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Speicherpreise im Check: SSD-Preise haben sich nun mehr als verdoppelt


Speicherpreise im Check: SSD-Preise haben sich nun mehr als verdoppelt

Die Redaktion wagt einen erneuten Blick auf die aktuelle Entwicklung der Speicherpreise. Während sich RAM auf hohem Niveau stabilisiert hat, wurden SSDs und HDDs noch teurer. Die SSDs in der Stichprobe sind jetzt mehr als doppelt so teuer wie vor der Speicherkrise.

Preissteigerung bei RAM, HDD und SSD im Überblick

Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht den aktuellen Trend. Die RAM-Preise haben sich auf hohem Niveau stabilisiert. Bei SSDs und HDDs ging es von Mitte März bis Mitte April weiter bergauf.

Preisniveau RAM, HDD und SSD (September 2025: 0 Prozent)

Aktuelle DRAM-Preise

Bei der Stichprobe vor einem Monat wurde eine durchschnittliche Preissteigerung in Höhe von knapp 286 Prozent festgestellt. Die Preise sind seitdem kaum gesunken, je nach Modell ging es etwas hinunter oder etwas hinauf. Im Durchschnitt liegt die Teuerung immer noch bei etwa 283 Prozent gegenüber den Tagen vor der Speicherkrise, die im vergangenen Oktober an Fahrt aufnahm.

Aktuelle HDD-Preise

Hatten sich die HDDs vor vier Wochen um 66 Prozent verteuert, sind es jetzt bereits rund 79 Prozent. Nahezu alle der zwölf ausgewählten Festplatten sind gegenüber dem Vormonat teurer geworden.

Aktuelle SSD-Preise

Die neue Erhebung besagt, dass sich der Preis der SSDs inzwischen mehr als verdoppelt hat. Die Marke steht nun bei 104 Prozent; vor einem Monat waren es noch rund 90 Prozent. Der chinesischen NAND-Hersteller YMTC will noch in diesem Jahr eine neue NAND-Fabrik fertigstellen, doch ob dies auch im westlichen Markt zeitnah für Entlastung sorgt, bleibt abzuwarten.

Hinweise zur Methodik

Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicher­produkte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.

Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.

Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote fortan nicht bei der Analyse berücksichtigt. Das gilt auch für Marketplace-Angebote bei Amazon.



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