Künstliche Intelligenz
SpaceX-Börsengang: 80 Milliarden US-Dollar Kapitalerhöhung geplant
Elon Musks Weltraumfirma SpaceX will laut Medienberichten ihren Rekord-Börsengang am 12. Juni über die Bühne bringen. Dabei wolle SpaceX bis zu 80 Milliarden US-Dollar (rund 69 Mrd. Euro) bei Investoren einsammeln, schrieb das „Wall Street Journal“ (WSJ) unter Berufung auf informierte Personen. Damit wäre es der mit Abstand größte Börsengang. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg strebt SpaceX bei der Aktienplatzierung eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar an.
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Das WSJ geht davon aus, dass SpaceX die Papiere für den Börsengang in der kommenden Woche veröffentlichen wird. SpaceX wird wohl unter dem Aktiensymbol „SPCX“ firmieren, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus informierten Kreisen. Dieses stand bis vor Kurzem für den „SPAC and New Issue ETF“ von Tuttle Capital, im April wechselte dieser aber zum Symbol „SPCK“. Die Prüfung des Börsengangs durch die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) sei laut den Reuters-Informationen deutlich schneller abgeschlossen worden als erwartet. Die SEC wollte sich dazu nicht äußern.
Musk-Firma unerlässlich für US-Raumfahrt
SpaceX spielt mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das amerikanische Raumfahrtprogramm. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink. Musk brachte in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein. Der Konzern wurde bei dieser Fusion laut Medienberichten insgesamt mit 1,25 Billionen Dollar bewertet.
Jüngst gab Musk bekannt, dass xAI kein eigenständiges Unternehmen mehr sei, sondern seine KI-Produkte wie den Chatbot Grok unter der Marke SpaceXAI vermarkten werde. Der Multimilliardär stellt für die Zukunft KI-Rechenzentren im All in Aussicht. Die Idee dahinter ist, dass die Sonne dort viel Energie liefern kann und die Kühlung im All einfacher ist. Skeptiker verweisen allerdings auf Probleme wie die erheblichen Aufbaukosten sowie die Strahlung, die Schaltkreise beschädigen könne.
Musk, der unter anderem auch den Elektroauto-Hersteller Tesla führt, ist Chef und Großaktionär von SpaceX. Vom Chefposten kann er sich nach einem Börsengang lediglich selbst feuern, der Vorstand ist dazu nicht mehr befugt. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters im April unter Berufung auf Dokumente, die SpaceX potenziellen Investoren habe zukommen lassen. Darin heißt es demnach, dass es zwei verschiedene Arten von Aktien geben wird und nur mit einer Mehrheit jener der Klasse B könne der CEO von seinem Posten entfernt werden. Von denen werde er aber nach der Ausgabe eine Mehrheit halten und solange er die nicht verkauft, könne er effektiv nicht entlassen werden.
Drei Riesen-Börsengänge 2026?
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Der Börsengang von SpaceX könnte die erste von drei Mega-Aktienplatzierungen in diesem Jahr werden. Berichten zufolge planen auch der ChatGPT-Entwickler OpenAI und sein Konkurrent Anthropic Börsengänge mit extrem hohen Erlösen.
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(nen)