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Sony Group erwirbt 80 Prozent der Anteile an Peanuts Holdings


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die japanische Sony Gruppe, zu der unter anderem Sony Music Entertainment und Sony Pictures Entertainment gehören, hat eine „endgültige Vereinbarung“ mit dem kanadischen Medienunternehmen WildBrain getroffen, um indirekt sämtliche 41 Prozent der Anteile von WildBrain an der „Peanuts“ Holdings zu erwerben. Sony Music Entertainment hielt bereits 39 Prozent. Damit hält Sony künftig die Mehrheit an Charles M. Schulz‘ beliebtem „Peanuts“-Franchise mit Snoopy, Charlie Brown und anderen. 20 Prozent bleiben bei der Familie von Charles M. Schulz.

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Wie Sony in der Ankündigung schreibt, zahlt der Konzern für die Akquisition 630 Millionen kanadische Dollar (ca. 390 Millionen Euro), „vorbehaltlich der üblichen Anpassungen des Betriebskapitals und anderer Anpassungen“. Nach Abschluss der Transaktion wird die Sony Gruppe zusammen mit der bereits bestehenden Beteiligung indirekt 80 Prozent der Anteile an „Peanuts“ halten. „Peanuts“ werde damit „eine konsolidierte Tochtergesellschaft von Sony“. Sony wird das Franchise vollständig kontrollieren, sofern die regulatorischen Behörden grünes Licht geben.

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„Seit 2018 ist SMEJ (Sony Music Entertainment Japan) stolzer Partner von ‘Peanuts‘, einer legendären globalen Unterhaltungsmarke, die seit 75 Jahren Zuschauer auf der ganzen Welt begeistert“, erklärte Shunsuke Muramatsu, Präsident und Group CEO von Sony Music Entertainment (Japan), in einer Stellungnahme. „Mit dieser zusätzlichen Beteiligung freuen wir uns, den Wert der Marke ‘Peanuts‘ durch die Nutzung des umfangreichen globalen Netzwerks und des kollektiven Fachwissens der Sony Group weiter steigern zu können.

Weiter sagte Muramatsu: „Wir fühlen uns zutiefst verpflichtet, das Erbe von Charles Schulz und der Familie Schulz weiterzuführen. Gemeinsam mit SPE (Sony Pictures Entertainment) und unterstützt durch die fortgesetzte Partnerschaft mit WildBrain werden wir weiterhin neue Möglichkeiten nutzen, um sicherzustellen, dass ‘Peanuts‘ über Generationen hinweg eine relevante und beliebte Präsenz bleibt – indem wir neue Zielgruppen erreichen und den zeitlosen Charme der ’Peanuts‘-Bande auch in den kommenden Jahren weitergeben.“

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Konkrete Pläne hat der neue Mehrheitseigner für das „Peanuts“-Franchise nicht kommuniziert. Es heißt lediglich, dass Sony beabsichtigt, „sein Know-how im Charaktergeschäft und das umfangreiche Netzwerk der Sony Group weiterhin zu nutzen, um das Wachstum des ’Peanuts‘-IP-Geschäfts (IP: Intellectual Property – Rechte am geistigen Eigentum) weiter voranzutreiben und den Markenwert zu steigern“. Das „Peanuts“-Franchise feiert in diesem Jahr zudem sein 75-jähriges Jubiläum.

Vergleicht man die Übernahme der „Peanuts“-Anteile mit dem Kauf des „Halo“-Spieleentwicklers Bungie aus dem Jahr 2022, für das Sony etwa 3,7 Milliarden US-Dollar (knapp 3,2 Milliarden Euro) hingeblättert hat, sind die 390 Millionen Euro beinahe „Peanuts“.


(afl)



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Anthropic stichelt mit Super-Bowl-Werbung gegen OpenAI – und trifft einen Nerv


Das KI-Unternehmen Anthropic hat für das Finale der US-Football-Liga NFL mehrere Werbevideos veröffentlicht, die primär versprechen, dass in die Antworten des hauseigenen KI-Chatbots Claude keine Werbung gelangen soll. Ohne dabei Namen zu nennen, fungiert die Super-Bowl-Werbung auch als Seitenhieb gegen den großen Konkurrenten OpenAI, denn in dessen ChatGPT sollen noch in diesem Monat Werbeanzeigen auftauchen. OpenAI-Chef Sam Altman hat bereits reagiert und die Werbevideos in einem mehr als 400 Worte langen Text auf X als irreführend zurückgewiesen. Anthropic selbst nennt er da gleich noch autoritär und hat sich auch damit den Ratschlag eingefangen: „Antworte niemals auf spielerischen Humor mit einem Aufsatz.“

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Die vier jeweils eine Minute langen Clips zeigen jeweils zwei Menschen, die miteinander reden. Dass einer davon jeweils die Antworten eines KI-Chatbots darstellt, machen die kurzen Wartezeiten vor den jeweiligen Antworten und die druckreifen Formulierungen deutlich. Dann integriert die Person, die die KI darstellt, schnell mehr oder weniger naheliegende Werbung, was zu Irritation beim Gegenüber sorgt. Es folgt der eingeblendete Text: „Werbung zieht in KI ein, aber nicht in Claude.“ Altman behauptet jetzt, dass er über die Clips gelacht habe. Deren zentraler Prämisse widerspricht er aber, denn auch bei ChatGPT werde man Werbung nicht in dieser Form in die KI-Antworten einbinden: „Wir sind doch nicht dumm und wissen, dass unsere User das ablehnen würden.“

Die Clips und die Reaktion von Altman verweisen auf eine große Debatte, die gerade in der KI-Branche geführt wird. Denn während OpenAI die Einbindung von Werbung in ChatGPT seit Wochen vorbereitet, verspricht nicht nur Anthropic, darauf zu verzichten. Auch Googles KI-Chatbot und Assistent Gemini bleibt frei von Werbung, versicherte der US-Konzern vor Kurzem. Altman behauptet nun, dass Anthropic sich die Werbefreiheit nur leisten könne, weil die Firma „ein teures Produkt für reiche Leute“ anbietet. OpenAI wolle KI-Werkzeuge aber auch jenen anbieten, die dafür nicht bezahlen können. Zudem kontrolliere Anthropic noch, was Menschen mit ihren Tools anstellen könnten. Das sei ein „düsterer Weg“.

Der Super Bowl gehört zu den weltweit wichtigsten Sportereignissen. Bei der 60. Ausgabe am Sonntag treffen in Santa Clara in Kalifornien die Seattle Seahawks auf die New England Patriots. Die Veranstaltung ist außerhalb der USA vor allem für ihre hochkarätig besetzte Halbzeitshow bekannt, diesmal wird der puerto-ricanische Rapper Bad Bunny auftreten. Vor dem Spiel tritt noch die Punkrockband Green Day auf. Wegen des großen Fernsehpublikums gelten die Werbeplätze während des Spiels als die teuersten in den USA, viele Konzerne lassen eigens dafür Spots drehen. Von dieser Reichweite will nun auch Anthropic profitieren.


(mho)



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Albanien hebt Tiktok-Sperre auf | heise online


Albanien hat die vor weniger als einem Jahr verhängte Sperre der Video-Plattform TikTok aufgehoben. Wie albanische Medien berichteten, beschloss die Regierung von Ministerpräsident Edi Rama das Ende des TikTok-Verbots am vergangenen Dienstag.

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Die Zugangssperre sollte ursprünglich ein Jahr lang gelten und war am 13. März vergangenen Jahres in Kraft getreten. Konstruktive Gespräche mit Eigentümervertretern der chinesischen Plattform haben Rama zufolge aber zu einer vorzeitigen Aufhebung der Sperrung geführt. Das erklärte der albanische Ministerpräsident dem Nachrichtenportal politico.eu im vergangenen Dezember. Die Sperre betrachtet er aber als wirksam – erst durch diese Maßnahme sei eine Kontaktaufnahme seitens TikTok zustande gekommen. Infolge der Gespräche seien zudem weitere Sicherheitsfeatures eingeführt worden. Über deren Einzelheiten gab Rama keine weiteren Auskünfte.

Die Sperrung von TikTok in Albanien war Analysen des nordmazedonischen Datenanalyseunternehmens Pikasa Analytics zufolge allerdings weitestgehend wirkungslos. In der ersten Woche nach der offiziellen Sperrung ging die Anzahl an auf TikTok veröffentlichten Beiträgen im Vergleich zur Vorwoche um lediglich 3,3 Prozent zurück. Die Menge aller Videoaufrufe auf der Plattform stieg im Vergleich zur Woche vor der Blockierung sogar um 14 Prozent an.

Laut Pikasa umging der Großteil der albanischen TikTok-Nutzer die Plattformsperre mit VPN-Diensten oder anderen Anwendungen, mit denen sich Geoblocking-Methoden aushebeln lassen.

Die Diskussionen über mögliche schädliche Wirkungen von TikTok kamen in Albanien auf, nachdem Ende 2024 ein 14-jähriger Schüler bei einer Messerstecherei getötet worden war. Die beiden beteiligten Gruppen Jugendlicher sollen sich auf TikTok gegenseitig angefeindet und zu der am Ende tödlichen Zusammenkunft verabredet haben.

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Ein TikTok-Sprecher hatte diesen Hergang gegenüber heise online damals dementiert. Man habe keine Hinweise darauf gefunden, dass der Täter und das Opfer TikTok-Konten besessen hätten. Vielmehr seien die Videos der Streitigkeiten auf anderen Plattformen veröffentlicht worden.


(rah)



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Page Match: Spotify synchronisiert Buch und Hörbuch


Spotify erleichtert Nutzern den Wechsel zwischen einem Buch und einem Hörbuch: Mit dem Feature Page Match können Nutzer ein Foto der zuletzt gelesenen Stelle in ihrem Buch machen. Spotify setzt dann das passende Hörbuch an der richtigen Stelle fort. Das funktioniert sowohl mit gedruckten Büchern als auch mit E-Books.

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Grundsätzlich sollen alle Spotify-Nutzer Zugang zu der neuen Funktion bekommen, schreibt das Unternehmen in der Ankündigung der neuen Funktion. Page Match wird aktuell verteilt und soll bis Ende Februar bei allen Usern auf iOS- und Android-Geräten ankommen. Vorerst funktioniert Page Match aber nur bei englischsprachigen Titeln. Ob und wann andere Sprachen folgen, verrät Spotify derzeit nicht.

Page Match erlaubt es einerseits, von einem Buch in ein Hörbuch zu springen. Dazu öffnet man in der Spotify-App ein unterstütztes Audiobook und drückt auf den Page-Match-Button. Nun muss man der Kamera die Zugriffsberechtigung geben und die aktuelle Seite im Buch oder auf dem E-Reader scannen. Danach kann man in der Spotify-App entweder direkt weiterhören oder ein digitales Lesezeichen für die gewählte Stelle hinterlegen.

Aber auch andersherum funktioniert Page Match: Dazu wählt man in der Spotify-App nach dem Hören eines Hörbuchs den Page-Match-Button aus und wählt „Scan to read“. Dann muss man eine Buchseite scannen, damit sich Page Match orientieren kann, schreibt Spotify. Anschließend soll Spotify dabei helfen, die richtige Stelle im Buch zu finden, indem es zum Umblättern auffordert.

Damit das klappt, müssen Nutzer sowohl das Hörbuch als auch eine lesbare Form des Buchs besitzen. Das Page-Match-Feature ist für Personen praktisch, die öfter zwischen Lesen und Hören desselben Buchs wechseln – beispielsweise, weil sie abends im Bett lieber lesen, beim Sport aber über das Audiobook weiterhören wollen.

Spotify hat Hörbücher im vergangenen Sommer in das Angebot integriert. Premium-Abonnenten können 12 Stunden Hörbuch pro Monat hören. Wer mehr möchte, kann die Zusatzoption „Hörbücher+“ für 9 Euro im Monat abonnieren, die weitere 15 Stunden pro Monat freischaltet.

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(dahe)



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