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Testsieger: Die beste mobile Klimaanlage im Test – diese Modelle gibt es noch
Mobile Klimaanlagen schaffen Abhilfe, wenn es im Sommer heiß wird. Wir zeigen die besten Monoblock-Klimageräte von Bosch, Delonghi, Ecoflow & Co.
Wer schon einmal in einer Dachwohnung gelebt hat, weiß: An heißen Sommertagen reicht selbst morgendliches Stoßlüften mit anschließendem Verschließen der Fenster oft nicht aus, um die Hitze dauerhaft fernzuhalten. Doch nicht nur unter dem Dach – auch in unteren Etagen steigen die Temperaturen in den Sommermonaten spürbar an, nicht selten sind Temperaturen bis knapp unter 40 Grad Celsius zu verzeichnen.
Um die Raumtemperatur sowohl gefühlt als auch messbar zu senken, gibt es viele Möglichkeiten. Moderne Monoblock-Klimageräte sind eine einfach nachrüstbare Möglichkeit, einzelne Räume spürbar zu kühlen. Gegenüber Split-Klimaanlagen arbeiten sie jedoch bauartbedingt weniger effizient.
Auch wenn sie bei Weitem nicht so teuer sind wie eine zentrale, fest verbaute Klimaanlage, muss man für die meisten Modelle dann doch etwas Geld in die Hand nehmen. Günstigere Alternativen sind in diesem Fall Verdunstungskühler (Ratgeber), die jedoch selbst mit ein paar Einschränkungen daherkommen.
Hinweis: Die anhaltenden Hitzewellen haben die Nachfrage nach mobilen Klimageräten stark erhöht. Viele der von uns getesteten Modelle sind derzeit ausverkauft oder nur noch deutlich teurer erhältlich.
Welche Testgeräte aktuell verfügbar sind, zeigt die Tabelle im nächsten Abschnitt. Erfahrungsgemäß kommen jedoch kurzfristig immer wieder neue Kontingente in den Handel – dann heißt es schnell sein. Unser Widget aktualisiert sich automatisch; ein regelmäßiger Blick in die Bestenliste lohnt sich.
Welche ist die beste mobile Klimaanlage für zu Hause?
In der folgenden Bestenliste zeigen wir die aus unserer Sicht besten mobilen Klimaanlagen, die wir im Vorfeld ausführlich getestet haben. Bei der Bewertung haben wir besonderen Wert auf die Kühlleistung, aber auch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, den Energieverbrauch und die Lautstärke gelegt.
Unser Testsieger ist die Meaco Cirro 12000 für 749 Euro. Sie liefert ein hervorragendes Gesamtpaket aus guter Kühlleistung, relativ leisem Betrieb und App-Steuerung.
Die Ecoflow Wave 3 für 736 Euro ist unser Technologiesieger. Durch den kompakten Formfaktor ist sie ideal für Camping-Ausflüge und gut geeignet für den Transport. Sie bietet zudem optional einen Akku für den kabellosen Betrieb. Dazu kommen Kühl- und Heizfunktion, die für wohltemperierte Zelte und Camper sorgt.
Unser Preis-Leistungs-Sieger ist die Dreame P-Wind 10, die mit ihrer kompakten Größe für 385 Euro (Lieferzeit 1 bis 3 Monate) nicht nur verhältnismäßig günstig ist, sondern zudem auch eine gute Kühlleistung erbringt.
Was sind Monoblock-Klimageräte?
Monoblock-Klimageräte gehören zu den beliebtesten Möglichkeiten, eine Klimaanlage nachzurüsten. Inzwischen gibt es sogar schon Modelle mit Akku für den mobilen Einsatz, wie die von uns getestete Ecoflow Wave 3. Monoblock bedeutet, dass sich alle zur Kühlung benötigten Komponenten in einer Einheit befinden. Dadurch sind die Geräte im Vergleich zu fest verbauten Split-Klimaanlagen mobil und ohne großen Aufwand in unterschiedlichen Räumen einsetzbar.
Sie sind vergleichsweise kompakt und arbeiten mit einem Schlauch, der die warme Luft ableitet. Dieser hängt üblicherweise aus einem Fenster. Die dadurch entstehenden offenen Stellen sollte der Käufer mit Stoff oder flexiblem Kunststoff abdichten. Diese Abdichtung funktioniert allerdings in den seltensten Fällen perfekt, häufig dringt dennoch warme Luft von außen in den zu kühlenden Raum ein. Kommt eine Monoblock-Klimaanlage ohne Fensterabdichtung, ist diese ab etwa 14 Euro separat erhältlich.
Dadurch ist die Effizienz einer Monoblock-Klimaanlage nicht optimal. Zudem können sie, je nach Modell, Lautstärken von über 60 dB erreichen, was vorrangig dann stört, wenn man in dem zu kühlenden Raum schlafen möchte. Einen Schlafmodus bieten die meisten mobilen Klimageräte, dieser ist unserer Erfahrung nach aber immer noch viel zu laut. Der sich vom Schlafmodus unterscheidende Silent-Mode, den viele Klimageräte ebenfalls mitbringen, eignet sich häufig für den Einsatz im Homeoffice oder Büro. Er reduziert die Leistung und daher auch die Lautstärke, wodurch zumindest beim Arbeiten tagsüber eine Balance zwischen trotzdem noch passabler Kühlung und akzeptabler Lautstärke geschaffen wird.
Eine Regulierungsmöglichkeit über die mitgelieferte Fernbedienung bieten fast alle von ihnen. Je nach Anbieter gibt es auch eine App zur Steuerung und die Möglichkeit, das Klimagerät in das Smart Home einzubinden. Außerdem entfeuchten sie entweder automatisch oder per separatem Entfeuchtungsmodus den Raum. Man sollte daher beim Einsatz der Geräte auch immer die Luftfeuchte und die Auswirkung auf die Gesundheit im Blick haben. Unsere Bestenliste Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick berät in dieser Hinsicht.
Hersteller geben bei Klimageräten immer auch eine Kühlleistung in kW und/oder in BTU/h an. Die Abkürzung BTU steht dabei für „British Thermal Unit“, eine Maßeinheit für Wärmeenergie. Im Zusammenhang mit Klimaanlagen gibt sie an, wie viel Wärme das Gerät pro Stunde aus einem Raum entfernen kann. Je höher dieser Wert ist, desto stärker ist auch die Kühlleistung des Klimageräts. Zudem geben Hersteller auch immer eine vorgesehene maximale Raumgröße für die mobilen Klimaanlagen an, bei der diese optimal arbeiten. Das bedeutet logischerweise nicht, dass man ein Klimagerät deswegen nicht auch in größeren Räumen einsetzen kann.
Was sind Split-Klimaanlagen?
Wer eine Lösung zur dauerhaften und effizienten Raumkühlung sucht, für den führt kein Weg an einer Split-Klimaanlage vorbei. Die Geräte sind, wie ihr Name bereits andeutet, zweigeteilt. Der Kompressor befindet sich üblicherweise in der Außeneinheit. Über gedämmte Kältemittelleitungen ist sie mit der Inneneinheit verbunden, die die Raumluft ansaugt, abkühlt und wieder in den Raum ausbläst.
Durch diese klare Trennung kommt es zu keinem ungewollten Luftaustausch, was sie deutlich effizienter macht als Monoblock-Klimageräte. Außerdem sind sie leiser, schließlich sitzt der laute Kompressor an der Außenwand. Je nach Hersteller und Modell lassen sich Split-Systeme auch um weitere Einheiten erweitern, wodurch dann das ganze Haus oder die ganze Wohnung über ein System kühlt.
Im Vergleich zu den mobilen Monoblock-Klimaanlagen schlagen hier primär die zusätzlichen Kosten der Installation zu Buche. Die Installation darf bei Anlagen mit fluorierten Kältemitteln in der Regel nur durch zertifizierte Fachbetriebe erfolgen. Maßgeblich ist heute die EU-Verordnung 2024/573 über fluorierte Treibhausgase. Zudem sollte man bedenken, dass eine Split-Klimaanlage einen Wanddurchbruch benötigt, was einer baulichen Veränderung entspricht und für Besitzer einer Eigentumswohnung in einer Wohnanlage in der Regel durch die Eigentümergemeinschaft genehmigt werden muss.
Mobile Split-Klimaanlagen
Mobile Split-Klimaanlagen wollen die Flexibilität einer Monoblock- mit der Laufruhe einer Split-Klimaanlage vereinen. Dafür bieten sie äquivalent zur klassischen Split-Klimaanlage einen Kompressor, der zum Wärmetausch über einen Schlauch mit Kühlmittel mit der Steuereinheit verbunden ist. Allerdings muss kein Techniker die Elemente an der Wand befestigen, sie stehen schlicht auf dem Boden oder werden per selbst installierbarer Halterung außen am Fenster angebracht.
Der Kompressor befindet sich dann zum Beispiel auf dem Balkon, die Steuereinheit im Wohnzimmer. Die Abdichtungsproblematik gibt es hier jedoch genauso wie bei den Monoblock-Klimaanlagen, dafür ist die Geräuschentwicklung deutlich geringer als bei den lauten Monoblock-Geräten.
Kältemittel
Ein angenehmes Raumklima sollte möglichst umweltschonend erfolgen. Schädlich fürs Klima sind etwa Klimaanlagen, die noch mit älteren, teilfluorierten Kältemitteln wie R134A, R407A oder R410A befüllt werden. Das sind aber nicht mehr viele. Viele Klimaanlagen verwenden das Kältemittel R32, welches bereits klimafreundlicher ist als R410A und gleichzeitig auch hocheffizient ist. Das natürliche Kältemittel R290 (Propan) hat ein sehr niedriges Treibhauspotenzial und wird zunehmend eingesetzt. Weil es brennbar ist, gelten jedoch besondere Sicherheitsanforderungen. Ab 2032 sind Wärmepumpen und ab 2035 auch Klimaanlagen mit teilfluorierten Kältemitteln in der EU verboten.
Alternative: Verdunstungskühler
Geht ein Stoff vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über, ohne den Siedepunkt zu erreichen, entsteht ein kühlender Effekt. Dies nennt man Verdunstung. Es gibt einige Ventilatoren, die sich diesen Effekt zunutze machen, um Räume, aber auch Außenbereiche zu kühlen. Vereinfacht gesagt, erhöhen sie den Flüssigkeitsanteil in der Luft. Verdunstungskühler haben also den gegenteiligen Effekt von Monoblock- und Split-Klimaanlagen, welche die Luft austrocknen. Dafür sind sie deutlich günstiger und verbrauchen deutlich weniger Energie.
Alternative: Ventilatoren
Das einfachste und günstigste Mittel gegenüber hohen Temperaturen sind Ventilatoren. Auch wenn diese die Raumluft nicht abkühlen, hilft in einigen Fällen bereits ein kühler Luftzug. Denn wem heiß ist, dessen Haut gibt Schweiß ab. Durch einen Luftzug verdunstet dieser schneller und kühlt die Haut. Dies ist die einfachste und günstigste Möglichkeit, die gefühlte Temperatur zu senken und moderate Hitzewellen zu entschärfen.
Auf Dauer ist es jedoch nicht empfehlenswert, einen Ventilator direkt auf Gesicht und Hals zu richten. Dadurch kann sich die Gefahr einer Erkältung oder ähnlicher Krankheiten erhöhen. Direkte Zugluft von Ventilatoren kühlt die Haut extrem ab, was zu schmerzhaften Muskelverspannungen im Nacken führt. Gleichzeitig trocknet der Luftstrom die Schleimhäute aus und schwächt deren Abwehrfunktion gegen Viren. Wer Erkältungen und Steifheit vermeiden will, nutzt die Schwenkfunktion oder richtet das Gerät indirekt gegen die Wand.
Allerdings hilft es häufig bereits, einen Ventilator an das geöffnete Fenster zu stellen. Wichtig ist dabei, dass der Ventilator die Luft nach außen bläst. So entsteht ein Luftstrom, der kühlere Luft aus dem Gebäudeinneren in das Zimmer trägt.
Klimageräte fürs Smart Home
Leider lassen sich die wenigsten Ventilatoren, Verdunstungskühler und Klimageräte über eine Smart-Home-Zentrale steuern. Es gibt aber auch Ausnahmen: Manche Geräte sind Teil der Smart-Home-Plattform Tuya (Test) und können mit den Apps Elesion, Smart Life und Tuya gesteuert werden. So kann man auf Basis externer Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren die Geräte optimal steuern und auch aus der Ferne verwalten. Für Home Assistant gibt es eine offizielle Integration. Aber auch die Einbindung von Midea-Geräten klappt unter Home Assistant. Eine Integration über ESP Home ist ebenfalls möglich.
Wer Ventilatoren oder Klimageräte ohne App-Steuerung im Einsatz hat, kann versuchen, diese mit einer smarten Steckdose ins Smart-Home-System einzubinden. Das gelingt aber nicht mit jedem Modell, da Geräte nicht automatisch starten, sobald Strom auf der Steckdose aktiviert wird.
Alternativ gibt es von einigen Herstellern Nachrüst-Kits, die über ein Infrarot-Gateway die Fernbedienung der Klimageräte und Ventilatoren anlernen und damit fernsteuern können. Einige davon, wie die Tado smarte Klimaanlagen-Steuerung, lassen sich auch in Smart-Home-Systeme wie Home Assistant, Homey und Hornbach einbinden.
Fazit
Wer im Hochsommer nicht ins Schwitzen geraten will, kommt langfristig um eine Klimaanlage nicht herum. Split-Klimageräte, die fest verbaut sind und idealerweise zentral die gesamte Wohnung oder das Haus kühlen, sind das Nonplusultra. Aufgrund der hohen Kosten für den Einbau sind sie jedoch weiterhin eine Luxusanschaffung.
Mobile Monoblock-Klimaanlagen hingegen bieten den unkompliziertesten Einstieg. Sie sind einfach installiert und können nach dem Plug-and-play-Prinzip direkt nach dem Auspacken loslegen – eine Isolierlösung für das Fenster vorausgesetzt. In unserer Bestenliste befinden sich daher mobile Klimaanlagen aus verschiedenen Preisbereichen, um das Spektrum an Funktionsumfang, Leistung und Qualität bestmöglich abzudecken.
Testsieger ist die Meaco Cirro 12000, die uns mit ihrem Gesamtpaket aus starker Kühlung und relativ leisem Betrieb überzeugt. Unser Technologiesieger ist hingegen die Ecoflow Wave 3, die dank eines optionalen Akkus und des kompakten Designs besonders für Camping-Ausflüge geeignet ist und Zelt oder Camper sowohl kühlen als auch heizen kann. Die Dreame P-Wind 10 erkämpft sich aufgrund ihres Preises in Verbindung mit einer guten Kühlung in kleinen Räumen den Titel Preis-Leistungs-Sieger.
Weitere Produkte und Themen für den Sommer zeigen wir in diesen Artikeln:
Künstliche Intelligenz
Windows 11: Microsoft behebt kaputten Mauszeiger
Das Windows-11-Update KB5124008 behebt Probleme rund um die Darstellung des Mauszeigers. Das Betriebssystem sollte damit benutzerdefinierte Mauszeigereinstellungen inklusive Größe und Zeigerart wieder korrekt darstellen.
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Ende August hat das Update KB5120998 unter anderem die Darstellung des Mauszeigers zerpflückt. In vielen Fällen wurde er viel zu groß, selbst auf der kleinsten Einstellungsgröße. Eine nachträgliche Deinstallation des Updates schuf keine Abhilfe. Das führte zu kuriosen Interaktionen: Lud Windows mit einem sichtbaren Ladekreis am Mauszeiger, schrumpfte letzterer. Je nach Last konnte der Mauszeiger daher hin und her zucken.
Lediglich ein zweites Problem ließ sich manuell beheben: Nach dem Update löschte Windows 11 den Hintergrund und stellte ihn lediglich schwarz dar. Anschließend konnten Nutzer wieder ein Bild als Hintergrund auswählen.
Deutsches Windows betroffen
Laut Microsoft entstand der Mausfehler durch „Codekomponenten […], die in nicht englischen Windows-Installationen verwendet werden“. Weiter hieß es: „In betroffenen Gebietsschemas können diese Einstellungen nicht geladen werden, sodass stattdessen eine Standardeinstellung verwendet wird. Der Versuch, die Einstellungswerte manuell wiederherzustellen, ist nicht erfolgreich, da das Problem das Laden dieser Einstellungen unabhängig von ihrem Wert verhindert.“
Ist die Option „Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald sie verfügbar sind“ aktiviert, installiert Windows 11 das Update KB5124008 automatisch. Ansonsten müssen Nutzer die Installation unter Einstellungen > Windows Update händisch anstoßen. Microsoft deklariert KB5124008 als Sicherheitsupdate, weil es hauptsächlich sicherheitsrelevante Verbesserungen bringen soll.
(mma)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Nach dem Einbruch – Digital Forensics & Incident Response
Cyberangriffe wie Phishing, Ransomware oder Malware gehören zu den größten Risiken für Unternehmen. Um Schäden zu begrenzen, kommt es darauf an, Vorfälle frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.
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Im zweitägigen iX-Workshop Digital Forensics & Incident Response lernen Sie, Cyberangriffe professionell zu untersuchen und Sicherheitsvorfälle strukturiert zu bearbeiten. Sie arbeiten mit bewährten Werkzeugen und Methoden, um betroffene Systeme zu identifizieren, Angriffsspuren zu sichern und die Wiederherstellung des Normalbetriebs zu unterstützen.
Das Gelernte direkt anwenden
In einer virtuellen Windows-Umgebung setzen Sie die vorgestellten Techniken selbst um und sammeln praktische Erfahrungen im Umgang mit realistischen Angriffsszenarien. So festigen Sie Ihr Wissen unmittelbar und gewinnen Sicherheit für den Einsatz im eigenen Unternehmen.
Von einem erfahrenen Praktiker lernen
Sie profitieren von der Erfahrung Ihres Trainers Johann Rabbow, Head of Digital Forensics & Incident Response bei Oneconsult. Er unterstützt Unternehmen regelmäßig bei der Bewältigung realer Cyberangriffe und kennt die Vorgehensweisen von Angreifern aus erster Hand.
Durch die praxisnahen Übungen und den direkten Austausch im Workshop können Sie eigene Fragen einbringen und von konkreten Erfahrungen aus echten Incident-Response-Einsätzen profitieren. So nehmen Sie nicht nur Methoden und Werkzeuge mit, sondern auch wertvolle Hinweise für den Ernstfall.
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Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an IT-Administratoren, Incident-Responder und IT-Sicherheitsverantwortliche, die Cybervorfälle professionell analysieren und wirksam darauf reagieren möchten.

(ilk)
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Portasplit-Sicherheitslücke: Midea verteilt Updates an Klimageräte
Midea aktualisiert in den nächsten Wochen automatisch alle PortaSplit-Klimageräte. Der Hersteller reagiert damit auf einen Hinweis von heise security und einem anonymen Whistleblower. Der hatte eine Android-App entwickelt, um ein Sicherheitsproblem zu demonstrieren. Mit ihr ließen sich beliebige Geräte per Bluetooth Low Energy (BLE) fernsteuern – auch gegen den Willen ihrer Besitzer.
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Wie wir berichteten, war zunächst unklar, ob das Verhalten als Sicherheitslücke gilt – in der Risikobewertung des chinesischen Herstellers kamen unbefugte Zugriffe per BLE offenbar nicht vor. Doch auf unsere Nachfrage versicherte Midea Anfang September, ein Update zu entwickeln und dieses baldmöglichst an seine Kunden verteilen zu wollen.
Der Rollout beginnt
Das ist nun passiert. Wie uns die Pressestelle des Konzerns schrieb, ist das Update für alle Geräterevisionen freigegeben und die Verteilung hat „Over the air“ (OTA) begonnen. Im Laufe der nächsten Zeit (genauere Angaben hat Midea nicht gemacht) erhalten alle PortaSplits das Update automatisch.
Die Aktualisierung enthält eine Anpassung des Authentifizierungsmoduls, um den unautorisierten BLE-Zugriff über eine API ohne Authentifizierung zu unterbinden. Das könnte auch die Steuerung der PortaSplit über Heimautomatisierungsplattformen wie Home Assistant beeinflussen.
Das Update trägt die Versionsnummer V.012634_0000_4000_8000_5006_1012. Sie unterscheidet sich nur in den sechs Ziffern nach „V.“ von der Vorgängerversion V.012236_0000_4000_8000_5006_1012. Für einen Vergleich sollte man also wie andernorts üblich lediglich ans Ende der Versionsnummer schauen. Die aktuelle Version der PortaSplit erfährt ihr Eigentümer beim Blick in die App: Zunächst das Gerät in der App ansteuern, dann auf das Burger-Menü oben rechts tippen, zuletzt unten im Menü „Firmware aktualisieren“ aufrufen.
Auf einem redaktionseigenen Gerät konnten wir das Sicherheitsupdate nicht nachvollziehen, unsere PortaSplit ist noch nicht in den Genuss eines OTA-Updates gekommen. Ob die Aktualisierung den Sicherheitsfehler zuverlässig behebt, konnten wir daher nicht eigenhändig überprüfen. Das ist nicht ungewöhnlich, denn Midea führt einen schrittweisen, sogenannten „staggered rollout“ durch. Um zu vermeiden, dass durch unentdeckte Fehler in der Gerätefirmware weitere Probleme auftauchen, werden nicht alle Geräte gleichzeitig, sondern wellenweise aktualisiert.
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Der chinesische Konzern hat auf der IFA kürzlich einen Nachfolger für das beliebte, noch immer schwer erhältliche Gerät vorgestellt. Die Neuausgabe arbeitet mit Propan und soll neue Funktionen für Smarthomes mitbringen. Auch der berüchtigte P1-Filterfehler soll der Vergangenheit angehören.
(cku)
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