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Streit um Firmengeheimnisse: Apple verklagt OpenAI
Apple wirft OpenAI den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor und reicht Klage ein. Zwei frühere Apple Manager sollen interne Dateien und vertrauliche Lieferant:innendaten mitgenommen haben.
Gemeinsam mit dem langjährigen Apple-Chefdesigner Jony Ive entwickelt OpenAI derzeit eigene KI-Hardware. Mit den geplanten Geräten würde das Unternehmen hinter ChatGPT ausgerechnet dem Konzern Konkurrenz machen, dessen ikonische Produkte Ive über Jahrzehnte mitgestaltet hat. Zuletzt deuteten Leaks unter anderem auf ein stiftförmiges KI-Gadget hin. Doch hat sich OpenAI dabei unrechtmäßig an Apple bedient? Genau das wirft der iPhone-Konzern dem Unternehmen jetzt vor.
OpenAIs erstes KI-Gadget:
Ein Stift von Ex-Apple-Designer Jony Ive?

Der Vorwurf gegen OpenAI
Apple hat Klage gegen OpenAI eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter zur Weitergabe vertraulicher Unternehmensinformationen veranlasst oder ermutigt zu haben. Dabei hatten das ChatGPT-Unternehmen und der iPhone-Konzern noch vor einiger Zeit eng zusammengearbeitet, unter anderem durch die Integration von ChatGPT in Apple Intelligence und auf Apple-Geräten.
Zu den Beklagten gehören der Hardware-Chef Tang Tan und der frühere Elektroingenieur Chang Liu. Tan verantwortete bei Apple über viele Jahre die Entwicklung des iPhones und der Apple Watch, Liu arbeitete an besonders sensiblen Produktentwicklungsprojekten. Apple zufolge sollen beide vor ihrem Wechsel zu OpenAI interne Dateien heruntergeladen und vertrauliche Lieferant:innendaten mitgenommen haben. OpenAI weist die Vorwürfe zurück und erklärte gegenüber Bloomberg, kein Interesse an Geschäftsgeheimnissen anderer Unternehmen zu haben.
Ob sich Apples Vorwürfe bestätigen lassen, müssen nun die Gerichte klären. Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens deutet der Fall jedoch darauf hin, dass KI-Hardware zum nächsten großen Wettkampf der Tech-Branche wird und dieser offenbar mit harten Bandagen geführt wird.
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