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Startup putzt kostenlos eure Wohnung – wenn ihr diese eine Sache erlaubt
Das Startup Shift bietet kostenlose Reinigungen an, bei denen die Beschäftigten ihre Arbeit aufzeichnen, um KI zu trainieren.
Schmutzige Fenster könnten dabei helfen, KI-gesteuerte Putzroboter zu entwickeln. Shift, ein Startup für KI-Training, bietet in New York kostenlose Wohnungsreinigungen an – das gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Es gibt nur einen Haken: Die Reinigungskräfte tragen am Kopf befestigte Kameras, die aus der Ich-Perspektive aufzeichnen, während sie Badezimmer schrubben, Böden wischen und Küchen aufräumen.
Das Material soll laut Unternehmen dabei helfen, Haushaltsroboter und KI-Systeme so zu trainieren, dass sie künftig Hausarbeit selbstständig erledigen können. „Euer Zuhause. Kostenlos gereinigt“, heißt es auf der Website des Unternehmens, die Dienstleistungen vom Wäschefalten und Geschirrspülen bis hin zum Einräumen des Kühlschranks und Schrubben des Bades bewirbt.
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Boomender Markt für KI-Trainingsdaten
Das Angebot ist das jüngste Beispiel aus dem boomenden Bereich des KI-Trainings. Unternehmen – von Startups bis hin zu größeren Akteuren wie Uber und Linkedin – versuchen, ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Und während sich viele dieser Jobs auf Bürotätigkeiten konzentrieren, versuchen manche, wie das Angebot von Shift, KI für körperliche Aufgaben in der realen Welt zu trainieren.
Shift erklärte, die Trainingsdaten, die bei alltäglichen Hausarbeiten entstehen, seien wertvoll genug, um den Reinigungsservice vollständig zu finanzieren. Das Startup ist nach eigenen Angaben in mehr als 15 Ländern aktiv und arbeitet mit Tausenden Menschen zusammen, die Videos für das KI-Training aufzeichnen. Auf seiner Website hat das Unternehmen zudem ein Formular für alle, die für den Service arbeiten möchten.
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Shift versichert auf seiner Website, die Privatsphäre der Kundschaft zu schützen: Alle sensiblen Details würden im Video unkenntlich gemacht, bevor das Material für das KI-Training verwendet werde. Und man müsse sich nicht schämen, falls die Wohnung besonders schmutzig sei, so Shift.
Im Gegenteil – dreckiger könnte sogar besser sein. „Anspruchsvollere Reinigungsumgebungen können besonders nützlich sein“, heißt es in einem FAQ-Dokument auf der Website des Unternehmens. „Allerdings dürfen Reinigungskräfte jede konkrete Aufgabe ablehnen, die sie nicht ausführen möchten.“
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