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Speicherkrise: iPhone 18 Pro Max soll im Schnitt 200 US-Dollar mehr kosten

Nach den Preiserhöhungen für MacBook, iPad, HomePod und Apple TV stehen höhere Preise aufgrund der Speicherkrise auch dem iPhone 18 Pro Max bevor, dessen Vorstellung für Anfang September erwartet wird. Im Schnitt sollen die Preise des Topmodells um 200 US-Dollar steigen, mit 1 TB Speicher sogar um 300 US-Dollar.
Das geht aus einer Analyse von Counterpoint Research hervor, die eine prognostizierte Bill of Materials (BOM), also eine vollständige Stückliste aller Bauteile, Materialien und Komponenten, die benötigt werden, um ein Produkt herzustellen, für das iPhone 18 Pro Max mit 1 TB Speicher veröffentlicht haben. Der Übeltäter auch diesmal: der Speicher.
Fünffache Kosten für den Speicher
Die massive Kostensteigerung ergibt sich beinahe ausschließlich über Preissteigerungen für DRAM und NAND. Dem Balkendiagramm zufolge soll der Preis für 12 GB DRAM von bislang 30 US-Dollar im iPhone 17 Pro Max auf 140 US-Dollar im iPhone 18 Pro Max steigen. Für 1 TB NAND rechnet Counterpoint Research mit einer Kostensteigerung von 60 auf 290 US-Dollar. Die Gesamtkosten allein für den Speicher würden demnach von zuvor 90 US-Dollar auf künftig 430 US-Dollar steigen – fast das Fünffache.
Die Bill of Materials beschreibt die Kosten für Apple, nicht für den Verbraucher. Die Marktforscher gehen davon aus, dass das iPhone 18 Pro Max den Endkunden im Schnitt 200 US-Dollar mehr kosten wird, für das 1-TB-Modell wird mit einem Preisaufschlag von 300 US-Dollar gerechnet. Zur Erinnerung: Apple bietet ausschließlich für das iPhone Pro Max zusätzlich eine Konfiguration mit 2 TB an.
Erster Apple-Prozessor aus 2-nm-Fertigung
Teurer soll allerdings auch der erstmals in 2 nm bei TSMC gefertigte Prozessor ausfallen. Für den A20 Pro sei mit Kosten von 135 anstelle von 100 US-Dollar zu rechnen. Auch die Kamera könnte laut Counterpoint Research marginal teurer werden, doch sei hier nur mit rund 5 US-Dollar Differenz zu rechnen. Gerüchten zufolge soll die neue Hauptkamera auf einen 1/1,12 Zoll großen Sensor mit entsprechend angepasster Optik und variabler Blende wechseln, was zu der genannten Kostensteigerung führe.
70 Prozent höhere Bill of Materials
Für Display und weitere Bauteile könnten hingegen etwas niedrigere Preise angesetzt werden, auch hier können kleinere Unterschiede von 5 US-Dollar aber nicht die gigantischen Sprünge aufseiten des Speichers abfedern. Insgesamt belaufe sich die Bill of Materials des iPhone 18 Pro Max mit 12 GB/1 TB deshalb auf circa 915 US-Dollar gegenüber 540 US-Dollar, die noch für das iPhone 17 Pro Max zusammenkamen – ein Plus von 70 Prozent.