Künstliche Intelligenz
Top 10: Die besten Poolroboter mit Akku im Test – Aiper vor Wybot und Mammotion
Poolroboter halten Wasser sowie Becken sauber und sparen Zeit. Wir zeigen die besten Modelle aus unseren Tests von Aiper, Wybot, Mammotion & Co.
Ein Poolroboter übernimmt die Routinearbeit im Becken: Er sammelt Blätter, Sand und Pollen vom Boden, viele Modelle erklimmen zusätzlich Wände und fahren die Wasserlinie ab. Das entlastet die Filteranlage, reduziert Nacharbeit mit Kescher und Bürsten und hilft, die Wasserqualität konstant zu halten. Für unsere Bestenliste haben wir insgesamt acht Poolroboter getestet. Wir zeigen, wie stark sich Navigation, Saugleistung, App-Komfort und Wartung im Alltag unterscheiden – vom High-End-Gerät mit Skimmer- und Multizonen-Modus bis zum preisbewussten Kameranavigator.
Welcher ist der beste Poolroboter?
Testsieger ist der Aiper Scuba V3 für 899 Euro. Er reinigt Boden, Wände und Wasserlinie zuverlässig und kommt mit KI-Navigation, einer Ladestation und unkompliziertem Handling.
Technologiesieger ist der Wybot S3 ab 2372 Euro. Die mitgelieferte Dockingstation dient zum einen als Ladestation, zum anderen als Ablagestelle des aufgesammelten Schmutzes. Die Kombination erlaubt es dem Poolroboter zum Großteil eigenständig zu agieren.
Preis-Leistungs-Sieger ist der Mammotion Spino E1 für 499 Euro. Mit starker Saugleistung und einer kräftigen Reinigung von Wänden, Treppen und der Wasserlinie bietet er eine gute Option für Sparfüchse.
So haben wir bewertet
Die Gesamtnote (0–5 Sterne, in halben Schritten) setzt sich aus folgenden Kriterien zusammen:
- Reinigung & Abdeckung: 40 Prozent
- Navigation & Hindernisvermeidung: 20 Prozent
- Bedienung & App: 15 Prozent
- Wartung & Pflege: 15 Prozent
- Akku & Laufzeit: 5 Prozent
- Preis/Leistung: 5 Prozent
Getestet haben wir die Reinigung von Boden, Ecken/Kanten und Wasserlinie, die Navigation (z. B. S-/N-Muster, Randfahrten, Kartierung), den Filterzugang und die Filterfeinheit. Außerdem flossen Komfortfunktionen wie Rückkehr- oder Parkposition, Skimmer- und Multizonen-Modus sowie – falls vorhanden – die Qualität der App mit Zeitplänen und Protokollen in die Bewertung ein.
Was macht einen guten Poolroboter aus?
Ein guter Akku-Poolroboter muss zum Becken passen. Entscheidend sind die Abdeckung, die Navigation und die Wartungsfreundlichkeit. Nicht jeder Poolroboter ist unbedingt für jede Poolgröße geeignet.
Wer nur den Boden eines kleinen, runden Schwimmbeckens reinigen möchte, kommt meist mit einem einfachen Modell ohne App aus.
In großen, rechteckigen oder komplex geformten Pools punkten Geräte mit systematischer Navigation – zum Beispiel mit Gyroskop- oder Kameraführung, klaren S- oder N-Bahnen und Randfahrt, um den Reinigungsbereich ideal abzudecken und abzuarbeiten. Sie erreichen Ecken zuverlässiger, steigen sicher Wände hoch für eine gründliche Wandreinigung und reinigen auch die Wasserlinie, an der sich oft Ablagerungen aus Kalk bilden.
Ebenso wichtig ist das Zusammenspiel von Fördermenge und Filtertechnik:
- Grobeinsätze fangen Blätter und Nadeln
- Feinsiebe halten Staub und Sand zurück
- Mikroeinsätze (bis ca. 3 µm) filtern Pollen und Algen
- Ohne den passenden Filter bringt auch eine hohe Literleistung pro Stunde wenig.
Praxistaugliche Details erhöhen den Komfort: Eine Bodenklappe am Filterkorb zum schnellen Ausspülen, eine zuverlässige Rückkehr- und Parkfunktion an der Wasserlinie, verschiedene Reinigungsprogramme wie einen Skimmer- oder Oberflächenmodus bei viel Pollen oder Laub sowie eine robuste App mit Zeitplänen und Protokollen.
Wer besonderen Wert auf Komfort legt, achtet zudem auf kabelloses Laden (weniger Fummelei) und eine lange Ersatzteilversorgung.
Muss ich den Poolroboter nach jedem Einsatz reinigen?
Ja – das zahlt direkt auf Leistung und Lebensdauer ein. Nach jedem Lauf gehört der Filter in die Hand: Korb entleeren, gründlich mit dem Schlauch ausspülen, Feinsiebe von innen nach außen durchspülen, damit sich Partikel nicht festsetzen. Ein sauberer Filter senkt den Strömungswiderstand, erhöht die Sogkraft und verbessert die Haftung an Wänden. Danach kurz das Gehäuse abbrausen, Haare oder Fasern aus der Ansaugöffnung und den Rollen entfernen und die Dichtungen sichten.
Wer einen Mikroeinsatz nutzt, reinigt öfter: Feinsiebe setzen sich schneller zu – im Zweifel lohnt ein zweiter, trockener Filterkorb als Wechsel-Set, damit der Roboter sofort wieder einsatzbereit ist und die Reinigung nicht am nassen Sieb scheitert. Trocknen im Schatten schont Kunststoffe und Dichtungen; direktes Sonnenlicht lässt Materialien altern.
Beim Laden gilt: Kontakte sauber halten, Station spritzwassergeschützt stellen und die Lüftungsschlitze frei halten. Diese fünf Minuten Pflege nach jedem Einsatz verhindern Geruch, sichern die Saugleistung und schonen den Akku, weil der Roboter nicht gegen einen zugesetzten Filter ankämpfen muss.
Wie oft sollte ich den Roboter laufen lassen?
Die Einsatzfrequenz der selbstständigen Poolreiniger hängt von Eintrag und Nutzung ab. In der Poolsaison reicht in vielen Gärten ein Rhythmus von täglich bis alle zwei bis drei Tage. Bei starkem Pollenflug, viel Laub, nach Gewittern oder Poolpartys lohnt sich ein zusätzlicher Durchgang – am besten als Vollzyklus inklusive Wände und Wasserlinie, damit sich Schmutz nicht festsetzt. Zwischen den Vollzyklen halten Eco- oder Erhaltungsmodi den Boden sauber und sparen zugleich Zeit und Akku.
Zum Saisonstart empfiehlt sich ein „Clean Slate“: Groben Schmutz manuell entfernen, Wasserwerte stabilisieren und mit sauberem Filter beginnen – dann arbeiten die Programme deutlich effektiver. Wer Zeitpläne nutzt, sollte Reinigungen direkt nach Phasen mit hohem Eintrag einplanen, etwa morgens nach einer windigen Nacht.
In Ferienphasen oder bei Dauerbetrieb bleiben viele Geräte mehrere Tage im Becken. Trotzdem gilt: Filter regelmäßig leeren, Akku laden und Dichtungen kurz prüfen. Bei Schockchlorung, sehr hoher Wassertemperatur oder stark abweichenden pH-Werten besser eine Pause einlegen, bis die Wasserwerte wieder stabil sind – das schont Lager, Elektronik und Gummiteile. Der ideale Rhythmus: Regelmäßige leichte Läufe zur Pflege kombiniert mit strategischen Vollzyklen für die Grundhygiene – so reduziert sich die Handarbeit mit Kescher und Bürsten deutlich.
Skimmer-Modus: Wann lohnt er sich?
Bei viel Oberflächeneintrag: Pollenflüge, Laubfall, Insekten, Sonnenöl nach Badetagen – all das sammelt sich zunächst oben. Ein Oberflächen- bzw. Skimmer-Modus fängt diese Partikel ab, bevor sie absinken und den Hauptfilter belasten. Das senkt die Nacharbeit am Skimmerkorb, hält die Wasserlinie sauberer und reduziert den Gesamtschmutz im Poolwasser.
Besonders sinnvoll ist der Modus in windigen Lagen und bei Pools in der Nähe von Bäumen. Ideal: Oberflächenreinigung kurz nach starkem Eintrag (morgens nach einer windigen Nacht oder direkt nach dem Badebetrieb) einplanen und mit regulären Boden-/Wandläufen kombinieren.
Darf der Akku-Poolroboter im Wasser bleiben?
Viele Poolroboter unterstützen Zeitpläne über mehrere Tage und können in dieser Zeit im Becken bleiben. Eine Routine mit regelmäßiger Pflege ist dennoch sinnvoll, um die Langlebigkeit des Roboters zu gewährleisten. Dazu gehören diese Schritte:
- Filter regelmäßig leeren und ausspülen
- Akku nachladen
- Dichtungen kurz prüfen
Bei Gewitter, Starkregen, Frost oder Schockchlorung den Roboter besser herausnehmen, abspülen, im Schatten trocknen und frostfrei lagern. Für die Winterpause empfehlen sich 40–60 Prozent Akkuladung, ein sauberer, trockener Filter und trockene Lagerung – so bleiben Akku, Dichtungen und Elektronik lange funktionsfähig.
Wie lange hält ein Akku beim Poolroboter?
Die Akkulaufzeit hängt vom Modell, der Reinigungsleistung und den gewählten Programmen ab. Die meisten kabellosen Poolroboter arbeiten zwischen 60 und 180 Minuten pro Ladung. Für kleine bis mittelgroße Becken reicht oft schon eine Stunde, leistungsstarke Modelle schaffen auch komplexe Becken in einem Durchgang.
Wird zusätzlich die Wasserlinie oder der Skimmermodus genutzt, verkürzt sich die Laufzeit etwas. Nach dem Zyklus muss der Akku geladen werden – je nach Gerät dauert das 2 bis 5 Stunden. Hochwertige Modelle mit größerem Akku oder Energiesparmodus können auch längere Einsätze abdecken.
Mit App-Steuerung oder „ohne alles“?
Das hängt vom Becken und vom Anspruch ab. App-Modelle punkten mit Zeitplänen, Protokollen, Firmware-Updates und oft smarterer Navigation (S-/N-Bahnen, Randfahrt, teils Kartierung). Sie automatisieren die Pflege und sparen über die Saison spürbar Zeit. In kleinen, runden Becken reicht ein einfacher Bodenreiniger ohne App häufig aus – Start per Knopf, Korb leeren, fertig.
Wer jedoch ein großes, rechteckiges oder komplexes Becken betreibt, profitiert klar von einer App mit planbaren Läufen, angepassten Modi (Multizonen- oder Skimmer-Modus) und sauberer Dokumentation. Kurz: „Ohne alles“ für einfache Pools, App-Komfort für anspruchsvollere Szenarien.
Fazit
Wer die Poolpflege entspannt halten will, kommt an einem guten Poolroboter kaum vorbei. Handarbeit mit Kescher und Bürsten ist zwar billig, kostet aber Zeit – besonders bei viel Laub, Pollen oder häufiger Nutzung. Roboter übernehmen die Grundreinigung zuverlässig und halten die Wasserqualität und Optik stabil. Einfache Bodenreiniger sind der unkomplizierte Einstieg; Modelle mit Wand- und Wasserlinienreinigung, Skimmer- oder Multizonen-Modus reduzieren die Nacharbeit deutlich.
Entscheidend ist die Passform zum Becken: Kleine, runde Pools kommen mit einfachen Bodenreinigern aus, große oder komplexe Becken profitieren von planvoller Navigation, Wasserlinienfahrt, Multizonen-Programmen und abgestuften Filtern. Komfortfunktionen wie Rückkehrposition, kabelloses Laden, App-Steuerung, Wartungsfreundlichkeit und eine gesicherte Ersatzteilversorgung sorgen für langfristige Zufriedenheit – und mehr Zeit im Wasser als mit dem Kescher.
Testsieger ist der Aiper Scuba V3, der dank zuverlässiger Reinigung, KI-Navigation und einfacher Handhabung das rundeste Gesamtpaket bietet. Technologiesieger ist der Wybot S3. Seine Dockingstation macht ihn beinahe autonom und verringert den Wartungsaufwand. Preis-Leistungs-Sieger ist der Mammotion Spino E1: Er wartet mit einer guten Saugleistung sowie starker Reinigung von Wänden, Treppen und Wasserlinie zum fairen Preis auf.
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Künstliche Intelligenz
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 im Test: stark an Hang und Kante
LiDAR, Allrad und ein eigener Randmähteller machen den Luba Mini 2 AWD 1500 vielseitig. Schwächen bleiben bei Schnittbreite, Randhöhe und Preis.
Der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 hebt sich deutlich vom kleineren 1000er-Modell ab – nicht nur in der Flächenleistung, sondern vor allem technisch. Während der 1000er auf NetRTK mit drei Kameras setzt, kombiniert der 1500er 360-Grad-LiDAR mit zwei Kameras. Der große Vorteil: Eine separate RTK-Antenne entfällt, und die Navigation fällt selbst unter Bäumen, entlang von Mauern oder in engen Passagen spürbar zuverlässiger aus als bei einer rein satellitenbasierten Positionierung. Neu hinzugekommen ist zudem eine zweite Randmähscheibe. Bewährt bleiben dagegen das kompakte Format und der Allradantrieb – Eigenschaften, die den Luba besonders für unebene, steile oder verwinkelte Gärten attraktiv machen.
Der Hersteller legt das Modell für Rasenflächen bis 1500 Quadratmeter aus – trotz des kleinen Chassis. Ob diese Rechnung aufgeht und wie sich das kleine Vierrad-Modell im Alltag schlägt, haben wir im Test überprüft.
Bilder: Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Für eine präzise Navigation sorgt das 360°-LiDAR, das oben auf dem Gehäuse sitzt.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: LiDAR-Mähroboter mit Allradantrieb, 20 cm Schnittbreite und extra Mähscheibe für den Rand
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Für eine präzise Navigation sorgt das 360°-LiDAR, das oben auf dem Gehäuse sitzt.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mit einer Community-Integration lässt sich der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 auch unter Home Assistant integrieren.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500: Die Mammotion-App bietet Zeitpläne, detaillierte Mähprotokolle und viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Design und Verarbeitung
Optisch bleibt der Luba Mini 2 AWD 1500 der bisherigen Designsprache von Mammotion treu. Das flache Chassis, die vier weit außenstehenden Räder und die weiße Kunststoffverkleidung erinnern eher an ein kleines Geländefahrzeug oder einen Rennwagen als an einen klassischen Mähroboter. Wirklich klein ist das Modell trotz des Namens allerdings nicht. Mammotion nennt Abmessungen von rund 58 × 46 × 29 Zentimetern, das Gewicht beträgt stolze 17,2 Kilogramm. Damit lässt er sich noch tragen, angenehm leicht ist er aber nicht. Außerdem wirkt sich hohes Gewicht schnell auf die Grasnarbe aus – spätestens bei tiefem Rasen in Frühling oder Herbst.
Im Unterschied zum Luba Mini 2 AWD 1000 verfügt die Variante für 1500 Quadratmeter über einen oben sitzenden LiDAR-Sensor. Anders als beim nicht mehr erhältlichem Vorgänger Luba Mini AWD LiDAR arbeitet das neue Modell allerdings nicht mit einem Festkörper-LiDAR, sondern einem 360°-LiDAR. Der halbkugelförmige und von einem Metallkäfig geschützte Sensor ist ganz oben auf dem Mäher positioniert. Er erfasst die Umgebung rund um den Roboter. Die grundsätzliche Verarbeitung hinterlässt einen soliden Eindruck. Wie bei seinen Geschwistermodellen der Luba-Reihe machen aber auch hier die vorderen Schutzbleche über den Rädern Probleme, wenn der Roboter unter Büsche fahren soll – mehr dazu später. Das Gehäuse ist nach IPX6 geschützt.
Auch beim Luba Mini 2 AWD gilt dem Namenszusatz AWD (All Wheel Drive) entsprechend: Alle vier Räder werden angetrieben. Das hilft nicht nur an Steigungen, von denen der Roboter laut Mammotion bis zu 80 Prozent oder 38,6 Grad bewältigt. Der Allradantrieb erhöht auch die Traktion auf unebenen Übergängen, in kleinen Mulden und schlecht befestigten Verbindungswegen. Auf einem ebenen Rechteckrasen bringt der aufwendige Allradantrieb hingegen wenig Mehrwert. Auch kleinere Hindernisse überwindet der Luba Mini 2 AWD 1500. Mammotion nennt für ihn eine vertikale Überfahrhöhe von bis zu 45 Millimetern. Eine 3,6 Zentimeter hohe Dachlatte überfuhr er im Test zwar, allerdings nur mit abgeschalteter Hinderniserkennung.
Aufgesetzt hat er dabei nicht – und das, obwohl sich unter dem Chassis eine weitere Besonderheit der zweiten Generation befindet: eine zusätzliche seitliche Mähscheibe mit 12 Zentimetern Durchmesser. Sie soll näher an Rasenkanten schneiden und ist fest auf 50 Millimeter Schnitthöhe eingestellt. Gegenüber dem ersten Luba Mini AWD 1500, der nur eine zentrale Mähscheibe besaß, ist das eine klare funktionale Erweiterung. Die zentrale Hauptscheibe besitzt wie zuvor eine Arbeitsbreite von 20 Zentimetern. Ihre Schnitthöhe lässt sich per App zwischen 20 und 65 Millimetern einstellen.
Inbetriebnahme und App
Der grundsätzliche Installationsaufwand ist deutlich geringer als bei einem Mähroboter mit Begrenzungskabel. Auch eine klassische RTK-Basisstation muss für den Luba Mini 2 AWD 1500 nicht montiert, ausgerichtet und mit freier Sicht zum Himmel platziert werden. Benötigt werden im Wesentlichen die Ladestation, eine Stromversorgung und die Mammotion-App. Anschließend wird die zu mähende Fläche digital erfasst.
Für die erste Karte sollte der Roboter manuell entlang der Grundstücksgrenze geführt werden. Dabei dient das Smartphone im Querformat als Fernsteuerung mit zwei virtuellen Buttons. Die Steuerung ist damit einwandfrei dosierbar, sodass der Roboter millimetergenau gefahren werden kann. Mammotion bietet inzwischen alternativ eine automatische Kartierung an, die Karte lässt sich anschließend bearbeiten. Wie immer funktioniert das aber nur bei Gärten mit klaren Begrenzungen durch gut sichtbare Randsteine, Zäune oder Mäuerchen wirklich gut. Wir bevorzugen daher den manuellen Anlernvorgang, zumal Nutzer dem Roboter dann auch beibringen können, unter Büschen zu mähen. Bei der automatischen Kartierung hält der Roboter zu in die Mähfläche hängende Zweige Abstand.
Die Kartenfunktionen wurden seit der Markteinführung mehrfach erweitert. Mammotion hat etwa die Genauigkeit automatisch erfasster Grenzen verbessert und später eine Funktion zum gezielten Neuzeichnen einzelner Kartenabschnitte ergänzt. Inzwischen lassen sich außerdem getrennte Rasenflächen erfassen, selbst wenn der Roboter auf dem Weg dorthin kurz über ein nicht befahrbares Hindernis wie eine Stufe getragen werden muss. Auch während der manuellen Kartierung aufgezeichnete Wege lassen sich mittlerweile korrigieren. Über die Mammotion-App können Aufgaben geplant, gestartet, pausiert und beendet werden. Auch der Gerätestatus lässt sich aus der Ferne abrufen. Eine Liveansicht der Kameras ist ebenfalls möglich.
Bis zu 20 getrennte Mähzonen können angelegt und dazwischen Verbindungswege definiert werden. Hindernisse wie Beete, Bäume, Teiche oder Spielbereiche können zusätzlich als feste oder temporäre Sperrzonen eingetragen werden. Für die Grenzen solcher Sperrzonen stehen inzwischen eigene Einstellungen für das Randmähen zur Verfügung. Die App bietet darüber hinaus Zeitpläne, unterschiedliche Mähaufgaben, die Einstellung der Schnitthöhe und die Wahl verschiedener Fahrmuster. So kann der Roboter parallel verlaufende Bahnen mähen und seine Ausrichtung innerhalb der Fläche automatisch zur Verminderung von Fahrspuren verändern. Praktisch ist die automatische Nutzung der effektivsten Mährichtung, bei der der Roboter selbst entscheidet, wie er die Bahnen setzt. Auch dekorative Muster lassen sich anlegen, auch wenn es sich dabei eher um eine Spielerei handelt.
Praktisch ist DropMow. Dabei wird der Luba in einem Bereich abgesetzt, den er einmalig bearbeiten soll. Dafür muss nicht zwingend eine dauerhafte Karte gespeichert werden. Das kann bei einer nur gelegentlich gemähten Nebenfläche sinnvoll sein. Dank Firmware-Update fährt der Roboter bei DropMow inzwischen außerdem zwei Runden entlang des Randes.
Die Vielzahl der Einstellmöglichkeiten ist zugleich Stärke und Schwäche. Wer nur eine rechteckige Rasenfläche automatisch mähen lassen möchte, wird einen beträchtlichen Teil davon nie benötigen. Die App verlangt entsprechend etwas Einarbeitung.
Zur Kommunikation stehen WLAN, Bluetooth und 4G zur Verfügung. Mammotion liefert das 4G-Modul mit drei Jahren Datennutzung. Damit lassen sich Status und Aufgaben auch aus der Ferne kontrollieren. Für Home Assistant gibt es derzeit keine offizielle Integration von Mammotion. Es existiert jedoch ein aktiv entwickeltes Community-Projekt, das über HACS installiert werden kann. Unterstützt werden unter anderem Start, Stopp, Pause, Rückkehr zur Ladestation, Akkustand, Betriebsstatus und das Starten vorhandener Mähaufgaben. Der Entwickler kennzeichnet die Integration ausdrücklich als noch nicht abgeschlossen und es wird ein zweiter, ebenfalls kostenfreier Mammotion-Account benötigt.
Navigation und Hindernisvermeidung
Beim Luba Mini 2 AWD 1500 ist die Navigation eine der wichtigsten Neuerungen. Der Vorgänger kombinierte NetRTK mit mehreren Kameras. Das neue Modell nutzt einen LiDAR-Sensor mit 360-Grad-Sicht zusammen mit zwei Kameras. Mammotion nennt für den LiDAR eine Reichweite von ungefähr 60 Metern und eine Erfassung von 200.000 Messpunkten pro Sekunde. Damit sind theoretisch Flächen von fast 120 × 120 Meter mähbar, sofern am Rand Orientierungspunkte zu finden sind.
Bei der Navigation schneidet der Luba Mini 2 AWD 1500 sehr gut ab. Besonders in engen Bereichen fährt er exakt und sauber. Auch bei schmalen Verbindungswegen und beim Wechsel über befestigte Abschnitte arbeitet die Navigation präzise. Engstellen von 70 cm passierte das Testgerät problemlos. Der praktische Vorteil von LiDAR zeigt sich primär dort, wo Satellitennavigation ungünstige Bedingungen vorfindet. Große Baumkronen, nahe Hauswände und schmale Korridore sind für einen Sensor, der seine Umgebung direkt vermisst, grundsätzlich weniger problematisch als für ein System, das für seine präzise Position stark auf Satellitensignale angewiesen ist. Genau für solche komplexeren Gärten ist die 1500er Variante interessant.
Das Kamerasystem des 1500er-Modells hilft hauptsächlich bei der Einordnung von Hindernissen. Mammotion spricht von mehr als 300 erkennbaren stationären oder beweglichen Objekten. Im Test arbeitete die Hindernisvermeidung insgesamt zuverlässig und schnell und gehört klar zu den Stärken des Roboters. Kleine Gegenstände und ungewöhnliche Formen bleiben trotzdem eine Herausforderung für jeden Mähroboter. Entsprechend sollten diese nicht in der Dämmerung oder bei Nacht fahren, da die kamerabasierte Hinderniserkennung mangels Licht dann zwangsläufig weiter verschlechtert wird.
Mähleistung im Alltag
Beim eigentlichen Mähen arbeitet der Luba Mini 2 AWD 1500 systematisch in geordneten Bahnen. Im Alltag entsteht ein gleichmäßiges Schnittbild. Das Gras wird sauber gekürzt und die Bahnen liegen ordentlich parallel nebeneinander. Die zentrale Mähscheibe lässt sich zwischen 20 und 65 Millimetern einstellen. Die Arbeitsbreite beträgt auf der Fläche allerdings nur 20 Zentimeter. Für einen Roboter, der nominell bis zu 1500 Quadratmeter bearbeiten soll, ist das nicht viel und er benötigt für die gleiche Fläche doppelt so lange wie seine größeren Geschwister der Luba-3-Reihe mit 40-cm-Schnittbreite.
Auch die kompakten Minis kämpfen mit ihrem vergleichsweise hohen Eigengewicht. Auf festem, dichtem Rasen halten sich die Spuren zwar in Grenzen, und im Sommer sind daraus keine nennenswerten Schäden an der Grasnarbe zu befürchten. Anders sieht es jedoch in den feuchteren Jahreszeiten aus: Bei anhaltendem Regen im Frühjahr oder Herbst kann der Allradantrieb in Kombination mit dem hohen Gewicht problematisch werden – vor allem in engen Wendemanövern oder an Rasenkanten, wo die Grasnarbe dann leichter aufgerissen wird – erst recht im steilen Gelände.
Und ein weiteres Problem gibt es beim Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500. Wie auch seine Geschwistermodelle der Luba-Reihe verfügt er über Schutzbleche über den Vorderrädern. Schickt man den Roboter regelmäßig unter Büsche, klemmen sich immer mal wieder Zweige zwischen Chassis und Schutzblech ein. Das führt im Extremfall dazu, dass der Roboter nicht mehr unter den Büschen hervorkommt, weil er sich durch die Vorwärtsfahrt vorn an den Ästen anhebt. Das erkennt er anhand seiner Lagesensoren und stoppt die Fahrt.
Auf freiem Rasen hinterlässt der Mini keine Spuren, und auch in verwinkelten Gärten macht er eine gute Figur. Zwischen Beeten, durch enge Passagen oder auf kleinen Flächen braucht er weniger Wenderaum als die großen Lubas. Sein Pluspunkt: die separate Randmähscheibe auf der rechten Seite – ein Feature, das die großen Modelle nicht haben. Sie rückt die Schnittkante näher an Begrenzungen heran; Mammotion gibt hier 5 bis 5,5 Zentimeter Abstand zur Wand an, was im Test weitgehend bestätigt werden konnte. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber zentralen Mähwerken. Doch ganz rund läuft es auch bei den Minis nicht: In Ecken und an bestimmten Hindernissen bleiben Grasreste stehen, die perfektionistische Gartenbesitzer theoretisch per Hand korrigieren müssten. Zudem ärgert die starre Schnitthöhe der Seitenmähscheibe – sie ist fest auf 50 Millimeter eingestellt. Wer das Hauptmähwerk niedriger wählt, muss entlang der Kante zwangsläufig mit einem störenden Höhenversatz leben.
Damit die Randmähscheibe zufriedenstellend arbeiten kann, muss der Luba natürlich möglichst nahe an den Rand fahren. Wenn Büsche in die Rasenfläche ragen, tut er dies standardmäßig jedoch nicht, weil bei aktivierter Hinderniserkennung diese umfahren werden. Mit dem Ergebnis, dass Rasen unter Ästen und Büschen nicht gemäht wird. Damit ihm das gelingt, deaktiviert man entweder die Hinderniserkennung oder konfiguriert den entsprechenden Bereich unter Kartenbearbeitung – Erstellen mit „Hindernisfreie Zone“. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, eine zusätzliche Aufgabe einzurichten, bei der der Luba nur den Rand bei ausgeschalteter Hinderniserkennung mäht, während beim normalen Mähvorgang diese aus Sicherheitsgründen eingeschaltet bleibt. Die Einstellung ist in der App etwas versteckt und findet sich unter Mähmuster – Nur Perimeter.
Akku und Mähgeschwindigkeit
Im Luba Mini 2 AWD 1500 steckt ein austauschbarer Akku mit 131,76 Wh (6,1 Ah x 21,6 V). Mammotion gibt eine maximale Mähfläche von bis zu 500 Quadratmetern pro Ladung an, die angegebene Betriebsdauer liegt bei 150 Minuten. Für eine vollständige Ladung werden ebenfalls etwa 150 Minuten genannt. Gegenüber dem ursprünglichen Luba Mini AWD 1500 hat Mammotion die offiziellen Leistungsdaten damit deutlich verbessert. Für den Vorgänger wurden 350 Quadratmeter pro Ladung und 200 Minuten Ladezeit genannt. Beim neuen Modell steigt die angegebene Flächenleistung also, während die Ladepause kürzer ausfällt.
Im Alltag schafft der Roboter je nach Garten und eingestellter Geschwindigkeit eher 350 bis 400 m² mit einer Akkuladung und benötigt dafür etwa zwei bis 2,5 Stunden. Danach lädt er nach, wobei die Ladedauer von der anschließend noch zu mähenden Fläche abhängig ist. Die angegebenen 1500 Quadratmeter sind an einem Tag grundsätzlich machbar, erfordern aber mehrere Ladepausen und eine vergleichsweise einfache Rasengeometrie.
Preis
Die unverbindliche Preisempfehlung für den Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 beträgt in Deutschland 1899 Euro. Mammotion selbst bietet das Modell derzeit bereits reduziert für 1599 Euro an. Mit dem Code MAMMOTIONDE50, den man an der Kasse eingibt, spart man 50 Euro. Ein Ersatzakku kostet 219 Euro.
Fazit
Der Mammotion Luba Mini 2 AWD 1500 ist primär für Gärten interessant, bei denen ein einfacher Mähroboter wegen steiler Steigung oder dichtem Baumbewuchs an seine (RTK)-Grenzen kommt. Der Allradantrieb sorgt für viel Traktion auf Steigungen und unebenem Untergrund. Die Navigation funktioniert dank LiDAR ohne separate RTK-Antenne und ist sehr präzise. Die Dualkamera ergänzt das System dabei erfolgreich bei der Hinderniserkennung und positiv wirkt sich beim ohnehin guten Schnittbild zudem das zusätzliche Randschnittwerk aus. Diese Kombination aus Beweglichkeit und weitgehend störungsfreier Navigation samt toller App ist die größte Stärke des Modells.
Wegen der eher schmalen Schnittbreite ist der Luba Mini 2 AWD 1500 aber besser auf kleinen und mittleren als auf sehr großen Grundstücken aufgehoben – er benötigt einfach spürbar länger für die Fläche als etwa ein Luba 3 1500 (Testbericht). Außerdem ist der Preis im Vergleich zur Konkurrenz eher hoch angesetzt. Der Mini 2 1500 lohnt sich daher in erster Linie, wenn seine Fähigkeiten auch wirklich gefordert werden. Ansonsten gibt es günstigere, wenn auch nicht unbedingt bessere Alternativen.
Künstliche Intelligenz
Digitale Obsessionen: „Fiasko“ seziert die Online-Gegenwart
Seine Figuren formulieren ihre Einsamkeit als gesellschaftliche Anklage: Ein junger Mann inszeniert sich als Frauenversteher, um nach mehreren Zurückweisungen („lieber bloß Freunde“) schließlich seine sexuelle Erfolglosigkeit wütend den Frauen anzulasten („Der Feminist“). Eine unglücklich Verliebte steigert sich in zerstörerische Obsession („Pics“), ein schwuler Mann plagt sich mit sexuell-sadistischen Fantasien („Ahegao“), und ein Erfolgshungriger zieht seine Partnerin in seinen Optimierungswahn hinein („Unsere Zukunft wird dope“).
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Die Figuren in Tulathimuttes jetzt auf Deutsch erschienen Buch sind durchgängig einsam, selbstbezogen und überzeugt davon, dass ihnen die Welt etwas schuldet. Wiederkehrende Motive wie die Incel- oder Nice-Guy-Szene formen über die einzelnen Erzählungen hinweg eine düstere Gesellschaft im Digitalzeitalter. Dabei geht es um die Abgründe der Online-Verlierer, aber auch um die der sich moralisch überhebenden Beobachter.
Präzise der Ton des Netzes
Die eigentliche Kunst in „Fiasko“ liegt in der Beweglichkeit der Sprache. Präzise bildet Tulathimutte den Ton von Dating-Apps, Gruppenchats, Reddit-Posts und ideologischen Online-Debatten nach.
Als etwa der Streit in einer Chatgruppe eskaliert, schreibt eine der Frauen: „nur gute vibes in diesem space hier pls, ich spiel ja hier nicht gern die mimose aber dieser konflikt ist nicht so geil für meine psyche tbh“. Oder wenn der Selbstoptimierer seine Freundin gaslightet: „Alles, was ich sage und tue, ist ja SO schlimm, und ich hab noch NIE irgendwas Gutes für dich getan und du hattest im Leben noch NIE unrecht, ICH bin schuld, dass du den ganzen Tag auf der Poperze sitzt und Däumchen drehst, Gott, was bin ich nur für ein Opp.“
„Fiasko“ ist nicht für jede Stimmung und jedes Publikum geeignet: Die sexuellen Fantasien und Erniedrigungen können abstoßend wirken. Doch gerade diese Übertreibungen sind eminent für den satirischen Charakter. Das Buch zwingt, zwischen Abscheu, Schadenfreude und Mitgefühl zu wechseln.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Meta sperrt in Australien mehr als 750.000 Jugend-Accounts
Das US-Technologieunternehmen Meta hat nach eigenen Angaben in Australien im Zuge des dortigen Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige mittlerweile mehr als 750.000 Konten gesperrt. Die Zahl umfasse rund 460.000 Instagram-Konten und mehr als 290.000 Facebook-Accounts, teilte das Unternehmen mit. Australien hat im Dezember als erstes Land der Welt ein entsprechendes Gesetz eingeführt.
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Dem Konzern zufolge gehörten die Accounts Nutzerinnen und Nutzern, die nach Einschätzung von Meta jünger als 16 Jahre sind – eine solche Überprüfung bleibe aber schwierig. Mithilfe Künstlicher Intelligenz analysiere das Unternehmen unter anderem Profile, Beiträge, Kommentare und Bildunterschriften nach Hinweisen auf das Alter eines Users, hieß es. Zudem seien Systeme verbessert worden, die verhindern sollen, dass Betroffene nach einer Sperrung einfach ein neues Konto anlegen.
Viele umgehen Altersbeschränkung
Die Bilanz kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Wirksamkeit des australischen Verbots zunehmend infrage steht. Untersuchungen zufolge haben zahlreiche Jugendliche auch weiterhin Zugang zu ihren Accounts, vor allem, weil es ihnen gelingt, die Altersbeschränkung zu umgehen.
Australien hat am 10. Dezember 2025 als erstes Land der Welt ein generelles Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren eingeführt. Damit wolle man Kindern ihre Kindheit zurückgeben, begründete die Regierung ihren bahnbrechenden Schritt – und sie zudem vor Cyber-Mobbing und dem Konsum verstörender Inhalte schützen. Mittlerweile wollen immer mehr europäische Länder dem Beispiel folgen.
(mho)
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