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Steam Machine & Steam Frame: Valve bestätigt Veröffentlichung im Sommer

Wann kommt die Steam Machine? So schnell wie möglich offenbar. Trotz Knappheit von Hardwarekomponenten soll die „Valve-Konsole“ schon im Sommer zusammen mit dem VR-Headset Steam Frame an den Start gehen. Das Verifiziert-Programm läuft bereits.
Die Kompatibilitätsprüfung von Spielen zeigt bislang, wie gut ein Spiel voraussichtlich auf dem Steam Deck funktioniert und mit welchen Kompromissen Spieler gegebenenfalls leben müssen, sei es bei Framerate, Bedienung oder Darstellung von Menüinhalten. Für die Steam Machine ändert sich an diesem Prinzip nichts. Valve prüft aktuell unter anderem, ob ein Controller vom Start weg gut funktioniert und ob die voreingestellten Grafik-Settings ein reibungsloses Spielen ermöglichen.
Läuft ein Spiel schon auf dem Steam Deck, wird es das auch auf der Steam Machine tun, betont Valve. Hat es dort Schwierigkeiten aufgrund der geringen Leistung des Handhelds, schafft die Steam Machine Abhilfe. Sie habe etwa sechs Mal so viel Leistung, kann also den Flaschenhals für den Verifiziert-Status eliminieren. Spiele, die bloß stärkere Hardware benötigen, werden von Valve bereits automatisch getestet.
Nach ähnlichen Kriterien werden Spiele für das Steam Frame getestet. Bewertet wird, wie das Nutzererlerbnis beim Start des Spiels auf dem Headset ausfällt. Dazu muss ein Spiel mit den beigefügten Controller funktionieren und die Benutzeroberfläche lesbar darstellen. Auch die Standard-Grafikeinstellungen müssen passen. Nicht getestet wird, wie das Headset funktioniert, wenn es mit einem PC verbunden wird.
Preisfrage: Der Pries
Für beide Geräte, schreibt Valve, stehe die Markteinführung „im Sommer“ bevor. Die große Preisfrage bleibt aber weiterhin offen. Aufgrund der extremen Knappheit von Speicherkomponenten in einem ungebremst anhaltenden KI-Boom haben sich Komponenten und Konsolen bereits erheblich verteuert. Preise für das Steam Deck hatte Valve deshalb um über 30 Prozent angezogen. Das entspricht der generellen Tendenz am Markt, denn eine „DIY-Steam-Machine“ ist um ähnliche Größenordnungen teurer geworden und liegt nicht mehr um 1.000, sondern eher bei 1.300 Euro. Die vor Beginn der Kostenexplosion angenommenen oder erhofften Startpreise von 600 Euro sind damit eher unrealistisch geworden. Wahrscheinlicher ist, dass sich Valve grob am Steam Deck orientiert, die Steam Machine also im Bereich von 800 Euro liegen wird.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „Krik“ für den Hinweis zu dieser Meldung!