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Steam Deck: Valve erhöht Preise erheblich


Jetzt trifft es auch das Steam Deck: Nachdem Microsoft, Nintendo und Sony die Preise für ihre Spielkonsolen zum Teil schon mehrfach erhöht haben, dreht nun Valve bei seinem Steam Deck OLED an der Preisschraube. Der Handheld-PC kostet jetzt 780 statt 570 Euro in der Variante mit 512 GByte Speicherplatz; die Version mit 1 Terabyte kostet 920 statt bislang 680 Euro. Seit Wochen war das Steam Deck ausverkauft.

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Valve begründet die Preiserhöhung in einem Beitrag auf Steam mit steigenden Speicher- und Lagerkosten sowie globalen logistischen Belastungen, von denen die gesamte Branche betroffen sei. Beide Modelle seien nach einer Phase unterbrochener Verfügbarkeit wieder erhältlich. „Das Steam Deck selbst hat sich nicht verändert“, heißt es in der Mitteilung. „Wir werden Sie informieren, wenn sich an dieser Situation etwas ändert“, beruhigt Valve die Kundschaft. Gleiches Ding also, nur zu einem höheren Preis.

In US-Dollar fällt die Steigerung noch deutlicher aus als in Euro. Das 512-GByte-Modell klettert von 550 auf 790 US-Dollar, ein Aufschlag von 240 US-Dollar. Die 1-TByte-Variante steigt von 650 auf 950 US-Dollar, ein Plus von 300 US-Dollar, jeweils vor Steuern. Dass der Anstieg in Dollar anteilig größer ausfällt, liegt an den ursprünglich niedrigeren US-Preisen: Die 1-TByte-Version kostete in Europa von Beginn an mehr als in den USA.

Wer nicht zum Neupreis kaufen möchte, findet bei Valve noch aufgearbeitete Geräte des Steam Deck OLED: Das 1-TByte-Modell wird gebraucht für 760 US-Dollar angeboten. Die ursprüngliche LCD-Variante des Steam Decks wird nicht mehr offiziell neu verkauft.

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Die Preiserhöhung dämpft auch die Hoffnungen auf einen baldigen und vor allem erschwinglichen Release von Valves Steam Machine und Steam Frame. Für beide Geräte hat Valve noch keine Preise angekündigt – knappe und teure Speicherkomponenten machen die Kalkulation schwierig. Wie teuer die neuen Geräte am Ende werden, ist nach den Preiserhöhungen beim Steam Deck noch schwerer abzuschätzen.

Zölle, beeinträchtigte Lieferketten und Speicherkrise setzen auch anderen Hardware-Herstellern zu: Sony hat jüngst die dritte Preiserhöhung der Playstation 5 seit ihrem Marktstart im Herbst 2020 angekündigt. Für eine normale Playstation 5 spricht Sony eine Preisempfehlung von 650  Euro aus – hundert Euro mehr als bislang und 150 Euro mehr als zum Verkaufsstart. Im Mai 2025 hat Microsoft bereits 50 Euro auf die Preisempfehlungen von Xbox Series X und Series S aufgeschlagen. Nintendo hebt im September den Preis für die Switch 2 von 470 auf 500 Euro an.


(dahe)



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