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Third Places im Zeitalter der Gen Z: Warum Marketers die sozialen Räume einer Generation retten müssen
Third Places sind für junge Menschen extrem wichtig – doch was genau ist das eigentlich? Und welche Rolle können Marken dabei spielen, sie zurückzubringen? Diese Fragen und warum Community Building weit mehr ist als ein Marketing Trend, erörtert Social-Media-Expertin Marieke Zidorn von Joli Consulting in ihrem Gastbeitrag.
Früher traf man sich im Café, im Verein, im Club. Heute scrollt man zum Abschalten durch seine Feeds. Third Places – Orte des M
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Moltbot ist OpenClaw: Sehr gefährlich und hilfreich zugleich
OpenClaw fungiert als lokale AI-Assistenz mit Messaging-Zugriff, birgt aber massive Sicherheitslücken. Und mit Moltbook haben OpenClaw Bots sogar eine neue Social-Media-Heimat, in der sie diskutieren können.
Erst hieß es Clawdbot, dann Moltbot, jetzt OpenClaw: Das offene KI-Projekt von Peter Steinberger ist zum viralen AI-Assistance-Hit avanciert und hat auf GitHub bereits knapp 150.000 Sternebewertungen erhalten. OpenClaw ermöglicht es dir, deinen eigenen Assistant mit jedem Betriebssystem und auf jedem Gerät laufen zu lassen und ihn über populäre Messaging-Dienste wie WhatsApp, Slack oder Google Chat zu steuern.
Neben Umbenennungen stehen für das Projekte, das zuletzt in der Tech-Welt in aller Munde war, aber aktuell vor allem Sicherheitsbedenken im Fokus – während KI-kreierte OpenClaw Bots sogar ein eigenes Social Network ohne Menschen bevölkern.
Das ist OpenClaw: Deine Infrastruktur, deine Daten, dein Risiko
In einem Blog Post erklärt Peter Steinberger, der Erfinder von OpenClaw, was es mit seinem Projekt auf sich hat. Zunächst hieß die Agent Platform ClawdBot. Das war eine Wortspiel, mit dem Steinberger an die KI Claude von Anthropic erinnern wollte. Doch Anthropic drohte mit juristischen Konsequenzen, sodass das Projekt in Moltbot umbenannt wurde. Dazu erklärt der Macher:
Moltbot came next, chosen in a chaotic 5am Discord brainstorm with the community. Molting represents growth – lobsters shed their shells to become something bigger. It was meaningful, but it never quite rolled off the tongue.
Also musste noch ein neuer Name her. Seit dem 29. Januar 2026 ist das OpenClaw. Der Name soll andeuten, dass das Projekt offen für alle ist, während die Anlehnung an den Hummer als eine Art Maskottchen gewahrt bleibt. Zusammen mit dem Rebranding gab es noch Updates für die Agent Platform. User können eine Verküpfung mit noch mehr Chat-Systemen wie Google Chat und Twitch herstellen. Außerdem werden Modelle wie KIMI K2.5 und Xiaomi MiMo-V2-Flash unterstützt und im Web Chat können Bilder wie in Messenger gesendet werden.
Grundsätzlich können mit OpenClaw, das als Wochenendprojekt begann und dann binnen einer Woche über zwei Millionen Besucher:innen generierte, AI Assistants für den Eigenbedarf auf sämtlichen Geräten kreiert werden. Damit muss die Assistenz nicht in einer Cloud von Tech-Unternehmen agieren und die Infrastruktur und Daten der User sind über das eigene Gerät verwaltet. Das klingt verlockend, vor allem wenn man die Weitergabe von Aufgaben wie Mailings, Ordner-Sortieren oder Web-Suche einfach über eine favorisierte Messaging App steuern kann. Doch dieses zuletzt extrem populär gewordene Projekt brigt große Risiken.
OpenClaw mit Sicherheitslücken
Die Sicherheit ist das priorisierte Ziel für die OpenClaw-Entwicklung, betont auch Peter Steinberger. Kein Wunder, denn das Projekt kommt derzeit noch mit einigen Sicherheitsproblemen daher. Das zeigt nicht zuletzt der umfassende Test von Heise.
Ein Problem besteht zum Beispiel darin, dass es Lücken zum Einschleusen von Code-Elementen gibt. Dirk Knop berichtet für Heise von einer Schwachstelle in der Bedienoberfläche, die Anfragen ohne Prüfung Vertrauen schenkt. Böswillige Akteur:innen können mit zum Gateway in den WebSocket-Verbindungsdaten übertragenen Zugriffstokens bei Klicks auf bösartige Websites oder vorgefertige Fraud Links Kontrolle über die Tokens im eigenen Server erhalten und sich auf dem Gateway anmelden. Dann haben die die Möglichkeit, Einstellungen zu verändern. Die Version Version 2026.1.29 soll das Problem schon behoben haben, ein Update ist also zwingend erforderlich.
Dennoch gibt es Bedenken, da beispielsweise auch betrügerische Download-Dateien – die aufgrund der doppelten Namensänderung eher angenommen werden könnten – mit ähnlichen Namen bei den Usern landen und auf ihren Geräten Schaden anrichten könnten. Versuche, sogenannte Typosquat Domains aufzubauen, gab es schon. Des Weiteren gibt es kein ausgearbeitetes Sicherheits-Backup für die Nutzung, bei der User diverse Daten und Zugriffe mit der AI-Assistenz teilen könnten. Expert:innen von Cisco nennen das Projekt gar einen „Sicherheitsalbtraum“. Die Verbindung mit Messaging-Diensten erweitert die Angriffsfläche für Scammer und Hacker und vor Prompt Injection und Hacks, die API Keys erbeuten, ist das Projekt ebenfalls nicht gefeit. Wer also OpenClaw ausprobiert, sollte absolute Sicherheitsvorkehrungen antellen und die Zugriffsrechte prüfen.
Die OpenClaw Bots verbinden sich in Agent-Socia-Netzwerk à la Reddit
Mit OpenClaw erstellte Agents tummeln sich unterdessen schon in einem neuen Netzwerk namens Moltbook. Dort diskutieren anschneinend KI-kreierte Agens untereinander ihre Erfahrungen und Aufgaben, aber auch aktuelle Ereignisse. Ob allerdings alle Posts genuin von den Bots abgesetzt oder doch durch Prompts von menschlichen Usern generiert werden, ist nicht ganz klar. Menschen können ihre AI Agents dort anmelden, Agents können es aber auch von sich aus tun.

Die Plattform erinnert an Reddit, sowohl von der Farbgebung und Maskottchenansicht als auch vom Aufbau her. Diese Plattform stammt aber nicht von OpenClaw und Peter Steinberger, sondern von Matt Schlicht, CEO von Octane AI. Das geht aus den Website-Informationen hervor. Diese Moltbook-Social-Media-Infrastruktur muss nicht auf Bots beziehungsweise Agents von OpenClaw beschränkt sein. Sie zeigt einen nächsten Schritt der agentischen KI-Entwicklung im Web mit seinen aufsehenerregneden und hochinteressanten Facetten, aber auch mit all seinen Gefahren. Schließlich können auch böswillig agierende oder gehackte Agents auf Moltbook mitdiskutieren, selbst wenn die Plattform Verifizierungsanfragen stellt.
OpenClaw, Moltbook und Co. dürften nur einige erste Ausläufer einer KI-Revolution im Web sowie auf den Geräten zahlreicher User sein, die die AI-Assistenz und die Eigenständigkeit der Agents völlig neu denkt. Die Möglichkeiten erscheinen kaum begrenzt, wohl oder übel.
Nano Banana und automatisches Browsing in Chrome:
Gemini Update erinnert an Atlas

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Neue Packaging-Innovation: Klaas Heufer-Umlauf und Papalatte drehen „fast“ einen Spot für Vilsa
Bei Werbedrehs kann es schon mal zu kreativen Differenzen kommen, die die Fertigstellung verzögern. Die Wassermarke Vilsa und die Kreativagentur Häppy machen daraus ein Kampagnenthema und zeigen, wie die Testimonials Klaas Heufer-Umlauf und Streamer Papalatte vor lauter Ideen einfach nie fertig werden.
Packaging ist nicht unbedingt eines der glamourösesten Themen im Marketing. Aber das Getränkeunternehmen Vilsa zeigt nun schon im zweiten Ja
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ChatGPT Ads erfordern Hunderttausende an Mindestausgaben
Nachdem OpenAI Ads für ChatGPT angekündigt und einen CPM-Preis festgelegt hat, kommen jetzt die Mindestausgabeanforderungen für erste Werbetreibende ans Licht.
Die Werbeanzeigen auf ChatGPT sind kurz vor dem Roll-out. Der Test startet zunächst in den USA, wo Anzeigen als Zusatz nach Antworten eingefügt werden sollen, ohne die Konversation zu beeinflussen. Sie werden nur Menschen über 18 Jahren angezeigt und sollen nicht bei sensiblen Themen, etwa zur Gesundheit, auftauchen. Kürzlich wurden bereits die Kosten für einen Tausenderkontakt im Impression-Modell bekannt – jetzt folgt eine Bestätigung der Mindestsumme, die die ersten Advertiser investieren müssen, um in diesem populären Umfeld zu werben.
So viel sollen ChatGPT Ads kosten

Hunderttausende werden für Werbung auf ChatGPT fällig
ChatGPT ist derzeit die fünftmeistbesuchte Website der Welt. Über 800 Millionen monatlich aktive User zählt OpenAIs Vorzeige-Tool zudem. Deutschland gehört dabei global zu den fünf Ländern mit den meisten wöchentlich aktiven Usern und ist in Europa sogar die Nummer eins. Besonders populär ist der Dienst bei der Gen Z: Fast alle befragten 18- bis 24-Jährigen nutzen ihn wöchentlich. Auch unter den 25- bis 34-Jährigen setzt ein Großteil der User jede Woche auf ChatGPT.
Werbung in diesem viel genutzten Bereich ist daher vielversprechend für viele Marken. Diese müssen sich jedoch auf ein CPM-Modell einstellen. Berichten zufolge sollen die ersten Werbeanzeigen nur über Impressions abgerechnet werden. Dabei müssen Advertiser nach Angaben von The Information 60 US-Dollar pro 1.000 Impressions zahlen. Ein stolzer Preis, der Kosten bei Meta, TikTok und Co. übersteigt, aber auch innovative Werbewahrnehmung zu bieten hat.
Kürzlich hat OpenAI zudem gegenüber Adweek bestätigt, dass die ersten Advertiser in der Testphase eine Mindestsumme für die Werbeinvestition aufbringen müssen. Demnach werden minstens 200.000 US-Dollar Ausgaben gefordert. Einige Advertiser wurden gar mit der Summe von 250.000 US-Dollar als Mindest-Investment konfrontiert.
Diese ersten Kosten und Angaben beziehen sich auf OpenAIs Betaversion des Werbemodells. Im Lauf der Zeit soll dieses jedoch sowohl weitere Bezahlmodelle als auch neue Ad-Formate erhalten. Das würde dem Aufbau eines Werbenetzwerkes, wie es auch die großen Player, Google, Meta, Amazon und Co. aufweisen, entsprechen.
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