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Künstliche Intelligenz

Top 5: Die beste Akku-Kaffeemaschine im Test – mobil Espresso kochen & trinken


Espresso unterwegs kochen ist dank Akku-Kaffeemaschinen super einfach. Wir zeigen die Stärksten unter ihnen.

Ob beim Camping, auf Reisen, im Büro oder sogar im Auto: Mobile Espressomaschinen ermöglichen es Kaffeeliebhabern, hochwertigen Kaffee unterwegs zu trinken – und zwar viel günstiger als im Café.

Die Akku-Kaffeemaschinen zeichnen sich primär durch ihren kompakten Formfaktor aus, der sie zur idealen Reisebegleitung macht. Neben Pulverkaffee akzeptieren sie auch Kapseln, um in wenigen Minuten einen Espresso zu zaubern.

Äußerlich unterscheiden sich die mobilen Espressokocher kaum, je nach Preisklasse und Modell gibt es aber größere Unterschiede in Bezug auf die Kaffeequalität, die Menge an gekochtem Espresso pro Akkuladung und die Geschwindigkeit, in der das Wasser erhitzt und der Kaffee zubereitet wird.

Für unsere Bestenliste haben wir fünf unterschiedliche Modelle aus drei verschiedenen Preisklassen getestet, um die beste Akku-Kaffeemaschine für unterwegs zu finden.

Welche ist die beste Akku-Kaffeemaschine?

Unser Testsieger ist die Outin Nano für 117 Euro. Die wertige Verarbeitung, Effizienz bei der Zubereitung und der Espressogeschmack überzeugen hier auf ganzer Linie.

Als Technologiesieger platziert sich indes die Bostar für 60 Euro. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist der wechselbare Akku, der sie so langlebiger macht.

Der Preis-Leistungs-Sieger ist die Everange für 66 Euro. Mit ihr bekommt man bis zu fünf Tassen geschmacklich guten Espresso pro Akkuladung und bis zu 90 Tassen, wenn man direkt mit heißem Wasser kocht.

KURZÜBERSICHT

Mit 117 Euro ist die Outin Nano definitiv kein Schnäppchen. Dafür überzeugt die hochwertig verarbeitete, mobile Kaffeemaschine mit ihrer unkomplizierten Zubereitung von Espresso und einer einfachen und schnellen Reinigung. Die praktische Reisegröße sowie die Möglichkeit, Espresso sowohl mit Kapseln als auch mit Pulver zu kochen, machen sie zu einem hervorragenden Begleiter für unterwegs.

VORTEILE

  • einfache Bedienung
  • arbeitet mit Pulver & Kapseln
  • hochwertig
  • schnell & einfach zu reinigen

NACHTEILE

  • teuer
  • Zubereitung mit Pulver schwächer als mit Kapsel

Die Akku-Kaffeemaschine von Bostar für 60 Euro brüht einen guten Espresso, der sowohl geschmacklich als auch durch seine samtige Textur zu überzeugen weiß. Das Alleinstellungsmerkmal stellt jedoch der jederzeit herausnehmbare Akku dar, der die Bostar so um einiges langlebiger macht als die meisten Konkurrenzprodukte.

VORTEILE

  • intuitive Bedienung mit zwei Tasten
  • austauschbarer Akku
  • LED-Display zeigt Akkustand & Temperatur in Echtzeit

NACHTEILE

  • Akkuleistung vergleichsweise schlecht
  • Kaffeezubereitung benötigt ~7 Minuten

Die tragbare Espressomaschine von Everange für 66 Euro liefert guten Kaffee zu einem fairen Preis. Sie kann sowohl mit Kapseln als auch mit Kaffeepulver arbeiten und kocht mit kaltem Wasser bei 90 °C bis zu fünf Tassen pro Akkuladung und starke 90 Tassen mit zuvor erhitztem Wasser.

VORTEILE

  • Arbeitet mit Kapseln & Kaffeepulver
  • mit separat erhitztem Wasser bis zu 90 Tassen pro Akkuladung
  • preiswert
  • geschmacklich gut

NACHTEILE

  • Temperatur erreicht nur 90 °C
  • Crema zerfällt schnell
  • Kaffeepulver liefert nur befriedigende Ergebnisse

Ratgeber

Worauf muss man bei Akku-Kaffeemaschinen achten?

Elektrische Espressomaschinen mit Akku sind zwar noch recht neu, aber schon zahlreich bei diversen Online-Händlern vertreten. Das Gros stammt von No-Name-Herstellern, die sich alle gegenseitig im Hinblick auf Design und Technik „inspirieren“. Beim Formfaktor und Funktionsumfang gibt es meist nur minimale Unterschiede. Alle erinnern an einen großen Trinkbecher oder einen Thermobecher und passen in den Getränkehalter eines Autos. Überwiegend arbeiten sie entweder mit Nespresso-Kapseln und/oder gemahlenem Kaffeepulver. Die von uns getesteten Produkte arbeiten sowohl mit Kapseln als auch mit Pulver. Neben Nespresso-Kapseln sind manche von ihnen auch in der Lage, mit größeren Kapseln von beispielsweise Nescafé Dolce Gusto zu arbeiten.

Wichtig ist natürlich auch die Menge an Espressi, die man pro Akkuladung gebrüht bekommt. Obwohl so ziemlich alle mobilen Espressomaschinen mit einem 7500-mAh-Akku ausgestattet sind, unterscheidet sich die Menge von Maschine zu Maschine. Die Outin Nano, unser Testsieger, kommt beispielsweise auf fünf Tassen Espresso, während unser Technologiesieger Bostar nur maximal drei Tassen schafft. Auch wie lange man auf seinen Kaffee warten muss, ist unterschiedlich. Hier spielen neben der Akkuleistung noch zwei weitere Faktoren eine Rolle: die Menge an aufzuheizendem Wasser und die Extraktionslänge. Mehrere Geräte in unseren Tests legen hier 70 Sekunden für die Extraktion fest. Premium-Modelle wie die Wacaco Pixapresso, die wir bislang nicht testen konnten, ermöglichen beispielsweise verschiedene Brüharten und die Wahl unterschiedlicher Brühtemperaturen, die sich dann auch noch einmal auf die Wartezeit auswirken.

Mit tragbaren Espressomaschinen erspart man sich unterwegs den Weg ins nächstgelegene Café und spart so als Vieltrinker auf lange Sicht gesehen auch Geld.

Die Reinigung des Geräts ist zum Glück relativ simpel. Ein wenig Wasser und ein Lappen reichen, um die Maschine selbst wieder sauber zu bekommen. Zur Not tut es auch ein Papiertaschentuch unterwegs, wobei natürlich die normale Reinigung nur verschoben, aber nicht damit ersetzt werden darf. Etwas schwieriger wird es mit dem benutzten Kaffeebecher, der unterwegs vorübergehend ausgerieben werden sollte. Manche Akku-Kaffeemaschinen verfügen über einen Reinigungsmodus, in welchem sie einmal mit Wasser durchspülen.

Wann lohnt sich eine Akku-Kaffeemaschine?

Die Anschaffung einer Akku-Kaffeemaschine ist sinnvoll, wenn man oft unterwegs ist und nicht immer auf den teuren Espresso vom Café zurückgreifen möchte. Dank der kompakten Form passen die tragbaren Espressomaschinen auch problemlos in den Rucksack oder die Handtasche.

Beim Camping kann die Akku-Kaffeemaschine eine platzsparende Bereicherung sein. In Kombination mit einem Wasserkocher schafft sie dann sogar deutlich mehr Espressi per Ladung

Für Outdoor-Begeisterte stellen sie eine praktische Lösung dar, um beim Campen oder Wandern nicht auf den täglichen Genuss verzichten zu müssen. Für mehrtägige Trips oder Urlaub auf dem Campingplatz bietet sich zudem an, zusätzlich einen Wasserkocher mitzunehmen. Dadurch erspart sich die Espressomaschine das vorherige Aufwärmen und ist in der Lage, mit einer Akkuladung ein Vielfaches an Espresso zu kochen. Bei unseren getesteten Produkten kommen wir bei manchen Modellen so auf bis zu 90 Tassen, bis man sie wieder aufladen muss.

Wie funktionieren Akku-Kaffeemaschinen?

Sie arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip: Oben wird in ein Reservoir Wasser eingefüllt, das wird erhitzt und dann durch die unten eingesteckte Nespresso-Kapsel oder das Pulverfach gepresst. An der Unterseite fließt der Kaffee dann in den angesteckten Plastikbecher. Wer will, kann das Gerät aber auch über eine stilvollere Tasse halten oder darauf stellen. Manche Hersteller bieten als Zubehör auch Stative an, mit denen die Espressomaschine über einer Tasse schwebend platziert werden kann. Die einschlägigen 3D-Druck-Foren halten Pläne für solche Ständer zum Selbstausdrucken bereit.

Neben der Pumpe ist der wichtigste Teil der Kaffeemaschinen der integrierte Lithium-Ionen-Akku, der – je nach Modell – zwischen drei und fünf Tassen Kaffee aus kaltem Wasser zaubert. Wer kochendes Wasser einfüllt, kann durchaus 20 und mehr Tassen ziehen, bis der Akku wieder aufgeladen werden muss. Die Maschinen benötigen im Schnitt zwischen vier bis sechs Minuten, um aus kaltem Wasser einen Kaffee zu produzieren. Schließlich muss das Wasser erst einmal die idealen 90 bis 96 °C erreichen, um anschließend mit einem Druck von rund 15 bis 20 bar den Espresso zu brühen.

Der Aufbau von Akku-Kaffeemaschinen ist immer gleich. Dank des Formfaktors sind sie besonders platzsparend und damit ideal für die nächste Reise.

Entkalken mussten wir keine einzige Maschine, obwohl wir teilweise 30 und mehr Kaffees gezogen hatten. Die Hersteller raten von aggressiven Entkalkern ab, sondern empfehlen lediglich das Auswischen des Wassertanks mit einem Tuch. Alle Maschinen verfügen über einen fest schließenden Deckel für den Wassertank, was beim Erhitzen unterwegs wegen der Verbrühungsgefahr wichtig ist.

Das Aufladen der Akkus dauert je nach Modell zwischen 2,5 und 3 Stunden. Wer morgens frischen Kaffee will, hängt die Maschine einfach über Nacht an ein USB-C-Netzteil. Keine einzige Maschine ist in der Lage, bei fast leerem Akku und angeschlossenem Netzteil Kaffee zu machen.

Was kosten Akku-Kaffeemaschinen?

Die Preise für die Maschinen unterscheiden sich teilweise stark. Einfache Modelle gibt es bereits ab 30 Euro, teurere Modelle sind für über 100 Euro erhältlich. Ab etwa 60 Euro bekommt man unserer Erfahrung nach dann auch echt solide Exemplare, die sowohl geschmacklich guten Espresso kochen, als auch effizient in der Zubereitung des Kaffees sind.

Teure Modelle warten häufig mit einer hochwertigeren Verarbeitung, schnellerem Brühen und Zusatzfunktionen wie der Wahl der Brühtemperatur auf. Bei günstigeren Modellen kann es hingegen dann sein, dass diese aufgrund billiger Verarbeitung schneller kaputtgehen oder nur befriedigende Ergebnisse bei der Kaffeezubereitung liefern.

Fazit

Wer unterwegs nicht auf die tägliche Tasse Espresso verzichten möchte, erhält mit tragbaren Akku-Kaffeemaschinen die Lösung für das Problem und erspart sich den teuren Espresso von der Tankstelle oder dem Café. Was die Qualität angeht, darf man bei den kompakten Kaffeekochern natürlich keine Wunder erwarten, manche Modelle aus unseren Tests haben uns dann aber doch mit einem runden Geschmacksprofil und guter Textur überrascht.

Vom Aufbau und dem Funktionsumfang unterscheiden sich die meisten Maschinen kaum voneinander. Erst im hohen Preisbereich kommen diverse Zusatzfunktionen hinzu, die das mobile Espressoerlebnis ein Stück weit mehr bereichern. Allerdings bekommt man schon ab 60 Euro super kompetente Kaffeespender, an denen es nur wenig auszusetzen gibt und die einen soliden Espresso kochen.

Besonders Vielreisende profitieren natürlich von den portablen Espressomaschinen, aber auch für Campingfans ist eine Anschaffung sinnvoll. Hier lohnt es sich dann auch, zusätzlich den Wasserkocher einzupacken, um noch mehr Espresso aus einer Akkuladung herauszuholen.

In unserer Bestenliste zeigen wir Modelle aus drei Preiskategorien, um die Bandbreite an Qualität und Leistung abzubilden, die man beim Kauf einer tragbaren Espressomaschine erwarten kann. Unser Testsieger ist die Outin Nano. Als Technologiesieger sticht die Bostar hervor. Wer das Meiste zu einem guten Preis herausholen möchte, ist hier mit unserem Preis-Leistungs-Sieger Everange gut beraten.

BESTENLISTE

Akku-Kaffeemaschine Outin Nano im Test: Bis zu 5 Tassen Espresso mobil kochen

Die Akku-Kaffeemaschine Outin Nano bereitet unterwegs frischen Espresso zu und lässt sich sowohl mit Kaffeepulver als auch mit Kapseln betreiben.

VORTEILE

  • einfache Bedienung
  • arbeitet mit Pulver & Kapseln
  • hochwertig
  • schnell & einfach zu reinigen

NACHTEILE

  • teuer
  • Zubereitung mit Pulver schwächer als mit Kapsel

Die Akku-Kaffeemaschine Outin Nano bereitet unterwegs frischen Espresso zu und lässt sich sowohl mit Kaffeepulver als auch mit Kapseln betreiben.

Die Outin Nano bereitet dank integriertem Akku bis zu fünf Tassen Espresso unterwegs zu. Benötigt werden nur ein stabiler Untergrund, ein geladener Akku sowie zuvor zu Hause eingefülltes Wasser und Kaffeepulver oder -kapseln. Wie effizient das funktioniert und wie der Espresso schmeckt, klärt der Test.

Design & Ausstattung

Die Materialqualität der Outin Nano ist hoch, der leicht matte Kunststoff wirkt stabil und ist kratzfest. Der Edelstahl-Wasserbehälter und die verwendeten Kunststoffteile machen einen soliden Eindruck, und die Maschine fühlt sich wertig an. Sie sieht aus wie ein Thermobecher, ist mit 7 × 7 × 23 cm kompakt und mit einem Gewicht von 670 g trotz des großen Akkus leicht genug zum Mitnehmen.

Das Herzstück der Outin Nano ist ein 7500-mAh-Lithium-Ionen-Akku. Der Wassertank fasst 80 ml, was für etwa 50 bis 60 ml Espresso pro Brühvorgang ausreicht. Die Differenz bleibt in der Kapsel und der Maschine. Das Gerät arbeitet mit einem Pumpendruck von 20 bar und erreicht eine Brühtemperatur zwischen 92 und 96 °C. Eine manuelle Steuerung für die Temperatur gibt es nicht, was die Bedienung kinderleicht macht.

Zum Lieferumfang gehören neben der Espressomaschine selbst ein Kapselhalter, eine Pulverdose für 6 g Kaffeepulver, ein USB-C-Ladekabel, eine Anleitung sowie eine Stofftasche.

Bedienung

Die Bedienung der Outin Nano könnte kaum einfacher sein: Nach dem Befüllen mit Wasser und dem Einschrauben einer Kapsel oder des Kaffeepulver-Behälters unten genügt ein kurzer Knopfdruck, um den Brühvorgang zu starten. Die Maschine ist intuitiv und selbsterklärend aufgebaut. Einige LEDs sind vorhanden, doch diese zeigen lediglich den Ladezustand an.

Damit die Maschine den nötigen Druck aufbauen kann, müssen sowohl der Deckel des Wassertanks als auch die Kaffeehalterung fest verschlossen sein. Wenn man das aus Unachtsamkeit versäumt, wird das Wasser unserer Erfahrung nach nicht ordentlich durch die Kapsel getrieben. Das Gerät liegt durch seine becherartige Form gut in der Hand. Während des Brühvorgangs muss die Maschine gehalten, auf ihren Plastikbecher gestellt oder auf einer Tasse positioniert werden.

Kaffeezubereitung

Mit kühlem Wasser bei Raumtemperatur benötigt die Maschine rund 3 bis 4 Minuten, um das Wasser auf die Brühtemperatur zu bringen. Nach dem Aufheizen dauert der eigentliche Brühvorgang nur 25 bis 30 Sekunden. Mit einer vollen Akkuladung sind so zwischen drei und fünf Tassen möglich. Die Lautstärke hält sich dabei in Grenzen – natürlich ist das Pumpen nicht geräuschlos, aber im Nachbarzimmer wird davon niemand wach.

Noch effizienter wird die Outin Nano, wenn man heißes Wasser aus dem Wasserkocher einfüllt. In diesem Fall entfällt die akkuzehrende Aufheizzeit, und die Maschine ist innerhalb weniger Sekunden bereit. Wir konnten so 50 Tassen damit ziehen, bevor der Akku Schluss machte. Zur Vereinfachung haben wir allerdings das Wasser immer wieder durch die gleiche Kapsel getrieben.

Bei der Verwendung von Nespresso-Kapseln arbeitet die Maschine größtenteils einwandfrei, manchmal wird die Alufolie gerade bei billigeren Nespresso-Alternativen aber nicht optimal durchstochen, dann fließt nicht genügend Kaffee hindurch und die Crema wird schwächer. Mit Kaffeepulver ist das Ergebnis grundsätzlich etwas schlechter. Uns gelang es auch mit verschiedenen Mahlgraden nicht, eine feste Crema herzustellen.

Geschmacklich überzeugt uns die Outin Nano auf ganzer Linie, wobei das Ergebnis natürlich sehr stark auch von der verwendeten Kaffeesorte abhängt. Schlechtes Ausgangsmaterial heißt auch schlechter Kaffee. Wir empfehlen, wenn möglich, eine echte Tasse unterzustellen und die Plastikkappe, die mitgeliefert wird, nur als Transportschutz zu verwenden.

Akkuleistung

Das Laden der Outin Nano dauert etwa 2,5 bis 3 Stunden über den USB-C-Anschluss, der sich hinter einer Gummiabdeckung befindet. Dazu wird ein Ladegerät mit 15 Watt benötigt. Bei fast leerem Akku und angeschlossenem Netzteil ist kein Kaffeebezug möglich.

Ein weiterer Kritikpunkt: Der Akku ist nicht austauschbar. Bei einer Maschine, die mit hoher Leistung arbeitet und deren Akku entsprechend beansprucht wird, könnte das langfristig zum Problem werden.

Reinigung

Die Reinigung der Outin Nano gestaltet sich unkompliziert. Nach der Nutzung reicht es meist aus, etwas Wasser durch die abgeschraubten Elemente laufen zu lassen und diese zu trocknen. Was uns nicht gefiel: Die Maschine schaltet bei leerem Wassertank nicht ab, man muss sie manuell ausschalten.

Mobilität

Für die mobile Kaffeezubereitung ist die Outin Nano wie gemacht. Der fest verschließbare Deckel des Wassertanks verhindert zuverlässig ein Auslaufen während des Transports. Im Handgepäck hatten wir an diversen Flughäfen keine Probleme in der Sicherheitskontrolle. Natürlich darf man das Gerät im Flugzeug nicht verwenden.

Als Zubehör gibt es einen größeren Kaffeebehälter für 16 Gramm, eine Halterung sowie eine Kaffeemühle mit Akku, die allerdings noch einmal so groß wie die Kaffeemaschine ist.

Preis

Mit einer UVP von 150 Euro liegt die Outin Nano im Premium-Preissegment mobiler Espressomaschinen. Aktuell gibt es sie für etwa 117 Euro in Grau. Weitere Farbvarianten zeigen wir in unserem Preisvergleich-Widget:

Fazit

Die Outin Nano ist eine hochwertige mobile Espressomaschine, die echte Café-Qualität im Rucksackformat ermöglicht. Sie brüht sowohl mit Kapseln als auch mit Pulver und schafft so bis zu fünf Tassen mit einer Akkuladung. Das Endergebnis in der Tasse kann sich ebenfalls sehen lassen, wobei sie mit Kapselkaffee etwas besser klarkommt als mit Pulver.

Neben der simplen Bedienung überzeugt uns auch die anschließende einfache Reinigung der Akku-Kaffeemaschine. Sie ist allerdings recht teuer. Wer bereit ist, den Preis zu zahlen, bekommt schlussendlich aber eine gelungene mobile Espressomaschine.

Test: Akku-Kaffeemaschine Bostar brüht guten Espresso & hat austauschbaren Akku

Die tragbare Espressomaschine von Bostar überrascht mit entfernbarem Akku und einer intuitiven Bedienung.

VORTEILE

  • intuitive Bedienung mit zwei Tasten
  • austauschbarer Akku
  • LED-Display zeigt Akkustand & Temperatur in Echtzeit

NACHTEILE

  • Akkuleistung vergleichsweise schlecht
  • Kaffeezubereitung benötigt ~7 Minuten

Die tragbare Espressomaschine von Bostar überrascht mit entfernbarem Akku und einer intuitiven Bedienung.

Alle von uns bisher getesteten tragbaren Espressomaschinen verfügen über einen 7500-mAh-Akku, der die mobilen Koffeinspender mit Strom versorgt. Auch das Exemplar von Bostar bildet hier keine Ausnahme. Anders als bei der Konkurrenz lässt er sich allerdings jederzeit herausnehmen und austauschen, wodurch sich im Idealfall die Lebensdauer des Geräts verlängert. Wie es um den gekochten Espresso bestellt ist, schildern wir im Test.

Design & Ausstattung

Die Bostar-Espressomaschine misst 28 × 8 × 8 cm und kommt in schickem Schwarz daher. Der Wassertank fasst ganze 80 ml, während die mitgelieferte transparente Tasse ein Volumen von 150 ml hat – ausreichend auch für größere Kaffeegetränke.

Die Akku-Kaffeemaschine verfügt über einen abnehmbaren Lithium-Ionen-Akku – ein Feature, das sie von den Konkurrenten völlig abhebt. Die Kapazität liegt bei standardmäßigen 7500 mAh. Bei voller Ladung sind drei Tassen Kaffee aus kaltem Wasser oder bis zu 50 Tassen bei Zugabe von heißem Wasser möglich.

Das Laden erfolgt über den USB-C-Anschluss. Die Maschine erhitzt das Wasser auf 90 °C – knapp unter dem Optimum von 92 bis 96 °C, aber deutlich besser als die Konkurrenz mit nur 84 °C. Die Extraktionszeit ist fest auf 70 Sekunden kalibriert, was laut Hersteller ein ausgewogenes Verhältnis von Reichhaltigkeit und Bitterkeit garantieren soll.

Ein weiteres Highlight ist das LED-Display, das Temperatur und Akkustand in Echtzeit anzeigt. Die transparente Tasse ermöglicht zudem die visuelle Kontrolle des Brühvorgangs – man sieht, wie der Kaffee extrahiert wird und Farbe sowie Crema entstehen.

Zum Lieferumfang gehören die transparente Tasse mit Gewinde und Gummi-Bodenring, zwei Kapselhalter (für große und kleine Kapseln), ein Siebträger für gemahlenen Kaffee, ein USB-C-Ladekabel und eine Bedienungsanleitung.

Bedienung

Die Bostar kennt zwei Betriebsmodi: Wer will, kann 80 ml kaltes Wasser einfüllen, die Heiztaste drücken und dann einige Minuten warten: Die Maschine erhitzt das Wasser bis zur Zieltemperatur. Danach startet die Extraktion automatisch. Das Display zeigt währenddessen in Echtzeit an, wie heiß das Wasser schon ist.

Wer hingegen heißes Wasser nutzt – etwa aus einem Wasserkocher – sollte unbedingt den direkten Extraktionsmodus wählen. Dazu füllt man das heiße Wasser ein und drückt die Taste. Der Espresso ist dann nach ungefähr 70 Sekunden im Becher. Das spart ordentlich Strom und man kann deutlich mehr Tassen aus einer Akkuladung gewinnen.

Die Bedienlogik ist durch die getrennten Tasten intuitiver als bei Modellen mit nur einem Knopf und verschieden langen Druckfolgen. Wie bei allen Maschinen gibt es mehrere Einsätze für Kaffeekapseln und Pulver. Die einfachste Methode: Eine Nespresso-Kapsel in die Halterung drücken und zusammen mit dem Verschluss in die Maschine drehen.

Kaffeezubereitung

Die Gesamtdauer vom Start bis zum fertigen Espresso beträgt im Heizmodus etwa 7 Minuten – das Aufheizen benötigt 6 bis 10 Minuten plus 70 Sekunden Extraktion. Sie zählt damit zu den langsameren mobilen Espressomaschinen, denn viele Modelle arbeiten nur mit 3 bis 4 Minuten Aufheizzeit. Mit heißem Wasser fällt das langwierige Aufheizen jedoch weg und es stehen nur die 70 Sekunden der Extraktion an, was die Maschine deutlich praktikabler macht.

Der Espresso kommt heiß genug aus der Maschine – fast wie bei einer herkömmlichen Kaffeemaschine. Auch geschmacklich überzeugt das Ergebnis: Der Espresso entwickelt eine ausgewogene Balance zwischen Körper und Säure, ohne die bitteren Noten, die oft bei mobilen Lösungen auftreten. Die samtige Textur und das volle Aroma machen deutlich, dass der Brühdruck hier seine Arbeit getan hat.

In der Praxis funktioniert die Maschine mit allen drei Optionen – Kaffeepulver sowie großen und kleinen Kapseln. Geschmacklich hängt das Ergebnis natürlich stark von den verwendeten Kapseln oder dem Kaffeepulver ab.

Akkuleistung

Das Laden erfolgt über USB-C, was etwa drei Stunden dauert. Der große Vorteil der Bostar ist der abnehmbare Akku mit 7500 mAh. Das ist bei mobilen Espressomaschinen außergewöhnlich und löst eines der Hauptprobleme fest verbauter Akkus: Wenn dessen Leistung nach Jahren nachlässt, kann er einfach ausgetauscht werden, statt die gesamte Maschine entsorgen zu müssen.

Die LED-Anzeige des Akkustands ist praktisch und verhindert, von einem plötzlich leeren Akku überrascht zu werden. Die Akkuleistung ist hingegen enttäuschend gering: Mit kaltem Wasser sind maximal drei Espressi möglich – vergleichbare Modelle schaffen hier locker vier bis fünf Tassen pro Ladung, in selteneren Fällen sogar noch mehr. Mit heißem Wasser sind immerhin 50 Durchgänge machbar, was die Maschine für Einsätze mit Wasserkocherzugang effizient macht.

Reinigung

Die Konstruktion mit abnehmbaren Teilen wie dem Kapselhalter und der transparenten Tasse ist gut zu reinigen, einen Entkalkungshinweis gibt es nicht. Kleine Rückstände im Wasserbehälter lassen sich mit einem Tuch einfach wegwischen.

Mobilität

Mit 28 cm Höhe ist die Bostar etwas größer als Ultra-Kompaktmodelle, aber immer noch portabel genug für Rucksack oder Reisetasche. Die Maschine ist wie alle mobilen Geräte fürs Camping und Roadtrips geeignet und natürlich auch für den Kaffee am Arbeitsplatz, wenn vor Ort nur eine miese Kaffeemaschine zur Verfügung steht.

Preis

Die tragbare Espressomaschine mit Akku von Bostar gibt es in den Farbvarianten Schwarz, Weiß und Silber für knapp 60 Euro.

Fazit

Die Bostar-Espressomaschine für rund 60 Euro wartet mit ein paar herausragenden Features auf. Das LED-Display mit Temperatur- und Akkuanzeige zeigt die wichtigsten Informationen direkt auf einen Blick. Der austauschbare Akku hingegen ist ein klarer Vorteil gegenüber anderen tragbaren Espressomaschinen.

Die Bedienung mit zwei Buttons macht den Umgang mit der Maschine deutlich intuitiver. Auch der gekochte Espresso kann sich sehen und schmecken lassen. Die Hauptschwäche der tragbaren Espressomaschine von Bostar ist die vergleichsweise geringe Akkuleistung mit kaltem Wasser – drei Tassen sind für Vielnutzer zu wenig, die Konkurrenz schafft hier meist bis zu fünf und das häufig sogar noch schneller.

Akku-Kaffeemaschine Everange im Test: Nimmt Nespresso-Kapseln oder Kaffeepulver

Die Akku-Kaffeemaschine von Everange brüht unterwegs in bis zu 4 Minuten frischen Espresso – wahlweise mit Kapseln oder Kaffeepulver.

VORTEILE

  • Arbeitet mit Kapseln & Kaffeepulver
  • mit separat erhitztem Wasser bis zu 90 Tassen pro Akkuladung
  • preiswert
  • geschmacklich gut

NACHTEILE

  • Temperatur erreicht nur 90 °C
  • Crema zerfällt schnell
  • Kaffeepulver liefert nur befriedigende Ergebnisse

Die Akku-Kaffeemaschine von Everange brüht unterwegs in bis zu 4 Minuten frischen Espresso – wahlweise mit Kapseln oder Kaffeepulver.

Die Everange ist eines dieser Gadgets, das aus einem Campingtrip ein kleines Barista-Experiment macht: Die kompakte Espressomaschine im Thermobecher-Format brüht Kaffee abseits jeder Steckdose, heizt Wasser bei Bedarf selbst auf und versteht sich sowohl mit Nespresso- als auch mit Dolce-Gusto-Kapseln – auf Wunsch auch mit losem Kaffeepulver.

Damit zielt sie klar auf alle, die unterwegs mehr wollen als löslichen Kaffee aus dem Henkelbecher, aber keinen halben Küchenschrank im Rucksack mitschleppen möchten. Wir haben das Gerät getestet.

Design & Ausstattung

Die Espressomaschine Everange gibt es in drei verschiedenen Farben. Mit den Maßen 24 × 8 × 8 cm ist sie schön klein, ideal für den Campingausflug oder eine Wanderung, und brüht Kaffee sowohl aus losem Pulver als auch aus verschiedenen Kapseln.

Die Everange wird über einen integrierten Lithium-Ionen-Akku betrieben und lädt per USB-C-Anschluss. Die Maschine kann sowohl mit heißem als auch mit kaltem Wasser arbeiten. Letzteres erhitzt sie in 3 bis 4 Minuten. Wer heißes Wasser einfüllt, bekommt seinen Kaffee nicht nur schneller, sondern spart auch Strom. Der Wassertank fasst 80 ml, was für die Kaffeemenge ausreicht.

Die Maschine arbeitet sowohl mit Nespresso-Kapseln als auch mit Dolce Gusto-Kapseln. Wer will, kann gemahlenen Kaffee einfüllen. Das vorn eingelassene LED-Display zeigt die aktuelle Wassertemperatur, den Betriebsmodus und den ungefähren Akkustand an.

Zum Lieferumfang gehören zwei Kapselhalter für verschiedene Kapselsysteme, ein Pulversieb für gemahlenen Kaffee, ein USB-Ladekabel und die Bedienungsanleitung.

Bedienung

Zunächst füllt man kaltes Wasser ein und startet die Maschine mit einem Tippen auf die Starttaste. Während des Aufheizvorgangs signalisiert eine LED den aktuellen Betriebszustand. Sobald die Temperatur 90 °C erreicht hat, ertönt ein akustisches Signal und die Pumpe startet laut Herstellerangaben mit 20 bar. Nach wenigen Sekunden ist dann das Wasser durch das Kaffeepulver gedrückt und unten aus der Maschine in den Becher hineingelaufen.

Alternativ kann man bei bereits extern erhitztem und dann in die Maschine eingefülltem Wasser direkt in den Pumpmodus wechseln. Das ist die beste Methode, wenn heißes Wasser ohnehin zur Verfügung steht, denn dann hält der Akku wesentlich länger durch.

Während des Extraktionsvorgangs sollte die Maschine entweder mit der Hand über einer Tasse gehalten oder auf den beigelegten Kunststoffbecher gestellt werden. Dieser lässt sich mit dem Gehäuse verschrauben. Dennoch raten wir davon ab, den Extraktionsvorgang im Auto während der Fahrt durchzuführen – die Verbrühungsgefahr ist zwar gering, aber vorhanden.

Kaffeezubereitung

Mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher dauert es nur 60 bis 70 Sekunden, bis der Kaffee im Becher ist. Bei Wasser mit Raumtemperatur dauert es entsprechend länger. Wir haben im Schnitt 3 bis 4 Minuten gewartet.

Der Espresso aus der Everange hat uns gut gefallen, wobei die Crema recht schnell wieder zerfällt und nicht mit der aus einer guten Vollautomaten-Maschine vergleichbar ist. Die Brüh-Wassertemperatur von 90 °C liegt leicht unter den wünschenswerten 92 bis 96 °C. Wir empfehlen allerdings, Kapseln zu verwenden. Damit sind uns immer die besseren Kaffees gelungen, während wir mit Kaffeepulver auch mit unterschiedlichen Mahlgraden nur befriedigende Ergebnisse erzielten.

Akkuleistung

Der Akku mit 7500 mAh erlaubt den Bezug mehrerer Tassen pro Aufladung. Mit kaltem Wasser sind 4 bis 5 Tassen möglich, nutzt man hingegen heißes Wasser, sind etwa 90 Kaffees möglich. Das Laden erfolgt über einen USB-C-Anschluss und dauert ungefähr 3,5 Stunden. Der Akku ist fest verbaut, wodurch das Gerät Elektroschrott wird, wenn dieser den Geist aufgibt oder nicht mehr genügend Kapazität bietet.

Im ungeladenen Zustand ließ sich das Gerät trotz eingestecktem USB-Kabel und Netzteil nicht zur Arbeit bewegen. Erst nach dem Ladevorgang konnte Kaffee gebrüht werden.

Reinigung

Wie bei allen getesteten Maschinen ist das Reinigen an sich nicht schwer, man sollte jedoch immer etwas Wasser bereit haben, um den benutzten Kaffeebecher ausspülen zu können. Sonst bilden sich schnell unangenehme Gerüche. Wir haben die Maschine nicht entkalkt, die wenigen Überreste ließen sich aus dem Wasserbehälter mit einem Tuch wischen. Ob das Gerät Entkalker verträgt, haben wir nicht überprüft.

Mobilität

Die kompakte Kaffeemaschine ist ein guter Reisebegleiter, wobei vor der Benutzung immer der korrekte Sitz der Gummidichtungen im Deckel und am Kapselhalter überprüft werden sollte. Wir hatten eine kleine Überschwemmung verursacht, weil eine Dichtung leicht gequetscht wurde, ohne dass wir das bemerkten.

Aufgrund des kompakten Designs passt die Everange gut ins Reisegepäck und fällt auch nicht ins Gewicht. Wo ein kleiner Thermobecher hinpasst, lässt sich auch die Everange problemlos verstauen. Wie bei allen Kaffeemaschinen gilt auch bei diesem Gerät, dass man es gut reinigen und trocknen sollte, weil sich sonst schnell unangenehme Gerüche an den Gummidichtungen festsetzen.

Preis

Am günstigsten ist die tragbare Espressomaschine von Everange derzeit in Grün für knapp 66 Euro. In Schwarz kostet sie derzeit 69 Euro. Für 90 Euro gibt es sie in Weiß

Fazit

Die tragbare Espressomaschine von Everange ist eine zuverlässige mobile Kaffeelösung, die zwei unterschiedliche Kapselsysteme verarbeiten kann und damit auch guten Kaffee macht. Wer in erster Linie mit Kapseln Espresso kochen möchte, bekommt hier eine gute und vor allem günstige mobile Espressomaschine.

Sie kann zwar auch mit Kaffeepulver kochen, das Ergebnis ist dann aber nur befriedigend. Sie erreicht zudem nur eine Höchsttemperatur von 90 °C. Konkurrenz-Modelle kommen hier auf 92 bis 96 °C. Dennoch bietet die tragbare Espressomaschine von Everange unterwegs einen guten Kaffee zum angenehmen Preis.

Akku-Kaffeemaschine Fnitaer im Test: Top-Verarbeitung & mit Sicherheitsfunktion

Die wertige Akku-Kaffeemaschine Fnitaer brüht nicht nur guten Espresso, sondern ist auch mit einer Sicherheitsfunktion ausgestattet.

VORTEILE

  • Anti-Trockenbrennfunktion
  • praktisches LED-Display
  • solide Kaffeequalität
  • gute Verarbeitung

NACHTEILE

  • lange Aufheizzeit bei kaltem Wasser

Die wertige Akku-Kaffeemaschine Fnitaer brüht nicht nur guten Espresso, sondern ist auch mit einer Sicherheitsfunktion ausgestattet.

Mit einem Akku ausgestattet, können tragbare Espressomaschinen theoretisch überall und zu jeder Zeit frischen Espresso auf Knopfdruck zaubern. Die Akku-Kaffeemaschine von Fnitaer hat zusätzlich eine Sicherheitsfunktion, die das Gerät in bestimmten Situationen vor Schäden schützt. Wie sich die Maschine insgesamt schlägt, erörtern wir im Test.

Design & Ausstattung

Die schwarze tragbare Espressomaschine von Fnitaer misst 27,7 × 9 × 9 cm – etwa die Größe eines kleinen Thermobechers – und wird über einen Lithium-Ionen-Akku betrieben. Sie lädt per USB-C-Anschluss und ist mit 72 W etwas schwächer als andere mobile Modelle, was sich vorrangig in den längeren Aufheizzeiten bemerkbar macht. Sie erhitzt das Wasser auf 90 °C, eine integrierte Anti-Trockenbrennfunktion greift bei 155 °C und schützt die Maschine vor Schäden bei leerem Wassertank.

Insgesamt fasst der Wassertank 100 ml, was für einen recht großen Espresso ausreicht. Zum Lieferumfang gehören Kapselhalter für zwei verschiedene Kapselsysteme, ein Pulversieb für gemahlenen Kaffee, ein USB-Ladekabel, die Bedienungsanleitung sowie eine Portionierhilfe.

Die Maschine kann sowohl mit Nespresso-Kapseln als auch mit gemahlenem Kaffee befüllt werden. Ein LED-Display zeigt die aktuelle Wassertemperatur, den Betriebsmodus und die Akkuleistung an. Das fehlt bei einigen Konkurrenzmodellen und erleichtert die Bedienung.

Bedienung

Nach dem Befüllen mit kaltem Wasser aktiviert man die Maschine per Doppelklick. Eine orangefarbene LED blinkt während der Aufheizphase, die etwa 5 bis 6 Minuten dauert. Bei Erreichen von 90 °C gibt es ein Tonsignal und die LED wechselt auf Grün. Die Extraktion startet automatisch. Der Brühvorgang läuft rund 70 Sekunden und stoppt ebenfalls von allein.

Durch langes Drücken der Taste bei bereits heißem Wasser startet die Extraktion hingegen sofort. Dieser Modus ist deutlich schneller und energieeffizienter.

In beiden Modi lässt sich der Kaffeebezug durch einen einfachen Tastendruck unterbrechen. Die Bedienlogik ist nicht wirklich komplex, ein zweiter Button wäre allerdings unserer Meinung nach die bessere Lösung gewesen.

Die Arbeitsschritte sind weitgehend simpel: Wassertank befüllen, Kapsel oder Pulver einlegen, verschließen, starten. Mehrfach war für uns jedoch unklar, wie die Teile des schwarzen Adapters korrekt zusammengesetzt werden. Eine Standfunktion für das Gerät fehlt, deshalb muss man die Maschine während des Brühvorgangs entweder festhalten oder auf den mitgelieferten Becher stellen. Ein einfacher, ausklappbarer Untersatz, auf den man die Fnitaer beim Brühen hätte stellen können, wäre eine sinnvolle Ergänzung gewesen.

Kaffeezubereitung

Die Dauer der Zubereitungszeit hängt stark vom gewählten Modus ab. Mit kaltem Wasser summiert sich die Gesamtdauer auf etwa sechs bis sieben Minuten (fünf bis sechs Minuten Aufheizen plus 70 Sekunden Extraktion). Das ist etwas länger als bei vergleichbaren Modellen.

Mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher reduziert sich die Wartezeit auf die reinen 70 Sekunden Extraktionszeit, was die Maschine deutlich alltagstauglicher macht.

Der Espresso aus der Fnitaer ist aromatisch und kräftig, wobei die Crema ordentlich, aber nicht perfekt ist. Die Wassertemperatur von 90 °C ist etwas unter den empfohlenen 92 bis 96 °C. Die Kaffeequalität bewegt sich im guten Mittelfeld. Bei selbst gemahlenem Kaffee muss man mit dem Mahlgrad experimentieren, bis ein guter Kaffee gelingt.

Akkuleistung

Die Akkuleistung des 7500-mAh-Lithium-Ionen-Akkus ermöglicht das Brühen mehrerer Tassen pro Ladung. Mit heißem Wasser sind deutlich mehr Durchgänge möglich (etwa 50) als mit kaltem (etwa drei bis vier), da die Aufheizfunktion den Akku am stärksten beansprucht, während die Pumpe offenbar sehr wenig Strom benötigt.

Das Laden erfolgt über einen USB-C-Anschluss, der bei der Maschine nicht abgedeckt ist. Es dauert etwa 3 Stunden, bis der Stromspeicher wieder gefüllt ist. Der Akku ist hier fest verbaut.

Die Anti-Trockenbrennfunktion bei 155 °C schützt das Gerät vor Schäden, falls es versehentlich ohne Wasser betrieben wird – ein sinnvolles Feature, das die Langlebigkeit des Akkus und der Heizelemente fördert und auch der Sicherheit zuträglich ist.

Reinigung

Die Reinigung ist einfach, denn alle Teile sind gut zugänglich zum Spülen. Es gibt keine versteckten oder schwer erreichbaren Bereiche. Hinweise zum Entkalken fehlen bei der Maschine. Wir haben das Wasserreservoir einfach mit einem trockenen Tuch ausgewischt. Schwieriger gestaltet sich eventuell die Reinigung des benutzten Kaffeebechers unterwegs; wir haben ein Papiertaschentuch und etwas Mineralwasser verwendet.

Mobilität

Mit der Größe eines Thermobechers ist die Fnitaer ideal für unterwegs. Sie passt problemlos in Rucksäcke, Reisetaschen oder auch ins Auto. Das kompakte Design und die robuste Bauweise machen die Maschine reise- und transporttauglich. Wir empfehlen unbedingt, die Einzelteile zu trocknen, bevor man sie nach Benutzung wieder zusammenbaut, da sich sonst unangenehme Gerüche bilden können.

Preis

Die Fnitaer kostet regulär 75 Euro auf Amazon.

Fazit

Die Fnitaer-Espressomaschine ist eine solide sowie wertige mobile Kaffeelösung mit durchdachten Features und einer guten Materialqualität. Das LED-Display und die Anti-Trockenbrennfunktion heben sie von günstigeren Modellen ab. Letztere trägt nicht nur zur Langlebigkeit des Produkts bei, sondern auch zur Sicherheit im Umgang mit der Maschine. Die Kaffeequalität ist gut, wenngleich auch nicht auf Top-Niveau. Die größte Schwäche liegt in der langen Aufheizzeit mit kaltem Wasser.

Obecilc Akku-Kaffeemaschine im Test: mobil, klein, günstig & völlig unbrauchbar

Die Akku-Kaffeemaschine von Obecilc hat einen Reinigungsmodus und eine ideale Reisegröße, um unterwegs Espresso kochen zu können.

VORTEILE

  • günstig
  • kompakt
  • Reinigungsmodus

NACHTEILE

  • brüht mit maximal 84 °C und sorgt für lauwarmen Kaffee
  • schlechte Verarbeitung, Dichtung verrutscht sehr leicht
  • proprietärer USB-Anschluss nicht zeitgemäß

Die Akku-Kaffeemaschine von Obecilc hat einen Reinigungsmodus und eine ideale Reisegröße, um unterwegs Espresso kochen zu können.

Wer unterwegs beim Wandern oder Campen nicht auf Espresso verzichten möchte, greift zur tragbaren Espressomaschine. Das Modell von Obecilc brüht in wenigen Minuten frischen Espresso aus Kapseln oder Pulver und ist dank kompakter Bauweise sowie Reinigungsmodus besonders leicht zu handhaben. Im Test zeigt sich jedoch: Viel mehr Positives hat die günstige Akku-Kaffeemaschine nicht zu bieten.

Design & Ausstattung

Die tragbare Espressomaschine von Obecilc misst 10 × 10 × 12 cm und hat einen Wassertank mit 57 ml Kapazität. Das macht sie sehr kompakt, während das Wasserreservoir recht großvolumig ist. Die Maschine gibt es in den Farben Schwarz und Grün.

Zum Lieferumfang gehören zwei unterschiedlich große Kapselhalter, ein kleiner Pulverbehälter für gemahlenen Kaffee, ein Ladekabel, ein Plastikbecher mit Bajonettverschluss und eine Bedienungsanleitung.

Wichtiger Bestandteil der Obecilc ist ein 7500-mAh-Lithium-Ionen-Akku, der über ein proprietäres Kabel geladen wird. Eine rote LED zeigt den Ladevorgang an, eine grüne LED signalisiert die vollständige Ladung. Die Maschine arbeitet mit 20 bar Pumpendruck und erhitzt 57 ml Wasser in etwa 4 Minuten auf nachgemessene 84 °C.

Die Maschine funktioniert mit gemahlenem Kaffee, Nespresso-Kapseln und Nescafé Dolce Gusto. Dafür liegen verschiedene Einsätze bei. Die Maschine selbst ist mit einem kleinen Gummiband zum Tragen oder Befestigen ausgerüstet. Austauschen kann man es nicht, es macht aber einen haltbaren Eindruck. Wir haben es verwendet, um den Espressokocher in der Seitentasche zusätzlich zu stabilisieren, damit er nicht aus Versehen herunterfällt.

Bei der Verarbeitung offenbart die Obecilc eine massive Schwäche: Die Dichtung des Geräts verrutscht schnell und sorgt dafür, dass während des Betriebs Flüssigkeit austritt. Das kann man zwar beheben, wir empfinden es aber als konstruktives Problem, welches es bei anderen Maschinen in diesem Ausmaß so nicht gab.

Bedienung

Die Bedienung folgt dem Ein-Knopf-Prinzip: Wasser einfüllen, Kapsel oder Pulver einsetzen, Doppelklick auf die Taste, 4 Minuten warten, fertig. Die Maschine startet nach dem Erhitzen dann automatisch die Extraktion. Das ist wie bei allen anderen Modellen auch simpel und selbsterklärend. Lediglich die richtige Zusammensetzung der Adapter und Dichtungen für die Verwendung der Kapseln und des losen Pulvers kann schnell überfordern.

Der mitgelieferte Plastikbecher verbindet sich per Bajonettverschluss mit der Maschine, was die Handhabung unterwegs erleichtert – so kann der Kaffee nicht unabsichtlich verschüttet werden, wenn die Maschine beispielsweise in einem Cupholder steckt. Unten am Becher ist sogar eine Gummierung angebracht, die die Espressomaschine rutschfester macht.

Kaffeezubereitung

Mit einer Aufheizzeit von 4 Minuten bei kaltem Wasser liegt die Obecilc im Mittelfeld mobiler Espressomaschinen. Die Extraktion erfolgt automatisch nach Erreichen der Zieltemperatur, was die Bedienung vereinfacht.

Die Brühergebnisse sind mangelhaft. Mit 84 °C liegt die Wassertemperatur deutlich unter den empfohlenen 92 bis 96 °C, was Auswirkungen auf die Extraktion und den Geschmack hat. Besonders bei selbst gemahlenem Kaffee aus Espressobohnen enttäuscht das Ergebnis: Die Crema entsteht kaum und zerfällt sofort, auch bei unterschiedlichen Mahlgraden.

Akkuleistung

Der 7500-mAh-Lithium-Ionen-Akku lädt über einen proprietären USB-Anschluss – kein USB-C. Das Kabel hat an einem Ende einen USB-A-Stecker, am anderen Ende einen runden Hohlstecker. Geht es verloren, ist guter Rat teuer. Die Akkuleistung fällt je nach Nutzung sehr unterschiedlich aus. Mit kaltem Wasser sind etwa vier vollständige Durchgänge möglich, mit heißem Wasser sind es bis zu 50 Durchgänge. Die Ladezeit beträgt etwa 3,5 Stunden. Der Akku kann leider nicht ausgetauscht werden.

Reinigung

Die Reinigung gestaltet sich unkompliziert. Die Maschine verfügt über einen automatischen Reinigungsmodus: einfach Wasser einfüllen und ohne Kaffee oder Kapsel laufen lassen. Das Innensystem wird so durchgespült. Die abnehmbaren Teile werden unter fließendem Wasser kurz durchgespült. Danach ist das Abtrocknen wichtig, um unangenehme Geruchsbildung zu verhindern.

Mobilität

Mit ihren kompakten Maßen von 10 × 10 × 12 cm lässt sich die Obecilc leicht verstauen und passt in Rucksack, Koffer oder Auto. Der mitgelieferte Becher mit Bajonettverschluss ist gut durchdacht und verhindert Verschütten beim Transport. Alternativ funktionieren auch Keramikbecher oder Tassen. Problematisch bleibt jedoch die verrutschende Dichtung, die zum Austritt heißer Flüssigkeit führen kann.

Preis

Die Obecilc-Espressomaschine gibt es in Grün und in Schwarz für derzeit 40 Euro. Die UVP liegt bei 60 Euro.

Fazit

Der Reinigungsmodus der tragbaren Espressomaschine von Obecilc ist praktisch und ihr super kompakter Formfaktor macht sie eigentlich zur idealen Reisebegleitung. Sie ist zudem noch günstig. Das alles bringt leider nichts, wenn der Espresso nur mit 84 °C gebrüht wird und mehr oder weniger lauwarm in der Tasse landet. Hinzu kommen der nicht mehr zeitgemäße proprietäre USB-Anschluss und die leicht verrutschenden Dichtungsringe. Letztere können, wenn man Pech hat, beim Kaffeekochen für eine Sauerei sorgen.

Am Ende des Tages spricht wirklich kaum etwas für die Anschaffung der tragbaren Espressomaschine von Obecilc, vor allem, wenn bessere Modelle bereits für ein paar Euro mehr zu bekommen sind.



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Günstigste Wi-Fi-7-Fritzbox kommt mit Abstrichen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Fritzbox 4630 soll zeitnah zu einer Preisempfehlung von 169 Euro in den Handel gelangen. Sie ist Fritz‘ günstigster Wi-Fi-7-Router, muss dafür aber auch mit Abstrichen auskommen. Das Modell läuft nicht direkt an der Internetbuchse, sondern setzt ein separates Modem voraus. Zudem ist es trotz Wi-Fi 7 WLAN-mäßig sparsam ausgestattet.

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Der Hersteller vermarktet die Fritzbox 4630 primär für Glasfaseranschlüsse mit separatem Provider-Modem. Interessierte können sie aber auch an anderen Modems betreiben, etwa für DSL über die Telefonleitung. Dazu hat die Box einen WAN-Port, der 2,5 Gbit/s vom und zum Router überträgt. Zusätzlich gibt es drei LAN-Anschlüsse, einer mit 2,5 Gigabit pro Sekunde und zwei mit 1 Gbit/s.

Die Fritzbox 4630 funkt parallel in den 2,4- und 5-GHz-Bändern mit je zwei MIMO-Streams. Im 5-GHz-Band ergibt das eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 2880 Mbit/s brutto (höchstens 80 statt 160 Megahertz Signalbreite); bei 2,4 GHz sind es nur 690 Mbit/s. Ein 6-GHz-Netz kann der Router nicht aufspannen. Die Wi-Fi-7-Funktion Multi-Link Operation (MLO) für simultane Übertragungen in den Funkbändern dürfte daher nur kleine Vorteile bringen.

Die teurere und ebenfalls modemlose Fritzbox 4690 (ab 260,61 €) erreicht doppelte WLAN-Übertragungsraten dank zusätzlicher MIMO-Streams. Zudem hat sie je einen WAN- und LAN-Port mit 10 Gbit/s sowie drei 2,5er-LAN-Anschlüsse.

Wie üblich gibt es Annehmlichkeiten wie USB (3.2 Gen 1, früher USB 3.0 genannt, bis 5 Gbit/s), DECT-Telefonie und Smart-Home-Support. Per USB können Nutzer etwa einen Drucker oder einen Datenträger für eine eigene Mini-Cloud oder Medienserver anschließen. Mit Fritz-Repeatern oder anderen Access-Points kann die Fritzbox 4630 ein Mesh-WLAN aufspannen.

Fritz spricht in seiner Mitteilung von sofortiger Verfügbarkeit. Händler sollten sie daher zeitnah ins Programm aufnehmen. Der Hersteller selbst listet den Router bislang nicht im eigenen Webshop.

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(mma)



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Künstliche Intelligenz

Technisat Digitradio 1A im Test: kleines DAB+-Radio mit ASA-Warnfunktion & Akku


Das DAB+-Radio Digitradio 1A von Technisat ist klein, mobil und mit der ASA-Warnfunktion für Notfälle ausgestattet. Ob das moderne Taschenradio zuverlässig funktioniert, zeigt unser Test.

Das Digitradio 3 ASA von Technisat war das erste DAB+-Radio, das für das neue ASA-Katastrophenalarmsystem zertifiziert wurde. Auch kompakte Taschenradios hat Technisat im Programm. Etwa das Viola 3, welches zwar erschwinglich und klein, aber auch schwach in Sachen Klang und Empfang ist. Das Digitradio 1A ist ebenfalls mobil, aber solider, hat die neue ASA-Katastrophenwarnfunktion zu bieten und funktioniert auch bei Stromausfall und unterwegs.

Wer nachts gut und sicher schlafen will, ohne Angst, im Schlaf eine Katastrophenwarnung zu verpassen – und ohne nerviges Handy am Bett –, dem hilft ein DAB+-Radio mit ASA-Warnfunktion. Noch gibt es nur wenige Modelle, dieses ist eins der Ersten. Was das Digitradio 1A für rund 59 Euro neben den Funktionen des neuen Warnsystems alles bietet, zeigt unser Test.

Ausstattung und Design

Mit 15,6 cm Breite, 9,2 cm Höhe und 3,34 cm Tiefe ist das Technisat-Gerät nicht größer als ein Smartphone, nur etwas dicker und passt so tatsächlich noch in etwas größere Taschen. Natürlich kann man es auch auf den Nachttisch stellen, wo es dank des eingebauten Akkus auch bei Stromausfall warnen und bis zu 10 Stunden spielen kann. Da Radiobetrieb und Akkuladen über einen 5-V-USB-C-Anschluss laufen, wird unterbrechungsfrei auf Akkubetrieb umgeschaltet. Mit nur 272 g macht es sich auch gut im Urlaubsgepäck oder beim tatsächlichen mobilen Betrieb, etwa einem Spaziergang.

Zur Lautstärke- und Sender- und Menüeinstellung ist leider kein Drehknopf, sondern ein Tastenkreuz vorgesehen, wie von Fernbedienungen bekannt. Eine solche liegt allerdings nicht bei und wäre bei einem Taschenradio auch absurd. Die Bedienung im Dunkeln sollte trotzdem einwandfrei funktionieren, die Tasten sind groß und die dimmbare, zweizeilige OLED-Anzeige gut erkennbar und der Einschaltknopf separat auf der Oberseite.

Das Radio spielt Mono; eine 3,5-mm-Klinkenbuchse dient zum Anschluss eines Kopfhörers, womit dann auch Stereobetrieb möglich ist. Eine Teleskopantenne sorgt für stabilen Empfang auf UKW und DAB+ an jedem Standort. Bluetooth oder Internetradio sind nicht vorhanden, bei einem portablen Gerät aber auch nicht sinnvoll. Die Funktionen eines Radio-/Reiseweckers vermisst man schon eher. Die Uhrzeit wird dennoch angezeigt und stellt sich automatisch, sobald Sender empfangbar sind.

ASA‑Warnsystem

Das Technisat Digitradio 1A hat das neue ASA-Warnsystem an Bord. Es kann aus dem Standby oder von anderen DAB+-Sendern, nicht aber bei UKW-Empfang, bei einem ASA-Alarm das Radio ein- und umschalten. Dankenswerterweise wird der Benutzer über eine kurze Einblendung informiert, ob ASA aktiv ist oder nicht, denn wie bei allen bislang lieferbaren Geräten ist diese nur in ausgeschaltetem Zustand oder im DAB+-Betrieb verfügbar.

Wenn man das Gerät nicht nur zu einem Spaziergang um den Block, sondern in die Arbeit oder auf Reisen mitnimmt, ist allerdings der Standort für ASA anzupassen, um die richtigen Meldungen zu erhalten. Außerhalb Deutschlands sind aktuell aber noch keine ASA-Meldungen verfügbar und auch in Deutschland ist ASA bislang nicht im Regelbetrieb.

Empfang und Klang

Der Empfang ist auf UKW und DAB+ gut. Dies ist wichtig, da die ASA-Warnfunktion ja nicht an unzureichendem Empfang scheitern soll. Das Gerät liefert bei 1 W Ausgangsleistung einen für die Kleinheit guten Klang ohne weitere Einstellmöglichkeiten. Über Kopfhörer ist auch Stereowiedergabe in guter Qualität möglich.

Preis

Die UVP des Digitradio 1A liegt bei 75 Euro, allerdings ist das Gerät im freien Handel schon für etwa 59 Euro erhältlich. Damit ist das Gerät zwar nicht günstig, der Preis ist aus unserer Sicht aber gerechtfertigt.

Fazit

Das Technisat Digitradio 1A ist klein und bietet neben gutem Empfang auch einen guten Klang. Zwar hat es nur wenige Funktionen, diese beherrscht es aber gut und bietet eine auch bei Stromausfall funktionierende ASA-Notfallwarnung.

Wenn man es auf Reisen mitnimmt, wird man allerdings eine Weckfunktion vermissen.



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Künstliche Intelligenz

Neue Filme und Serien bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime im Februar 2026


Der Februar hat unter anderem Film- und Serien-Highlights wie Tarantinos „Inglourious Basterds“, die kultige SciFi-Serie „Stargate SG-1“ sowie die Tragikomödie „The Life Of Chuck“ im Gepäck.

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Ab dem 15. Februar 2026 zeigt Netflix alle 10 Staffeln der beliebten Science-Fiction-Serie „Stargate SG-1“, die zwischen 1997 und 2007 produziert und erstmals veröffentlicht wurde. Die Serie basiert auf dem Film „Stargate“, der 1994 in den Kinos lief, und handelt von der geheimen militärischen Spezialeinheit „SG-1“, die aus Soldaten und Wissenschaftlern besteht. Zu der Einheit gehören unter anderem Colonel Jack O’Neill (Richard Dean Anderson), Dr. Samantha Carter (Amanda Tapping), Teal’c (Christopher Judge) und Dr. Daniel Jackson (Michael Shanks).

Mithilfe des namensgebenden Sternentors (Stargate) können die Mitglieder von „SG-1“ über eine Wurmlochverbindung innerhalb weniger Sekunden zu Stargates reisen, die sich auf anderen Planeten befinden. Colonel Jack und seine Kollegen sollen auf fremden Planeten nach unbekannten Zivilisationen und fortschrittlicher Technik suchen, was dazu führt, dass der Trupp immer wieder Konflikte entfacht oder in vor Ort bereits bestehende Konflikte hineingezogen wird. Bereits zu Beginn der Serie wird schnell klar, dass die feindseligen „Goa’uld“ eine Bedrohung für die Erde darstellen, sodass SG-1 auch kontinuierlich nach Verbündeten auf den bereisten Planeten sucht. Im Herbst 2025 wurde angekündigt, dass eine neue „Stargate“-Serie gegen Ende 2026 für Amazon in die Produktion gehen wird.

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Trailer zu „Stargate SG-1“

Die Tragikomödie „The Life Of Chuck“ ist die Verfilmung der Kurzgeschichte „Chucks Leben“ aus Stephen Kings Novellensammlung „Blutige Nachrichten“. Das Besondere an „The Life Of Chuck“ ist, dass die Geschichte des titelgebenden Protagonisten Charles „Chuck“ Krantz (Tom Hiddleston) rückwärts erzählt wird. Chuck wächst nach dem Tod seiner Eltern bei seinen Großeltern auf. Während sein Großvater Albie Krantz (Mark Hamill) ihn dazu drängt, wie er selbst Buchhalter zu werden, geht Chuck seiner Tanz-Leidenschaft nach, die er von seiner Großmutter Sarah Krantz (Mia Sara) geerbt hat.

Als er eines Tages auf den stets verschlossenen Dachboden seines Wohnhauses geht, obwohl es ihm von Albie verboten worden war, hat Chuck eine geisterhafte Begegnung mit seinem Zukunfts-Ich. Dieses Ereignis hat großen Einfluss auf sein weiteres Leben und ohne Chucks Wissen auch auf das vieler anderer Menschen. Zu Beginn des Films wird gezeigt, wie die Erde in nicht allzu ferner Zukunft kurz vor ihrem Ende steht, nachdem Naturkatastrophen und Epidemien die Welt zu einem nahezu unbewohnbaren Ort gemacht haben. Diese Ereignisse scheinen auf seltsame Weise mit einem Mann namens Charles „Chuck“ Krantz verbunden zu sein. Der Film ist ab dem 09. Februar 2026 bei Amazon Prime Video zu sehen.

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Trailer zu „The Life Of Chuck“

Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ findet in einem fiktiven Szenario während des 2. Weltkriegs statt und erzählt über fünf Kapitel eine ebenso brutale wie spannende Kriegsgeschichte mit alternativen Fakten und Wendungen. Im Zentrum der Handlung steht einerseits die jüdische Kinobetreiberin Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) und andererseits die berüchtigte jüdische Kampftruppe „Basterds“ unter der Führung von Lieutenant Aldo Raine (Brad Pitt). Shosanna will sich an den Nazis rächen, da diese ihre Familie ermordet haben, während Aldo und seine Männer hinter feindlichen Linien in Frankreich so viele Nazis wie möglich überfallen und töten wollen.

Die Wege von Shosanna und Aldo kreuzen sich in einem fulminanten Finale, bei dem beide Parteien unabhängig voneinander die Auslöschung der gesamten NS-Führungsriege, inklusive Adolf Hitler, geplant haben. Shosanna und Aldo haben mit dem SS-Offizier Hans Landa (Christoph Waltz) den gleichen, skrupellosen und äußerst scharfsinnigen Widersacher, den es für die Umsetzung der Attentatspläne zu überwinden gilt. „Inglourious Basterds“ läuft ab dem 01. Februar 2026 bei Disney+.

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Trailer zu “ Inglourious Basterds“

Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im Februar bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.

Disney+ Release
Filme
Ich – Einfach unverbesserlich 1+2 01.02.
E.T. – Der Außerirdische 01.02.
Inglourious Basterds 01.02.
Notting Hill 01.02.
Jerry Maguire – Spiel des Lebens 01.02.
Jumanji 01.02.
Die Hochzeit meines Besten Freundes 01.02.
Grindhouse: Planet Terror 01.02.
Jackie Brown 01.02.
Kill Bill: Volume 1+2 01.02.
Reservoir Dogs 01.02.
Du & Ich und Alle reden mit 01.02.
Hook 02.02.
Ella McCay 05.02.
Max und die wilde 7 – Die Geister-Oma 06.02.
Stay 13.02.
Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette 13.02.
Searchlight Pictures „In the Blink of an Eye“ 27.02.
Morbius 28.02.
Serien
Schitt’s Creek: Staffel 1-6 02.02.
Die Muppet Show 04.02.
Beyond Paradise: Staffel 3 04.02.
We Call It Imagineering: Staffel 1 04.02.
The Artful Dodger: Staffel 2 10.02.
The Scream Murder: A True Teen Horror Story: Staffel 1 11.02.
Himmel, Herrgott, Sakrament: Staffel 1 18.02.
Die achte Familie: Sekizinci Aile: Staffel 1 18.02.
Schloss Einstein: Staffel 20-23 18.02.
Das Geheimnis des Totenwaldes: Staffel 1 18.02.
Girl on the Run: The Hunt for America’s most wanted Woman: Staffel 1 19.02.
Watching You: Staffel 1 20.02.
Paradise: Staffel 2 23.02.
Amazon Release
Filme
Fargo – Blutiger Schnee 01.02.
Glam Girls – Hinreißend verdorben 01.02.
Licorice Pizza 01.02.
After 01.02.
After Love 01.02.
After Truth 01.02.
Ein ganzes halbes Jahr 01.02.
Bad Boy And Me 03.02.
William Tell 04.02.
Relationship Goals 04.02.
Fabian und Die mörderische Hochzeit 06.02.
Natürliches Gleichgewicht: Die Vision eines Königs 06.02.
Noah 06.02.
Jumper 06.02.
F*Ck Valentine’s Day 07.02.
Das perfekte Geheimnis 07.02.
Hellboy: The Crooked Man 09.02.
The Life Of Chuck 09.02.
Love Me Love Me 13.02.
After Ever Happy 13.02.
Manta Manta 16.02.
Borderlands 22.02.
Boneyard 24.02.
Meet Cute – Mein täglich erstes Date 25.02.
The Bluff 25.02.
Man On The Run 27.02.
Hit Man (2023) 27.02.
Inheritance – Ein dunkles Vermächtnis 28.02.
The Creator 28.02.
Serien
LOL: Last One Laughing Brazil: Staffel 5 06.02.
Cross: Staffel 2 11.02.
Soul Power: The Legend Of The American Basketball Association: Staffel 1 12.02.
Jesy Nelson: Life After Little Mix: Staffel 1 13.02.
56 Tage: Staffel 1 18.02.
The CEO Club: Staffel 1 23.02.
Final Siren: Inside The Afl: Staffel 1 27.02.
Diverse NBA-Spiele Februar
Netflix Release
Filme
Für immer Liebe 01.02.
Glitter & Gold: Die Welt erfolgreicher Eistanzpaare 01.02.
Ist das Kuchen? Valentinstag 04.02.
Yoh! Bestie 06.02.
Die Königin des Schachs 06.02.
Longlegs 08.02.
Matter of Time 09.02.
This is I 10.02.
Mission: Impossible – Dead Reckoning 10.02.
Brotherhood: Angstzustand 11.02.
The French Dispatch 12.02.
Die Royal Tenenbaums 12.02.
Darjeeling Limited 12.02.
Joe’s College Road Trip 13.02.
Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast 16.02.
Being Gordon Ramsay 18.02.
Die schwedische Verbindung 19.02.
Pavane 20.02.
Firebreak 20.02.
Serien
Bones: Die Knochenjägerin Staffel 1-4 01.02.
Mo Gilligan: In The Moment 03.02.
Unfamiliar 05.02.
The Lincoln Lawyer: Staffel 4 05.02.
Die Löwinnen 05.02.
Salvador 06.02.
Die tierischen Fälle von Kit und Sam: Kapitel 7 09.02.
Motorvalley 10.02.
Kohrra: Staffel 2 11.02.
Die Bleikinder 11.02.
Love Is Blind: Staffel 10 11.02.
How To Get To Heaven From Belfast 12.02.
Million-Follower Detective 12.02.
Das Museum der Unschuld 13.02.
The Art of Sarah 13.02.
Im Dreck: Staffel 2 13.02.
Stargate SG-1: Staffel 1-10 15.02.
Sommore: Chandelier Fly 17.02.
The Night Agent: Staffel 3 19.02.
Strip Law – Die Gesetze von Las Vegas 20.02.
Taylor Tomlinson: Prodigal Daughter 24.02.
Kacken an der Havel 26.02.
Bridgerton: Staffel 4 Teil 2 26.02.
BAKI-DOU: The Invincible Samurai 26.02.
Formula 1: Drive to Survive: Staffel 8 27.02.

Disney+ besuchen

Netflix besuchen

Amazon Video besuchen

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(sem)



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