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Skoda Epiq: Neues Elektro-Einstiegsmodell ab 25.900 Euro


Skoda hat den neuen Epiq offiziell vorgestellt und damit sein bislang günstigstes vollelektrisches Modell in Aussicht gestellt. Die Weltpremiere fand am 19. Mai in Zürich statt. Dort präsentierte der tschechische Hersteller den neuen City-SUV-Crossover vor der internationalen Presse.

Kompakt und trotzdem alltagstauglich

Mit dem Epiq verfolgt Skoda das Ziel, die Elektromobilität in einem kompakteren, alltagstauglichen und preislich zugänglicheren Format anzubieten. Das Fahrzeug ist als City-SUV-Crossover ausgelegt und soll trotz kleiner Außenmaße ein hohes Maß an Nutzwert bieten. Skoda beschreibt den Epiq als neues Einstiegsmodell in das vollelektrische Portfolio der Marke. Gleichzeitig ist er das erste Serienmodell von Skoda, das die Design-Sprache „Modern Solid“ vollständig übernimmt.

Optisch setzt der Epiq auf eine reduzierte, robuste Formensprache. Das Fahrzeug ist knapp über vier Meter lang und damit klar auf den urbanen Einsatz zugeschnitten. Kurze Überhänge, eine erhöhte Karosserie und die Crossover-Proportionen sollen den Spagat zwischen Stadtauto und kleinem Familienfahrzeug ermöglichen.

Skoda Epiq (Bild: Skoda)

Gute E-Kennzahlen für ein Stadtauto

Skoda setzt beim Epiq auf Frontantrieb, die Leistungsbandbreite soll dabei von 85 bis 155 kW reichen. Damit deckt das Modell sowohl Einstiegsvarianten als auch sportlichere Versionen ab. Für die reichweitenstärkeren Varianten nennt Skoda Werte von mehr als 430 Kilometern. Die Ladeleistung liegt je nach Modellvariante zwischen 50 kW und 125 kW, eine Ladung von 10 auf 80 Prozent soll damit in 24 bis 33 Minuten zu schaffen sein. Der kombinierte Stromverbrauch der „Edition Eins“ wird mit 13,9 kWh pro 100 Kilometer angegeben. Der Akku fasst je nach Modell zwischen 35 und 55 Kilowattstunden – ausreichend für ein Stadtauto, das nicht (ständig) auf der Langstrecke eingesetzt werden soll.

Technisch nicht abgehängt

Ein wichtiger Punkt für den Alltag ist der Stauraum. Trotz kompakter Außenabmessungen soll der Epiq 475 Liter Kofferraumvolumen bieten. Durch Umklappen der Rücksitze wächst das Ladevolumen laut Skoda auf bis zu 1.344 Liter.

Skoda Epiq (Bild: Skoda)

Im Innenraum setzt Skoda auf digitale Bedienung und vernetzte Funktionen. Das Infotainmentsystem nutzt einen 13-Zoll-Bildschirm und basiert laut Hersteller auf einer Android-Oberfläche. Smartphone-Anbindung und die Steuerung verschiedener Fahrzeugfunktionen über die MySkoda-App gehören ebenfalls zum Konzept. Hinzu kommen Assistenzsysteme, darunter Travel Assist 3.0, mit dem der Epiq auch technisch zu größeren Modellen der Marke anschließen soll.

Skodas neuer Einstieg in die Elektromobilität

Preislich soll der Epiq die Rolle des bezahlbaren Elektro-Einstiegsmodells übernehmen. Für Deutschland nennt Skoda den Epiq 35 mit einem Einstiegspreis ab 25.900 Euro. Diese Variante sowie der Epiq 40 sind derzeit noch nicht bestellbar und sollen laut Hersteller voraussichtlich ab September 2026 verfügbar sein. Zum Start steht zunächst die höher positionierte „Edition Eins“ im Fokus, zu Preisen ab 35.600 Euro.

Der Epiq ist außerdem Teil einer größeren Elektrostrategie innerhalb des Volkswagen-Konzerns. Er gehört zur Familie kompakter elektrischer Einstiegsmodelle, die markenübergreifend entwickelt werden. Skoda bringt mit dem Epiq die SUV-orientierte Variante in dieses Segment ein. Damit soll das Modell künftig eine Lücke schließen, die bislang zwischen klassischen Kleinwagen, kompakten Verbrenner-SUVs und größeren Elektrofahrzeugen bestand. Mit der Vorstellung des Epiq erweitert Skoda sein Elektroangebot nun nach unten und richtet den Blick auf ein Marktsegment, das in den kommenden Jahren für viele Hersteller wichtiger werden dürfte: kompakte Elektroautos mit akzeptabler Reichweite, familientauglichem Nutzwert und einem Einstiegspreis deutlich unterhalb größerer E-SUVs.



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