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Schaltet Android-Funktionen mit geheimen Codes frei


Seid Ihr schon mal über diese „Geheimcodes“ für Handys gestolpert, die in der Regel mit „#“ beginnen? Diese Codes gibt es schon ewig, und Ihr könnt mit ihnen auf versteckte Einstellungen und Infos zugreifen.nextpit erklärt Euch, was es mit diesen Codes auf sich hat – und verrät Euch die wichtigsten.

Die Codes lassen sich grob in zwei Hauptkategorien einteilen: USSD-Codes und MMI-Codes. Obwohl sie für durchschnittliche Smartphone-Besitzer:innen meist nicht sehr nützlich sind, könnt Ihr mit diesen versteckten Codes hin und wieder zumindest Eure Neugier befriedigen. Der Zweck dieses Artikels ist es daher, Euch eine umfassende Liste dieser Geheimcodes für Android-Geräte zu liefern.

Bevor wir beginnen, ist es vielleicht eine gute Idee zu erfahren, was diese Codes sind und was die Unterschiede zwischen MMI- und USSD-Codes sind. Nehmt aber vorher diesen Hinweis unbedingt noch zur Kenntnis: Die in diesem Artikel genannten Codes funktionieren nicht auf jedem Android-Smartphone gleich. Viele davon sind hersteller- oder versionsabhängig, einige wurden in neueren Android-Versionen deaktiviert. Außerdem können bestimmte Codes tief ins System eingreifen. Nutzt sie daher mit Vorsicht und nur, wenn Ihr wisst, was Ihr tut.

Inhaltsverzeichnis:

Was sind USSD- und MMI-Codes?

USSD-Code in der Telefon-App
Um diese Codes zu verwenden, müsst Ihr sie nur in den Dialer eingeben. / © nextpit Bildquelle: Irina Efremova/nextpit

Obwohl die meisten den Unterschied zwischen diesen beiden Codes vielleicht gar nicht kennen müssen, ist es immer gut zu wissen, was hier Phase ist. Sowohl USSD- als auch MMI-Codes beginnen normalerweise mit einem Sternchen oder der Doppelraute bzw. einem Hashtag. Diese Codes werden regelmäßig aktualisiert, wenn neue Versionen der Android-Software veröffentlicht werden, und einige Hersteller haben ihre eigenen zusätzlichen Spezialcodes.

Die Code-Eingabe ist sehr einfach und erfordert nur, dass Ihr Eure Anruf-Tastatur aufruft und die entsprechende Zahlenfolge eingebt. Es ist wichtig zu wissen, dass einige Codes anbieterabhängig sind und daher nicht auf allen Geräten funktionieren bzw. nur auf älteren Modellen. Wenn Euer Handy auf einen Code nicht reagiert, solltet Ihr Euch keine Gedanken darüber machen, sondern einfach weitergehen und einen anderen Code finden.

USSD-Codes

USSD steht für Unstructured Supplementary Service Data und diese Codes werden normalerweise für die Kommunikation zwischen Eurem Smartphone und Eurem Mobilfunkbetreiber verwendet. Das bedeutet auch, dass Ihr fast immer mit Eurem Anbieter verbunden sein müsst, damit USSD-Codes funktionieren.

In der Vergangenheit wurden USSD-Codes verwendet, um bestimmte Mehrwertdienste zu starten oder zu stoppen. Sie waren auch hilfreich, um Euch über die Datennutzung und das Prepaid-Guthaben zu informieren und um auf eine ganze Reihe von anbieterspezifischen Informationen zuzugreifen.

Während sie von Smartphone-Enthusiasten immer noch verwendet werden, sind USSD-Codes bei den allgemeinen Nutzer:innen weitgehend in Ungnade gefallen, weil die meisten Anbieter ihre eigene App/Website haben, auf der die meisten dieser Informationen leicht abgerufen werden können. USSD-Codes sind in der Regel anbieterspezifisch und unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Ihr müsst Euch bei Eurem Anbieter nach den für Euch relevanten Codes erkundigen.

MMI-Codes

MMI-Codes sind Teil des sogenannten Mensch-Maschine-Schnittstellen-Schemas und sind in der Regel spezifisch für eine bestimmte Smartphone-Marke oder ein bestimmtes Modell vorgesehen. Mit MMI-Codes könnt Ihr auf verschiedene interessante Dinge auf Eurem Smartphone zugreifen – von der IMEI-Nummer und den SAR-Werten bis hin zu versteckten Menüs, die normalerweise von Smartphone-Techniker:innen und Reparaturdiensten verwendet werden.

Bei einigen Smartphones können Nutzer:innen etwa einen MMI-Code eingeben, der ihnen Zugang zu einem „Test“-Menü verschafft. Mit diesem Menü können sie schnell verschiedene Tests an ihrem Smartphone durchführen, von der Kamera über den Vibrationsmotor bis hin zu Lautsprecher- und Displaytests.

Beachtet, dass es nur wenige MMI-Codes gibt, die in der Regel auf allen Android-Smartphones funktionieren. Wir haben die gängigsten in der allgemeinen Liste der Codes unten aufgeführt.

Allgemeine Geheimcodes für Android

Diese Codes sind meist universell und sollten auf allen Android-Geräten funktionieren, unabhängig vom Hersteller. Es kann jedoch sein, dass bestimmte Codes von den Netzbetreibern eingeschränkt werden, sodass sie nicht alle garantiert funktionieren.

Allgemeine Geheimcodes für Android-Handys (Info-Codes)

CODE FUNKTION
*#06# Anzeige der IMEI des Telefons
*#07# Anzeige der spezifischen Absorptionsrate (SAR) des Geräts
*#*#225#*#* Zeigt die Speicherinformationen des Kalenders an
*#*#426#*#* Google Play Services Info oder Firebase Cloud Messaging Diagnose (nur ausgewählte Geräte)
*#*#759#*#* Zugriff auf die Rlz Debug UI (nur für ausgewählte Geräte)
*#0*# Info-Menü (nur bei ausgewählten Geräten)
*#*#4636#*#* Info-Menü (nur Geräte auswählen)
*#*#34971539#*#* Kamerainfo (nur bei ausgewählten Geräten)
*#*#1111#*#* FTA-Softwareversion (nur bei ausgewählten Geräten)
*#*#1234#*#* PDA-Software-Version
*#12580*369# Software- und Hardware-Informationen
*#7465625# Status der Gerätesperre
*#*#232338#*#* MAC-Adresse
*#*#2663#*#* Touchscreen-Version
*#*#3264#*#* RAM-Version
*#*#232337#*# Bluetooth Adresse
*#*#2222#*#* Hardware-Version
*#*#44336#*#* Software Version und Update Info
*#*#273282*255*663282*#*#* Sicherung aller Medien
*#2263# RF (Radio Frequency) Bandauswahl

Prüfcodes

Code Funktion
*#*#197328640#*#* Testmodus
*#*#232339#*#* oder *#*#526#*#** Wi-Fi- oder WLAN-Test
*#*#0842#*#* Helligkeits- und Vibrationstest
*#*#2664#*#* Touchscreen-Test
*#*#232331#*#* Bluetooth-Test
*#*#7262626#*#* Feldtest
*#*#1472365#*#* GPS-Schnelltest
*#*#1575#*#* Vollständiger GPS-Test
*#*#0283#*#* Packet Loopback Test
*#*#0*#*#* Test der LCD-Anzeige
*#*#0289#*#* oder *#*#0673#*#* Audio-Test
*#*#0588#*#* Test des Näherungssensors
*#*#0589#*#* Lichtsensortest
#0782*# Uhrentest

Konfigurationscodes

Code Funktion
*#9090# Einstellungen für die Diagnose
*#301279# HSDPA/HSUPA-Einstellungen
*#872564# USB-Protokollierungseinstellungen
#0782*# USB 12C-Modus-Steuerung

Entwickler-Codes

Code Funktion
*#9900# System-Dump-Modus
##778 (+Grün/Ruftaste) EPST-Menü
*#745# RIL-Dump-Modus
*#746# Debug-Dump-Modus

SIM-Karte und Anrufverwaltung 

Code Funktion
**04*altePIN*neuePIN*neuePIN# PIN abändern
**05*PUK*Neue PIN*Neue PIN# Gesperrte PIN mittels PUK entsperren
*#21# Status der Rufumleitung anzeigen
*21# Rufumleitung aktivieren
##21# Rufumleitung deaktivieren
*#*#8255#*#* Google Talk Überwachungsdienst
*5005*7672# Nummer der SMS-Zentrale anzeigen
*#67# Informationen und Menü zur Anrufweiterleitung öffnen
*31# Anrufer-ID einschalten oder aktivieren
#31# Ausschalten oder Deaktivieren der Anrufer-ID
*43# Anklopfen einschalten oder aktivieren
#43# Anklopfen ausschalten oder deaktivieren
*#22558463# Anrufzeit zurücksetzen

Herstellerspezifische Codes

Samsung

 
Code Funktion
*#0*# Zugang zur Diagnose
*#011# Netzwerkdetails und Informationen zur Serving Cell
*#0228# Akku-Status
*#0283# Menü Loopback Test
*#0808# USB-Einstellungen
*#1234# Softwareversion/ Modelldetails
*#2663# Firmware Details (Erweitert)
*#7353# Menü Schnelltest
*#9090# Erweiterte Debugging-Tools
*#9900# SysDump
*#2683662# Servicemodus (Erweitert)
*#34971539# Details zur Kamera-Firmware

Xiaomi

Code Funktion
*#*#64663#*#* Zugang zum Testmenü

Realme

Code Funktion
*#800# Feedback-Menü
*#888# Ingenieurmodus – zeigt die PCB-Nummer an
*#6776# Software Version

OnePlus

Code Funktion
*#66# Verschlüsselte IMEI
*#888# Ingenieurmodus – zeigt die PCB-Nummer an
*#1234# Software-Version
1+= (In der Taschenrechner-App) Zeigt ‚NEVER SETTLE‘ in der Taschenrechner-App an
*#*#2947322243#*#* Löscht den internen Speicher

Asus

Code Funktion
*#07# Regulatorische Etiketten
.12345+= (Im Taschenrechner) Ingenieursmodus öffnen

Motorola

Code Funktion
*#*#2486#*#* Öffnet den Entwicklungsmodus
*#07# Zeigt regulatorische Informationen an
##7764726 Verstecktes Motorola Droid Menü

Sony

 
Code Funktion
*#*#73788423#*#* Zugang zum Servicemenü
*#07# Details zur Zertifizierung

Nokia 

Code Funktion
*#*#372733#*#* Servicemenü öffnen (FQC-Menü)

HTC

Code Funktion
*#*#3424#*#* HTC-Testprogramm
##786# (Vorsicht!) Menü zum Zurücksetzen des Telefons
##3282# EPST-Menü
##3424# Diagnosemodus
##33284# Feldtest
##8626337# Vocoder starten
*#*#4636#*#* HTC-Infomenü

Andere Codes

Code Funktion
*#*#7594#*#* Ausschalten des Telefons
*#*#8351#*#* Wählprotokollmodus aktivieren
#*#8350#*#* Deaktiviert den Wählprotokollmodus

Haltet Euch von diesen Codes fern!

Denkt nach, bevor Ihr sie benutzt!

Code Funktion
*#*#7780#*#* oder *#7780# (Vorsicht! Gefahr von Datenverlust und Unbrauchbarmachen des Telefons) Zurücksetzen der Datenpartition auf die Werkseinstellungen
*2767*3855# (Achtung! Gefahr von Datenverlust und Unbrauchbarmachung des Telefons) Gerät formatieren

USSD-Codes für US-Anbieter

Diese Codes sind zwar nicht geheim, aber sie sind nicht so bekannt. USSD-Codes (Unstructured Supplementary Service Data) werden nach dem Wählen mit dem Telefonnetz verbunden, um bestimmte Funktionen auszuführen, z. B. um herauszufinden, wie viel Guthaben Ihr noch auf Eurem Prepaid-Handy habt oder wie viel Daten Ihr diesen Monat verbraucht habt. Sie ändern sich oft und die Codes variieren von Anbieter zu Anbieter. Die Deutsche Telekom pflegt zum Beispiel eine offizielle Seite für die eigenen spezifischen Codes.

Hier sind einige Codes, die Ihr für einige der wichtigsten US-Anbieter ausprobieren könnt, sowie Links zu weiteren anbieterspezifischen Codes:

AT&T

Code Funktion Code mit spanischer Antwort
*3282# Überprüft Eure Daten- und Messaging (SMS)-Nutzung (*DATA# | *DATO#) *3286#
*646# Überprüft Euer verbleibendes Minutenguthaben (*MIN# | *USO#) *876#
*225# Überprüft Euer Guthaben, erfahre das nächste Fälligkeitsdatum der Rechnung und den letzten Zahlungseingang (*BAL# | *SAL#) *725#

Verizon

Code Funktion
#3282 Überprüft Euren Datenverbrauch (#DATA)
#225 Prüfe Euer Guthaben (#BAL)
#646 Überprüft Eure Minuten (#MIN)

T-Mobile

Code Funktion
#225# Prüfe deinen Kontostand und die letzte Vertragszahlung (#BAL#)
#999# Prepaid-Kontostand prüfen
#646# Minutenverbrauch prüfen (#MIN#)
#674# SMS-Nutzung prüfen (#MSG#)
#932# Überprüft verbrauchte Daten, Datentarif und Ablaufdatum (#WEB#)

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihr die meisten dieser Codes nie brauchen werdet, aber wenn doch, dann wisst Ihr jetzt, wo Ihr sie findet.

Gibt es Geheimcodes, die Ihr immer wieder benutzt? Oder gibt es welche, die wir hier nicht aufgeführt haben und die wirklich interessant sind? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!





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eufyCam C38 & eufy Video Doorbell S4: Wi-Fi-6-Kamera und 360-Grad-Video-Türklingel ohne Abos


eufyCam C38 & eufy Video Doorbell S4: Wi-Fi-6-Kamera und 360-Grad-Video-Türklingel ohne Abos

Bild: Anker

Auch bei der Marke eufy von Anker gibt es zur CES 2026 Neuvorstellungen im Bereich Smart Home. Neben der eufy Video Doorbell S4 stellt das Unternehmen mit der eufyCam C38 eine neue Kamera für den Innen- und Außenbereich vor.

Video-Türklingel eufy Video Doorbell S4

„360° Sichtfeld“ mit Farb-Nachtsicht

Vier Jahre nach der eufy Video Doorbell Duo bringt eufy mit der neuen eufy Video Doorbell S4 eine neue Video-Türklingel auf den Markt, die vor allem auf den aktuellen Stand der Technik gehoben wurde. Die neue Video-Türklingel soll ein „360-Grad-Sichtfeld“ mit 180 Grad an horizontalem und vertikalem Blickwinkel bieten, um ein optimales Tracking vor der Haus- beziehungsweise Wohnungstür zu gewährleisten. Dabei soll auch das KI-Tracking 2.0 mit automatischem Zoom helfen, das Gesichter erfasst und diese verfolgt. Die eufy Video Doorbell S4 soll relevante Aktivitäten in Echtzeit zuverlässig erkennen, verfolgen und fokussieren.

eufy Video Doorbell S4 (Bild: Anker)

Damit auf den Aufnahmen auch alles gut zu erkennen ist, verbaut eufy eine 3K-Kamera mit 9 Megapixeln und 24 FPS. Sie soll auch nachts bei wenig Umgebungslicht mit Dual-PIR, Radar und KI-gestützten Algorithmen mit einer Farb-Nachtsicht zeigen, was vor der Tür passiert. Die Einbindung in das lokale Netzwerk erfolgt über Dualband-WLAN nach Wi-Fi 6. Die Video-Türklingel bietet 64 Gigabyte internen Speicher. Ihre Abmessungen betragen 50,8 × 167,0 × 38,6 mm.

Batterie, Klingeldraht oder Solar

Über ein Zwei-Wege-Audiosystem kann man über die Video-Türklingel auch über das Smartphone Kontakt zu Personen vor der Tür aufnehmen. Für die Stromversorgung der Video-Türklingel hat der Nutzer verschiedene Möglichkeiten und kann je nach Gegebenheit zwischen dem Batteriebetrieb, verbunden über den Klingeldraht, oder einem optional erhältlichen Solarpanel wählen.

eufy Video Doorbell S4 (Bild: Anker)

Preis und Verfügbarkeit

Die eufy Video Doorbell S4 soll im Laufe des ersten Quartals 2026 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 279,99 Euro in den deutschen Handel kommen.

Neue Sicherheitskamera eufyCam C38

Ebenfalls neu ist die eufyCam C38, die Anker auf der CES 2026 zeigt. Der große Bruder der unlängst enthüllten C35 kann im Innen‑ und Außenbereich eingesetzt werden und verfügt über ein „360-Grad-KI-Tracking“. Die Kopfeinheit der Kamera kann um 70 Grad geneigt und um 360 Grad ge dreht werden. Durch die „PureColor‑Vision“ sollen Aufnahmen auch bei wenig Licht von einer natürlichen Bilddarstellung in Full-HD-Auflösung mit Farbe profitieren. Scheint die Sonne, sorgt das im Lieferumfang enthaltene Solarpanel für die Energieversorgung.

eufyCam C38 (Bild: Anker)

Lokale Speicherung mit microSD oder Homebase

Die C38 wird es auch als Kit mit vier Kameras geben, die dann zusammen mit der eufy Homebase Mini ausgeliefert werden. Über sie ist eine lokale Speicherung der Aufnahmen ohne Abokosten möglich. Die C38 selbst verfügt aber auch über einen microSD-Kartenslot.

eufyCam C38 (Bild: Anker)

IP66 für den Außenbereich

Die C38 ist nach IP66 gegen Staub und Wasser geschützt, kann also problemlos auch im Außenbereich eingesetzt werden. Sie wird in den Farben Weiß, Schwarz und Grün in den Handel kommen.

Einen Preis und den Termin für die Verfügbarkeit der C38 in Deutschland hat eufy noch nicht genannt.



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Darum sind die KI-Brillen von XGIMI so genial


Las Vegas wird aktuell zum Tech-Paradies. Die CES hat geladen und tausende nehmen an der Messe teil. Auch XGIMI ist hier zu finden. Das Unternehmen hat jedoch eine Ankündigung gemacht, mit der vorab niemand gerechnet hatte.

XGIMI ist bekannt für seine Beamer und Projektoren. Nun soll jedoch neben den Horizon- und MoGo-Modellen eine ganz neue Richtung eingeschlagen werden. Dafür hat der Hersteller eine neue Marke ins Leben gerufen und sie auf der CES 2026 offiziell präsentiert. Was es mit MemoMind auf sich hat und worauf Ihr Euch freuen könnt, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

MemoMind – Die Zukunft von KI-Wearables?

KI-gesteuerte Wearables, wie smarte Ringe oder Smartwatches, gibt es zuhauf. Eines der Trendprodukte der vergangenen Jahre war allerdings auf der Nase von Benutzern zu finden. Die Rede ist natürlich von sogenannten AI Glasses (KI-Brillen). XGIMI beweist mit seinen Projektoren bereits seit 2013, dass sie wissen, worauf es bei guter Bild- und Soundqualität ankommt. Mit MemoMind möchte XGIMI diese Expertise nutzen und smarte Brillen auf dem Markt etablieren, die nicht nur über einen hohen Tragekomfort verfügen, sondern auch weitere Vorteile bieten – vor allem im Alltag.

Nahansicht einer Brille von Memomind
XGIMI legt mit den MemoMind-Brillen einen hohen Wert auf Tragekomfort. Bildquelle: XGIMI / MemoMind

Das Line-up soll aus drei verschiedenen Modellen bestehen: Memo One, Memo Air Display und einer dritten, bisher nicht bekannten Version, die zu einem späteren Zeitpunkt das Licht der Welt erblicken soll. In allen Fällen handelt es sich um leichte Brillen, die sowohl mit Voll- als auch mit Halb-Rahmen-Gestellen präsentiert werden. XGIMI hat sich zudem an modernen Modellen orientiert und bietet neben stylischen „Nerd“-Brillen mit eckiger Form auch runde oder halbrunde Designs.

Die KI-Unterstützung soll zudem im Hintergrund passieren. Bedeutet, dass Ihr nicht mit irgendwelchen Sprachanfragen zugemüllt werdet, sondern der Support dezent genutzt werden kann, während Ihr Euch auf die Szenerie konzentriert. Hierzu zählen beispielsweise Übersetzungen, Zusammenfassungen, Erinnerungen oder Notizen, welche die Brille direkt für Euch anfertigen kann. XGIMI gibt zudem an, dass der Akku den gesamten Tag halten soll und das beiliegende Case für eine noch längere Laufzeit von bis zu einer Woche sorgt. Auf eine Kamera verzichten ebenfalls beide Brillen.

Perfekt für Brillenträger

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die MemoMind-Brillen auch Gläser mit Stärke unterstützen. Der Hersteller verspricht einen „vollen Support“. Während andere Modelle an dieser Stelle also limitierter sind, möchte XGIMI wirklich jeder Person die Möglichkeit bieten, die smarten Brillen zu nutzen.

Mit einem geringen Gewicht, bei der Memo Air Display sind es nur 28,9 Gramm, zählen die AI Glasses zu den leichtesten auf dem Markt. Vor allem beim täglichen Tragen ist das ein ungemeiner Vorteil. Ich bin selbst Brillenträger und weiß, wie anstrengend es sein kann, wenn ein riesiger Klotz auf der Nase sitzt.

Unterschiede der Memo One und Memo Air Display

Die Grundfunktionen der beiden MemoMind-Modelle sind ähnlich. Allerdings gibt es doch einige Differenzen, die XGIMI auf der CES präsentierte. Die Memo One gilt als „Allround“-Modell. Sie bietet ein Display auf beiden Linsen, nutzt die Modi Audio, Visuell sowie KI und verfügt über integrierte Lautsprecher. Mit einem Gewicht von circa 40 Gramm ist sie zudem etwas schwerer als die Memo Air Display. Die Memo One ist für den alltäglichen Gebrauch konzipiert und unterstützt Euch hier mit verschiedensten KI-Funktionen über mehrere LLMs, wie etwa OpenAI, Azure und Qwen.

Zwei Personen mit Brille stehen sich gegenüber, während ein Text angezeigt wird, der durch die Brille überzeugt wird.
Über das Display könnt Ihr jederzeit Notizen oder Übersetzungen live einsehen. Bildquelle: XGIMI / MemoMind

Das leichtere Modell setzt auf eine „Monokulare“ Version des Displays. Dadurch sitzt dieses nur in einer Linse – nicht in beiden. Einen integrierten Lautsprecher gibt es nicht, wodurch auch die auditive Unterstützung ausbleibt. Das ist vor allem bei Funktionen, wie der Übersetzung, wichtig, da Ihr diese zwar noch auf der Linse seht, aber nicht mehr hören könnt. Ein Mikrofon wurde dennoch verbaut, um Eure Befehle an die Brille direkt zu übermitteln. Die Memo Air Display ist insbesondere für simplere Aufgaben konzipiert und eignet sich vor allem für Menschen, die gerne etwas Unterstützung im Alltag benötigen, aber auch Wert auf ein leichtes Design legen.

Kosten und Verfügbarkeit der MemoMind-Brillen

Im Vergleich zur Konkurrenz sind die MemoMind-Modelle deutlich dezenter und zeichnen Eure Umgebung visuell nicht auf. XGIMI legt einen hohen Wert auf Komfort und ein klares Bild, während die KI ihre Arbeit im Hintergrund erledigt. Das Ganze schlägt sich preislich ebenfalls nieder. Die Memo One und Memo Air Display werden auf der CES 2026 in Las Vegas erstmals präsentiert. Möchtet Ihr sie selbst ausprobieren, findet Ihr den Stand in der „Venetian Expo – Galileo 1005“ vom 5. bis 9. Januar. Die Vorbestellungen sollen in Kürze verfügbar sein. Als Preis gibt XGIMI für die Memo One rund $599 an.

Damit zahlt Ihr für die Brille jedoch nicht immens viel. Die Sehhilfen sind ohnehin schon recht teuer – auch ohne KI-Funktionen. Dadurch ist das Allround-Modell tatsächlich günstiger, als man denkt. Wie viel die Air Display und das ominöse dritte Modell kosten sollen, wann der offizielle Release stattfindet und wie lange Ihr auf die Brillen warten müsst, hat XGIMI bisher jedoch nicht kommuniziert. Sobald es hier neue Informationen gibt, findet Ihr sie aber natürlich auf nextpit.

Was haltet Ihr von den Smart Glasses? Lasst es uns wissen!





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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit XGIMI.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.



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Anker Nano Docking Station: Kleiner Laptop-Hub wird in die Docking Station gesteckt


Anker Nano Docking Station: Kleiner Laptop-Hub wird in die Docking Station gesteckt

Bild: Anker

Mit der Anker Nano Docking Station (13-in-1) stellt Anker zur CES 2026 ein weiteres 2-in-1-Gerät vor. Denn die Docking Station kombiniert einen kleinen Notebook-Hub für unterwegs mit einer Desktop-Docking-Station. Der kleine Hub wird zuhause einfach in die große Docking Station gesteckt und erweitert diese auf 13 Anschlüsse.

6-in-1-Hub unterwegs, 13-in-1-Dock zuhause

Die modulare Docking-Lösung Anker Nano Docking Station 13-in-1 kombiniert eine Basisstation für den Schreibtisch mit einem herausnehmbaren 6-in-1-Hub für unterwegs. Auf diese Weise soll sie einen zusätzlichen USB-Hub, den viele bei aktuellen Notebooks zusätzlich mitführen, da leichte Notebooks meistens nur noch wenige USB-C-Anschlüsse bieten, überflüssig machen und den Wechsel zwischen stationärem Setup und mobilem Einsatz erleichtern. Über einen kleinen Schalter an der Oberseite der Docking Station kann der mobile Hub in dem stationären Dock verriegelt werden, sodass er fest mit diesem verbunden ist und durch das An- und Abschließen der Peripherie nicht ungewollt löst.

Docking Station für 3 Displays

Im Dock-Modus auf dem Schreibtisch stehen drei Display-Anschlüsse mit HDMI und DisplayPort für bis zu 4K-Auflösungen an den externen Monitoren, 100 Watt Laden des verbundenen Notebooks, 10 Gigabit pro Sekunde an Datenübertragung und zahlreiche Anschlüsse wie Ethernet, Audio, USB-C, USB-A sowie ein SD-Kartenleser zur Verfügung. Die genauen Spezifikationen aller Anschlüsse und ihrer Verteilung liegen ComputerBase zur Stunde aber noch nicht vor.

Preis und Verfügbarkeit

Auch einen Preis und einen ungefähren Termin für die Anker Nano Docking Station 13-in-1 hat der Hersteller zur Ankündigung auf der CES 2026 in Las Vegas bereits parat. Demnach kommt die Docking Station ab Mitte Januar mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 139,99 Euro in den deutschen Handel.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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