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Speicherkrise wider Willen: Erste AMD– und Nvidia-Grafikkarten werden wieder günstiger


Speicherkrise wider Willen: Erste AMD– und Nvidia-Grafikkarten werden wieder günstiger

Nachdem Arbeitsspeicher erstmals leicht im Preis gesunken ist, hat die Redaktion auch einen Blick auf die Grafikkartenpreise geworfen. Es zeigt sich: Die Kosten für Grafikbeschleuniger bleiben auf hohem Niveau, doch gerade bei AMDs Radeon-GPUs fallen die Preise bereits wieder. Bei Nvidia sieht es gemischter aus.

AMD: 9070er-Serie wird wieder günstiger

Das geht aus den Daten des ComputerBase-RX-9000-Deal-Bots hervor, der neue Grafikkarten-Angebote bei namhaften Händlern protokolliert. Den Daten zufolge purzeln sowohl die Preise für die RX 9070 XT als auch die der RX 9070 seit Monatswechsel deutlich. Was nach einer guten Nachricht für PC-Spieler klingt, muss jedoch im Kontext der letzten Woche betrachtet werden, denn die Preise sind erst zum Jahreswechsel massiv angestiegen. Die Preissteigerungen durch die allgemeine Speicherkrise sind damit heute noch nicht ausgeglichen, nach Wochen der schlechten Nachrichten für Spieler zeigt sich jedoch erstmals eine Trendumkehr für die beiden schnellsten GPUs, die AMD im Angebot hat.

RX 9060 XT widersetzt sich dem Trend

Den guten Nachrichten anschließen will sich bislang nur einer nicht: Die RX 9060 XT (16 GB) verbleibt trotz gleicher Speicherkonfiguration wie die schnelleren Geschwister knapp unter ihrem Preishoch aus dem Januar. In den vergangenen Tagen zeigte sich mit Ausschlägen auf fast 500 Euro zudem noch immer eine hohe Volatilität, ein Blick auf die Preiskurve lohnt sich dementsprechend. Die Preissteigerungen könnten sich zudem fortsetzen, wenn Gerüchte recht behalten und AMD nun die stärkeren GPUs in der Fertigung priorisiert.

Nvidia: Nur die RTX 5080 wird günstiger

Bei Nvidia sieht die Preisentwicklung hingegen weniger erfreulich aus, denn viele Modelle steigen entweder munter weiter oder verharren starr auf ihrem erhöhten Niveau. Eine Auswertung der Daten des ComputerBase-RTX-5000-Deal-Bots zeigt: Nur bei der RTX 5080 mit 16 GB an Videospeicher konnte der Median in den vergangenen drei Wochen von 1579 Euro auf aktuell 1448 Euro spürbar sinken. Die RTX 5070 Ti (16 GB), RTX 5070 (12 GB) und RTX 5060 Ti (8 GB) hingegen sind seit Mitte Januar nicht weiter im Preis gestiegen, aber auch nicht im Preis gefallen, auch ihr Preisniveau bleibt damit bislang dauerhaft erhöht.

Weniger beruhigend ist die Lage für die RTX 5060 Ti (16 GB), welche wie auch die anderen drei Karten zum Jahresbeginn einmal kräftig im Preis gestiegen ist, jedoch bis heute noch weiter leicht steigt. Im gleichen Zeitraum, in dem die RTX 5080 (16 GB) im Preis gefallen ist, ist die RTX 5060 Ti (16 GB) von knapp über 600 Euro weiter auf 667 Euro angestiegen. Grund dafür könnte der gemutmaßte Produktionsfokus auf die 8-GB-Variante sein.

Kaum Veränderung bei RTX 5090

Wenig getan hat sich auch bei Nvidias RTX 5090. Mit 32 GB an GDDR7-Speicher zeigt sich die Speicherkrise hier erfahrungsgemäß weiterhin am stärksten. Lag der von der Redaktion gemessene Median von Neuangeboten im Sommer noch bei unter 2.700 Euro, liegt der aktuell erfasste Median bei 3.599 Euro. Eine Tendenz zur Besserung ist auch hier bisher nicht grafisch ersichtlich, im Gegenteil: Die Ausschläge des Medians nach unten sind verschwunden, das Preisniveau festigt sich also am oberen Ende der aktuellen Preisbewegungen. Der Graph zeigt jedoch auch, dass sich das Preisniveau mittlerweile stabilisiert hat, denn seit einem Monat wurde kein neues Hoch im Median erreicht.

Wieso ist der Trend bei AMD deutlicher?

Weshalb bei Nvidia der Trend nicht so deutlich ist wie bei AMD, lässt sich nur mutmaßen. Möglich erscheint eine Auswirkung des angeblich eingestellten MSRP-Programms von Nvidia, das RTX-Karten wohl bisher im Preis drücken konnte. Ist dieses nun wirklich weggefallen, könnte die Preissteigerung eine Preissenkung bei günstigeren Karten verhindern – und den Median damit oben halten. Gleichzeitig häufen sich die Gerüchte, dass ein Super-Refresh erst einmal ausbleibt. Wer bisher auf Super-Grafikkarten gewartet hatte, könnte nun einfach zu einem aktuellen Modell greifen und damit einen leichten Nachfrageüberhang erzeugen.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Günstige ideale Gaming-PCs: Steigende Preise bringen Intel Arc erstmals in die Empfehlung


Günstige ideale Gaming-PCs: Steigende Preise bringen Intel Arc erstmals in die Empfehlung

Während zuletzt die steigenden RAM-Preise die Gaming-PCs insgesamt getroffen haben, trifft es auch immer stärker die schon teuren GPUs. Intel Arc gibt es dadurch erstmals als Empfehlung, da sie die einzige Möglichkeit für den günstigen 800-Euro-PC ist.

Weitere Preissteigerung vor Stagnation

Während die RAM-Preise zwar langsam eine Stabilisierung zeigen, aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau stagnieren, legen verstärkt SSD-Preise zu, nachdem GPU-Preise zum Jahreswechsel noch einmal ordentlich angestiegen sind.
Und auch wenn die ersten Grafikkarten langsam im Preis sinken, reicht dieser Trend nicht aus, um die Einsteigerkonfiguration von 800 Euro mit Empfehlungen aus dem vergangenen Jahr zu halten. Der einzige Ausweg für Spieler? Intel Arc.

Mein Name? Arc, Intel Arc

Die hohen Preise führen dazu, dass das erste Mal eine Arc B570 als Empfehlung genannt wird. Schließlich ist dieser Einstieg mit aktuell 215 Euro für eine Sparkle Arc B570 mit 10 GB günstiger, als eine XFX Radeon RX 9060 XT mit 8 GB und 330 Euro.
Mittlerweile hat auch XeSS 3 Multi Frame Generation alle Arc-Generationen erreicht, so dass hier ein weiterer Geschwindigkeits-Boost möglich ist.
Im Gegenzug muss die Einstiegskonfiguration bei mittlerweile 16 GB RAM starten.

800-Euro-Konfiguration mit DDR4

Aufgrund der Preisexplosion bei DDR4, setzt der 800-Euro-Gaming-PC nur noch auf 16 GB RAM.
Erst die 1.200-Euro-Konfiguration setzt neben einer stärkeren GPU vom Schlage der Radeon RX 9060 XT wieder auf 32 GB RAM:

1.200-Euro-Konfiguration mit DDR4

Sämtliche Konfigurationen

Tipps für den Gebraucht-Komponenten-Kauf

Da nicht jeder Neuteile erwerben, oder (parallel) eventuell doch auf Konsolen zurückgreifen möchte, gibt es weitere Tipps für den Gebraucht- oder Konsolenmarkt sowie Cloud-Gaming.

GeForce RTX
GeForce RTX

Folgendes ist beim Gebrauchtkauf zu beachten, um das Risiko defekte oder teildefekte Hardware zu erhalten möglichst weit zu reduzieren.

  • Hardware abholen und vor Ort vorführen lassen
  • Einige Benchmarks laufen lassen und mit Ergebnissen aus dem Internet abgleichen (Bei Grafikkarten: 3DMark Timespy und Firestrike, ggf. etwa 10 Minuten Stress Test mit Furmark, Bei CPUs: Prime95, AIDA64 Stresstest)
  • Über vorherige Umbaumaßnahmen informieren (z.B. Wechsel des Kühlers der Grafikkarte)

Na Krul

Vorsicht: DDR4 birgt Risiken!

Mit DDR4 und den dazugehörigen alten Plattformen kann man also in der Tat noch ein paar Euro sparen, aber in Sachen Leistung steht das System leider eher nur ausreichend dar. Deswegen sollte dieser Schritt gut überlegt sein. Gerade mit Blick auf die 1.200-Euro-Konfiguration, die bereits ein kräftiges Loch in der Haushaltskasse zurücklassen kann. Deswegen gilt: Auch wenn AMD die Plattform AM4 bis 2025 mit neuen CPU-Modellen auf Basis alter Ryzen-5000-Architektur versorgt hat, sind AM4 und LGA 1700 bei den Herstellern immer weniger im Fokus. Dass OEMs noch BIOS-Updates veröffentlichen, darf nicht als gesetzt angesehen werden. Das endgültige Support-Aus ist je nach Modell entweder schon erfolgt, oder steht kurz bevor.

Weniger (DDR5-)RAM oft die bessere Wahl für die FPS

Was bereits im Dezember galt, gilt auch noch heute: Wer wirklich alles neu kaufen will oder muss, sollte daher eher zu einer aktuellen Plattform greifen, auch wenn das aktuell einen Aufpreis bedeutet. Sinnvoller erscheint in diesem Fall dann allerdings, erst mit dem damit möglichen Minimum an RAM zu starten (2 × 8 GB oder 1 × 16 GB). Das reicht im Einstieg immer noch für die allermeisten Spiele aus, und durch die Möglichkeit, ein einzelnes RAM-Modul zu nutzen, ergeben sich eventuell weitere Einsparpotenziale und ein einfacheres Aufrüsten, zu einem späteren Zeitpunkt.

Empfehlung der Redaktion

Unser immer emsig testender Resortleiter für CPU-Architekturen fand dann auch deutliche Worte zu der Frage DDR4 oder DDR5:

Kauft bloß keine DDR4-Plattform und den dazu notwendigen Speicher neu! Die Plattform ist alt und nur weil Speicher vielleicht günstiger ist, ist es der ganze Rest und das Drumherum nicht. DDR5-Systeme sind auch in teuren Zeiten der Weg, den man gehen sollte – und mit 9000X3D auch im Single-Channel-Betrieb schneller als alles, was auf AM4 verfügbar ist. Dual-Channel hat sich als einzig wahre Konfiguration ins kollektive Gedächtnis gebrannt, aber der Test zeigt, dass es in besonderen Zeiten auch anders geht.

Volker Rißka

Mehr zu Single-Channel vs Dual-Channel

Folgende Kaufberatungen finden sich zusätzlich im ComputerBase-Forum:



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Das Energiesystem, das Euer Zuhause endlich einfacher macht


Stellt Euch ein Energiesystem vor, das nicht nach Sonderwünschen fragt, sondern sich einfach nahtlos in Euren Alltag fügt. Ein System, das Haus, Auto und Speicher so selbstverständlich verbindet wie ein gutes Team – ohne Chaos, ohne Bastelarbeit.

Wenn Ihr Euch jemals durch unzählige Einzelgeräte gewühlt habt, nur um am Ende doch wieder ein Kabel mehr quer durch den Technikraum zu legen, dürfte Euch dieses System sofort interessieren. Hoymiles präsentiert ein All-in-One-Set-up, das Speicher, Wechselrichter, E-Auto-Ladung und Energiemanagement in einem einzigen, modularen System vereint. Wir haben uns angesehen, warum das Konzept für viele Haushalte zu einer echten Erleichterung werden könnte.

Das Konzept hinter dem Hoymiles HiOne

Mit dem HiOne All-in-One BESS möchte Hoymiles ein System schaffen, das sich Eurem Zuhause anpasst – nicht umgekehrt. Das Set-up ist modular aufgebaut, stapelbar, erweiterbar und voll auf Plug-and-play ausgelegt. Egal, ob Ihr eine Wärmepumpe betreibt, ein E-Auto laden wollt oder einfach nur Eure Haushaltsgeräte möglichst effizient managen möchtet: Das System ist dafür vorbereitet. Und das übrigens sogar für Notfälle. Es liefert – wenn man genügend Speichereinheiten einsetzt – ausreichend Kapazität, um als Ganzhaus-Backup (whole-home backup) verwendet zu werden, und kann dann dank 0 ms Switch Time bei einem plötzlichen Stromausfall verzögerungsfrei auf den Batteriestrom wechseln. So gehen beispielsweise keine wichtigen Daten am Computer verloren.

So sieht das Hoymiles HiOne All-in-One BESS Speichersystem aus
So sieht das Hoymiles HiOne All-in-One BESS Speichersystem aus Bildquelle: Hoymiles

Das Besondere daran ist die Integration. Viele Systeme bestehen aus einem separaten Wechselrichter, Lademanagement, Batteriespeicher und einem zusätzlichen Energiemanagementgerät. Hoymiles bündelt all das erstmals in einem durchgehenden System, das ohne zusätzlichen Technik-Zirkus auskommt. Das reduziert nicht nur die Komplexität, sondern verschafft Euch auch einen deutlich aufgeräumteren Technikraum.

Wechselrichter, Speicher & bidirektionale Ladung: Ein System für alles

Herzstück des Systems ist der HiOne-Wechselrichter, der gemeinsam mit dem optionalen HiOne V2X-Modul eine der spannendsten Funktionen ermöglicht: bidirektionales Laden mit bis zu 25 Kilowatt. Euer E-Auto kann damit nicht nur Strom aufnehmen – sondern bei Bedarf selbst zum Teil Eures Hausspeichers werden. Strom rein, Strom raus, alles automatisiert.

Hoymiles ist damit der erste Anbieter, der diese räumlich und systemisch nahtlose Verbindung ohne zusätzliche Fremdgeräte ermöglicht. In bestehenden Systemen ist eine solche Lösung häufig nur mit mehreren Komponenten möglich, die aufwendig konfiguriert und aufeinander abgestimmt werden müssen. Das HiOne-System umgeht dieses Problem, indem es beides direkt in derselben Produktfamilie vereint.

Skalierbarkeit ohne Grenzen – auch über Jahre hinweg

Eine einzelne Speichereinheit kommt auf bis zu 64 Kilowattstunden, doch Ihr könnt problemlos mehrere Einheiten kombinieren. Damit eignet sich das Energiesystem nicht nur für klassische Eigenheime, sondern ebenso für größere Wohnanlagen oder sogar Gewerbe.

Noch interessanter wird es beim Thema Lebensdauer: Hoymiles erlaubt es, alte und neue Batteriemodule miteinander zu kombinieren. Das klingt banal, ist aber ein riesiger Vorteil. Denn viele Hersteller koppeln den gesamten Speicher an die schwächste Batterie im Verbund – was das System nach einigen Jahren künstlich ausbremst. Hier könnt Ihr einzelne Module einfach austauschen, ohne dass die Gesamtleistung leidet.

Ob Ihr Strom speichern, Euer Auto intelligent laden oder einfach Ordnung in das Chaos aus Geräten bringen wollt – das HiOne-System verfolgt einen durchdachten Ansatz. Die Kombination aus Plug-and-play, hoher Kompatibilität und echter Skalierbarkeit macht es zu einer spannenden Lösung für alle, die bereit sind, ihr Energiesystem auf Zukunft zu trimmen, ohne gleich in Großtechnik zu investieren.

Natürlich bleibt abzuwarten, wie sich das System im Alltag schlägt und ob Hoymiles alle versprochenen Schnittstellen so zuverlässig liefert, wie es auf dem Papier aussieht. Doch das Konzept hinter dem HiOne zeigt klar: Die Zukunft der Heimenergie muss nicht kompliziert sein – sie könnte genau so aussehen.



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Deutlicher Kommentar: AMD nennt angebliche Verzögerung bei MI455X „BS“



Nachdem SemiAnalysis einmal mehr Gerüchte in Umlauf gebracht hat, kontert ein hochrangiger AMD-Angestellter kurz aber prägnant mit „BS“ – Bullshit. Die Analysten hatten zuvor behauptet, Instinct MI455X sei mehr ein Produkt für Q2/2027 als für dieses Jahr.



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