Künstliche Intelligenz

Top 10: Der beste Wireless Charger mit Qi2 im Test – Magsafe-Ladegerät für alle


Wireless Charger mit Qi2 laden iPhone und Android-Smartphones von Samsung, Google & Co. magnetisch. Wir haben über 30 Magsafe- und Qi2-Ladegeräte getestet.

Smartphones kabellos laden – das klingt heute selbstverständlich, war vor wenigen Jahren aber noch eine wackelige Angelegenheit. Der erste Qi-Standard machte den Anfang: Handy auflegen, fertig. Das Ziel war klar – kein Fummeln mit dem Ladekabel mehr. In der Praxis hakte es aber oft an einer Kleinigkeit. Lag das Smartphone nicht punktgenau auf der Spule, lud es plötzlich quälend langsam oder gar nicht. Wer morgens zum leeren Akku griff, kannte dieses Problem nur zu gut.

Apple räumte 2020 mit Magsafe auf: Magneten im iPhone und im Ladepad rasten sauber ineinander, die Spulen sitzen automatisch perfekt übereinander. Das Ergebnis sind schnellere und zuverlässigere Ladungen ohne Justierfrust. Lange blieb dieser Komfort exklusiv im Apple-Kosmos – Android-Nutzer schauten in die Röhre. Mit Qi2 ändert sich das. Der neue Ladestandard übernimmt das magnetische Prinzip und macht es herstellerunabhängig für alle Smartphones nutzbar.

Damit ist Qi2 endgültig zum Nachfolger des klassischen Qi geworden. Neue Wireless Charger kommen praktisch nur noch mit Qi2 auf den Markt, und weil der Standard abwärtskompatibel ist, laden ältere Qi-Smartphones an jedem dieser Pads weiter – dann eben ohne magnetische Ausrichtung. Eine eigene Bestenliste für reine Qi1-Lader erübrigt sich daher. Deswegen führen wir mit diesem Update unsere frühere Übersicht der klassischen Wireless Charger in diese Bestenliste über und konzentrieren uns ab jetzt komplett auf Qi2 und Magsafe.

Über 30 Magsafe-, Qi- und Qi2-Ladegeräte sind in den vergangenen Jahren durch unsere Hände gegangen, von klassischen Magsafe-Pads über kompakte 3-in-1-Stationen bis zu Premium-Modellen mit App-Anbindung und aktiver Kühlung. Nachfolgend zeigen wir die zehn besten Modelle aus diesem Testfeld – und vorneweg sei verraten: Modelle mit guter Ladeleistung müssen nicht teuer sein, und teure Geräte sind nicht zwangsläufig besser. Unser Testsieger kostet rund 30 Euro und schlägt damit Konkurrenten, die das Drei- oder Vierfache aufrufen. Weiterhin erklären wir in unserem Ratgeber zusätzlich die Technik hinter Qi2 und Magsafe, beantworten typische Kauffragen.

Welches ist der beste Wireless Charger mit Qi2?

Testsieger ist die ESR Cyroboost 3-in-1 Magsafe-Ladestation für rund 30 Euro, weil sie das mit Abstand beste Gesamtpaket mit drei Ladepads zum fairsten Preis liefert. Konkurrenten verlangen hier deutlich mehr.

Technologiesieger ist die 3-in-1-Ladestation Anker Prime B25X7, weil sie als eines der wenigen Geräte Qi2 sogar mit bis zu 25 W samt Features bietet, die man sonst kaum findet: integriertes Display, App-Anbindung per Bluetooth oder NFC sowie drei wählbare Lademodi. Mit rund 136 Euro liegt sie im Premium-Segment.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Xlayer Magfix Pro Wireless Charging Stand, weil er für rund 11 Euro nahezu unschlagbar günstig ist und dabei trotzdem 15 W an Magsafe-Ladeleistung liefert.

KURZÜBERSICHT

Die ESR Cyroboost empfiehlt sich für alle iPhone 12 und 13 Nutzer, die eine kompakte 3-in-1 Ladelösung mit 15 W Magsafe-Leistung, abnehmbarer Apple Watch Station und Airpods-Ladefach suchen. Dank aktiver Kühlung bleibt das iPhone dabei angenehm kühl. Der Preis von 30 Euro ist für die hochwertige Verarbeitung und gute Ausstattung mehr als fair.

VORTEILE
  • 15 W Magsafe-Ladeleistung
  • abnehmbare Watch-Station
  • aktive iPhone-Kühlung
  • kompaktes Format
  • hochwertige Verarbeitung
NACHTEILE
  • Dauerhaft leuchtende LED
  • recht hoher Preis

Wer ein hochwertiges 3-in-1-Ladegerät sucht und Wert auf aktive Kühlung, Display und App-Steuerung legt, ist hier richtig. Die 25 W für Qi2-fähige Smartphones laden flott, die Verarbeitung ist top und die Lademodi lassen sich an die jeweilige Situation anpassen. Besonders interessant ist die Station für Apple-Watch-Nutzer, da das dritte Pad auf die Smartwatch zugeschnitten ist. Smartphone- und Kopfhörer-Pad funktionieren markenübergreifend. Mit einem Preis von 136 Euro allerdings ein teurer Premiumspaß.

VORTEILE
  • hochwertige Verarbeitung
  • Qi2 mit 25 W für Smartphone
  • Display & App mit Live-Anzeige und Einstellung der Ladeleistung
  • gute Kühlung
  • 65-W-Netzteil liegt bei
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • Ladeleistung im Test nur solide
  • aktives Lüftergeräusch im Boost-/Ice-Modus

Das Xlayer Magfix Pro empfiehlt sich für alle, die ein kompaktes und günstiges MagSafe-Ladegerät für ihr iPhone suchen. Es lädt mit bis zu 15 W schnell, ist hochwertig verarbeitet und bietet dank Standfuß einen praktischen Mehrwert. Mit einem Preis von nur etwa 11 Euro ist es zudem unschlagbar günstig.

VORTEILE
  • sehr kompaktes Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • schnelles Magsafe-Laden mit bis zu 15 W
  • Standfuß für Stand-by-Modus
  • unschlagbar günstiger Preis
NACHTEILE
  • kein Netzteil im Lieferumfang
  • Standfuß etwas wackelig
  • keine zusätzlichen Anschlüsse

Ratgeber

Was ist Magsafe?

Magsafe ist eine kabellose Ladetechnologie von Apple, die dem weit verbreiteten Qi-Standard sehr ähnelt. Der wesentliche Unterschied ist die Fixierung des Ladegeräts per Magnet am Smartphone. Dabei sind Magneten im Ladepad integriert, der passende magnetische Gegenpol befindet sich im iPhone.

Klassisches kabelloses Laden bei iPhones ist oft auf 7,5 W begrenzt, während Magsafe schnelleres kabelloses Laden mit bis zu 15 W – bei den neuesten Generationen sogar bis 25 W – ermöglicht. Das Ladegerät haftet fest auf der Rückseite des Smartphones und sorgt für eine bequeme Nutzung. Die magnetische Ausrichtung erhöht die Effizienz des Ladevorgangs, weil die Spulen exakt übereinander sitzen.

Das Magsafe-System dient nicht nur zum Laden, sondern auch zur sicheren Befestigung von Zubehör wie Wallets und Kfz-Halterungen. Apple hat die Magsafe-Technologie ursprünglich exklusiv für iPhones ab dem iPhone 12 entwickelt. Ältere Modelle wie das iPhone 11 Pro Max, iPhone X, iPhone XS oder das iPhone 8 (inklusive iPhone 8 Plus) beherrschen nur klassisches Qi-Laden ohne Magnethaftung.

Was ist Qi2 und was ist der Unterschied zu Qi?

Qi2 ist die zweite Generation des offenen Qi-Standards für kabelloses Laden und wurde vom Wireless Power Consortium (WPC) entwickelt. Erstmals integriert dieser Ladestandard eine herstellerunabhängige, offene, magnetische Ausrichtung. Das sogenannte Magnetic Power Profile sorgt dafür, dass Ladegerät und Endgerät automatisch exakt übereinander einrasten.

Ein Blick auf die technischen Daten verdeutlicht den Sprung: Qi begann ursprünglich bei 5 W Ladeleistung und wuchs später auf 10 W. Qi2 schafft heute bis zu 15 W. Auch die Kompatibilität ist breiter: Qi2 ist mit einer Vielzahl an Geräten kompatibel, darunter iPhones, Android-Smartphones, moderne Kopfhörer und Smartwatches.

Magsafe liegt auf demselben Niveau, da Apple seine Technik direkt in den Qi2-Standard eingebracht hat. Klar differenzieren muss man aber: Das iPhone 16 und das iPhone 17 unterstützen zwar kabelloses Laden mit 25 W, jedoch geschieht dies nach aktuellen Spezifikationen ausschließlich über Apples eigene, neue Magsafe-Ladegeräte in Kombination mit einem leistungsstarken Netzteil (ab 30 W). Der reguläre, offene Qi2-Standard liefert für diese Geräte weiterhin in der Regel maximal 15 W.

Qi2 ist nicht gleich Qi2: BPP und MPP

Eine wichtige Feinheit, die viele Käufer übersehen: Qi2 existiert in zwei Ausprägungen. Beide gehören zum offiziellen Standard, unterscheiden sich aber spürbar in Komfort und Ladegeschwindigkeit.

Base Power Profile (BPP) ist die schlichtere Variante. Das Smartphone unterstützt Qi2, hat aber keine Magneten im Gehäuse. Beim Laden muss das Gerät manuell exakt mittig auf das Pad gelegt werden – wie beim klassischen Qi-Auflegeladen. Die Ladeleistung liegt typischerweise zwischen 5 und 15 W; Samsung greift beim Galaxy S26 mit einer eigenen Erweiterung sogar auf bis zu 25 W zurück. Der Haken: Vibriert das Telefon (etwa bei einer eingehenden Nachricht) oder wird es leicht angestoßen, kann es vom Pad rutschen – und der Ladevorgang bricht ab oder wird langsamer.

Magnetic Power Profile (MPP) ist die volle Ausbaustufe und das eigentliche Highlight von Qi2. Magneten im Smartphone und im Ladegerät ziehen sich gegenseitig an, die Ladespulen liegen automatisch exakt übereinander. Das hat gleich mehrere Vorteile: Durch die präzise Ausrichtung geht kaum Energie als Wärme verloren, was die Effizienz erhöht. Die standardisierten 15 W an Ladegeschwindigkeit liegen zuverlässig an. Und nebenbei eröffnet das MPP das gesamte Magsafe-Ökosystem an Zubehör: schwebende Halterungen, magnetische Geldbörsen, Powerbanks zum Aufkleben (Bestenliste) und Auto-Halterungen funktionieren ohne Klemmen oder Klammern.

Beim Smartphone-Kauf lohnt daher der genaue Blick: „Unterstützt Qi2“ allein sagt noch nicht aus, ob man auch in den Genuss des magnetischen Komforts kommt. Erst die Angabe „Qi2 MPP“ oder ein ausdrücklicher Hinweis auf integrierte Magneten garantiert das volle Erlebnis.

Was ist besser, Qi2 oder Magsafe?

Technisch sind beide Standards eng verwandt, da Apple seine Magsafe-Technik in den Qi2-Standard eingebracht hat. Für iPhone-Nutzer macht es kaum einen Unterschied: Ein iPhone lädt an einem Qi2-Pad mit nahezu derselben Geschwindigkeit wie an einem Magsafe-Ladegerät. Der Vorteil von Qi2 liegt in der Herstellerunabhängigkeit – auch Android-Smartphones wie das Google Pixel 10 Pro XL profitieren von magnetischer Ausrichtung und schnellem kabellosen Laden. Ein iPhone 15 oder neuer lädt problemlos mit Qi2.

Qi2-Ladegeräte können sowohl Qi2- als auch Qi1-Geräte laden, wobei nur Qi2-zertifizierte Produkte die vollen Vorteile des neuen Standards nutzen. Praktisch: Die Kompatibilität von Qi2 erstreckt sich auch auf Geräte mit dicken Schutzhüllen, da Qi2 für Spulenabstände bis zu 8 mm ausgelegt ist.

Wie funktioniert ein Wireless Charger?

Ein Wireless Charger nutzt das Prinzip der elektromagnetischen Induktion. Im Ladepad sitzt eine Spule, die ein Magnetfeld erzeugt. Das Smartphone enthält eine zweite Spule, die dieses Magnetfeld in Strom umwandelt und damit den Akku lädt. Wichtig ist die exakte Ausrichtung: Liegen beide Spulen nicht präzise übereinander, sinkt die Effizienz und Energie geht als Wärme verloren. Genau hier setzt Qi2 an: Die Magneten im Ladepad sorgen dafür, dass die Spule am idealen Platz liegt – das minimiert Verluste und beschleunigt die Aufladung.

Beim induktiven Laden muss man das Handy nur auflegen – ein Ladekabel direkt am Smartphone entfällt. Das schont den physischen Ladeanschluss und reduziert mechanischen Verschleiß. Genau hier liegt eine typische Verwendung im Alltag: Ein fester Platz für das Ladepad auf dem Schreibtisch oder Nachttisch macht den Ladevorgang zur Nebensache. Handy ablegen, Handy mitnehmen – ohne jedes Mal einen Stecker zu suchen. Über den Qi-Standard lässt sich allerdings nur Strom übertragen, eine Übertragung von Daten – etwa für Backups – ist nicht möglich. Wer Wireless-Charging aktivieren möchte, muss in der Regel nichts einstellen: Smartphones erkennen das Ladepad automatisch und starten den Ladevorgang.

Welche Smartphones unterstützen den Qi2-Standard?

Aktuell ist die Liste noch überschaubar – und sie zerfällt in zwei Gruppen, je nachdem ob das Smartphone Qi2 mit oder ohne Magneten beherrscht (also MPP oder nur BPP).

Auf Apple-Seite unterstützen alle iPhones ab dem iPhone 12 bis 14 waren nicht offiziell Qi2-zertifiziert, sondern auf Magsafe ausgelegt – Apple hat Qi2 für diese Modelle aber inzwischen per Software-Update offiziell aktiviert.

Auf Android-Seite war es lange Zeit ruhig – Samsung, Google und Co. verzichteten in ihren ersten neuen Generationen auf integrierte Magneten. Mittlerweile ändert sich das: Mit der Pixel-10-Reihe hat Google die ersten eigenen Smartphones mit Pixelsnap herausgebracht, einer Qi2-MPP-Variante mit integrierten Magneten. Auch das HMD Skyline gehört zu den wenigen Android-Modellen mit werkseitiger Magnethaftung.

Bei Qi2 mit BPP-Ausführung ist die Auswahl größer, der Komfortgewinn aber kleiner. Samsung beispielsweise setzt bei der Galaxy-S26-Reihe zwar auf Qi2, verzichtet aber auf integrierte Magneten im Gehäuse. Das bedeutet: Diese Geräte laden zwar mit Qi2-Geschwindigkeit (Samsung sogar mit eigener Erweiterung auf 25 Watt), müssen aber wie beim klassischen Qi-Auflegeladen manuell exakt mittig auf das Pad gelegt werden. Wer trotzdem magnetisches Snap-on-Laden möchte, ist auf eine Hülle mit integriertem Magnetring oder einen aufklebbaren Magnetring angewiesen (siehe Abschnitt „Ist Qi2 nachrüstbar?“).

Wer ein Android-Handy ohne integrierte Magneten besitzt und keine Lust auf Nachrüstung hat, kann es trotzdem an einem Qi2-Ladegerät betreiben – nur eben ohne die Komfortvorteile der magnetischen Ausrichtung. Die Ladegeschwindigkeit bleibt dabei meist auf BPP-Niveau.

Ist Qi2 nachrüstbar?

Wer ein Android-Smartphone ohne Qi2-Magneten besitzt, kann zumindest die magnetische Funktion günstig nachrüsten. Im Handel gibt es aufklebbare Magnetringe für unter 10 Euro, die einfach auf die Rückseite des Smartphones oder in eine Schutzhülle geklebt werden. Damit haftet das Handy magnetisch an Qi2- oder Magsafe-Zubehör.

Wichtig zu wissen: Die höhere Ladegeschwindigkeit des Qi2-Standards lässt sich damit nicht freischalten. Diese hängt vom Smartphone-Chip und der internen Implementierung ab. Der Magnetring stellt also nur die physische Haftung her, nicht das schnellere Ladeprotokoll. Für das praktische „Snap-On“-Erlebnis und den Einsatz mit Powerbanks oder Auto-Halterungen reicht das aber völlig aus.

Was muss man beim Kauf von Schutzhüllen für kabelloses Laden beachten?

Eine Schutzhülle steht zwischen Smartphone und Ladepad – und beeinflusst damit direkt, wie gut das kabellose Laden funktioniert. Drei Punkte sind besonders wichtig:

Materialstärke: Dünne Silikon-, TPU- oder Kunststoffhüllen bis etwa 3 mm sind in der Regel unproblematisch. Qi2-Pads kommen mit Spulenabständen von bis zu 8 mm zurecht, dickere Outdoor- oder Panzerhüllen können das Laden aber spürbar verlangsamen oder die magnetische Haftung schwächen.

Materialwahl: Hüllen mit Metalleinlagen, magnetischen Kartenfächern oder einer Metall-Bumper-Konstruktion können das Magnetfeld stören und im schlimmsten Fall die Ladung blockieren. Auch billige Hüllen mit eingelegten Magnetplatten zur Befestigung an Auto-Halterungen verhindern oft das saubere Einrasten auf einem Qi2-Pad.

Integrierter Magnetring: Hier wird es besonders relevant. Bei iPhones ab dem iPhone 12 sind die Magneten bereits im Smartphone verbaut – jede halbwegs ordentliche Hülle lässt die Magneten durch und stört nicht. Bei älteren iPhones, vielen Android-Smartphones und Geräten ohne werkseitige Qi2-Magneten ist es anders: Hier braucht die Hülle einen eigenen, eingelegten Magnetring, damit das Smartphone überhaupt magnetisch am Qi2- oder Magsafe-Pad haftet. Solche „Magsafe-kompatiblen“ Hüllen kosten meist zwischen 15 und 40 Euro und sind erkennbar an der kreisförmigen Anordnung von Magneten auf der Rückseite. Wer ohne passende Hülle ein Qi2-Ladegerät nutzen will, riskiert ein verrutschendes Smartphone und damit langsamere oder unterbrochene Ladungen.

Tipp: Beim Hüllenkauf gezielt nach Angaben wie „Magsafe-kompatibel“, „Qi2-ready“ oder „mit integriertem Magnetring“ suchen. Hersteller wie Spigen, Otterbox, Pitaka oder Apple selbst bieten entsprechende Modelle für gängige Smartphone-Serien an. Wer es günstiger mag, findet bei No-Name-Anbietern bei Amazon bereits funktionierende Hüllen ab rund 10 Euro – die Haftkraft ist dabei aber oft schwächer als bei Markenprodukten.

Welche Nachteile hat induktives Laden?

Ein großer Nachteil aller kabellosen Ladetechniken ist der geringere Wirkungsgrad gegenüber kabelgebundenen Lösungen. Beim induktiven Laden geht ein Teil der Energie als Wärme verloren – der Stromverbrauch fällt also höher aus als beim Laden per Kabel. Zudem dauert der Ladevorgang in der Regel länger. Wer das schnellste Schnellladegerät sucht, ist mit einer kabelgebundenen Lösung also besser bedient. Für den Alltag auf dem Schreibtisch oder Nachttisch sind die Vorteile der bequemen Handhabung aber meist wichtiger als das letzte Quäntchen Ladeleistung.

Eine Frage, die viele Käufer beschäftigt: Schadet kabelloses Laden dem Smartphone? Die Antwort: Nein, nicht direkt. Moderne iPhones und Android-Smartphones regeln Spannung und Stromfluss intern und schützen den Akku vor Überladung. Allerdings entsteht beim induktiven Laden mehr Wärme als beim Laden per Kabel – und Hitze ist langfristig der größte Feind eines Lithium-Akkus.

Wer das Smartphone dauerhaft auf einem stark heizenden Pad in der prallen Sonne liegen lässt, riskiert eine schnellere Alterung des Akkus. Lösungen mit aktiver Kühlung wie der Testsieger ESR Cyroboost oder der Anker Prime B25X7 federn dieses Problem ab – verursachen dadurch aber wieder Geräusche, die stören können. Die Ladegeräte selbst und die verbauten Magneten halten in der Praxis viele Jahre. Magneten verlieren ihre Haftkraft erst nach Jahrzehnten messbar, und die Elektronik moderner Pads ist auf einen Dauerbetrieb ausgelegt. Echte Verschleißteile gibt es bei einem Wireless Charger praktisch nicht.

Welche Lösungen gibt es fürs Auto?

Auch im Auto setzt sich das kabellose Laden von Smartphones über Qi zunehmend durch. Wer dort sein iPhone kabellos laden will, sollte beim Kauf des Zubehörs auf eine Magsafe-Zertifizierung achten. Nur dann wird das iPhone magnetisch an Ort und Stelle gehalten. Doch auch Qi-Geräte ohne Magnete laden ein iPhone. Dann ist häufig zusätzlich eine Klammer oder Ähnliches nötig, um das iPhone zu fixieren.

Wir haben uns unter anderem den für iPhones geeigneten Halolock Wireless Car Charger Cryoboost von ESR angeschaut. Damit größere iPhones wie das 13 Pro Max trotz Hülle sicher an dessen Magneten haften, sollte die Hülle für Magsafe ausgelegt sein. Häufig wird dies durch eigene Magnete in der Hülle erreicht. Dann halten alle iPhones komfortabel und bombenfest.

Die Befestigungsklemmen des Halolock Wireless Car Charger Cryoboost halten den Lader sicher am Lüftungsgitter fest. Zusätzlich führt ein kleiner Arm nach unten und stützt den Qi-Lader. Über ein Kugelgelenk kann der Nutzer das Smartphone ausrichten. Schade finden wir, dass ESR auf das Beilegen eines klassischen Adapters für den Zigarettenanzünder verzichtet. Für den Betrieb ist eine USB-C-Buchse nötig. Preislich liegt der Autolader bei rund 28 Euro bei Amazon.

Wer auf die von ESR als Cryoboost bezeichnete aktive Kühlung verzichten kann, sollte zum Vorgänger greifen. Zwar ist der Lüfter des Nachfolgers hilfreich, um die Wärmeentwicklung beim kabellosen Laden zu reduzieren. Doch die magnetische ESR Halolock Qi-Autohalterung kostet auf Amazon ein paar Euro weniger und kommt außerdem mit einem Adapter für den Zigarettenanzünder. Die Magnete sind vergleichbar stark.

Powerbanks und mobile Wireless-Charging-Lösungen

Wer sein iPhone auch mobil kabellos laden will, kann zu einer Magsafe- oder Qi2-Powerbank greifen, die die Magneten zur Befestigung verwendet. Welche Modelle die besten sind, testen wir in der Top 10: Die beste Magsafe-Powerbank für das iPhone im Test.

Der folgende Preisvergleich zeigt die aktuell beliebtesten Qi-Powerbanks. Beim Kauf für das iPhone sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass sie Magsafe-Magneten haben. Auch für Wearables wie die Apple Watch und für Airpods gibt es kompakte Lösungen, die oft als 2-in-1- oder 3-in-1-Pad ausgelegt sind. So lassen sich mehrere Geräte gleichzeitig laden, was den Kabelsalat auf dem Nachttisch deutlich reduziert.

Testverfahren: Wie testen wir Wireless Charger mit Qi2?

Um die Leistung der Ladegeräte zu testen, laden wir das Smartphone für exakt 30 Minuten mit jedem Ladegerät und messen den Akkustand bei Start und Beendigung des Ladevorgangs. Dabei achten wir darauf, dass sich dieser nur im Bereich zwischen 20 und 80 Prozent bewegt. Abseits dieses Bereichs drosseln viele Smartphones die Ladegeschwindigkeit, was unsere Testergebnisse verfälschen würde.

Daneben achten wir auf die Verarbeitung der Ladegeräte sowie auf Geräusche beim Laden. Für die Bewertung spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis eine entscheidende Rolle – also das Testergebnis in Kombination mit der Ausstattung und dem Preis. Die jeweils verbauten Magnete sind bei keinem der getesteten Lader negativ aufgefallen, alle hielten das iPhone gleichermaßen stabil. In diesem Vergleich haben wir einen bunten Strauß an Magsafe-Ladestationen getestet. Die meisten der Lader werden über USB-C und ein separates USB-C-Netzteil (Bestenliste) an den Strom angeschlossen. Manche setzen aber auch auf einen eigenen 2-Pin-Anschluss, der direkt ohne Netzteil ans Hausstromnetz kann.

Fazit

Kabelloses Laden hat sich vom Komfort-Gimmick zur ernstzunehmenden Alltagslösung gemausert. Die Entwicklung vom ersten Qi-Standard über Apples Magsafe bis hin zum offenen Qi2 zeigt: Schnelles, zuverlässiges und vor allem präzises Laden ohne Kabel funktioniert heute herstellerübergreifend. Magnetische Ausrichtung, höhere Ladeleistungen von bis zu 25 W und die breite Kompatibilität zu iPhone, Android-Smartphones, Kopfhörern und Smartwatches machen Qi2 zum neuen Maßstab. Für den überwiegenden Teil der Nutzer ist der minimale Energieverlust gegenüber dem Kabel der bequemen Handhabung wert. Wer einmal ein Magsafe- oder Qi2-Pad auf dem Schreibtisch liegen hatte, will den Komfort selten wieder missen.

Es gibt viele, teilweise auch deutlich günstigere Alternativen zum Apple Magsafe Ladepad. Wem es nicht auf das letzte Quäntchen Ladegeschwindigkeit ankommt, der spart gerne ein paar Euro oder bekommt zahlreiche Extras: besonders handliche Lader, solche für mehrere Geräte gleichzeitig oder welche mit stylischer Beleuchtung und Lüfter.

Unser neuer Testsieger ist die ESR Cyroboost 3-in-1 Magsafe-Ladestation, die ab rund 30 Euro 15 W Ladeleistung, eine abnehmbare Watch-Station und ein Airpods-Pad in einem kompakten Gehäuse vereint – das beste Gesamtpaket zum fairen Preis. Wer das aktuell schnellste Qi2-Erlebnis sucht, sollte sich den Technologiesieger Anker Prime B25X7 ansehen: Er reizt mit 25 W den neuen Standard voll aus und bietet als einziges Modell im Test Display, App-Steuerung und drei Lademodi. Sparfüchse greifen zum Preis-Leistungs-Sieger Xlayer Magfix Pro für rund 11 Euro.

BESTENLISTE

Die ESR Cyroboost 3-in-1 Magsafe-Ladestation bietet 15 W an Ladeleistung für iPhone 12 und 13, eine abnehmbare Apple Watch Ladestation sowie eine Airpods-Ladefläche. Wie sie sich im Alltag schlägt, zeigt unser Test.

VORTEILE
  • 15 W Magsafe-Ladeleistung
  • abnehmbare Watch-Station
  • aktive iPhone-Kühlung
  • kompaktes Format
  • hochwertige Verarbeitung
NACHTEILE
  • Dauerhaft leuchtende LED
  • recht hoher Preis

Die ESR Cyroboost 3-in-1 Magsafe-Ladestation bietet 15 W an Ladeleistung für iPhone 12 und 13, eine abnehmbare Apple Watch Ladestation sowie eine Airpods-Ladefläche. Wie sie sich im Alltag schlägt, zeigt unser Test.

Mit der Cyroboost 3-in-1 Magsafe-Ladestation bringt Zubehörspezialist ESR ein kompaktes Ladedock für iPhone 12 und 13 auf den Markt, das neben 15 W an Magsafe-Ladeleistung auch über eine abnehmbare Apple Watch Ladestation sowie ein kabelloses Airpods-Ladefach verfügt. Wir haben uns das Gerät im Alltag genauer angeschaut.

Design & Verarbeitung

Das kompakte weiße Kunststoffgehäuse der ESR Cyroboost misst 95 x 178 x 95 mm. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Oberflächen sauber und die Haptik angenehm.

Im Zentrum sitzt das runde Magsafe-Ladepad mit blauem LED-Ring, der sich leider nicht abschalten lässt. Dank der Magnete rastet das iPhone sicher ein. Die Apple Watch dockt daneben an einem abnehmbaren Ladefeld an. Bei Bedarf lässt sich das Pad abnehmen und einzeln per USB-C nutzen – ein praktisches Detail. Insgesamt wirkt die Ladestation sehr aufgeräumt und durchdacht. In der unteren Mulde laden die Airpods kabellos.

Ausstattung & Anschlüsse

Die ESR Cyroboost bietet ein 15-W-Magsafe-Ladepad für iPhone 12 und 13, eine abnehmbare Apple Watch Ladestation (USB-C) sowie ein kabelloses Airpods-Ladefach. Die Stromversorgung erfolgt über USB-C, ein Netzteil liegt aber nicht bei. Die Watch-Ladestation lässt sich einzeln per USB-C nutzen.

Praxistest

Im Test rastet das iPhone 13 Pro sicher auf dem Magsafe-Pad ein, auch im Querformat. In 30 Minuten lädt es starke 40 % und bleibt dank integriertem Lüfter (Cyro-Boost-Technologie) kühl. Auch Watch und Airpods laden zügig. Störend ist nur die dauerhaft blaue LED-Beleuchtung, eine Abschaltung wäre wünschenswert.

Preis

Mit einer UVP von 89,99 Euro war die ESR Cyroboost kein Schnäppchen, doch der Preis ist inzwischen erheblich gesunken. Aktuell gibt es die Ladestation bei Amazon schon für 30 Euro.

Fazit

Die ESR Cyroboost 3-in-1 Magsafe-Ladestation überzeugt mit 15 W Ladeleistung, abnehmbarer Watch-Station und gutem iPhone-Halt. Auch Verarbeitung und Ausstattung gehen in Ordnung. Kritikpunkt ist die dauerhaft leuchtende LED. Insgesamt eine hervorragende und fair bepreiste 3-in-1-Lösung für iPhone 12/13, Watch und Airpods.

Die Anker Prime B25X7 lädt Smartphone, Kopfhörer und Apple Watch gleichzeitig per Qi2 mit bis zu 25 W. Im Test überzeugt sie mit Display, App-Anbindung und aktivem Lüfter.

VORTEILE
  • hochwertige Verarbeitung
  • Qi2 mit 25 W für Smartphone
  • Display & App mit Live-Anzeige und Einstellung der Ladeleistung
  • gute Kühlung
  • 65-W-Netzteil liegt bei
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • Ladeleistung im Test nur solide
  • aktives Lüftergeräusch im Boost-/Ice-Modus

Die Anker Prime B25X7 lädt Smartphone, Kopfhörer und Apple Watch gleichzeitig per Qi2 mit bis zu 25 W. Im Test überzeugt sie mit Display, App-Anbindung und aktivem Lüfter.

Anker erweitert seine Prime-Reihe um eine 3-in-1-Ladestation mit Qi2-Standard und 25 W für Smartphones. Die B25X7 bringt nicht nur drei Ladeflächen mit, sondern auch ein kleines Display, eine App-Anbindung per Bluetooth oder NFC sowie einen aktiven Lüfter zur Kühlung. Sie unterstützt Qi2 mit der vollen Leistung von 25 W, wie sie etwa das iPhone 17 Pro per MagSafe erreicht. Auch Android-Smartphones mit Qi2 laden hier mit hoher Geschwindigkeit, ebenso lassen sich beliebige Kopfhörer mit kabellosem Ladecase auf das AirPods-Pad legen. Wir haben getestet, ob sich der stolze Preis von 136 Euro lohnt.

Design & Verarbeitung

Die Anker Prime B25X7 macht einen sehr wertigen Eindruck. Das Aluminiumstativ trägt zwei der drei Ladeflächen: das Magnet-Ladepad fürs Smartphone und darunter den kleinen Puck für die Apple Watch. Die dritte Ladefläche für Kopfhörer ist in einer Senke im Standfuß eingelassen, sodass die Earbuds dort sauber Platz finden. Mit Abmessungen von 169 × 138 × 125 mm und 620 g ist die Station kein Leichtgewicht und beansprucht etwas Platz auf dem Nachttisch oder Schreibtisch.

Das Design orientiert sich am bekannten Look der Anker-Prime-Serie: schwarze, matte Oberflächen kombiniert mit Aluminium. An der Vorderseite des Standfußes sitzt eine leicht angeschrägte Fläche mit einem kleinen Display und einer berührungsempfindlichen Bedienfläche. Standardmäßig zeigt das Display die aktuelle Ausgangsleistung für jede der drei Ladeflächen an. In den Einstellungen kann man die Anzeige aber auch auf ein Uhrendesign umstellen – praktisch im Leerlauf.

Der Standfuß lässt sich um bis zu 80 Grad neigen. So kann man das Smartphone in einem angenehmen Blickwinkel platzieren, sei es für Videocalls oder zum Filmgucken. Die Spaltmaße sind eng, die Materialien fühlen sich hochwertig an. Insgesamt eine wirklich sauber gefertigte Ladestation.

Ausstattung & Anschlüsse

Auf der Eingangsseite gibt es einen USB-C-Port. Ein passendes USB-C-Kabel legt Anker bei. Für die volle Leistung von 25 W am Smartphone empfiehlt der Hersteller ein Netzteil mit mindestens 65 W oder mehr, ein entsprechend starkes Ladegerät liegt bei. Der Eingang akzeptiert 9 V bei 3 A, 12 V bei 3 A, 15 V bei 3 A oder 20 V bei 3,25 A. Insgesamt liefert die Station maximal 35 W über alle drei Ladeflächen.

Im Detail: Das Smartphone-Pad lädt mit bis zu 25 W per Qi2. Auf Apple-Seite sind iPhone 17 und 16 mit den vollen 25 W kompatibel, iPhone 15, 14, 13 und 12 mit jeweils 15 W. Das iPhone 16e wird ausdrücklich nicht unterstützt. Android-Handys mit Qi2-Magneten profitieren ebenfalls von der hohen Ladeleistung. Das Kopfhörer-Pad liefert bis zu 5 W und funktioniert mit jedem Earbud-Case, das kabelloses Laden unterstützt – AirPods ab der 2. Generation genauso wie Modelle von Samsung, Sony, Google oder Bose. Das dritte Pad ist klar für die Apple Watch konzipiert. Series 7, neuere Modelle und die Ultra-Varianten profitieren vom Schnellladen, ältere Modelle ab Series 1 und die SE-Serie werden ebenfalls unterstützt.

Eine Besonderheit ist der aktive Lüfter am Smartphone-Ladepad. Kabelloses Laden erzeugt mehr Abwärme als kabelgebundenes – der Lüfter soll dem entgegenwirken. Über das Display oder die Anker-App lassen sich drei Lademodi wählen: Im Boost-Modus liefert die Station volle Leistung, der Lüfter dreht entsprechend hörbar. Der Ice-Modus setzt auf maximale Kühlung, der Lüfter läuft am stärksten. Im Sleep-Modus wird die Ladeleistung so weit gedrosselt, dass der Lüfter abgeschaltet bleibt – ideal für die Nacht.

Die App-Kopplung erfolgt per Bluetooth, alternativ genügt ein kurzer NFC-Kontakt des Smartphones mit dem Bereich rund ums Display. Per App lassen sich auch Firmware-Updates einspielen. Anker nennt das Ganze „SenseFlow“-Technologie – dahinter steckt im Grunde die Live-Anzeige von Ladeleistung, Temperatur und Status auf dem Display sowie in der App.

Praxistest

Wir haben die Station mit vier Geräten in 30 Minuten Ladezeit getestet. Das iPhone 16 Pro legte von 33 auf 54 Prozent zu, was einer Netto-Leistung von etwa 5,9 W entspricht. Das Pixel 10 Pro XL erreichte mit einer Steigerung von 48 auf 68 Prozent rund 8,0 W. Die AirPods 2 luden von 64 auf 97 Prozent (ca. 1,3 W bei angenommenem 2 Wh Akku), die Apple Watch von 63 auf 80 Prozent (ca. 0,4 W bei angenommenem 1,2 Wh Akku).

In Summe kommen so etwa 15,6 W Netto-Leistung in den Akkus an. Rechnet man die typischen Verluste beim kabellosen Laden hinzu, dürfte die Brutto-Leistung am Netzteil bei rund 19 bis 22 W liegen. Das sind solide Werte für eine 3-in-1-Station, auch wenn die 25 W Spitzenleistung damit nicht im Test ausgereizt wurden. Anker selbst gibt an, dass ein iPhone 17 Pro in 22 Minuten auf 50 Prozent kommen soll – das ist realistisch, wenn der Akku entsprechend leer startet und der Boost-Modus aktiviert ist.

Preis

Bei Anker direkt kostet die 3-in-1-Ladestation Prime B25X7 160 Euro. Bei Amazon sind es aktuell 136 Euro. Damit gehört sie klar ins Premium-Segment.

Fazit

Die Anker Prime B25X7 ist eine durchdachte, hochwertig verarbeitete 3-in-1-Ladestation. Sie unterstützt Qi2 mit der vollen Leistung von 25 W, lädt zusätzlich Apple Watch und kabellose Kopfhörer und bietet mit Display, App-Anbindung und aktivem Lüfter Features, die man sonst kaum findet. Die drei Lademodi Boost, Sleep und Ice sind sinnvolle Ergänzungen, um zwischen maximaler Geschwindigkeit, leisem Nachtbetrieb und optimaler Kühlung zu wechseln. Während das Watch-Pad klar auf die Apple Watch zugeschnitten ist, sind Smartphone- und Kopfhörer-Pad markenunabhängig nutzbar.

Die Ladeleistung im Praxistest liegt im soliden Bereich, ist aber nicht überragend. Wer Smartphone, Apple Watch und Kopfhörer parallel laden und dabei maximale Kontrolle über die Ladeleistung haben möchte, bekommt hier ein interessantes Paket. Der Preis von 136 Euro ist allerdings hoch und macht das Gerät zu einer Anschaffung für Enthusiasten. Wer auf Display, App und Lüfter verzichten kann, fährt mit einer schlichteren 3-in-1-Station deutlich günstiger. Innovativ und empfehlenswert für alle, die das Premium-Erlebnis suchen.

Der Xlayer Magfix Pro Wireless Charging Stand ist ein kompaktes und schnelles Magsafe-Ladegerät, das mit gutem Preis und praktischem Standfuß punktet. Wir haben es getestet.

VORTEILE
  • sehr kompaktes Design
  • hochwertige Verarbeitung
  • schnelles Magsafe-Laden mit bis zu 15 W
  • Standfuß für Stand-by-Modus
  • unschlagbar günstiger Preis
NACHTEILE
  • kein Netzteil im Lieferumfang
  • Standfuß etwas wackelig
  • keine zusätzlichen Anschlüsse

Der Xlayer Magfix Pro Wireless Charging Stand ist ein kompaktes und schnelles Magsafe-Ladegerät, das mit gutem Preis und praktischem Standfuß punktet. Wir haben es getestet.

Mit dem Magfix Pro hat der Unterhachinger Zubehöranbieter Xlayer einen kompakten und günstigen Magsafe-Ladestand für iPhones auf dem Markt. Das kabellose Ladegerät dockt magnetisch an der Rückseite kompatibler iPhones an und lädt diese mit bis zu 15 W Leistung. Ein integrierter, ausklappbarer Standfuß ermöglicht zudem die Nutzung des neuen Stand-by-Modus.

Im Test muss das Xlayer Magfix Pro zeigen, ob es trotz des günstigen Preises von nur 11 Euro eine gute Figur macht. Wir haben uns Verarbeitung, Ladegeschwindigkeit und Praxistauglichkeit genauer angesehen und verraten, für wen sich der Kauf lohnt.

Design & Verarbeitung

Beim Auspacken des Xlayer Magfix Pro fällt sofort die kompakte Bauform auf. Mit Abmessungen von nur 60 x 60 x 7 mm und einem Gewicht von lediglich 58 g ist der Magsafe-Ladestand einer der kleinsten und leichtesten am Markt. Dadurch nimmt er kaum Platz auf dem Schreibtisch oder Nachttisch ein und eignet sich perfekt zum Mitnehmen auf Reisen.

Trotz der geringen Größe hinterlässt das Magfix Pro einen hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse besteht aus robustem Aluminium in elegantem Grau und fühlt sich wertig an. Die Verarbeitung ist tadellos, alle Kanten sind sauber entgratet und die Spaltmaße stimmen. Auf der Oberseite sitzt mittig die kreisrunde Ladespule, die von einem gummierten Ring umgeben ist. Dieser sorgt für Rutschfestigkeit und schützt das iPhone vor Kratzern.

Clever gelöst ist die Kabelführung. Das fest angebrachte USB-C-Kabel verschwindet in einer Aussparung an der Unterseite und wird von einer Gummiabdeckung vor Schäden geschützt. So bleibt es immer ordentlich verstaut und kann nicht abstehen. Ein nettes Extra ist der integrierte Standfuß, der sich an der Rückseite ausklappen lässt. Er ermöglicht, das iPhone im Querformat aufzustellen, was vor allem für den neuen Stand-by-Modus mit iOS 17 praktisch ist. Dann verwandelt sich das Smartphone in eine Art Wecker oder digitalen Bilderrahmen. Als richtig stabil erweist er sich im Test allerdings nicht, der Standfuß ist einfach zu klein, um das komplette iPhone stabil zu halten.

Ausstattung & Anschlüsse

Hinsichtlich der Ausstattung ist das Xlayer Magfix Pro gut aufgestellt. Es unterstützt den Magsafe-Standard und lädt kompatible iPhones mit bis zu 15 W Leistung. Dafür ist allerdings ein USB-C-Netzteil mit mindestens 20 W nötig, das nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Der USB-C-Eingang des Magfix Pro verarbeitet laut Hersteller 5V/3A, 9V/2.22A bei maximal 20W. Der magnetische Wireless-Ladeausgang gibt bis zu 15W ab, was der offiziellen Magsafe-Spezifikation von Apple entspricht.

Auf zusätzliche Anschlüsse wie einen zweiten Ladeport für die Apple Watch verzichtet Xlayer. Dafür ist das Magfix Pro aber auch extrem kompakt und leicht ausgefallen.

Praxistest

Die magnetische Verbindung zum iPhone gelingt gut und sitzt bombenfest. Selbst beim Antippen oder Hochheben des Smartphones bleibt die Verbindung stabil.

Beim Ladespeed setzt das kompakte Netzteil Maßstäbe in seiner Preisklasse. Im Test schafft es unser iPhone in 30 Minuten um starke 38 % aufzuladen. Damit ist es genauso schnell wie teurere Magsafe-Ladegeräte und lässt sogar einige offizielle Modelle von Apple hinter sich.

Preis

Der größte Pluspunkt des Xlayer Magfix Pro ist sein niedriger Preis. Mit seinem Preis von nur 24 Euro bei Ebay ist es eines der günstigsten Magsafe-Ladegeräte überhaupt. Zum Vergleich: Apples hauseigener Magsafe Charger kostet fast doppelt so viel, lädt aber nicht schneller. Auch Modelle von Belkin, Anker und Co liegen preislich meist deutlich höher.

Natürlich muss man bei dem Kampfpreis auch Abstriche machen. So liegt kein Netzteil bei und auf einen zweiten Ladeport, etwa für die Apple Watch, verzichtet Xlayer ebenfalls. Dafür bekommt man aber ein kompaktes, gut verarbeitetes und flottes Magsafe-Ladegerät.

Fazit

Im Test beweist das Xlayer Magfix Pro eindrucksvoll, dass gute Magsafe-Ladegeräte nicht teuer sein müssen. Für etwa 11 Euro bekommt man hier einen kompakten, hochwertigen und richtig flinken Ladestand, der dank Standfuß auch noch praktisch ist. Einziger Wermutstropfen ist das fehlende Netzteil, das man extra dazu kaufen muss. Auch der Standfuß als praktischer Zusatz erscheint uns im Test etwas wackelig.

So oder so bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar gut. Besonders für preisbewusste iPhone-Nutzer, die ein unauffälliges Ladegerät für Schreibtisch oder Nachttisch suchen, ist das Magfix Pro eine klare Empfehlung.

Die Anker 3-in-1 Mag-Go Wireless Charging Station foldable verspricht kabelloses Laden für iPhone, Apple Watch und AirPods in einem kompakten Format. Wir haben das faltbare Ladegerät getestet.

VORTEILE
  • kompaktes faltbares Design
  • lädt iPhone, Apple Watch & AirPods gleichzeitig
  • sehr schnelles MagSafe-Laden (15W)
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • Kunststoff-Gehäuse

Die Anker 3-in-1 Mag-Go Wireless Charging Station foldable verspricht kabelloses Laden für iPhone, Apple Watch und AirPods in einem kompakten Format. Wir haben das faltbare Ladegerät getestet.

Wer mehrere Geräte wie iPhone, Apple Watch und AirPods besitzt, steht oft vor der Herausforderung, alle Gadgets zeitgleich an die Steckdose zu bekommen. Hier verspricht die Anker 3-in-1 Mag-Go Kabellose Ladestation Abhilfe: Sie lädt bis zu drei Geräte gleichzeitig und das in einem kompakten, faltbaren Format. Wir haben das Multitalent genauer unter die Lupe genommen.

Design & Verarbeitung

Die Anker 3-in-1 Mag-Go Wireless Charging Station foldable präsentiert sich im mattschwarzen Kunststoffgehäuse, das sehr hochwertig verarbeitet ist und eine gute Haptik bietet. Auf der Vorderseite befindet sich das MagSafe-Ladepad fürs iPhone, eingerahmt von einem silbernen Ring. Die Ladefläche für die Apple Watch lässt sich seitlich ausklappen und bei Nichtgebrauch platzsparend auf der Unterseite verstauen. Darüber liegt das Ladepad für die AirPods.

Alle Scharniere und Gelenke bewegen sich mit genau dem richtigen Widerstand und machen einen stabilen Eindruck. Im zusammengeklappten Zustand misst die Ladestation kompakte 89 x 60 x 25 mm und passt damit in jede Tasche. Praktisch: Das iPhone-Ladepad lässt sich auch als Standfuß nutzen, um das Smartphone im optimalen Blickwinkel zu positionieren.

Ausstattung & Anschlüsse

Die Anker 3-in-1 Mag-Go bietet drei induktive Ladespulen nach dem Qi-Standard sowie einen USB-C-Anschluss zum Einspeisen des Stroms. Das MagSafe-Ladepad versorgt kompatible iPhones mit bis zu 15 W, die Ladepucks für Apple Watch und AirPods bringen es auf jeweils 5 W. Damit lassen sich alle aktuellen Apple-Geräte schnell und kabellos aufladen.

Die magnetische Ausrichtung funktioniert dank MagSafe präzise und zuverlässig. Auch mit einer dünnen Hülle findet das iPhone sicher seinen Platz. Die Gesamtleistung der Ladestation liegt bei 25 W. Die Leistungsverteilung auf die einzelnen Geräte erfolgt automatisch und bedarfsgerecht.

Praxistest

Im Praxistest weiß die Anker 3-in-1 Mag-Go mit hervorragenden Ladeleistungen zu überzeugen. Unser iPhone 14 Pro tankte in nur 30 Minuten satte 41 % Strom – ein Topwert. Auch Apple Watch und AirPods werden zügig geladen, ohne dass die Ladestation dabei übermäßig warm wird. Selbst bei drei gleichzeitig geladenen Geräten gibt es keine Probleme.

Die Handhabung geht leicht von der Hand. Die Geräte finden dank der Magnete präzise ihren Platz auf den Ladepads und werden sicher gehalten. Durch die Möglichkeit, das iPhone hochkant als Ständer aufzustellen, erweist sich die Ladestation im Alltag als äußerst praktisch, etwa für Video-Telefonate oder zum Schauen von Filmen.

Preis

Mit einem Preis von rund 75 Euro ist die Anker 3-in-1 Mag-Go Wireless Charging Station foldable alles andere als preiswert. Günstigere Alternativen mit ähnlichen Funktionen gibt es durchaus. Allerdings bieten sie meist nicht dieselbe Flexibilität, Leistung und hochwertige Verarbeitung. Gemessen an der gebotenen Qualität geht der Preis in Ordnung, wenngleich die Ladestation im Premium-Segment angesiedelt ist.

Fazit

Die Anker 3-in-1 Mag-Go Wireless Charging Station foldable ist ein rundum gelungenes Produkt für alle, die ihre Apple-Geräte schnell, komfortabel und platzsparend laden möchten. Das durchdachte faltbare Design, die hohe Verarbeitungsqualität und die starke Ladeleistung rechtfertigen den hohen Preis.

Besonders beim iPhone setzt die Ladestation mit einer Aufladung von 41 % in 30 Minuten Maßstäbe. Auch Apple Watch und AirPods werden zuverlässig geladen. Wer ein Premium-3-in-1-Ladegerät für sein Apple-Ökosystem sucht, liegt mit der Anker 3-in-1 Mag-Go goldrichtig.

Die Tisch-Ladestation Ugreen 2-in-1 Wireless Charger bietet Magsafe-Laden fürs iPhone und eine zusätzliche Ladeplatte für Airpods – und das zum Kampfpreis von nur 26 Euro. Wir haben getestet, was die preiswerte Ladestation taugt.

VORTEILE
  • zusätzliche Qi-Ladeplatte für Airpods
  • gute Verarbeitung
  • verstellbarer Ladewinkel
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
  • kein Netzteil im Lieferumfang

Die Tisch-Ladestation Ugreen 2-in-1 Wireless Charger bietet Magsafe-Laden fürs iPhone und eine zusätzliche Ladeplatte für Airpods – und das zum Kampfpreis von nur 26 Euro. Wir haben getestet, was die preiswerte Ladestation taugt.

Eine interessante und vor allem sehr preiswerte Option unter den Magsafe-Ladegeräten ist der Ugreen 2-in-1 Wireless Charger. Die Tisch-Ladestation bietet neben dem großen Magsafe-Pad im Standfuß eine zusätzliche Ladeplatte, um beispielsweise Airpods aufzuladen.

Das Besondere: Mit einem Preis von gerade mal 25 Euro ist der Ugreen 2-in-1 Wireless Charger ein echtes Schnäppchen. Doch kann die günstige Ladestation auch in puncto Leistung und Verarbeitung überzeugen? Wir haben den Ugreen-Lader ausführlich getestet.

Design & Verarbeitung

Optisch macht der Ugreen 2-in-1 Wireless Charger einen schlichten, aber wertigen Eindruck. Das schwarze Kunststoffgehäuse wirkt stabil und gut verarbeitet. Das Stativ für das Ladepad besteht sogar aus Metall und sitzt fest im Gehäuse. Spaltmaße oder billig wirkende Materialien sucht man vergebens. Auch wenn man bei dem Preis sicher keine Premium-Verarbeitung erwarten darf, weiß die Qualität des Ugreen-Laders sehr zu gefallen.

Positiv fällt auf, dass man das Ladepad für das iPhone im Winkel verstellen kann. So lässt sich flexibel der beste Blickwinkel einstellen, wenn man das Smartphone während des Ladens nutzen möchte. Die Verstellmechanik macht einen soliden Eindruck und hält das iPhone zuverlässig in der gewünschten Position.

Ausstattung & Anschlüsse

In puncto Ausstattung bietet der Ugreen 2-in-1 Wireless Charger alles, was man von einer Magsafe-Ladestation erwartet. Das iPhone wird magnetisch in optimaler Position gehalten und kabellos mit bis zu 7,5 Watt geladen. Die zusätzliche Qi-Ladeplatte im Standfuß lädt mit maximal 5 Watt, was für Airpods oder andere kleine Geräte völlig ausreicht.

Als Anschluss dient ein USB-C-Port, über den die Ladestation mit Strom versorgt wird. Hier sollte man ein Netzteil mit mindestens 20 Watt Leistung nutzen, um die volle Ladeleistung abrufen zu können. Ein solches Netzteil gehört leider nicht zum Lieferumfang, ist aber für den Preis auch nicht unbedingt zu erwarten. Immerhin liegt ein passendes USB-C-Kabel bei.

Praxistest

Im Praxistest weiß der Ugreen 2-in-1 Wireless Charger mit einer soliden Ladeleistung zu überzeugen. In unserem 30-minütigen Ladetest schafft es die Station, das iPhone um 36 Prozent aufzuladen. Damit landet der Ugreen-Lader im Vergleich mit anderen Magsafe-Ladestationen im oberen Testfeld. Lediglich deutlich teurere Modelle wie die ESR-Ladestation für rund 100 Euro laden noch minimal schneller.

Insgesamt liefert der Ugreen 2-in-1 Wireless Charger eine rundum zuverlässige Ladeleistung ab. Überhitzung oder andere Probleme sind im Test nicht aufgetreten.

Preis

Mit einem Preis von nur 25 Euro bietet der Ugreen 2-in-1 Wireless Charger richtig viel fürs Geld. Daneben gibt es ihn auch direkt bei Ugreen.

Dafür bekommt man eine rundum gelungene Magsafe-Ladestation mit praktischer Zusatz-Ladeplatte für Airpods. Klar, High-End-Verarbeitung oder Luxus-Features darf man in dieser Preisklasse nicht erwarten. Doch gemessen am geringen Preis ist das Gebotene mehr als überzeugend. Hier stimmt einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit

Der Ugreen 2-in-1 Wireless Charger ist eine gelungene Magsafe-Ladestation zum Sparpreis. Für günstige 25 Euro bekommt man hier ein rundum solides Gesamtpaket mit guter Verarbeitung, zuverlässiger Ladeleistung und praktischer Zusatz-Ladeplatte für Airpods.

Natürlich darf man bei dem Preis keine Wunder erwarten. Die Ladeleistung geht für den Preis absolut in Ordnung, auch wenn teurere Modelle etwas schneller laden. Verarbeitung und Ausstattung sind allerdings richtig gut, das Ladepad ist gut verarbeitet. Schlussendlich überzeugt der Ugreen-Lader mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und ist eine klare Empfehlung für preisbewusste iPhone-Nutzer.

Das ESR Halo Lock 3-in-1 ist ein äußerst kompaktes und praktisches Magsafe-Ladegerät für iPhones. Zusammengeklappt ist es kaum dicker als ein Smartphone und lässt sich so bequem transportieren. Wir zeigen im Test, was es kann.

VORTEILE
  • extrem kompaktes, klappbares Design
  • lädt iPhone, Airpods & Apple Watch gleichzeitig
  • gute Verarbeitung
  • solide Ladegeschwindigkeit
  • inkl. externem Watch-Ladepad
NACHTEILE
  • recht teuer
  • kein Netzteil im Lieferumfang
  • Watch-Ladepad wackelt minimal

Das ESR Halo Lock 3-in-1 ist ein äußerst kompaktes und praktisches Magsafe-Ladegerät für iPhones. Zusammengeklappt ist es kaum dicker als ein Smartphone und lässt sich so bequem transportieren. Wir zeigen im Test, was es kann.

Das ESR Halo Lock 3-in-1 ist ein sehr praktisches und platzsparendes Magsafe-Ladegerät für iPhones. Dank des zusammenklappbaren Designs nimmt es aufgeklappt kaum mehr Platz ein als ein Smartphone. So lässt es sich leicht im Rucksack oder der Tasche verstauen und mitnehmen, ohne dabei zu stören.

Das kompakte Ladedock verspricht, nicht nur das iPhone mit Magsafe aufzuladen. Auch Apple Watch und Airpods sollen sich damit bequem mit Strom versorgen lassen – und das gleichzeitig. Aber: Wie schnell lädt das Halo Lock 3-in-1 wirklich? Hält die Verarbeitungsqualität, was sie verspricht? Wir haben das Magsafe-Ladegerät auf Herz und Nieren geprüft.

Design & Verarbeitung

Optisch präsentiert sich das ESR Halo Lock 3-in-1 im typischen Magsafe-Design mit rundem Ladepad und weißer Kunststoffoberfläche. Die Verarbeitung ist tadellos, das Gehäuse wirkt stabil und gut zusammengesetzt. Praktisch ist die Lederoptik des Ladepads, die etwas griffiger ist als blanker Kunststoff.

Der Clou des Halo Lock ist sein zusammenklappbares Design. Aufgeklappt ist es flach wie ein kleines Buch und nur minimal dicker als ein iPhone selbst. So nimmt es extrem wenig Platz ein und passt bequem in jede Tasche. Gleichzeitig fungiert die Unterseite im aufgeklappten Zustand als zusätzliches Ladepad, beispielsweise für Airpods.

Daneben findet sich ein USB-C-Anschluss, an dem man das mitgelieferte externe Ladepad für die Apple Watch anschließen kann. Dieses dockt magnetisch an der Unterseite an, wenn man es gerade nicht benötigt. Insgesamt ein durchdachtes und platzsparendes Design, das im Alltag mit seiner Flexibilität punktet.

Ausstattung & Anschlüsse

Das beginnt beim kabellosen Magsafe-Ladepad fürs iPhone, welches mit bis zu 15 W lädt. Daneben gibt es ein zweites kabelloses Ladepad mit 5 W Leistung, das sich beispielsweise für Apples Airpods eignet.

Praktisch ist auch das externe kabellose Ladepad für die Apple Watch, das ebenfalls mit 5 W lädt. Es lässt sich bei Bedarf via USB-C-Kabel am Hauptgerät anschließen und dockt dank Magneten sicher an dessen Unterseite an, wenn es gerade nicht gebraucht wird. So bleibt es immer griffbereit, ohne zu stören.

Der USB-C-Anschluss selbst dient allerdings nur als Eingang zum Aufladen des Halo Lock. Zum Laden anderer Geräte per Kabel ist er nicht gedacht. Hier hätte man sich vielleicht noch einen zusätzlichen USB-Ausgang gewünscht.

Praxistest

Im Praxistest hinterließ das ESR Halo Lock 3-in-1 einen guten Eindruck. Das iPhone rastete sicher auf dem Magsafe-Pad ein und begann sofort mit dem Ladevorgang. In 30 Minuten steigerte sich der Akkustand im Test von 20 auf 51 % – ein Ladesprung von ordentlichen 31 %.

Damit bewegt sich die Ladegeschwindigkeit im guten Mittelfeld. Die maximal möglichen 15 W Ladeleistung werden weitestgehend erreicht. Nur einige teurere Magsafe-Charger sind hier minimal schneller.

Auch die Ladepads für Airpods und Apple Watch funktionieren zuverlässig. Allerdings sollte man beim Anschließen der externen Watch-Ladestation etwas aufpassen: Sitzt der Stecker nicht richtig, kann es zu Wackelkontakten kommen. Ansonsten gab es im Test aber keine Probleme.

Preis

Mit einem Preis von 30 Euro ist das ESR Halo Lock 3-in-1 im moderaten bis gehobenen Preisbereich unterwegs. Günstigere Magsafe-Ladegeräte gibt es durchaus. Allerdings muss man dann meist auf die zusätzlichen Ladepads für Watch und Airpods verzichten. Auch das zusammenklappbare Design sucht man anderswo vergebens.

Insofern geht der Preis angesichts des Gebotenen in Ordnung. Wer ein besonders kompaktes 3-in-1-Ladegerät sucht, wird den Aufpreis verschmerzen können. Preisbewusste Käufer, denen ein einfaches Magsafe-Pad genügt, finden aber auch günstigere Alternativen.

Fazit

Das ESR Halo Lock 3-in-1 ist ein durchdachtes und vielseitiges Magsafe-Ladegerät für iPhones. Sein klappbares Design ist extrem platzsparend und macht es zum idealen Reisebegleiter. Gleichzeitig kann man dank der zusätzlichen Ladeschalen auch Airpods und Apple Watch bequem mit aufladen.

Die Verarbeitung ist hochwertig, die Ladegeschwindigkeit bewegt sich auf gutem Niveau. Einzig der recht hohe Preis trübt den positiven Gesamteindruck etwas. Wer aber Wert auf ein kompaktes All-in-one-Ladegerät legt, ist beim Halo Lock gut aufgehoben. Von uns gibt es eine klare Empfehlung.

Mit dem Pixelsnap Charger bringt Google sein erstes magnetisches Qi2-Ladegerät. Wir haben das schicke 25-W-Pad samt optionaler Ladestation getestet.

VORTEILE
  • exzellente Verarbeitung
  • ultradünnes, schickes Design
  • Qi2 mit bis zu 25 W
  • herausnehmbarer Ladepuck (bei Station)
NACHTEILE
  • am Pixel 10 Pro XL nur schwache Ladeleistung
  • UVP deutlich zu hoch
  • weiße Station zieht Staub an
  • kein Netzteil im Lieferumfang

Mit dem Pixelsnap Charger bringt Google sein erstes magnetisches Qi2-Ladegerät. Wir haben das schicke 25-W-Pad samt optionaler Ladestation getestet.

Das Pixelsnap Ladegerät gehört zu Googles erster eigener Auflage magnetischen Zubehörs unter dem neuen Markennamen Pixelsnap. Die Idee dahinter kennt man bereits von Apples Magsafe: Im Smartphone steckt ein ringförmiger Magnet, das passende Gegenstück sitzt im Zubehör. So haftet etwa ein Ladepad sicher und vor allem genau ausgerichtet am Handy.

Von diesem Aufbau ist Pixelsnap quasi identisch zu Magsafe. Der Unterschied liegt im Ladestandard: Während Apple anfangs auf das proprietäre Magsafe setzte, nutzt Google Qi2. Dieser herstellerübergreifende Standard basiert wiederum auf Magsafe, das Apple inzwischen geöffnet hat. Praktisch heißt das: Ein Qi2-fähiges Smartphone lädt an jedem ausreichend starken Qi2-Pad mit 15 bis 20 W – egal von welchem Hersteller. Magsafe-Zubehör funktioniert also auch am Pixel und Pixelsnap wiederum am iPhone.

Welche Ladeleistung tatsächlich anliegt und ob herstellerspezifische Zusatzfunktionen wie Magsafe-Protokolle greifen, hängt allerdings vom jeweiligen Smartphone ab. Generell lädt ein Qi2-fähiges Smartphone an einem ausreichend starken Qi2-Pad mit 15 bis 20 Watt.

Den Pixelsnap Charger gibt es in zwei Varianten: als reiner Ladepuck oder gepaart mit einem festen Stativ als Ladestation zum Aufstellen. Wir haben beide getestet, technisch sind sie identisch. Unterschiede gibt es nur beim Preis, Gewicht und Platzbedarf.

Design & Verarbeitung

Das Pixelsnap Ladegerät ist ausnahmslos hochwertig gearbeitet und wirkt schick. Das reine Ladepad misst gerade einmal 56 x 56 x 5,4 mm und wiegt 54,5 g – erstaunlich dünn und kompakt. Die Auflagefläche ist mit weißem Gummi überzogen, was das Smartphone vor Kratzern schützt. Die Rückseite besteht aus mattem Aluminium und macht optisch richtig was her. Das Pad gibt es in der Farbe Grau.

Die Ladestation kommt in Weiß daher und misst 110,6 x 75,7 x 70 mm bei einem Gewicht von satten 404,5 Gramm. Sie ist vollständig mit Gummi überzogen, was sie griffig macht und ein Rutschen auf dem Tisch verhindert. Der Nachteil: Die weiße Oberfläche zieht Staub und Fingerabdrücke geradezu magisch an. Diese sind durch den hellen Farbton auch sofort sichtbar.

In die Station ist eine Aussparung für das Ladepad eingelassen, in die man den Puck einfach hineindrückt. Das USB-C-Kabel wird auf der Rückseite durchgeführt. Insgesamt wirkt die Station sehr stabil und massiv. Den Aufrichtwinkel kann man allerdings nicht verändern – wer das Smartphone in einem anderen Winkel positionieren möchte, hat hier Pech.

Im Vergleich zum Vorgänger Pixel Stand 2 ist der Pixelsnap Charger ein echter Fortschritt. Der Stand 2 war wuchtig, hatte einen aktiven Lüfter, war entsprechend laut und beherrschte nur Qi der ersten Generation. Schwebende Smartphones dank Magneten gab es dort nicht. Der Pixelsnap Charger geht eher in die filigrane Richtung des ersten Pixel Stand zurück. Mit dem herausnehmbaren Ladepuck ist man zudem deutlich flexibler unterwegs.

Ausstattung & Anschlüsse

Das Pixelsnap Ladegerät lädt kabellos nach dem Qi2-Standard mit maximal 25 W – ein Wert, der zumindest auf dem Papier sehr ordentlich ist und zu den höheren in der Qi2-Welt gehört. Als Eingang dient ein fest angeschlossenes USB-C-Kabel, ein Netzteil liegt nicht bei. Wer also kein passendes USB-C-Ladegerät mit ausreichend Leistung besitzt, muss zusätzlich Geld in die Hand nehmen.

Dank des magnetischen Rings haftet das Pad zuverlässig sowohl an Pixel-Smartphones mit Pixelsnap-Funktion als auch an iPhones mit Magsafe – die Magnete sind kompatibel. Ältere Pixel-Modelle ohne integrierten Magneten lassen sich theoretisch auch laden, dann fehlt aber die feste Position auf dem Pad. Eine LED-Anzeige zur Statusinformation gibt es nicht. Weitere Features wie ein zweiter Ladepuck für eine Smartwatch oder Kopfhörer fehlen ebenfalls – auch wenn der dicke, runde Standfuß des Stativs den Eindruck macht, als könnte es sich dabei um eine Ladefläche handeln.

Praxistest

Im Test offenbart sich eine deutliche Diskrepanz zwischen den beiden getesteten Smartphones. Am Pixel 10 Pro XL kommen wir in 30 Minuten lediglich von 47 auf 59 % – also 12 Prozentpunkte. Bei einem Akku mit 5200 mAh entspricht das einer eingeladenen Energie von rund 2,4 Wh, was eine durchschnittliche Netto-Ladeleistung von etwa 4,8 W ergibt. Brutto am Netzteil dürften es 5,5 bis 6 W sein.

Bei einem zweiten Anlauf läuft es deutlich besser: Hier laden wir in 30 Minuten von 48 auf 68 %, also 20 Prozentpunkte. Das entspricht rund 4,0 Wh und einer Netto-Ladeleistung von etwa 8 W – bessere Werte, aber immer noch weit entfernt von den möglichen 25 W.

Deutlich besser sieht es am iPhone 16 Pro aus. Hier laden wir in 30 Minuten von 45 auf 76 % – starke 31 Prozentpunkte. Das entspricht bei 3582 mAh Akkukapazität rund 1110 mAh oder 4,32 Wh. Die Netto-Ladeleistung liegt damit bei etwa 8,6 W, brutto sind es 10 bis 12 W. Insgesamt also solide Werte am iPhone, am Pixel hingegen erstaunlich schwach.

Preis

Der Pixelsnap Charger ist nicht günstig. Google selbst verlangt im eigenen Store 50 Euro für das reine Ladepad und 80 Euro für die Variante mit Ladestation. Laut Preisvergleich bekommt man das Pad inzwischen für 35 Euro und die Station für 49 Euro – deutlich attraktiver, aber immer noch kein Schnäppchen.

Wer einen 3D-Drucker (Bestenliste) besitzt, kann sich zudem einfach ein passendes Stativ für den Ladepuck selbst drucken und sich den Aufpreis für die Station komplett sparen.

Fazit

Der Google Pixelsnap Charger ist Googles gelungener Einstieg in die Welt magnetischer Qi2-Ladegeräte. Design und Verarbeitung sind exzellent, das ultradünne Aluminium-Pad ein echter Hingucker. Auch die optionale Ladestation wirkt massiv und stabil, leider zieht ihre weiße Gummioberfläche Staub magisch an und der Winkel ist nicht verstellbar.

Bei der Ladeleistung ist die Bilanz gemischt: Am iPhone 16 Pro liefert der Pixelsnap mit rund 10 bis 12 W solide Werte, am Pixel 10 Pro XL schwankt das Ergebnis zwischen mageren 5 und passableren 8 W.

Die UVP-Preise von 50 bzw. 80 Euro sind aus unserer Sicht völlig überzogen – davon würden wir abraten. Im Online-Handel sind 35 Euro für das Pad und 49 Euro für die Station angemessener, aber immer noch nicht günstig. Eine bedingte Empfehlung für Design-Fans und Pixel-Besitzer, die auf magnetisches Laden umsteigen wollen.

Vier Ports, 145 W und ein Qi2-Pad: Die Baseus Nomos 5-in-1 ist eine vielseitige Tisch-Ladestation. Wir haben sie getestet.

VORTEILE
  • echte 140 W über USB-PD 3.1
  • praktisches ausziehbares USB-C-Kabel (Jo-Jo)
  • Display zeigt Ausgangsleistung pro Port
  • Qi2-Pad klappbar und ausfahrbar
  • faires Preis-Leistungs-Verhältnis
NACHTEILE
  • PPS wird vom Hersteller nicht ausgewiesen
  • 21-V-PPS-Stufe fehlt (Pixel 10 Pro XL lädt mit weniger als 30 W)
  • Qi2-Pad lädt iPhone 16 Pro nur schwach

Vier Ports, 145 W und ein Qi2-Pad: Die Baseus Nomos 5-in-1 ist eine vielseitige Tisch-Ladestation. Wir haben sie getestet.

Der Hersteller Baseus ist uns seit Jahren für solides Ladezubehör zu fairen Preisen bekannt. Tisch-Ladestationen sind dabei kein Neuland für den Hersteller – mehrere Modelle gab es schon zuvor. Neu ist nun aber, dass Baseus mit der Nomos 5-in-1 endlich auch eine Station mit Qi2-Unterstützung anbietet.

Die Nomos kombiniert ein hochklappbares Qi2-Ladepad mit insgesamt vier USB-Anschlüssen. Einer davon ist als ausziehbares USB-C-Kabel mit Jo-Jo-Mechanismus ausgeführt – praktisch für den Schreibtisch. Mit echten 140 Watt über Power Delivery 3.1 am stärksten Port liefert die Station genügend Leistung, um auch stromhungrige Laptops zu versorgen. Das Qi2-Pad mit 15 W soll moderne Smartphones drahtlos beschleunigen. Für 60 Euro klingt das Paket recht umfassend. Wir haben uns den Hybriden aus Qi-Charger und Mehrfach-Ladegerät genauer angeschaut.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Baseus Nomos 5-in-1 besteht aus Kunststoff und macht insgesamt einen wertigen Eindruck. Mit 867 g hat sie ordentlich Gewicht, was für einen sicheren Stand sorgt. Auf der Oberseite sitzt das Qi2-Ladepad, das sich bis zu 45 Grad hochklappen lässt. Zusätzlich kann es etwas nach oben ausgefahren werden, damit auch größere Smartphones sicher haften bleiben. Der Auszugsmechanismus besteht aus Metall und wirkt stabil. Bei starkem Druck biegt sich der Klappmechanismus aber leicht.

Direkt neben dem Qi2-Pad gibt es eine halbtransparente Fläche, hinter der ein Display sitzt. Es zeigt die aktuelle Ausgangsleistung an – bei mehreren belegten Ports sogar die Leistung jedes einzelnen Anschlusses. Geht das Display in den Sleep-Modus, lässt es sich über einen Knopf an der rechten Außenkante wieder aktivieren.

An der Vorderseite finden sich die kabelgebundenen Anschlüsse: das ausziehbare USB-C-Kabel mit Jo-Jo-Mechanismus (100 W), zwei weitere USB-C-Buchsen sowie ein USB-A-Port. Der Jo-Jo-Mechanismus funktioniert im Test sauber und ist eine praktische Lösung für den Tisch. Die maximale Gesamtleistung liegt bei 145 W. Die Station erhält ihren Strom über ein externes, zweipoliges Netzkabel. Erhältlich ist sie in Schwarz.

Ladestandards

Die Baseus Nomos 5-in-1 unterstützt Power Delivery 3.1, womit auch die hohen 140 W am stärksten Port möglich werden. Genau hier liegt aber auch ein Wermutstropfen: Baseus macht weder auf der eigenen Webseite noch auf Amazon oder auf dem Produkt selbst Angaben dazu, ob PPS (Programmable Power Supply) unterstützt wird. Das ist ärgerlich, denn PPS ist für viele moderne Smartphones essenziell, um wirklich schnell zu laden. Fehlt der passende PPS-Bereich, fällt das Handy auf die nächstniedrigere Ladestufe zurück.

Mit unserem PD-Listener haben wir nachgemessen. Das ausziehbare USB-C-Kabel (100 W) sowie der zweite USB-C-Port (100 W) bieten folgende Stufen: 5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 12 V bei 3 A, 15 V bei 3 A und 20 V bei 5 A. PPS ist im Bereich 5 bis 20 V bei 5 A vorhanden. Der stärkste Anschluss (USB-C3 mit 140 W) bietet zusätzlich eine 28-V-Stufe bei 5 A, der PPS-Bereich ist aber identisch zu den anderen Ports.

Genau hier liegt das Problem: Die für das Pixel 10 Pro XL wichtige 21-V-Stufe bei PPS fehlt. Dadurch lädt das Google-Smartphone nicht mit den vollen 45 W, sondern nur mit unter 30 W. Schade, dass Baseus an dieser Stelle keine vollständigere PPS-Implementierung bietet und die Chance verpasst, das vorhandene PPS überhaupt klar auszuweisen. Der USB-A-Port liefert maximal 15 W, das Qi2-Pad arbeitet mit bis zu 15 W.

Praxistest

Wir haben das Qi2-Pad mit zwei aktuellen Smartphones getestet. Beim Google Pixel 10 Pro XL ging es von 34 auf 52 % – ein Zuwachs von 18 Prozentpunkten in 30 Minuten, also 0,6 % pro Minute. Das entspricht einer Netto-Ladeleistung von rund 7,1 W. Das Display der Ladestation meldete für diesen Port zu Beginn nur 7 W, nach zwei Minuten stieg die Leistung kurz auf 15 W, fiel nach zehn Minuten aber auf 10 W zurück.

Beim iPhone 16 Pro ging es im selben Zeitraum von 54 auf 69 %. Das sind 15 Prozentpunkte oder 0,5 % pro Minute. Bezogen auf die Akkukapazität von rund 13,9 Wh landeten damit nur etwa 4,2 W netto im Akku – ein eher magerer Wert für Qi2.

Bei den kabelgebundenen Ports zeigt die Nomos dagegen ihre Stärken. Die 140 W am USB-C3 stehen wie spezifiziert zur Verfügung. Auch parallele Belegung mehrerer Ports funktioniert zuverlässig.

Preis

Die Baseus Nomos 5-in-1 kostet 60 Euro. Für eine Ladestation mit echten 140 W über USB-PD 3.1, vier kabelgebundenen Anschlüssen, integriertem Jo-Jo-Kabel und Qi2-Pad ist das ein fairer Preis.

Fazit

Die Baseus Nomos 5-in-1 ist ein durchdachtes Komplettpaket für den Schreibtisch und die erste Tisch-Ladestation des Herstellers mit Qi2 – ein längst überfälliger Schritt. Vier Ports, ein praktisches ausziehbares USB-C-Kabel mit Jo-Jo-Mechanismus, ein hochklappbares Qi2-Pad und ein informatives Display kombinieren sich zu einer wirklich nützlichen Ladestation. Die echten 140 W über USB-PD 3.1 reichen problemlos auch für leistungshungrige Notebooks, die Verarbeitung ist insgesamt solide.

Schwächen zeigt die Nomos beim Qi2-Pad: Während das Pixel 10 Pro XL noch ordentlich lädt, fällt das iPhone 16 Pro mit nur rund 4,2 W netto deutlich zurück. Auch die fehlende 21-V-Stufe bei PPS schmerzt – das Pixel 10 Pro XL kann so nicht mit den vollen 45 W kabelgebunden laden. Ärgerlich ist zudem, dass Baseus PPS nirgends offen ausweist, wodurch Käufer sich im Vorfeld nicht ausreichend über die Fähigkeiten des Nomos informieren können.

Trotz dieser Kritikpunkte ist die Nomos ein gutes Angebot mit klarer Empfehlung für alle, die eine vielseitige Tisch-Ladestation suchen.

Der faltbare Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladeständer verspricht für nur 14 Euro die gleichzeitige Aufladung von iPhone, Apple Watch und AirPods. Wir prüfen, ob der kompakte Allrounder hält, was er verspricht.

VORTEILE
  • sehr günstiger Preis
  • platzsparend faltbar für Reisen
  • lädt drei Apple-Geräte gleichzeitig
NACHTEILE
  • vergleichsweise langsam (16 % in 30 Minuten)
  • mangelnde Standfestigkeit
  • mittelmäßige Verarbeitungsqualität

Der faltbare Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladeständer verspricht für nur 14 Euro die gleichzeitige Aufladung von iPhone, Apple Watch und AirPods. Wir prüfen, ob der kompakte Allrounder hält, was er verspricht.

Die Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladestation will zu wenig Lademöglichkeiten für Smartphone, Kopfhörer und Uhr entgegenwirken und versorgt iPhone, Apple Watch und Air Pods gleichzeitig mit Strom – und das zu einem bemerkenswert günstigen Preis von nur 14 Euro.

Das Besondere an diesem Ladeständer ist seine durchdachte Faltmechanik: Sowohl das Apple Watch-Ladepad als auch das große Magsafe-Pad für das iPhone lassen sich einklappen, wodurch das Gerät kompakter zusammengefaltet werden kann. Das macht den Ladeständer zu einem potenziell idealen Reisebegleiter für Apple-Nutzer.

Doch kann ein so günstiges 3-in-1-Ladegerät wirklich überzeugen? Bietet es genügend Ladegeschwindigkeit und Stabilität für den täglichen Einsatz? Oder handelt es sich um ein weiteres Billigprodukt mit leeren Versprechen? Unser Test gibt Aufschluss über Stärken und Schwächen des Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladeständers.

Design & Verarbeitung

Die Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladestation präsentiert sich in verschiedenen Grautönen und besteht vollständig aus Kunststoff. Das Design ist funktional und unauffällig. Mit Abmessungen von 136 x 80 x 33 mm im ausgeklappten Zustand und einem Gewicht von 145 g ist er angenehm kompakt und leicht.

Die wahre Stärke des Designs liegt in seiner Faltbarkeit: Das Apple Watch-Ladepad lässt sich herunterklappen, und auch das große Magsafe-Pad für das iPhone kann vom Stativ eingeklappt werden – ideal für den Transport im Rucksack oder in der Reisetasche.

Die Verarbeitungsqualität entspricht dem günstigen Preis von 14 Euro. Sie ist grundsätzlich in Ordnung, bietet aber keine Premium-Anmutung. Die Kunststoffteile sind sauber verarbeitet, wirken jedoch nicht besonders hochwertig. Ein deutlicher Schwachpunkt zeigt sich in der Standfestigkeit: Mit angebrachtem iPhone wackelt der Ständer merklich und vermittelt kein sicheres Gefühl. Hier hätte ein etwas schwererer Standfuß oder eine bessere Gewichtsverteilung geholfen, um mehr Stabilität zu gewährleisten.

Ausstattung & Anschlüsse

Die Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladestation bietet, wie der Name bereits andeutet, drei Ladeflächen für Apple-Geräte. Die Hauptladefläche unterstützt den Magsafe-Standard und liefert bis zu 15 W Leistung für kompatible iPhones. Zusätzlich verfügt der Ständer über ein spezielles Ladepad für die Apple Watch mit 2,5 W sowie eine dritte Ladefläche für AirPods oder andere Qi-kompatible Kopfhörer mit 5 W Leistung.

Auf der Rückseite befindet sich ein einzelner USB-C-Anschluss (Buchse), über den der Ladeständer mit Strom versorgt wird. Hier muss ein entsprechendes Netzteil angeschlossen werden, das allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist. Für die volle Ladeleistung empfiehlt sich ein Netzteil mit mindestens 20 W Ausgangsleistung.

Die Ladeflächen sind leider nicht mit einer rutschfesten Oberfläche versehen, die ein Verrutschen der Geräte verhindern würde – andere bieten hier gummierte Ladepads.

Praxistest

Im praktischen Einsatz zeigt die Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladestation Licht und Schatten. Die Handhabung ist dank der einfachen Konstruktion unkompliziert: iPhone magnetisch anheften, Apple Watch auf das entsprechende Pad legen und AirPods in die Ladeschale stellen – fertig.

Bei der Ladegeschwindigkeit offenbart sich jedoch eine Schwäche: In unserem Test konnte der Ständer ein iPhone innerhalb von 30 Minuten lediglich um 16 % aufladen. Dies ist deutlich langsamer als bei direkten Magsafe-Ladegeräten von Apple oder hochwertigen Drittanbietern, die in der gleichen Zeit oft 25 bis 30 % erreichen.

Die bereits erwähnte mangelnde Standfestigkeit macht sich im Alltag bemerkbar. Besonders beim Antippen des Smartphone-Displays wackelt der gesamte Ständer, was auf Dauer nervig sein kann. Für die reine Ladung über Nacht ist dies weniger problematisch, für die aktive Nutzung während des Ladens jedoch hinderlich.

Preis

Mit einem Preis von nur 14 Euro positioniert sich die Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladestation am unteren Ende des Preissegments für 3-in-1-Ladegeräte. Vergleichbare Produkte von bekannteren Marken wie Belkin, Anker oder ESR kosten häufig zwischen 50 und 100 Euro. Betrachtet man das Preis-Leistungs-Verhältnis, so erhält man trotz der genannten Schwächen ein faires Paket: drei Ladefunktionen, kompaktes Design und Faltbarkeit zu einem äußerst günstigen Preis.

Fazit

Die Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladestation ist ein klassischer Kompromiss zwischen Preis und Leistung. Für nur 14 Euro erhält man eine funktionale 3-in-1-Ladelösung für iPhone, Apple Watch und AirPods, die durch ihre Faltbarkeit besonders für Reisen geeignet ist. Die Verarbeitung ist dem Preis entsprechend solide, ohne jedoch zu begeistern.

Die größten Schwächen liegen in der mäßigen Ladegeschwindigkeit für das iPhone und der nicht optimalen Standfestigkeit. Wer hauptsächlich eine günstige Lademöglichkeit für die Nacht sucht und dabei alle drei Apple-Geräte gleichzeitig versorgen möchte, findet hier dennoch eine brauchbare Lösung.

Für anspruchsvollere Nutzer, die Wert auf schnelles Laden und hochwertige Verarbeitung legen, empfiehlt sich jedoch die Investition in ein teureres Produkt bekannter Marken. Die Callstel 3-in-1 Magsafe-Ladestation ist somit ein okayes, aber kein berauschendes Produkt – für wenig Geld erhält man einen funktionalen Allrounder mit vertretbaren Abstrichen.

Der Anker 3-in-1 Ladewürfel bietet ein kompaktes Design im eckigen Format. Wir haben getestet, was der Würfel-Charger kann.

VORTEILE
  • kompaktes 3-in-1-Format
  • hochwertige Verarbeitung
  • zuverlässiges Laden
NACHTEILE
  • hoher Preis
  • nur durchschnittliche Ladeleistung
  • klobiges, schweres Gehäuse
  • etwas fummeliger Watch-Mechanismus

Der Anker 3-in-1 Ladewürfel bietet ein kompaktes Design im eckigen Format. Wir haben getestet, was der Würfel-Charger kann.

Der kompakte Anker 3-in-1-Ladwürfel verspricht, gleich drei Apple-Geräte kabellos mit Strom zu versorgen: iPhone, Apple Watch und AirPods. Besonderes Highlight ist die Magsafe-Kompatibilität für schnelles Laden der iPhones ab dem iPhone 12 mit bis zu 15 W. Damit will der Ladewürfel eine platzsparende All-in-One-Lösung für den Nachttisch oder Schreibtisch sein. Ob das gelingt und die Leistung den Preis von 84 Euro rechtfertigt, zeigt unser Test.

Optik & Verarbeitung

Optisch präsentiert sich der Anker 3-in-1 Ladewürfel im typischen Anker-Design als kompakter schwarzer Quader. Mit Abmessungen von 6 x 6 x 6,34 cm und einem Gewicht von 410 g ist er zwar alles andere als handlich, nimmt aber dennoch vergleichsweise wenig Platz weg. Das Kunststoffgehäuse wirkt solide verarbeitet, die Spaltmaße passen. Allerdings sorgt das hohe Gewicht in Kombination mit dem eckigen Design für eine recht klobige Anmutung.

Praktisch ist die umklappbare Oberseite mit dem Magsafe-Ladepad für das iPhone. So lässt sich das Smartphone bequem im Quer- oder Hochformat aufladen und ablesen. An der rechten Seite befindet sich ein Schubfach. Darin verbirgt sich platzsparend versteckt ein Ladefeld für die Apple Watch.

Dessen Mechanismus erfordert ein feines Gespür, denn man muss das Schubfach mit Gefühl einrasten lassen. Im Test hatten wir gelegentlich Schwierigkeiten, das Pad ordentlich zu verschließen. Das ist natürlich für ein so teures Premium-Modell schade. Auch das hohe Gewicht und die kompakten, aber klobigen Abmessungen sind im Alltag nicht immer praktisch.

Auf der Rückseite ist mittig der USB-C-Anschluss platziert, über den der Ladewürfel mit Strom versorgt wird. Ein 1,5 Meter langes USB-C-Kabel liegt bei, ein passendes Netzteil jedoch nicht. Das kantige Design ist sicher Geschmackssache, die Verarbeitung gibt aber keinen Anlass zur Kritik.

Ausstattung & Anschlüsse

In Sachen Ausstattung bietet der Anker 3-in-1 Ladewürfel mit Magsafe ein Komplettpaket zum kabellosen Laden der wichtigsten mobilen Apple-Geräte. Die Oberseite beherbergt ein Magsafe-kompatibles Ladepad, das iPhones ab dem iPhone 12 mit bis zu 15 W lädt. Für ältere iPhones und AirPods reduziert sich die Ladeleistung auf 5 W.

Das Ladefach für die Apple Watch lädt alle aktuellen Modelle mit 5 W. Damit deckt der kompakte Würfel-Charger zwar die wichtigsten Apple-Geräte ab, die Ladeleistung fällt aber eher durchschnittlich aus. Offizielle Magsafe-Charger von Apple kommen auf bis zu 20 W, auch für die Apple Watch und AirPods gibt es schnellere Lademöglichkeiten.

Positiv ist der USB-C-Anschluss, über den der Würfel mit Strom versorgt wird. Das beiliegende 1,5 Meter USB-C-Kabel ist ausreichend lang. Ein passendes Netzteil liegt bei.

Praxistest

Im Praxistest zeigt der Anker 3-in-1 Ladewürfel mit Magsafe eine solide, aber nicht überragende Leistung. Im Ladetest mit einem iPhone 13 Pro erreichten wir in 30 Minuten eine Aufladung um 29 %t. Das ist ordentlich, bleibt aber hinter Apples Magsafe-Charger oder Konkurrenten wie Belkin zurück.

Auch beim Laden von Apple Watch und AirPods geht der Anker-Würfel eher gemächlich zu Werke. Hier macht sich die geringe Ladeleistung von 5 W bemerkbar. Wer es eilig hat, greift besser zu den mitgelieferten Kabeln der Geräte.

Positiv ist die stabile Verbindung der Geräte mit dem Ladewürfel. iPhone, Apple Watch und AirPods werden sicher gehalten und verrutschen auch bei Berührungen nicht. Die Hitzeentwicklung ist moderat und bewegt sich im Rahmen. Insgesamt zeigt der Anker-Lader eine solide Leistung, echte Begeisterung kommt aber nicht auf.

Preis

Mit einem Preis von 84 Euro ist der Anker 3-in-1 Ladewürfel mit Magsafe alles andere als ein Schnäppchen. Dafür bekommt man ein kompaktes 3-in-1-Ladegerät für iPhone, Apple Watch und AirPods inklusive Magsafe-Kompatibilität. Verglichen mit Konkurrenzprodukten bewegt sich der Preis im oberen Bereich. Einzelne Lader für die Geräte gibt es deutlich günstiger. Hier zahlt man klar einen Aufpreis für die Kombination in einem Gerät und das kompakte Format. Angesichts der nur durchschnittlichen Ladeleistung fällt es schwer, den hohen Preis zu rechtfertigen. Wer jedoch ein kompaktes All-in-One-Gerät sucht und bereit ist, dafür tiefer in die Tasche zu greifen, findet im Anker-Ladewürfel eine interessante Option.

Fazit

Unterm Strich ist der Anker 3-in-1 Ladewürfel mit Magsafe ein solider Allrounder zum kabellosen Laden von iPhone, Apple Watch und AirPods. Das kompakte Format und die breiten Lademöglichkeiten machen ihn zu einer praktischen Ladestation für den Schreibtisch oder Nachttisch. Die Verarbeitung ist solide, das Design aber Geschmackssache.

Im Praxistest zeigt der Würfel-Charger eine zuverlässige, aber nicht herausragend schnelle Ladeleistung. Für den Preis von 84 Euro hätten wir uns hier etwas mehr Power gewünscht. Auch Abstriche wie der etwas fummelige Watch-Mechanismus trüben den Gesamteindruck etwas.

Wer ein kompaktes 3-in-1-Ladegerät für seine Apple-Geräte sucht und den hohen Preis nicht scheut, kann mit dem Anker 3-in-1 Ladewürfel mit Magsafe durchaus glücklich werden. Preisbewusste Käufer und alle, die Wert auf maximale Ladeleistung legen, finden aber sicher bessere Alternativen.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Anker Powerwave Mag-Go 633

ESR 25W 3-in-1-Magsafe-Ladestation

Blitzwolf BW-TH17

Xlayer Magfix Pro 2-in-1

Ugreen Nexode 100W 4-in-1 GaN Mini Magsafe

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