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SpaceX-Raketenstufe kracht in den Mond: Erste Aufnahmen des Einschlagskraters
Eine ausgediente Stufe einer Falcon-9-Rakete von SpaceX schlug am Mittwoch auf dem Mond ein – Tage später gibt es nun erstes Bildmaterial. Die Mondsonde Danuri der südkoranischen Raumfahrtbehörde KASA (Korean Space Administration) hat Bilder von vor und nach dem Einschlag veröffentlicht.
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Gestartet war die Rakete am 15. Januar 2025 vom Kennedy Space Center in Florida, um zwei kommerzielle Mondlander zum Erdtrabanten zu bringen. Die Rakete setzte sie auch wie vorgesehen ab, nur ein Lander erreichte allerdings den Mond. Während die erste Stufe der Rakete („First Stage“) danach wieder wie vorgesehen zur Erde zurückkehrte, kreist die zweite Stufe („Second Stage“) seitdem weiter durch den Orbit. Normalerweise ändert die zweite Stufe nach dem Abgeben der Ladung noch einmal ihre Flugbahn und verglüht kontrolliert in der Atmosphäre. Hier war aber wohl nicht mehr genug Leistung für so eine Kursänderung vorhanden. „Nahezu die gesamte Leistungsfähigkeit des Raumfahrzeugs ist darauf ausgerichtet, die Nutzlast erfolgreich in die vorgesehene Umlaufbahn zu bringen, und ein kontrolliertes Entsorgungsmanöver ist nicht immer möglich“ erklärte SpaceX diese Woche zu dem Fall. Das komme aber nur selten vor. Die Rakete kreiste seitdem durch den Orbit, bis sie schließlich mit dem Mond kollidierte.
Vor und nach dem Aufprall: Danuri schießt Bilder
Kurz bevor die Raketenstufe mit 8700 Kilometern pro Stunde hineinkrachte, überflog Danuri die Einschlagstelle. So konnte die Sonde Bilder von vor und nach dem Ereignis aufnehmen, die die KASA nun veröffentlicht hat. Laut der Behörde begann Danuri etwa 30 Minuten vor dem Aufprall mit den Beobachtungen. Die Behörde steuerte Danuris Flugbahn mehrmals über den Aufprallort, wobei insgesamt acht Aufnahmen entstanden – sowohl von unmittelbar davor als auch von danach. Die Bilder sind auf X veröffentlicht. Es handele sich um wichtiges Forschungsmaterial, mit dem sich Veränderungen der Topografie im Umfeld des Aufprallortes durch den Aufprall sowie Spuren der Ausbreitung von Trümmerteilen feststellen ließen.
In den kommenden Tagen wird auch der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) der US-Raumfahrtbehörde NASA den Bereich überfliegen und fotografieren. Das Material der KASA und die Folgebeobachtungen des LRO sollen laut der südkoreanischen Behörde für internationale Gemeinschaftsforschungsprojekte genutzt werden.
Der Einschlag selbst ließ sich nur schwer beobachten. Mit dem Very Large Telescope gelang das Forschern der Europäischen Südsternwarte (European Southern Observatory, ESO) in Chile, sie konnten Bilder von der Staubwolke einfangen. Klare Bilder oder Videos vom Einschlag selbst aufzunehmen, erwies sich als besonders schwierig. „Wir hatten eine Reihe von Teleskopen auf den Mond gerichtet, aber niemand schaffte es, klare Bilder oder Videos von dem Einschlag aufzunehmen“, sagte Sara Webb, Astrophysikerin an der Swinburne University of Technology in Melbourne, der britischen Tageszeitung The Guardian.
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(nen)
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Windows 11: Microsoft behebt kaputten Mauszeiger
Das Windows-11-Update KB5124008 behebt Probleme rund um die Darstellung des Mauszeigers. Das Betriebssystem sollte damit benutzerdefinierte Mauszeigereinstellungen inklusive Größe und Zeigerart wieder korrekt darstellen.
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Ende August hat das Update KB5120998 unter anderem die Darstellung des Mauszeigers zerpflückt. In vielen Fällen wurde er viel zu groß, selbst auf der kleinsten Einstellungsgröße. Eine nachträgliche Deinstallation des Updates schuf keine Abhilfe. Das führte zu kuriosen Interaktionen: Lud Windows mit einem sichtbaren Ladekreis am Mauszeiger, schrumpfte letzterer. Je nach Last konnte der Mauszeiger daher hin und her zucken.
Lediglich ein zweites Problem ließ sich manuell beheben: Nach dem Update löschte Windows 11 den Hintergrund und stellte ihn lediglich schwarz dar. Anschließend konnten Nutzer wieder ein Bild als Hintergrund auswählen.
Deutsches Windows betroffen
Laut Microsoft entstand der Mausfehler durch „Codekomponenten […], die in nicht englischen Windows-Installationen verwendet werden“. Weiter hieß es: „In betroffenen Gebietsschemas können diese Einstellungen nicht geladen werden, sodass stattdessen eine Standardeinstellung verwendet wird. Der Versuch, die Einstellungswerte manuell wiederherzustellen, ist nicht erfolgreich, da das Problem das Laden dieser Einstellungen unabhängig von ihrem Wert verhindert.“
Ist die Option „Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald sie verfügbar sind“ aktiviert, installiert Windows 11 das Update KB5124008 automatisch. Ansonsten müssen Nutzer die Installation unter Einstellungen > Windows Update händisch anstoßen. Microsoft deklariert KB5124008 als Sicherheitsupdate, weil es hauptsächlich sicherheitsrelevante Verbesserungen bringen soll.
(mma)
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iX-Workshop: Nach dem Einbruch – Digital Forensics & Incident Response
Cyberangriffe wie Phishing, Ransomware oder Malware gehören zu den größten Risiken für Unternehmen. Um Schäden zu begrenzen, kommt es darauf an, Vorfälle frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.
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Im zweitägigen iX-Workshop Digital Forensics & Incident Response lernen Sie, Cyberangriffe professionell zu untersuchen und Sicherheitsvorfälle strukturiert zu bearbeiten. Sie arbeiten mit bewährten Werkzeugen und Methoden, um betroffene Systeme zu identifizieren, Angriffsspuren zu sichern und die Wiederherstellung des Normalbetriebs zu unterstützen.
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In einer virtuellen Windows-Umgebung setzen Sie die vorgestellten Techniken selbst um und sammeln praktische Erfahrungen im Umgang mit realistischen Angriffsszenarien. So festigen Sie Ihr Wissen unmittelbar und gewinnen Sicherheit für den Einsatz im eigenen Unternehmen.
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Sie profitieren von der Erfahrung Ihres Trainers Johann Rabbow, Head of Digital Forensics & Incident Response bei Oneconsult. Er unterstützt Unternehmen regelmäßig bei der Bewältigung realer Cyberangriffe und kennt die Vorgehensweisen von Angreifern aus erster Hand.
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Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an IT-Administratoren, Incident-Responder und IT-Sicherheitsverantwortliche, die Cybervorfälle professionell analysieren und wirksam darauf reagieren möchten.

(ilk)
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Portasplit-Sicherheitslücke: Midea verteilt Updates an Klimageräte
Midea aktualisiert in den nächsten Wochen automatisch alle PortaSplit-Klimageräte. Der Hersteller reagiert damit auf einen Hinweis von heise security und einem anonymen Whistleblower. Der hatte eine Android-App entwickelt, um ein Sicherheitsproblem zu demonstrieren. Mit ihr ließen sich beliebige Geräte per Bluetooth Low Energy (BLE) fernsteuern – auch gegen den Willen ihrer Besitzer.
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Wie wir berichteten, war zunächst unklar, ob das Verhalten als Sicherheitslücke gilt – in der Risikobewertung des chinesischen Herstellers kamen unbefugte Zugriffe per BLE offenbar nicht vor. Doch auf unsere Nachfrage versicherte Midea Anfang September, ein Update zu entwickeln und dieses baldmöglichst an seine Kunden verteilen zu wollen.
Der Rollout beginnt
Das ist nun passiert. Wie uns die Pressestelle des Konzerns schrieb, ist das Update für alle Geräterevisionen freigegeben und die Verteilung hat „Over the air“ (OTA) begonnen. Im Laufe der nächsten Zeit (genauere Angaben hat Midea nicht gemacht) erhalten alle PortaSplits das Update automatisch.
Die Aktualisierung enthält eine Anpassung des Authentifizierungsmoduls, um den unautorisierten BLE-Zugriff über eine API ohne Authentifizierung zu unterbinden. Das könnte auch die Steuerung der PortaSplit über Heimautomatisierungsplattformen wie Home Assistant beeinflussen.
Das Update trägt die Versionsnummer V.012634_0000_4000_8000_5006_1012. Sie unterscheidet sich nur in den sechs Ziffern nach „V.“ von der Vorgängerversion V.012236_0000_4000_8000_5006_1012. Für einen Vergleich sollte man also wie andernorts üblich lediglich ans Ende der Versionsnummer schauen. Die aktuelle Version der PortaSplit erfährt ihr Eigentümer beim Blick in die App: Zunächst das Gerät in der App ansteuern, dann auf das Burger-Menü oben rechts tippen, zuletzt unten im Menü „Firmware aktualisieren“ aufrufen.
Auf einem redaktionseigenen Gerät konnten wir das Sicherheitsupdate nicht nachvollziehen, unsere PortaSplit ist noch nicht in den Genuss eines OTA-Updates gekommen. Ob die Aktualisierung den Sicherheitsfehler zuverlässig behebt, konnten wir daher nicht eigenhändig überprüfen. Das ist nicht ungewöhnlich, denn Midea führt einen schrittweisen, sogenannten „staggered rollout“ durch. Um zu vermeiden, dass durch unentdeckte Fehler in der Gerätefirmware weitere Probleme auftauchen, werden nicht alle Geräte gleichzeitig, sondern wellenweise aktualisiert.
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Der chinesische Konzern hat auf der IFA kürzlich einen Nachfolger für das beliebte, noch immer schwer erhältliche Gerät vorgestellt. Die Neuausgabe arbeitet mit Propan und soll neue Funktionen für Smarthomes mitbringen. Auch der berüchtigte P1-Filterfehler soll der Vergangenheit angehören.
(cku)
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