Künstliche Intelligenz
Sony Honda Mobility zeigt serienreifen Afeela 1 und ein neues Modell
Das erste Elektroauto von Sony Honda Mobility (SHM) soll in absehbarer Zeit auf den Markt kommen. Das hat das japanische Unternehmen auf der Elektronikmesse CES angekündigt. Ein zweites Modell ist zudem bereits in Arbeit.
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Afeela 1 wurde im vergangenen Jahr auf der CES vorgestellt. In diesem Jahr präsentieren die Japaner ein Vorserienmodell des Elektroautos, das dem Konzept aus dem Vorjahr sehr ähnlich sieht.
Im Herbst habe Honda die Testproduktion im Werk in East Liberty im US-Bundesstaat Ohio aufgenommen, teilte SHM mit. Derzeit wird der Start der Serienproduktion vorbereitet. SHM will die ersten Fahrzeuge in diesem Jahr ausliefern.
Die ersten Fahrzeuge sollen Kunden in Kalifornien bekommen. 2027 will SHM auch nach Arizona sowie in Japan liefern. Japan ist für das erste Halbjahr geplant.
Elektro-Limousine mit Allradantrieb
Afeela 1 ist eine 4,9 Meter lange Limousine mit Coupé-Heck. Angetrieben wird sie von zwei Motoren mit einer Leistung von jeweils 180 Kilowatt an der Vorder- und der Hinterachse. Den Fahrstrom liefert ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 91 Kilowattstunden. Mit einer Ladung soll das Fahrzeug etwa 480 Kilometer weit kommen. Geladen wird mit maximal 150 Kilowatt.
In dem Fahrzeug sind 40 Sensoren verbaut, darunter Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren sowie ein Lidar. Damit soll das Auto automatisiert (Level 3) fahren. Außerdem ist in dem Auto eine Playstation 5 integriert.
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SHM bietet den Afeela 1 in zwei Varianten an: Signature für einen Basispreis von 103.000 US-Dollar und Origin für 90.000 US-Dollar. Worin sie sich unterscheiden, ist noch nicht bekannt. Zuerst will der Hersteller die teurere Variante ausliefern, und zwar Ende dieses Jahres. Origin soll dann Anfang 2027 folgen.
Zudem hat SHM auf der CES ein zweites Model mit der Bezeichnung Prototype 2026 vorgestellt, ein Crossover-SUV. Details dazu hat SHM keine genannt, lediglich, dass das Auto auf dem Konzept des Afeela 1 aufbaue. 2028 soll das Fahrzeug auf den Markt kommen.
Hinweis: heise online ist Medienpartner der CES 2026.
(wpl)
Künstliche Intelligenz
Pixelmator Pro: Neue Version für Apple Creator Studio im Test
Pixelmator Pro ist ein Bildbearbeitungsprogramm, das sich bei der Bedienoberfläche mehr an Pages, Numbers, Keynote und der Fotos-App, als an den plattformübergreifenden Mitbewerbern Adobe Photoshop und Affinity orientiert. Beim Funktionsumfang und den verwendeten Techniken kann Pixelmator das Vorbild Photoshop jedoch nicht verleugnen.
Entsprechend erstaunt es, wie aufgeräumt und klar gegliedert das mächtige Programm daherkommt. So dient die linke Seitenleiste ausschließlich der Navigation durch die Ebenenstruktur eines Dokuments.
Ebenen lassen sich verschieben, gruppieren, vor versehentlicher Veränderung schützen und ausblenden. Eine Suchfunktion und ein Filter nach Ebenentyp helfen beim Umgang mit komplexen Projekten.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Pixelmator Pro: Neue Version für Apple Creator Studio im Test“.
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Künstliche Intelligenz
Eine Radarkontrolle fürs Büro selber bauen
Mit dem Benewake TFmini-S LiDAR bauen wir eine wirkungsvolle Anlage, die aus gemessenen Distanzen die Geschwindigkeit von vorbeihuschenden Kolleginnen und Kollegen in Echtzeit erfasst. Mit einfachen Mitteln aufzubauen, ist die Geschwindigkeitskontrolle sowohl für Einsteiger als auch für Profis ein Projekt, das mit wenig Aufwand Lust auf kreatives Basteln macht. Erst einmal in Funktion, kommt der Spaß an Bewegung und Bewegungsmessung noch dazu.
LiDAR-Sensor
Bei LiDAR-Sensoren (Light Detection and Ranging) dienen Filter zur Verbesserung der Messqualität. Der TFmini-S verwendet einen 905-nm-Laser, allerdings ohne optische Filter, was sich bei Messungen im Außenbereich negativ bemerkbar machen kann. Unter idealen Bedingungen ist er in der Lage, Objekte auf kurze bis mittleren Distanzen zwischen 0,1 und 12 Metern zu erfassen. Im Außenbereich bei starker Sonneneinstrahlung kann das Umgebungslicht im 905-nm-Bereich jedoch sehr intensiv sein, was sich störend auf das Lasersignal auswirkt und die Reichweite auf 8 Meter oder weniger verringert.
- Entwicklung einer Radarfalle auf Laser-Basis
- Zusammenbau und Sketch zur Geschwindigkeitsmessung
- Kalibrierung, Einrichtung und Nutzung des Geräts
Auch wenn die Wellenlänge des Lasers außerhalb des sichtbaren Lichts im Nahinfrarotbereich (750 und 2500 nm) liegt, ist bei angeschlossener 5-Volt-Stromversorgung eine rote LED im Inneren der Sendelinse zu sehen, was auf eine einwandfreie Funktion des Lasers hinweist. Er benötigt nur 0,7 Watt und lässt sich problemlos direkt an das ESP32-Board anschließen, wie wir in diesem Projekt zeigen werden.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Eine Radarkontrolle fürs Büro selber bauen“.
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Künstliche Intelligenz
Samsung Galaxy S26: Perplexity erhält eigenes Hotword „Hey Plex“
Nachdem Samsung erst vergangene Woche ein Revival seines eigenen Sprachassistenten Bixby verkündet hatte, erweitert das Unternehmen sein Galaxy AI-Ökosystem um eine dritte KI-Plattform: Perplexity soll neben Gemini und Bixby zuerst auf dem Galaxy S26 auf Systemebene integriert sein.
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Perplexity wird Teil von Galaxy AI
Samsung erklärt, dass Nutzerinnen und Nutzer eigenen Erkenntnissen zufolge „zunehmend mehrere KI-Agenten je nach Aufgabe einsetzen, da KI immer mehr in den Alltag integriert wird“. Laut Samsung verlassen sich fast 8 von 10 Nutzern auf mehr als zwei Arten von KI-Agenten. Um diesem Trend zu folgen und Nutzern den Wechsel zwischen den KI-Tools zu vereinfachen, erweitert Samsung sein Galaxy AI-Ökosystem, „um eine Auswahl integrierter Agenten zu unterstützen, sodass Nutzer die Erfahrungen wählen können, die ihren Bedürfnissen, Vorlieben und Gewohnheiten am besten entsprechen“, erklärt das Unternehmen.
Durch die Integration von Perplexity in Galaxy AI soll der Chatbot mehr Möglichkeiten bieten als eine einfache App, die auf einem Galaxy-Smartphone installiert ist: Perplexity ist dem Hersteller zufolge tiefer ins System integriert und soll etwa Zugriff auf Samsung Notes, die Uhr, Galerie, Erinnerungen und Kalender sowie auf ausgewählte Apps von Drittanbietern haben. Samsung hat jedoch nicht konkret gesagt, um welche Apps es sich dabei handelt.
Samsung erklärt weiter, dass die Integration in Galaxy AI die Notwendigkeit reduziere, „zwischen Apps zu wechseln oder Befehle zu wiederholen, sodass Galaxy AI im Hintergrund arbeiten kann“. Perplexity sei damit „nahtlos in die Galaxy-Umgebung eingefügt“. Der Assistent kann außerdem mit einem eigenen Hotword „Hey Plex“ aktiviert werden, ähnlich wie Googles Gemini mit „Hey Google“ oder Bixby mit „Hey Bixby“.
Wie Samsung sich die Nutzung der Multi-KI-Tools, die mit dem Galaxy S26 eingeführt werden, vorstellt, dürfte der Konzern im Zuge des Unpacked-Events am 25. Februar erläutern.
Auch Motorola setzt auf mehrere Chatbots
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Samsung ist nicht das erste Unternehmen, das auf seinen Android-Geräten auf mehrere KI-Assistenten setzt. Auch in Motorolas aktuellen Modellen ist Perplexitys KI-gestützte Suche direkt in Moto AI integriert, außerdem kann darüber auf Microsofts Copilot zugegriffen werden, wobei Googles Gemini offenbar der Standardassistent ist. Die Partnerschaft mit Samsung, dem größten Android-Smartphone-Hersteller weltweit, dürfte für Perplexity einen massiven Wachstumsschub bedeuten.
Sanktionen oder Einschränkungen irgendwelcher Art durch die Integration von Perplexity in Bixby vonseiten Googles dürfte Samsung nicht erfahren. Denn gemäß einer Vereinbarung mit Google dürfen Samsung und andere Hersteller alternative generative KI-Dienste neben Gemini installieren.
(afl)
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