Künstliche Intelligenz

Thinking Machines Labs arbeitet an einem Interaction-Modell


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Ende 2024 hat Mira Murati OpenAI verlassen. Der Abgang der damaligen CTO hat in der KI‑Branche für einigen Wirbel gesorgt. Ebenso wie die Ankündigung, dass Murati fortan mit einem eigenen Start-up namens Thinking Machines Labs durchstarten möchte. Die Ankündigung brachte dem jungen Unternehmen innerhalb kürzester Zeit mehr als 12 Milliarden US-Dollar durch Investor:innen ein – und das, ohne ein Produkt vorweisen zu können.

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Das ändert sich jetzt durch eine Pressemitteilung von Thinking Machines Labs. Das Start-up arbeitet an einem sogenannten Interaction-Modell, um einen „skalierbaren Ansatz für die Kollaboration zwischen KI und Mensch“ zu liefern. Dabei handelt es sich im Grunde um eine KI, die in Echtzeit auf Sprache reagieren kann. Durch Antwortzeiten von etwa 0,4 Sekunden sollen sich so echte Dialoge ergeben.

Durch diese kurzen Antwortzeiten ergeben sich einige Features, die andere KI-Modelle nicht bieten können. Normalerweise würde eine KI einen ausreden lassen, bevor sie antwortet. Das Modell von Thinking Machines soll sogar unterbrechen können, auch wenn Nutzer noch nicht fertig gesprochen haben. Das ist etwa dann nützlich, wenn jemand einen Fehler gemacht hat und die KI einen frühzeitig darauf hinweisen kann. Oder sie unterbricht einen, weil sie schon eine Antwort für einen parat hat und keine weiteren Anweisungen benötigt.

Ein anderer Anwendungsbereich sind Live-Übersetzungen. Das Modell kann dem Sprecher zuhören und die gesprochenen Worte simultan übersetzen, während er noch spricht. Ebenso ist es möglich, mit der KI weiterzureden, während sie im Hintergrund an einem früheren Prompt arbeitet – und etwa Daten visualisiert. Die Ergebnisse des früheren Prompts sollen laut Thinking Machines Labs von der KI dann natürlich in das Gespräch eingeflochten werden.

Sämtliche Fertigkeiten hat Thinking Machines Labs jetzt in einer Reihe von kurzen Clips demonstriert. Dennoch ist das Modell offenbar bisher nicht für die Öffentlichkeit bereit. In den kommenden Monaten will das Start-up eine Research-Preview-Version veröffentlichen, um einem begrenzten Kreis an Tester:innen Zugang zur KI zu geben. Anhand des so gesammelten Feedbacks soll das Modell noch weiter verbessert werden.


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