, wenngleich Mitbewerber hier auch 14+2+1 Phasen für CPU, SoC und Co bieten. In vier RAM-Slots können bis zu 256 GByte DDR5 verbaut werden, offiziell spricht Sapphire von einem Maximum bis zu 8.000 MT/s. Auch das ist eine eher verhaltene Angabe, Konkurrenten gehen seit diesem Herbst mit neuen Boards auf 10.000+ MT/s – praxisrelevant ist alles über DDR5-6000 im Regelfall aber nicht.

Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7

PCIe-Slots ohne Quick Release

Grafikkarten finden wie üblich im Slot ihren Platz, der am nächsten zur CPU liegt. Hier gibt es auch die vollen 16 Lanes nach PCIe-5.0-Standard, sofern sie die CPU denn bietet. APUs der Serie Ryzen 8000 bieten diese bekanntlich nicht. Einen Schnellauswurf wie zuletzt bei teureren Board üblich, gibt es bei Sapphire nicht. Unter 200 Euro ist das aber verschmerzbar, das Klientel, welches hier stets und ständig die Grafikkarte wechseln, kauft teurer und dürfte im privaten Umfeld überschaubar groß ausfallen.

Die weiteren PCIe-Slots sind nur noch physisch x16, Lanes gibt es dann jedoch nur noch vier respektive zwei durch den B850-Chipsatz. Die vier Lanes sind zudem geshared mit dem dritten M.2, die letzten zwei eignen sich letztlich nur noch für eine kleine PCIe-Erweiterungskarte.

Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7

SSDs werden auch bei Sapphire unter großen passiven Kühlelementen versteckt und mit einem kleinen Plastik-Clip anstelle einer Schraube festgehalten. Der oberste Slot ist mit vier Lanes nach PCIe 5.0 angesteuert, die weiteren sind PCIe-4.0-Slots. Das I/O Shield ist aufgeräumt und gut beschriftet, auch ein BIOS-Flash-Button zum Flashen ohne installierte CPU existiert.

Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7
Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7

Ebenfalls hier zu finden ist 2,5-GBit-LAN und Audio von Realtek, dazu USB-Ports in vielfältig gestaffelter Auswahl. Das Gesamtpaket ist letztlich ganz solide aufgestellt, aber eben, wie bereits erwähnt, ist das auch bei hunderten anderen AM5-Lösungen im Markt ganz ähnlich.

Übersicht zum NITRO+ B850A WIFI 7 von Sapphire
Übersicht zum NITRO+ B850A WIFI 7 von Sapphire (Bild: Sapphire)

Die Vielfalt im Markt hat Sapphire aber auch als Inspiration genutzt. Sinnvolle Dinge wurden so übernommen und ebenfalls integriert, aber auch etwas Neues gewagt. Allen voran geht das BIOS, welches definitiv anders ist.

So sieht Sapphires BIOS aus

Nach dem Einbau und der Installation einer CPU, SSD, RAM und Co. landet man beim ersten Start unweigerlich erst einmal im BIOS, um die richtigen Einstellungen vorzunehmen. Hier präsentiert sich direkt Sapphires erste große Neuerung.

Die meisten Dinge im BIOS sind mir der Maus bedienbar oder das ist sogar Voraussetzung: Zum Beispiel um die Boot-Reihenfolge per Drag&Drop zu ändern. Auch andere Dinge wie ein XMP-Profil aktivieren und mehr geht am einfachsten direkt im Dashboard über einen Mausklick. In den Untermenüs verstecken sich dann die weiteren Details und Optionen, die mannigfaltig ausfallen. Die nachfolgende Galerie liefert einen Eindruck.

Das neue Sapphire-BIOS

Windows-Installation, Treiber und Toolkit

Das neue Sapphire-Mainboard kommt nach der Installation von Windows 11 samt neuester Updates fast vollständig funktionsfähig daher, einige Ausrufezeichen verbleiben im Gerätemanager jedoch.

Nach der Windows-Installation fehlt noch einiges
Nach der Windows-Installation fehlt noch einiges

Wenig verwunderlich: Das Aushängeschild Wi-Fi 7 von MediaTek braucht einen zusätzlichen Treiber, dasselbe gilt für das angeschlossene Bluetooth. Beides gibt es über die wenig übersichtliche Herstellerseite.

WLAN-Treiber umständlich über den Geräte-Manager installieren
WLAN-Treiber umständlich über den Geräte-Manager installieren

Die letzten Ausrufezeichen verschwinden dann, wenn AMDs neuester Chipsatztreiber installiert ist. Nun ist das System auch wirklich einsatzbereit.

AMD Ryzen 7 9800X3D auf SAPPHIRE NITRO+ B850A WIFI 7
AMD Ryzen 7 9800X3D auf SAPPHIRE NITRO+ B850A WIFI 7
DDR5-6000 mit AMD Ryzen 7 9800X3D auf SAPPHIRE NITRO+ B850A WIFI 7
DDR5-6000 mit AMD Ryzen 7 9800X3D auf SAPPHIRE NITRO+ B850A WIFI 7

Die letzten Wochen hat Sapphire genutzt, um auch nach dem Austausch mit ComputerBase einige Anregungen umzusetzen. Dies betraf unter anderem die bereits angesprochene Webseite: Wo gibt es eigentlich Treiber, Software und Co? Das alles war zuvor kaum auffindbar, nun ist die Kategorie immerhin direkt im Blickfeld, wenn die Produktseite betreten wird.

Auch das bisher von Grafikkarten bekannte TriXX-Tool gibt es seit November in finaler Version für Mainboards: Trixx-M getauft. ComputerBase hatte auf dessen Release noch gewartet, bevor der Test online ging.

TriXX-M ist aktuell primär ein kleines Analyse-Tool, mit dem sich aber auch RGB steuern lässt. Im Falle des im Test verbauten G.Skill-Speichers klappt auch das ohne Probleme. Asus Armoury Crate bietet deutlich mehr Funktionen.

Sapphires TriXX-M-Software im Einsatz

Unauffällig und solide in Tests

In den klassischen Benchmarks liefert Sapphire dann auch genau das ab, was erwartet wird. Mit 134/1337 Punkten in Cinebench R24 liegt es auf dem Niveau der Referenzplattform im ComputerBase-Test und den anderen B850-Boards, auch in Handbrake sind es nur wenige Sekunden Unterschied bei einer Projektdauer von knapp elf Minuten. Damit ist bereits klar, dass dieses AMD-Mainboard genau das gleiche leistet wie die anderen.

Die Leistungsaufnahme ist ein klein wenig geringer als bei den größeren und teureren Vertretern, was auch der etwas kleineren Stromversorgung geschuldet ist. 16,5 Watt Package Power meldet der AMD Ryzen 7 9800X3D auf Sapphires neuer Plattform im Leerlauf „nur“, in der Spitze genehmigt er sich 141 Watt. Den Takt fährt die CPU dabei bis ans Maximum von 5,25 GHz aus.

Aktuelles BIOS mit aktuellem Microcode
Aktuelles BIOS mit aktuellem Microcode

Und der Rest? Es funktioniert alles problemlos, genau so, wie man sich das von einer knapp 170 Euro teuren Platine auch vorstellt. Mit Lösungen wie diesen verwundert es letztlich auch nicht, dass die B850-Boards die aktuell meistverkauften bei AMD sind und es wohl auch noch eine lange Zeit bleiben werden. Sie decken schlichtweg nahezu alles ab, was ein normaler Nutzer eines Selbstbau-PCs braucht.

Ersteindruck

Nach der Auseinandersetzung mit dem neuen Mainboard-Portfolio von Sapphire inklusive erster Tests und Alltagserfahrungen bleibt festzuhalten, dass die Hardware auf solider Basis steht und überzeugen kann.

Sapphire hat viele Jahre Erfahrung mit Mainboards, im Embedded- und OEM-Geschäft ist der Hersteller stets aktiv gewesen. Vieles wirkt deshalb auch heute noch hier und da wie „früher“. Mitbewerber sind heute aber mitunter schon einen Schritt weiter: Sei es beim Thema Treiberinstallation, Support, der Navigation auf der Webseite, Tools etc. pp.

Das alles sind keine kritischen Punkte, aber bei Mainboards, die unterm Strich mit minimalen Abweichungen in ihrer Klasse doch letztlich alle nahezu das gleiche bieten, können auch diese „Softskill“ aber einen Unterschied machen.

Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7
Sapphire NITRO+ B850A WIFI 7

Das Nitro+ 850A WiFi 7 als aktuelles Spitzenmodell im Sapphire-Portfolio hat es Ende November endlich in den Handel geschafft – und kann sich sehen lassen. Relativ dezent im Auftritt, liefert es das ab, womit es wirbt.

Die Leistung ist identisch zu anderen B850-Mainboards, bei der Ausstattung sticht neuestes WiFi 7 hervor, ansonsten ist der Rest aber auch nur Durchschnittskost.

Der Blick auf die weiteren Mainboards untermauert zeigt ein vergleichbares Bild. Sapphire bietet grundsolide Platinen, die ihren Dienst verrichten werden, wie er gedacht ist. Deshalb argumentiert Sapphire aber auch gleich zum Start mit dem Preis: Alle Produkte sind ziemlich günstig in ihrer jeweiligen Klasse, das Flaggschiff gibt es ab 166 Euro; mit Wi-Fi 7 ist das fast Benchmark. Vor allem Kunden, die sich mit Mainboards auskennen und Sapphires BIOS-Support Vorschusslorbeeren gönnen, können hier bedenkenlos zugreifen.

Aber den großen breiten Massenmarktmarkt abzuholen, wird erst einmal nicht einfach. Denn auch die Platzhirsche brachten und bringen in diesen und den letzten Wochen viele Updates für ihre Produktpalette, überall gibt es neue Mainboards (z.B. MSI „Max“) und Ergänzungen im Portfolio – zu den ohnehin schon hunderten Alternativen am Markt. Sapphire hat sich ins Haifischbecken gewagt. Das allein ist schon ein Lob wert!

ComputerBase hat das Nitro+ 850A WiFi 7 von Sapphire zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Welche dieser Apps spricht euch an?


Auch in dieser Woche haben wir für Euch sechs Apps herausgesucht. Diese kosten üblicherweise Geld, lassen sich heute jedoch kostenlos herunterladen und installieren. Das allerdings nur für kurze Zeit.

In den beiden App-Stores von Google und Apple, dem Play Store und dem App Store, findet sich eine schier endlose Anzahl an Anwendungen. Einige dieser Apps sind kostenlos, andere wiederum kostenpflichtig. Was viele Nutzer jedoch nicht wissen: Viele kostenpflichtige Apps gibt es zeitweise auch ohne Gebühr, wenn sie Teil eines speziellen Angebots sind. Wir haben einige der spannendsten Apps, die aktuell gratis erhältlich sind, für Euch zusammengestellt.

Kostenlose Pro-Apps (Android)

  • Was kann ich ausgeben? Premium (3,39 Euro) – Diese App ist zugleich nützlich und riskant. Einerseits erleichtert sie das Management der persönlichen Finanzen erheblich, unterstützt durch anschauliche Diagramme, Tabellen und ähnliche Funktionen. Andererseits besteht die Kehrseite darin, dass sensible persönliche Informationen an einen fremden Anbieter weitergegeben werden. (3,8 Sterne, 2.210 Bewertungen)
  • Gallery Slideshow (0,69 Euro) – Laut Beschreibung handelt es sich bei dieser App um eine „Galerie-Diashow“, mit der sich Bildergalerien mit Hintergrundmusik abspielen lassen. Das sagt im Grunde schon alles. Ergänzend sei noch erwähnt, dass die App zahlreiche Zusatzoptionen bereitstellt und sich durch eine besonders klare und intuitive Nutzeroberfläche auszeichnet. (3,9 Sterne, 231 Bewertungen)
  • Space Stars: RPG Survival Pro (0,89 Euro) – Wenn Entwickler auf frühere Spieleepochen zurückblicken, ist das oft ein vielversprechendes Zeichen. So auch hier. Das Rollenspiel orientiert sich an alten Weltraumtiteln und lädt dazu ein, zahlreiche Planeten zu erkunden und Ressourcen zu sammeln. Außerdem können Spieler ihre Spielfigur nach eigenen Vorstellungen gestalten. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch: Im Spiel gibt es In-App-Käufe. (3,4 Sterne, 331 Bewertungen)

Gratis Premium-Apps (iOS)

  • Effects Studio (0,99 Euro) – Mit dieser App lassen sich Fotos im Handumdrehen in kleine Kunstwerke verwandeln. Verschiedene Filter und Effekte sorgen dafür, dass Farben und Stimmungen nach Belieben verändert werden können. Schon mit wenigen Handgriffen erhält das Bild ein völlig neues Aussehen. Wirklich interessant ist die App jedoch hauptsächlich für Nutzer, die eine Affinität zur Kunst haben. (4,7 Sterne, 39 Bewertungen)
  • Flowing ~ Meditation & Natur (2,99 Euro) – Zu wenig oder unruhiger Schlaf kann sowohl die körperliche Verfassung als auch die Stimmung deutlich beeinträchtigen. Diese Anwendung setzt auf räumliche Naturklänge für Kopfhörer, um das Einschlafen zu erleichtern und einen erholsamen Nachtschlaf zu fördern. Besonders interessant: Ihr könnt die Klanglandschaft individuell anpassen und ganz nach Euren eigenen Vorlieben gestalten. (4,7 Sterne, 217 Bewertungen)
  • Paintiles (1,99 Euro) – Anfangs scheint dieses bunte Puzzle-Spiel recht einfach zu sein. Mit drei Farben gilt es, die Fliesen umzudekorieren. Doch schon bald schaltet man neue Spielmechaniken frei: einen zerfallenden Boden, Regenbogenfliesen und zudem auch noch Bomben. Jede dieser Neuerungen verändert die Dynamik des Spiels und verlangt vom Spieler, seine Strategie anzupassen und neue Ansätze zu suchen. (4,3 Sterne, 8 Bewertungen)

Gratis-Apps und ihre Fallstricke

Alle Apps, die wir hier vorstellen, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels kostenlos verfügbar. Doch leider ist es häufig so, dass Entwickler nicht angeben, wie lange diese Angebote Bestand haben. Wenn Euch also eine App gefällt, solltet Ihr nicht zu lange warten und sie schnell herunterladen.

Bevor Ihr eine kostenlose App herunterladet, solltet Ihr jedoch immer einen Blick auf die App-Seite im Store werfen. Denn manchmal gibt es versteckte Stolpersteine, auf die Ihr achten solltet.

In-App-Käufe

Die meisten kostenlosen Apps enthalten entweder Werbung oder bieten In-App-Käufe an. Bei einigen kostenpflichtigen Apps bleibt das jedoch ebenfalls nicht aus. Besonders dann, wenn es sich um ein Spiel handelt, das für Kinder gedacht ist, ist es wichtig, solchen Aspekten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.

Berechtigungen

Zahlreiche Apps sammeln Nutzerdaten und verkaufen diese oftmals weiter. Wenn Ihr also auf Nummer sicher gehen wollt, achtet darauf, dass Ihr nur die Berechtigungen erteilt, die die App wirklich benötigt. Ein Wecker benötigt beispielsweise keinen Zugriff auf Eure Kameras oder Kontakte, und eine Taschenlampe sollte auch nicht an Euren Standortdaten interessiert sein.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Im Test vor 15 Jahren: AMDs enttäuschende Radeon HD 6970 und 6950


Im Test vor 15 Jahren: AMDs enttäuschende Radeon HD 6970 und 6950

Nach der Radeon-HD-6800-Serie, die auf die obere Mittelklasse abzielten, setzte AMD mit den High-End-Modellen Radeon HD 6950 und 6970 (Test) im Dezember 2010 nach. Mit der Konkurrenz in Form der GeForce GTX 570 und 580 hatten die Grafikkarten zu kämpfen.

AMDs Flaggschiffe mit Cayman

Sowohl die Radeon HD 6950 als auch die Radeon HD 6970 setzten auf AMDs Cayman-Chip. Im Falle der HD 6950 wurde die GPU als Cayman Pro und bei der HD 6970 als Cayman XT bezeichnet. Die Unterschiede fanden sich zum einen bei den höheren Taktraten der XT und zum anderen bei der leicht angehobenen Anzahl an Shader-Einheiten.

Daraus resultierte eine knapp 500 GFLOPS höhere theoretische Rechenleistung. Beiden Grafikkarten gemein war der 2.048 MByte große GDDR5-Grafikspeicher, wobei die Radeon HD 6970 einen 250 MHz höheren Speichertakt und somit eine etwas höhere Speicherbandbreite bot. Verglichen mit der Vorgängergeneration hielten die Änderungen an der GPU-Architektur sich in Grenzen. Die größte dieser Änderungen war, dass ein Shader-Cluster nunmehr aus vier ALUs statt vier ALUs und einer Special-Function-Unit bestand.

Preislich lag die Radeon HD 6970 bei 329 Euro und die Radeon HD 6950 bei 259 Euro. Beide Grafikkarten verfügten über einen Dual-Slot-Kühler, der die gesamte Vorderseite überdeckte. Auf der GPU selbst befand sich ein Kupferblock mit eingebauter Vapor-Chamber, die mit dem eigentlichen Kühlkörper verbunden war. Die Luftzufuhr übernahm ein 80-mm-Radiallüfter. Mit einer TDP von 250 Watt verfügte die Radeon HD 6970 über einen 8- sowie einen 6-Pin-PCIe-Stecker, während die Radeon HD 6950 dank ihrer 200-Watt-TDP mit zwei 6-Pin-PCIe-Steckern auskam.

Enttäuschende Leistung

Die Leistung der beiden Cayman-Grafikkarten blieb unter den Erwartungen. Die Radeon HD 6950 war je nach Auflösung und Einstellungen etwa mit einer Radeon HD 5870 vergleichbar. Bei sehr hohen Auflösungen oder starker Kantenglättung konnte sie zunehmend einen Vorsprung verbuchen. Für die Nvidia GeForce GTX 570 reichte es jedoch in keiner Lebenslage. Ähnlich sah die Situation bei der Radeon HD 6970 aus, die generell etwa auf dem Niveau der GeForce GTX 570 lag und in höheren Auflösungen leicht davon zog. Die GeForce GTX 580 war in jeder Lebenslage unantastbar.

Bei der Lautstärke hoben sich die Radeons nicht besonders positiv hervor und waren unter Last relativ laut, aber weit entfernt von notorischen Krachmachern wie der GeForce GTX 480. Die GPU-Temperaturen lagen im grünen Bereich und ließen etwas Spielraum für Übertaktungsversuche. Die Leistungsaufnahme war der Leistung entsprechend vergleichsweise hoch. Viele Möglichkeiten für Übertakter ließen die GPUs nicht. Im Test konnten knapp vier bis sechs Prozent mehr Leistung erzielt werden.

Fazit

AMDs High-End-Brigade in Form der Radeon HD 6950 und HD 6970 war insgesamt enttäuschend. An Nvidias sehr gute GeForce GTX 570 und GTX 580 kamen sie nicht heran, die Radeon HD 6950 bot für einen Aufpreis von 20 Euro immerhin den doppelten Speicher verglichen mit der älteren und gleich schnellen Radeon HD 5870. Die Radeon HD 6970 hatte abseits ihres größeren Speichers wenige Vorzüge gegenüber der nahezu gleich teuren GeForce GTX 570. Wirklich wie High-End fühlte sich die Radeon-HD-6900-Serie in Anbetracht der GeForce GTX 580 nicht an.

In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:

Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Diese Idee klingt spannend – doch hält sie auch stand?


Ein neues Mini-Windrad sorgt für Aufsehen: kompakt, leise und angeblich erstaunlich leistungsstark. Doch ob solche Versprechen unter realen Bedingungen bestehen können, ist alles andere als sicher. Denn es gibt Gründe, warum von vielen Seiten Kritik an Mini-Windrädern geübt wird.

Auf den ersten Blick wirkt das Mini-Windrad von The Archimedes wie ein kleiner Gamechanger. Ein Gerät, das rund um die Uhr Energie liefern kann, weder Sonne noch große Dachflächen braucht und trotzdem beeindruckende Erträge verspricht – Ihr würdet wahrscheinlich sofort genauer hinsehen. Doch genau dann wird klar: Zwischen Theorie und Wirklichkeit liegen bei Mini-Windrädern oft Welten. Windrichtung, Geschwindigkeit, bauliche Einschränkungen und die Größe der Rotorfläche entscheiden darüber, ob das Ganze funktioniert oder eher ein teurer Garten-Dekoartikel bleibt.

Was das Mini-Windrad eigentlich leisten soll

Der niederländische Hersteller The Archimedes verspricht mit dem LIAM F1 UWT ein Windrad, das jährlich bis zu 1.500 kWh erzeugen soll – ganz ohne laufende Kosten und bei einem Wirkungsgrad von rund 88 Prozent. Das Modell gibt es in zwei Größen: einmal mit 75 Zentimetern Rotordurchmesser bei 60 Kilogramm Gewicht und einmal mit 150 Zentimetern bei stolzen 280 Kilogramm. Klein genug, um theoretisch auch im urbanen Umfeld Platz zu finden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Während Euer Balkonkraftwerk abends Feierabend macht, weht der Wind oft munter weiter. In Regionen mit viel Verschattung oder wenig Sonne klingt so ein Windrad daher zunächst verlockend. In der Praxis zeigt sich allerdings schnell, dass solche Vorteile nicht automatisch zu hohen Jahreserträgen führen.

Warum Mini-Windräder sich oft schwertun

Für brauchbare Windstrom-Erträge braucht es zwei Dinge: ausreichend Wind und eine große Rotorfläche. Und gerade Letztere ist bei Mini-Windrädern naturgemäß begrenzt. Verdoppelt man den Rotordurchmesser, vervierfacht sich der Ertrag – doch bei kleinen Anlagen ist diese physikalische Grenze kaum zu umgehen.

Ein Rechenbeispiel zeigt das Problem: Unter idealen Bedingungen im Binnenland kann ein ein Meter großes Windrad mit 0,8 m² Rotorfläche etwa 96 kWh pro Jahr erzeugen. Das entspricht gerade einmal Einsparungen von rund 30 bis 35 Euro – wenn Ihr den kompletten Strom direkt verbrauchen würdet. Selbst ein deutlich größeres Modell mit 196 Zentimetern Rotordurchmesser schafft in einer guten Lage rund 360 kWh jährlich, was etwa 115 bis 130 Euro entspricht.

Externen Inhalt erlauben

Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.

Das Mini-Windrad von The Archimedes liegt mit 150 Zentimetern Rotordurchmesser genau zwischen diesen Werten – soll aber trotzdem das Vier- bis Fünffache der möglichen Erträge liefern. Das ist, vorsichtig formuliert, ambitioniert. Zwar dürfte die spezielle Form die nutzbare Fläche etwas vergrößern, doch derart hohe Werte wirken im Kontext anderer Vergleichsdaten wenig realistisch.

Was Mini-Windräder kosten – und warum viele sich nicht rechnen

Ein weiteres Problem liegt im Preis. Für Windräder der Größenklasse aus dem Rechenbeispiel zahlt Ihr zwischen 1.000 und 1.700 Euro. Die Amortisationszeit liegt also oft bei deutlich über zehn Jahren – und das nur, wenn Ihr eine wirklich gute Lage habt.

Kleinere Modelle mit weniger Rotorfläche kosten zwar weniger, erzeugen aber auch sehr wenig Strom. Hier rutschen Amortisationszeiten schnell auf 15 Jahre oder mehr. Zum Vergleich: Ein Balkonkraftwerk amortisiert sich im besten Fall bereits nach drei bis vier Jahren.

Die Verbraucherzentralen warnen daher regelmäßig vor überzogenen Erwartungen an Mini-Windräder. Sie können in Einzelfällen durchaus sinnvoll sein – aber dann müssen Windlage, Rotorfläche und Preis richtig zusammenspielen.

Balkonkraftwerk oder Mini-Windrad – was lohnt sich für Euch?

Habt Ihr die Möglichkeit, ein Balkonkraftwerk zu installieren, ist das in der Regel die wirtschaftlichere und verlässlichere Lösung. Die Technik ist bewährt, die Erträge gut kalkulierbar und die Anschaffungskosten deutlich niedriger.

Wenn Ihr dennoch ein Mini-Windrad ausprobieren möchtet, achtet unbedingt auf eine möglichst große Rotorfläche – sie entscheidet am Ende über Euren Ertrag. Und stellt es so auf, dass es freien Zugang zum Wind hat, ohne Turbulenzen durch Häuser oder Bäume.

Als Ergänzung zu einem bestehenden Balkonkraftwerk kann ein Windrad spannend sein. Als Ersatz? Dafür müssten die Windverhältnisse schon außergewöhnlich gut sein – und das ist in vielen Wohngebieten leider nicht der Fall.



Source link

Weiterlesen

Beliebt