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Schaltet Android-Funktionen mit geheimen Codes frei


Seid Ihr schon mal über diese „Geheimcodes“ für Handys gestolpert, die in der Regel mit „#“ beginnen? Diese Codes gibt es schon ewig, und Ihr könnt mit ihnen auf versteckte Einstellungen und Infos zugreifen.nextpit erklärt Euch, was es mit diesen Codes auf sich hat – und verrät Euch die wichtigsten.

Die Codes lassen sich grob in zwei Hauptkategorien einteilen: USSD-Codes und MMI-Codes. Obwohl sie für durchschnittliche Smartphone-Besitzer:innen meist nicht sehr nützlich sind, könnt Ihr mit diesen versteckten Codes hin und wieder zumindest Eure Neugier befriedigen. Der Zweck dieses Artikels ist es daher, Euch eine umfassende Liste dieser Geheimcodes für Android-Geräte zu liefern.

Bevor wir beginnen, ist es vielleicht eine gute Idee zu erfahren, was diese Codes sind und was die Unterschiede zwischen MMI- und USSD-Codes sind. Nehmt aber vorher diesen Hinweis unbedingt noch zur Kenntnis: Die in diesem Artikel genannten Codes funktionieren nicht auf jedem Android-Smartphone gleich. Viele davon sind hersteller- oder versionsabhängig, einige wurden in neueren Android-Versionen deaktiviert. Außerdem können bestimmte Codes tief ins System eingreifen. Nutzt sie daher mit Vorsicht und nur, wenn Ihr wisst, was Ihr tut.

Inhaltsverzeichnis:

Was sind USSD- und MMI-Codes?

USSD-Code in der Telefon-App
Um diese Codes zu verwenden, müsst Ihr sie nur in den Dialer eingeben. / © nextpit Bildquelle: Irina Efremova/nextpit

Obwohl die meisten den Unterschied zwischen diesen beiden Codes vielleicht gar nicht kennen müssen, ist es immer gut zu wissen, was hier Phase ist. Sowohl USSD- als auch MMI-Codes beginnen normalerweise mit einem Sternchen oder der Doppelraute bzw. einem Hashtag. Diese Codes werden regelmäßig aktualisiert, wenn neue Versionen der Android-Software veröffentlicht werden, und einige Hersteller haben ihre eigenen zusätzlichen Spezialcodes.

Die Code-Eingabe ist sehr einfach und erfordert nur, dass Ihr Eure Anruf-Tastatur aufruft und die entsprechende Zahlenfolge eingebt. Es ist wichtig zu wissen, dass einige Codes anbieterabhängig sind und daher nicht auf allen Geräten funktionieren bzw. nur auf älteren Modellen. Wenn Euer Handy auf einen Code nicht reagiert, solltet Ihr Euch keine Gedanken darüber machen, sondern einfach weitergehen und einen anderen Code finden.

USSD-Codes

USSD steht für Unstructured Supplementary Service Data und diese Codes werden normalerweise für die Kommunikation zwischen Eurem Smartphone und Eurem Mobilfunkbetreiber verwendet. Das bedeutet auch, dass Ihr fast immer mit Eurem Anbieter verbunden sein müsst, damit USSD-Codes funktionieren.

In der Vergangenheit wurden USSD-Codes verwendet, um bestimmte Mehrwertdienste zu starten oder zu stoppen. Sie waren auch hilfreich, um Euch über die Datennutzung und das Prepaid-Guthaben zu informieren und um auf eine ganze Reihe von anbieterspezifischen Informationen zuzugreifen.

Während sie von Smartphone-Enthusiasten immer noch verwendet werden, sind USSD-Codes bei den allgemeinen Nutzer:innen weitgehend in Ungnade gefallen, weil die meisten Anbieter ihre eigene App/Website haben, auf der die meisten dieser Informationen leicht abgerufen werden können. USSD-Codes sind in der Regel anbieterspezifisch und unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Ihr müsst Euch bei Eurem Anbieter nach den für Euch relevanten Codes erkundigen.

MMI-Codes

MMI-Codes sind Teil des sogenannten Mensch-Maschine-Schnittstellen-Schemas und sind in der Regel spezifisch für eine bestimmte Smartphone-Marke oder ein bestimmtes Modell vorgesehen. Mit MMI-Codes könnt Ihr auf verschiedene interessante Dinge auf Eurem Smartphone zugreifen – von der IMEI-Nummer und den SAR-Werten bis hin zu versteckten Menüs, die normalerweise von Smartphone-Techniker:innen und Reparaturdiensten verwendet werden.

Bei einigen Smartphones können Nutzer:innen etwa einen MMI-Code eingeben, der ihnen Zugang zu einem „Test“-Menü verschafft. Mit diesem Menü können sie schnell verschiedene Tests an ihrem Smartphone durchführen, von der Kamera über den Vibrationsmotor bis hin zu Lautsprecher- und Displaytests.

Beachtet, dass es nur wenige MMI-Codes gibt, die in der Regel auf allen Android-Smartphones funktionieren. Wir haben die gängigsten in der allgemeinen Liste der Codes unten aufgeführt.

Allgemeine Geheimcodes für Android

Diese Codes sind meist universell und sollten auf allen Android-Geräten funktionieren, unabhängig vom Hersteller. Es kann jedoch sein, dass bestimmte Codes von den Netzbetreibern eingeschränkt werden, sodass sie nicht alle garantiert funktionieren.

Allgemeine Geheimcodes für Android-Handys (Info-Codes)

CODE FUNKTION
*#06# Anzeige der IMEI des Telefons
*#07# Anzeige der spezifischen Absorptionsrate (SAR) des Geräts
*#*#225#*#* Zeigt die Speicherinformationen des Kalenders an
*#*#426#*#* Google Play Services Info oder Firebase Cloud Messaging Diagnose (nur ausgewählte Geräte)
*#*#759#*#* Zugriff auf die Rlz Debug UI (nur für ausgewählte Geräte)
*#0*# Info-Menü (nur bei ausgewählten Geräten)
*#*#4636#*#* Info-Menü (nur Geräte auswählen)
*#*#34971539#*#* Kamerainfo (nur bei ausgewählten Geräten)
*#*#1111#*#* FTA-Softwareversion (nur bei ausgewählten Geräten)
*#*#1234#*#* PDA-Software-Version
*#12580*369# Software- und Hardware-Informationen
*#7465625# Status der Gerätesperre
*#*#232338#*#* MAC-Adresse
*#*#2663#*#* Touchscreen-Version
*#*#3264#*#* RAM-Version
*#*#232337#*# Bluetooth Adresse
*#*#2222#*#* Hardware-Version
*#*#44336#*#* Software Version und Update Info
*#*#273282*255*663282*#*#* Sicherung aller Medien
*#2263# RF (Radio Frequency) Bandauswahl

Prüfcodes

Code Funktion
*#*#197328640#*#* Testmodus
*#*#232339#*#* oder *#*#526#*#** Wi-Fi- oder WLAN-Test
*#*#0842#*#* Helligkeits- und Vibrationstest
*#*#2664#*#* Touchscreen-Test
*#*#232331#*#* Bluetooth-Test
*#*#7262626#*#* Feldtest
*#*#1472365#*#* GPS-Schnelltest
*#*#1575#*#* Vollständiger GPS-Test
*#*#0283#*#* Packet Loopback Test
*#*#0*#*#* Test der LCD-Anzeige
*#*#0289#*#* oder *#*#0673#*#* Audio-Test
*#*#0588#*#* Test des Näherungssensors
*#*#0589#*#* Lichtsensortest
#0782*# Uhrentest

Konfigurationscodes

Code Funktion
*#9090# Einstellungen für die Diagnose
*#301279# HSDPA/HSUPA-Einstellungen
*#872564# USB-Protokollierungseinstellungen
#0782*# USB 12C-Modus-Steuerung

Entwickler-Codes

Code Funktion
*#9900# System-Dump-Modus
##778 (+Grün/Ruftaste) EPST-Menü
*#745# RIL-Dump-Modus
*#746# Debug-Dump-Modus

SIM-Karte und Anrufverwaltung 

Code Funktion
**04*altePIN*neuePIN*neuePIN# PIN abändern
**05*PUK*Neue PIN*Neue PIN# Gesperrte PIN mittels PUK entsperren
*#21# Status der Rufumleitung anzeigen
*21# Rufumleitung aktivieren
##21# Rufumleitung deaktivieren
*#*#8255#*#* Google Talk Überwachungsdienst
*5005*7672# Nummer der SMS-Zentrale anzeigen
*#67# Informationen und Menü zur Anrufweiterleitung öffnen
*31# Anrufer-ID einschalten oder aktivieren
#31# Ausschalten oder Deaktivieren der Anrufer-ID
*43# Anklopfen einschalten oder aktivieren
#43# Anklopfen ausschalten oder deaktivieren
*#22558463# Anrufzeit zurücksetzen

Herstellerspezifische Codes

Samsung

 
Code Funktion
*#0*# Zugang zur Diagnose
*#011# Netzwerkdetails und Informationen zur Serving Cell
*#0228# Akku-Status
*#0283# Menü Loopback Test
*#0808# USB-Einstellungen
*#1234# Softwareversion/ Modelldetails
*#2663# Firmware Details (Erweitert)
*#7353# Menü Schnelltest
*#9090# Erweiterte Debugging-Tools
*#9900# SysDump
*#2683662# Servicemodus (Erweitert)
*#34971539# Details zur Kamera-Firmware

Xiaomi

Code Funktion
*#*#64663#*#* Zugang zum Testmenü

Realme

Code Funktion
*#800# Feedback-Menü
*#888# Ingenieurmodus – zeigt die PCB-Nummer an
*#6776# Software Version

OnePlus

Code Funktion
*#66# Verschlüsselte IMEI
*#888# Ingenieurmodus – zeigt die PCB-Nummer an
*#1234# Software-Version
1+= (In der Taschenrechner-App) Zeigt ‚NEVER SETTLE‘ in der Taschenrechner-App an
*#*#2947322243#*#* Löscht den internen Speicher

Asus

Code Funktion
*#07# Regulatorische Etiketten
.12345+= (Im Taschenrechner) Ingenieursmodus öffnen

Motorola

Code Funktion
*#*#2486#*#* Öffnet den Entwicklungsmodus
*#07# Zeigt regulatorische Informationen an
##7764726 Verstecktes Motorola Droid Menü

Sony

 
Code Funktion
*#*#73788423#*#* Zugang zum Servicemenü
*#07# Details zur Zertifizierung

Nokia 

Code Funktion
*#*#372733#*#* Servicemenü öffnen (FQC-Menü)

HTC

Code Funktion
*#*#3424#*#* HTC-Testprogramm
##786# (Vorsicht!) Menü zum Zurücksetzen des Telefons
##3282# EPST-Menü
##3424# Diagnosemodus
##33284# Feldtest
##8626337# Vocoder starten
*#*#4636#*#* HTC-Infomenü

Andere Codes

Code Funktion
*#*#7594#*#* Ausschalten des Telefons
*#*#8351#*#* Wählprotokollmodus aktivieren
#*#8350#*#* Deaktiviert den Wählprotokollmodus

Haltet Euch von diesen Codes fern!

Denkt nach, bevor Ihr sie benutzt!

Code Funktion
*#*#7780#*#* oder *#7780# (Vorsicht! Gefahr von Datenverlust und Unbrauchbarmachen des Telefons) Zurücksetzen der Datenpartition auf die Werkseinstellungen
*2767*3855# (Achtung! Gefahr von Datenverlust und Unbrauchbarmachung des Telefons) Gerät formatieren

USSD-Codes für US-Anbieter

Diese Codes sind zwar nicht geheim, aber sie sind nicht so bekannt. USSD-Codes (Unstructured Supplementary Service Data) werden nach dem Wählen mit dem Telefonnetz verbunden, um bestimmte Funktionen auszuführen, z. B. um herauszufinden, wie viel Guthaben Ihr noch auf Eurem Prepaid-Handy habt oder wie viel Daten Ihr diesen Monat verbraucht habt. Sie ändern sich oft und die Codes variieren von Anbieter zu Anbieter. Die Deutsche Telekom pflegt zum Beispiel eine offizielle Seite für die eigenen spezifischen Codes.

Hier sind einige Codes, die Ihr für einige der wichtigsten US-Anbieter ausprobieren könnt, sowie Links zu weiteren anbieterspezifischen Codes:

AT&T

Code Funktion Code mit spanischer Antwort
*3282# Überprüft Eure Daten- und Messaging (SMS)-Nutzung (*DATA# | *DATO#) *3286#
*646# Überprüft Euer verbleibendes Minutenguthaben (*MIN# | *USO#) *876#
*225# Überprüft Euer Guthaben, erfahre das nächste Fälligkeitsdatum der Rechnung und den letzten Zahlungseingang (*BAL# | *SAL#) *725#

Verizon

Code Funktion
#3282 Überprüft Euren Datenverbrauch (#DATA)
#225 Prüfe Euer Guthaben (#BAL)
#646 Überprüft Eure Minuten (#MIN)

T-Mobile

Code Funktion
#225# Prüfe deinen Kontostand und die letzte Vertragszahlung (#BAL#)
#999# Prepaid-Kontostand prüfen
#646# Minutenverbrauch prüfen (#MIN#)
#674# SMS-Nutzung prüfen (#MSG#)
#932# Überprüft verbrauchte Daten, Datentarif und Ablaufdatum (#WEB#)

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihr die meisten dieser Codes nie brauchen werdet, aber wenn doch, dann wisst Ihr jetzt, wo Ihr sie findet.

Gibt es Geheimcodes, die Ihr immer wieder benutzt? Oder gibt es welche, die wir hier nicht aufgeführt haben und die wirklich interessant sind? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!





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Auto-Notrufsystem: NG eCall mit LTE-Unterstützung geht bei Netzbetreibern online


Auto-Notrufsystem: NG eCall mit LTE-Unterstützung geht bei Netzbetreibern online

Bild: ChatGPU

Das Auto-Notrufsystem der nächsten Generation geht heute bei den drei großen Netzbetreibern in Deutschland parallel zur alten Lösung online. NG eCall (Next Generation Emergency Call) setzt nicht mehr auf das alte 2G-Netz, dessen Abschaltung bevorsteht, sondern kommt mit LTE-Unterstützung und mehreren Verbesserungen.

Der seit dem 31. März 2018 für alle neuen Pkw-Modelle und leichte Nutzfahrzeuge verpflichtende eCall kann bei einem Unfall automatisch einen Notruf auslösen und überträgt dabei eine Reihe essenzieller Informationen wie unter anderem Unfallzeitpunkt, Standort und Fahrtrichtung. Parallel dazu wird eine Sprachverbindung aufgebaut, falls Insassen im Fahrzeug noch ansprechbar sind. Der eCall lässt sich über eine entsprechend markierte Taste im Auto auch (von Dritten) manuell auslösen.

2G-Abschaltung ab Sommer 2028

Der aktuelle eCall basiert noch auf dem bald 40 Jahre alten 2G-Netz, das über die kommenden Jahre bei allen Netzbetreibern abgeschaltet werden soll. Bei der Deutschen Telekom ist dies für Juni 2028 geplant, während Vodafone im September 2028 damit anfangen will, bevor bis Ende 2030 auch die Abschaltung bei kritischen IoT-Systemen wie dem eCall geplant ist. Telefónica hat noch keinen Termin für die 2G-Abschaltung genannt.

NG eCall setzt auf LTE

Nach rückt deshalb der NG eCall, der auf das neuere LTE-Netz setzt und perspektivisch auch 5G unterstützen soll. Bei der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica ist dafür heute der Startschuss erfolgt. Im Mobilfunknetz von 1&1 besteht derzeit kein Bedarf für diese Funktion, da aktuell noch keine Verträge für Flotten-SIM-Karten mit Fahrzeug­herstellern bestehen. Sobald sich entsprechende Partnerschaften ergeben, will auch 1&1 den neueren NG eCall implementieren.

Der NG eCall ist seit Januar dieses Jahres für Autohersteller verpflichtend. Zunächst gilt die Regelung für neue Fahrzeugmodelle, die nur damit eine Zulassung erhalten können. Im kommenden Jahr soll der NG eCall auf alle Neufahrzeuge ausgeweitet werden.

Breiterer Datenkanal für mehr Informationen

Mit der nächsten Generation des Auto-Notrufsystems soll der Rufaufbau deutlich schneller erfolgen. Aufgrund des moderneren Netzes bestehen auch keine Einschränkungen mehr bei der Datenübertragung, sodass den Netzbetreibern zufolge auch neue Anwendungen möglich seien. Zum Beispiel ließen sich medizinische Daten der Insassen oder Live-Bilder aus dem Fahrzeug übertragen. Ziel sei es, Rettern schon vor dem Eintreffen am Unfallort einen Überblick zu verschaffen, damit diese sich schon während der Fahrt auf den Einsatz vorbereiten können.

Parallelbetrieb geplant

Die heutige Aktivierung von NG eCall bedeutet nicht das sofortige Aus des alten eCall. Vorgesehen ist ein Parallelbetrieb beider Generationen. Der Nachfolger kommt zum Einsatz, wenn sowohl die Fahrzeuge als auch die Leitstellen das neue System unterstützen. Trifft dies nicht zu, wird der Notruf über das alte System abgewickelt.



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Amazon: E-Books künftig auch als DRM-freies Epub und PDF


Amazon: E-Books künftig auch als DRM-freies Epub und PDF

Bild: Amazon

Amazon steht offenbar vor einer Kehrtwende und will künftig im eigenen Online-Shop angebotene E-Books auch im Epub- und PDF-Format bereitstellen – allerdings nur ohne DRM, dafür aber sogar herunterladbar. Einen offiziellen Grund für das Umdenken hat das Unternehmen bisher nicht genannt.

Plötzlicher Sinneswandel?

Die Abkehr von der bisherigen Praxis, vor allem auf eigene Formate zu setzen, geht aus einem Bericht von Good E Reader hervor. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres soll Amazon Verlage und Selfpublishing-Autoren, die Bücher über Kindle Direct Publishing im Kindle Bookstore einreichen, über diesen Schritt informiert haben. Dem Artikel zufolge bleibt es den Verlagen und Autoren zudem freigestellt, ob sie ihre Bücher künftig mit oder ohne digitales Rechtemanagement veröffentlichen möchten.

Nur ungeschützte Bücher erhalten Option

Ungeschützte Bücher sollen dabei künftig über „Meine Inhalte und Geräte verwalten“ heruntergeladen werden können – eine überraschende Entscheidung, da Amazon diese Funktion zur Sicherung eigener Bücher erst vor rund einem Jahr eingestellt hatte. Der Zugriff auf die angebotenen EPUB- oder PDF-Dateien ist jedoch nur für verifizierte Käufer eines digitalen Buches möglich. Für über Kindle Unlimited angebotene Inhalte gilt die Download-Funktion weiterhin nicht, auch wenn diese kein DRM besitzen sollten. An der Ausrichtung der Kindle-Reader ändert sich dadurch allerdings nichts, das Epub-Format wird weiterhin nicht nativ unterstützt, eine Umwandlung bleibt somit erforderlich.

Verlage können wählen

Verlage und Autoren können ihre Werke künftig kennzeichnen, um Käufer über die Unterstützung der zusätzlichen Formate zu informieren. In der Vergangenheit hatte Amazon auch von Verlagen oder Autoren ohne Schutz versehene Bücher mit dem eigenen DRM versehen, wodurch sich diese nicht auf Lesegeräte außerhalb des Amazon-Ökosystems übertragen ließen. Auf Tablets bestand immerhin die Möglichkeit, entsprechende Inhalte über die Kindle-App zu lesen.

Für bereits im Shop verfügbare Bücher bietet der Online-Händler Urhebern nun die Option an, diese in die beiden neu unterstützten Formate zu konvertieren. Für Bücher, die ab dem 9. Dezember 2025 veröffentlicht wurden, erfolgt die Konvertierung automatisch. Autoren und Verlage müssen dabei jedoch explizit angeben, dass eine DRM-freie Version erstellt und angeboten werden soll. Bei vor diesem Datum veröffentlichten Büchern muss die Umwandlung manuell angestoßen werden.

Kritik endlich gehört?

Lange Jahre wurde Amazon dafür kritisiert, digitale Bücher nur im eigenen Format für das eigene Öko-System anzubieten und damit Käufer an die eigenen Kindle-Reader zu binden. Mit der nun angekündigten Änderung können auch Nutzer anderer E-Book-Reader wie PocketBook oder Tolino auf Amazon-Titel zugreifen. Damit werden auch viele Selfpublisher-Bücher, die bislang ausschließlich im Amazon-Katalog verfügbar waren, auf weiteren Geräten lesbar. Warum das Unternehmen seine Haltung zu offenen Formaten geändert hat, bleibt bislang unklar.



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Neue KI-Siri im Frühjahr: Apple soll fast alle versprochenen Funktionen nachliefern


Neue KI-Siri im Frühjahr: Apple soll fast alle versprochenen Funktionen nachliefern

Auch zu Beginn des Jahres 2026 ist Siri bislang keine KI-Sprachassistentin. Erwartet vor einem Jahr, soll das große KI-Update nun im Frühjahr an den Start gehen und fast alle versprochenen Funktionen von zwei Jahren Versprechen nachliefern. Nur die App-Steuerung soll weiter auf sich warten lassen.

Neue Siri schon dieses Frühjahr

Noch bevor der Konzern einen neuen Siri-Chatbot vorstellen könnte, soll Bloomberg zufolge die lange erwartete KI-Siri veröffentlicht werden. Hier haben Google und Apple erst kürzlich eine Partnerschaft angekündigt, das Update der neuen KI-Siri wird mit iOS 26.4 in den kommenden Wochen erwartet. Aktuell testet der Konzern noch iOS 26.3.

Versprochene Funktionen werden nun nachgeliefert

Die Funktionen der neuen KI-Siri sollen die Versprechen des Konzerns aus Juni 2024 erfüllen: Dort hatte Apple vollmundig eine neue Siri angekündigt, die den Bildschirm begreifen, Apps steuern und auf Dateien/Termine des Nutzers zurückgreifen kann. Erschienen sind bisher jedoch nur ein neues Design und ein etwas verbessertes Sprachverständnis. Wirklich einlösen konnte der Konzern seine KI-Versprechen bisher nur bei anderen Teilen von Apple Intelligence, der KI-Suite für Schreibtools, Bildgenerierung und Zusammenfassungen in Apps.

Apple begann Arbeit von vorne

Der Konzern hat Fehler im Laufe der vergangenen Monate mehr oder weniger eingestanden, ist zurück ans Reißbrett und hat laut Gerüchten von vorn angefangen, um eine neue KI-Siri mit den zuvor versprochenen Funktionen zu entwerfen: Ursprünglich wollte der iPhone-Entwickler die bis heute existierende Nicht-KI-Siri nur um ein KI-Standbein erweitern, das für die neuen Aufgaben zuständig ist. Doch dieser Ansatz ging nicht auf, die Umsetzung blieb intern deutlich hinter den Erwartungen zurück und war zu unzuverlässig.

Apple verschob die Veröffentlichung auf dieses Jahr, ohne einen konkreten Zeitpunkt zu nennen. Schlussendlich wurde sogar der KI-Chef entmachtet und ersetzt. Mittlerweile liegt Siri in der Zuständigkeit der Softwareabteilung, die auch an iOS, iPadOS und macOS arbeitet.

Fast alle Funktionen dann ausgeliefert

All diese Ereignisse könnten bald Früchte tragen: Diesen Frühjahr soll Siri laut Bloomberg den Bildschirm verstehen, auf persönliche Daten zugreifen können und das Internet selbst durchsuchen dürfen, um Informationen zu zitieren. Diese Funktionen werden, wie bereits erwähnt, auch in der Chatbot-Siri verfügbar bleiben. Demnach holt Apple damit in Kürze eine Großzahl seiner Versprechen von vor zwei Jahren nach. Bis Siri dann auch wie versprochen das iPhone steuern darf, wird es jedoch wohl noch bis iOS 27 dauern – dann soll Siri auch gleichzeitig zum Chatbot werden. Damit könnte Apple seine Versprechen aus dem Juni 2024 eventuell sogar übertreffen – aber hier gilt es abzuwarten. Denn Ankündigungen gab es schließlich schon sehr viele.



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