Connect with us

Online Marketing & SEO

TikTok verkauft US-Geschäft – doch zu welchem Preis?


Verbot abgewendet, Autonomie verloren? TikTok verkauft das US-Geschäft an Oracle, Silver Lake und MGX. Der Deal hält die App in den USA verfügbar, verschiebt aber Macht und Kontrolle. Noch fehlt das grüne Licht aus Peking.

Noch vor wenigen Wochen wirkte die Zukunft von TikTok in den USA ungewiss. Zwar sprach US-Präsident Donald Trump im September öffentlich von einer Einigung, doch Details blieben vage. Investor:innen äußerten Zweifel, Verkaufsfristen wurden mehrfach verlängert, und auch potenzielle Käufer:innen berichteten von fehlender Transparenz.

Was im Sommer 2020 begann, zog sich über Jahre als politisches Tauziehen hin, geprägt von vollmundigen Ankündigungen, aufgeschobenen Entscheidungen und einer widersprüchlichen Kommunikation aus dem Weißen Haus. Mehrfach erklärte Trump den Deal öffentlich für abgeschlossen, obwohl nach übereinstimmenden Medienberichten noch keine verbindlichen Vereinbarungen vorlagen. Die politische Inszenierung ging der tatsächlichen Verhandlungslage damit wiederholt voraus.

Doch kurz vorm Jahresende und nach jahrelangen Verhandlungen, regulatorischem Druck und wiederholten Fristverlängerungen gibt es einen Deal. ByteDance gibt die Mehrheit des eigenen US-Geschäfts ab. Hauptinvestor:innen des neu geschaffenen Joint Ventures sind Oracle, Silver Lake und MGX. TikTok würde damit in den US App Stores verfügbar bleiben, allerdings unter deutlich veränderten Machtverhältnissen. Der Verkauf dient vor allem einem Zweck: Ein staatliches Verbot der Entertainment-Plattform in den USA abzuwenden. Die finale Entscheidung über den Deal liegt jedoch noch in Peking.


Deal or no deal?
TikTok-Verkauf in den USA wirft Fragen auf

TikTok Office in Los Angeles
© ByteDance

TikTok verkauft an Oracle, Silver Lake und MGX

Der chinesische Konzern ByteDance verkauft rund 80 Prozent des US-Geschäfts an das gegründete Joint Venture. Der Deal soll planmäßig am 22. Januar 2026 vollzogen werden. Das geht aus internen Informationen hervor, über die unter anderem Axios sowie die Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg berichten. Ein drohendes Verbot in den USA soll so verhindert werden. Wirksam wird der Verkauf jedoch erst, wenn auch die chinesischen Behörden zustimmen. Beobachter:innen sehen die Entscheidung in Peking als letzten entscheidenden Schritt. Sollte diese ausfallen, könnte ein langjähriger Streitpunkt in den Beziehungen zwischen den USA und China zumindest teilweise entschärft werden.

Zu den Hauptinvestor:innen zählen der US-Technologiekonzern Oracle, die Investmentgesellschaft Silver Lake sowie MGX, ein Staatsfonds aus Abu Dhabi. Gemeinsam sichern sie sich die entscheidenden Kontroll- und Stimmrechte der US-Einheit, auch wenn der formale Anteil unter der Mehrheitsschwelle liegt. Maßgeblich sind dabei Governance-Strukturen und operative Zuständigkeiten, nicht allein Prozentwerte. Weitere knapp 30 Prozent liegen bei verbundenen Unternehmen bestehender ByteDance-Investor:innen. ByteDance selbst behält rund 20 Prozent. Der damalige Vizepräsident JD Vance bezifferte den Unternehmenswert der US-Sparte im September auf rund 14 Milliarden US-Dollar. Analyst:innen hatten den Wert des US-Geschäfts zuvor deutlich höher eingeschätzt. Die vergleichsweise niedrige Bewertung gilt Beobachter:innen zufolge als politischer Kompromiss, der den Deal erst möglich machte.

TikTok CEO Shou Zi Chew informierte die Belegschaft in einem internen Memo über die Transaktion. Der Abschluss ist für Januar 2026 vorgesehen. Das Joint Venture soll als eigenständige Einheit agieren und Zuständigkeiten für US-Datenschutz, Algorithmussicherheit, Inhaltsmoderation und Software-Qualität übernehmen. Globale Produktfragen sowie kommerzielle Bereiche wie Werbung, Marketing und E-Commerce verbleiben bei TikTok Global und werden organisatorisch getrennt geführt. Der zugrunde liegende Empfehlungsalgorithmus bleibt damit formal bei ByteDance, ein Punkt, der in früheren Verhandlungsrunden als zentrales Streitfeld galt und auch künftig politisch sensibel bleiben dürfte.

Politischer Druck als Auslöser

Ausgangspunkt des Deals ist ein Gesetz aus der Amtszeit von Joe Biden, das ByteDance zu einem Verkauf zwingt, sofern TikTok in den USA weiter verfügbar bleiben soll. Die US-Regierung begründet das Vorgehen mit nationalen Sicherheitsinteressen. Seit Jahren stehen Vorwürfe möglicher chinesischer Einflussnahme und des Zugriffs auf Nutzer:innendaten im Raum.

Unter Donald Trump wurde die Verkaufsfrist mehrfach verlängert. Öffentlich sprach er wiederholt von einer Einigung, während konkrete Vertragsdetails ausblieben. Erst Mitte Dezember deuteten interne Memos und übereinstimmende Berichte mehrerer Medien auf ein belastbares Rahmenabkommen hin.

Besonders politisch aufgeladen ist die Rolle von Oracle. Firmengründer Larry Ellison gilt als enger Vertrauter Trumps. Oracle übernimmt seit Jahren eine Schlüsselrolle bei der Speicherung von US-Nutzer:innendaten. Damit adressiert der Deal einen zentralen Kritikpunkt der US-Politik.

US-TikTok: Shutdown verhindert, doch zu welchem Preis?

TikTok entgeht in den USA vorerst einem Verbot. Die Plattform bleibt verfügbar, Kampagnen können fortgesetzt werden, Reichweite bricht nicht weg. Angesichts von rund 170 Millionen Nutzer:innen ist das für Creator, Werbetreibende und Marken von zentraler Bedeutung. Kurzzeitige Abschaltungen oder ein Ausschluss aus den App Stores hätten erhebliche wirtschaftliche Folgen gehabt. Genau dieses Szenario wendet der Deal ab.

Gleichzeitig verändert er die Plattform grundlegend. Mit dem Verkauf verliert TikTok einen Teil seiner Eigenständigkeit und rückt näher an US-politische und wirtschaftliche Interessen. Für Nutzer:innen wie für den Werbemarkt ist das relevant, denn künftige Entscheidungen über Regulierung, Reichweite und Monetarisierung liegen stärker in den Händen von US-Investor:innen. Anpassungen bei Moderation, Datenverarbeitung oder Empfehlungslogiken dürften damit nicht mehr ausschließlich produktgetrieben erfolgen, sondern zunehmend auch politisch und regulatorisch motiviert sein.

Allerdings steht all das noch unter Vorbehalt. Der Deal wird erst wirksam, wenn die chinesischen Behörden zustimmen. Erst mit grünem Licht aus Peking entscheidet sich, ob aus der angekündigten Lösung tatsächlich eine stabile Perspektive für TikTok in den USA wird.


KI trifft Video:
Google zeigt jetzt TikToks in den AI Overviews

TikTok-Video in AI Overview auf Laptop
© Radu Oncescu/Threads via Canva





Source link

Online Marketing & SEO

Künstliche Intelligenz: Wieso KI ein Segen für die PR sein könnte


Künstliche Intelligenz ist gefühlt überall. Sie bietet viele Möglichkeiten, sorgt aber auch für Unsicherheiten bei Unternehmen. In der PR-Branche sollte man die Existenz von KI vor allem als große Zukunftschance begreifen, ist sich Hypr-Chef Sachar Klein sicher. Die Gründe dafür erläutert er in seinem Gastbeitrag.

Wenn wir heute über Sichtbarkeit sprechen, tun wir oft noch immer so, als wäre Google das Zentrum des Universums. SEO hier, Keywords da. Dab

Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!

1 Monat

29 €

  • zum Testen
  • danach 36,50 € mtl.

12 Monate

329 €

  • anstatt 439 €
  • 110€ sparen

24 Monate

529 €

  • anstatt 878 €
  • 349 € sparen

HORIZONT Digital

  • Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
  • E-Paper der Zeitung und Magazine
  • Online-Printarchiv

HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team



Source link

Weiterlesen

Online Marketing & SEO

Verkaufen ohne Shop: Zahlungen erhalten mit PayPal Open


Sie verkaufen digitale Inhalte, Online-Kurse oder Handgemachtes? Dafür ist ein Shop nicht zwingend nötig. Mit Zahlungslinks und Kaufen-Buttons von PayPal erhalten Sie Ihre Zahlungen, wo die Verkäufe entstehen – schnell, sicher und unkompliziert. [Anzeige]

Zahlungen empfangen, wo Ihre Community ist

Viele Soloselbständige nutzen Social Media, E-Mails oder Messenger nicht nur zur Kommunikation, sondern auch zur Vermarktung ihrer Produkte. Mit den passenden Tools können sie dort zusätzlich direkt Zahlungen empfangen – ganz ohne Online Shop oder technisches Setup.

PayPal Open bietet drei flexible Möglichkeiten, Zahlungen zu erhalten:

  • Zahlungslinks, die schnell geteilt werden können, etwa per E-Mail, DM, Post oder QR-Code.
  • Kaufen-Buttons, die sich in eine bestehende Seite integrieren lassen, zum Beispiel in ein Link-in-Bio-Tool oder eine Landingpage.
  • Tap to Pay macht Ihr Smartphone zum Zahlungsterminal (kompatibles Smartphone vorausgesetzt)

Alle Varianten funktionieren schnell, mobiloptimiert und bieten eine vertraute Nutzererfahrung. Damit wird der Ort, an dem Interesse entsteht, direkt zum Verkaufsort.

Zahlungslinks: Vom Post zur Bezahlung in Sekunden

Ein Kauf beginnt nicht im Warenkorb, sondern dort, wo Interesse entsteht: in einem Post, einer Story oder einer E-Mail. Genau hier setzen Zahlungslinks von PayPal an: Sie führen direkt von der Produktinfo zur Zahlung, ohne Umwege über externe Plattformen.

Das ist besonders hilfreich bei:

  • digitalen Produkten
  • E-Book-, Kurs- oder Software-Verkäufen
  • (Online-)Vorbestellungen oder Trinkgeld-Modellen

Ein Zahlungslink erzeugt eine eigene Bezahlseite mit Titel, Preis, Beschreibung und Produktbild. Varianten wie Größen oder Farben sind ebenso integrierbar wie frei wählbare Preise. Versandkosten und Steuern können automatisch berechnet werden.

Der fertige Zahlunglink lässt sich flexibel teilen: per Messenger, E-Mail, Social Media oder als QR-Code auf einem Produktetikett oder Tischaufsteller. Die Zahlungsseite unterstützt gängige Zahlarten wie Kreditkarte, Wallets sowie ausgewählte regionale Methoden wie SEPA-Lastschrift, iDEAL oder Swish – je nach Land und Verfügbarkeit für die jeweiligen Käufer:innen.

Besonders praktisch: Ihre Kund:innen brauchen dafür kein eigenes PayPal-Konto. So können Zahlungen sicher und bequem online abgewickelt werden.

Für Selbständige, die regelmäßig digitale Inhalte verkaufen, ist das eine einfache Möglichkeit, Zahlungen mit PayPal zu empfangen, ohne ein klassisches Shopsystem aufsetzen zu müssen.

Chatverlauf mit Anfrage zu einer Print-Bestellung. Verkäufer teilt einen PayPal-Zahlungslink.
Von der Anfrage zur Bezahlung in wenigen Sekunden: mit PayPal-Zahlungslinks kein Problem., © PayPal

Kaufen-Buttons: Ihre Seite wird zur Verkaufsfläche

Wer bereits eine Website oder ein Link-in-Bio-Tool nutzt, kann PayPals Warenkorb- oder Kaufen-Buttons mit wenigen Zeilen Code integrieren. Damit verwandeln Sie eine einfache Landingpage in eine funktionale Verkaufsfläche. Sie erstellen den Button in Ihrem PayPal-Konto und erhalten automatisch den passenden HTML-Code, der nur noch kopiert und in die Website eingefügt wird. Kund:innen klicken, zahlen mit ihrer bevorzugten Methode und der Betrag wird direkt auf Ihr PayPal-Geschäftskonto gutgeschrieben.

Sie behalten die Kontrolle über Ihre Gestaltung, Storytelling und Nutzerführung und profitieren gleichzeitig von einem verlässlichen Check-out, der hilft Vertrauen zu schaffen. Eine schlanke Lösung für alle, die ihr Angebot online präsentieren und Zahlungen direkt abwickeln möchten.

Mit Tap to Pay ganz einfach vor Ort verkaufen

Neben den digitalen Optionen können Sie auch vor Ort Zahlungen annehmen: direkt über Ihr Smartphone. Mit der PayPal-Funktion „Tap to Pay“ akzeptieren Sie kontaktlose Zahlungen per Karte oder Wallet ohne separates Kartenlesegerät. Alles, was Sie benötigen, ist ein kompatibles iPhone oder Android-Gerät mit NFC-Funktion (Tap to Pay funktioniert auf Geräten mit Android 8.0, NFC-Funktionen und Google Play Services. iOS ab iPhone XS und höher).

Besonders praktisch ist das beispielsweise für:

  • Märkte, Pop-up-Stores
  • Workshops und Live-Events
  • Verkäufe im kleinen Rahmen, bei denen Flexibilität zählt
Eine Person hält eine silberne Kreditkarte auf ein Smartphone. Das Display zeigt einen Einkaufsbetrag.
Vor Ort kassieren ohne Hardware: Mit PayPal Tap to Pay erhalten Sie Zahlungen einfach via Smartphone., © PayPal

Zahlungspannen, Gebühren, Stress?

Der Alltag von Soloselbständigen bringt ein paar Stolpersteine mit sich; insbesondere, wenn es um die Zahlungsabwicklung geht. Verzögerte Auszahlungen, komplizierte Rückerstattungen, internationale Gebühren oder technische Herausforderungen können viel Zeit kosten. PayPal bietet gezielte Lösungen, um bei diesen Herausforderungen zu helfen.

Zugriff zu Ihren Einnahmen

Viele Creator erleben, dass Plattformen Einnahmen verzögert freigeben oder nur teilweise ausbezahlen. Mit PayPal erhalten Sie Zugriff auf Ihre Einnahmen, sobald sie Ihrem PayPal-Geschäftskonto gutgeschrieben wurden – ohne Zwischenkonto.

Zahlungen aus dem Ausland erleichtern

Internationale Verkäufe bringen oft zusätzliche Komplexität mit sich – etwa bei der Zahlungsabwicklung oder Kommunikation. PayPal ist weltweit verbreitet und ermöglicht es Kund:innen in vielen Ländern, eine vertraute und schnelle Zahlungsoption zu nutzen. Das hilft grenzüberschreitende Verkäufe zu vereinfachen und organisatorischen Aufwand zu reduzieren.

Weniger Aufwand bei Abos, Fehlbuchungen & mehr

Gerade bei digitalen Geschäftsmodellen wie Kursen, Mitgliedschaften oder Software-Abos müssen Zahlungen oft manuell überwacht werden. Mit PayPal lassen sich wiederkehrende Zahlungen automatisieren. Wenn eine Zahlung fehlschlägt – zum Beispiel wegen unzureichendem Guthaben – wird sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut angestoßen. Das hilft Abos aktiv zu halten, ohne zusätzlichen Aufwand für Sie.

Steuerfragen bei Auslandsverkäufen lösen

Unterschiedliche Länder, unterschiedliche Umsatzsteuersätze: PayPal hilft dabei, diese zu berechnen, ebenso wie Versandkosten. Das hilft Zeit zu sparen und reduziert potenzielle Fehlerquellen.

Ausgaben managen: Die PayPal Business Debit Card

Mit der PayPal Business Debit Mastercard® können Sie Ihr verfügbares Guthaben auf dem PayPal-Geschäftkonto direkt für geschäftliche Ausgaben nutzen. Die Karte funktioniert überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird – online, unterwegs oder im Geschäft. Und das Beste: Bei berechtigten geschäftlichen Zahlungen erhalten Sie automatisch 0,5 % Cashback als wöchentliche Gutschrift (genaue Infos entnehmen Sie bitte den Karten-Nutzungsbedingungen).

In der PayPal-App verwalten Sie alles bequem selbst: Setzen Sie Limits, sperren oder entsperren Sie die Karte oder fordern Sie bei Bedarf eine Ersatzkarte an.

PayPal: Bekanntheit und Vertrauen

Viele Käufer:innen entscheiden beim Bezahlen intuitiv – vor allem dann, wenn sie die Anbieter:innen noch nicht kennen. Eine vertraute Zahlungsmethode wie PayPal ist da ein klarer Vorteil.

Mit Millionen aktiver Nutzer:innen in Deutschland und der Auszeichnung als „Most Trusted Brand 2024“ (YouGov) vermittelt PayPal Verlässlichkeit und Professionalität. Das stärkt das Vertrauen in Ihr Angebot und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass aus Interesse auch ein tatsächlicher Kauf wird.

Schnell verkaufsbereit: Ohne Shop, ohne Umweg

Ob Sie gerade loslegen oder schon ein laufendes Solo-Business führen – mit PayPal-Zahlungslinks, Kaufen-Buttons, Tap to Pay und der Business Debit Mastercard® sind Sie in wenigen Minuten startklar.

Zahlungen mit PayPal zu erhalten ist einfach, sicher und flexibel. Starten Sie jetzt und machen Sie es Ihren Kund:innen leicht, bei Ihnen zu kaufen.





Source link

Weiterlesen

Online Marketing & SEO

Instagram plant Exit Feature für die Close Friends List


Konkret erklärt Adam Mosseri:

We’re focusing on ways that AI can help us to do what we already do.

Gemeint ist: KI soll Instagram besser darin machen, Menschen relevante Inhalte zu zeigen und Creatorn Werkzeuge zu geben, mit denen Ideen schneller umsetzbar sind. Vor allem die Bereiche Algorithmus, Content-Kreation, Suche und Vernetzung stehen im Fokus.

Für dich als Nutzer:in heißt das vor allem, dass der Algorithmus noch stärker auf dein tatsächliches Verhalten reagiert. Was du komplett anschaust, speicherst, likest, kommentierst oder mehrfach abspielst, wird wichtiger als Follow-Beziehungen. Der Algorithmus richtet sich weniger danach, wem du irgendwann gefolgt bist, sondern stärker danach, was dein Verhalten über deine Interessen verrät. Gleichzeitig soll KI aber auch besser erkennen, welche Inhalte von Freund:innen für dich relevant sind, damit diese nicht im Strom aus Reels und Empfehlungen untergehen.

Creatorn sollen die angekündigten KI-gestützten Tools helfen, die Produktion und Aufbereitung von Content zu vereinfachen. Gleichzeitig wird entscheidender, ob ein Reel oder Post inhaltlich in bestimmte Interessensfelder passt. Signale wie Watchtime, Interaktionen und Themenbezug fließen direkt in die Verteilung ein. Wer Aufmerksamkeit hält, wird eher ausgespielt.

Beim Thema Auffindbarkeit spielt KI künftig ebenfalls eine größere Rolle. Mosseri beschreibt, dass Künstliche Intelligenz dabei helfen soll, die Suche zu verbessern, sodass alle User Inhalte finden können, die sie wirklich interessieren. Instagram soll mehr wie ein Ort funktionieren, an dem du gezielt Inhalte zu einem Thema findest – nicht nur zufällig im Feed darauf stößt.

Close Friends: Du entscheidest, ob du noch „nah“ sein willst

Parallel testet Instagram ein Feature, das direkt in soziale Dynamiken eingreift. Nutzer:innen könnten sich künftig selbst aus der Close Friends-Liste anderer entfernen.

Bisher ist Close Friends einseitig. Jemand setzt dich auf die Liste, du siehst private Stories mit grünem Ring. Ob sich das für dich noch richtig anfühlt, spielt keine Rolle. Gerade bei Ex-Beziehungen, alten Freundschaften oder losen Kontakten kann das unangenehm werden: Du bekommst Einblicke, die eigentlich zu nah sind.

Die geplante Option würde erlauben, sich aus dieser Liste zu nehmen. Offenbar mit Hinweis, dass der Schritt auffallen könnte. Das Feature ist noch in Entwicklungsstadium.


Die 10 Top-Emojis auf Social Media 2025
– und diese kommen 2026





Source link

Weiterlesen

Beliebt