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Torben Hansen zur Trennung von Astra und PUK: „Idiotische Anti-Werbung endlich gestoppt“
Torben Hansen war Marketingchef bei der damaligen Bavaria-Brauerei, als die Astra-Kampagne „Was dagegen?“ das Licht der Welt erblickte. Später stand er viele Jahre an der Spitze der Agentur Philipp und Keuntje (PUK), die diese Werbung entwickelte. Heute blickt er als selbstständiger Markenberater auf diese Ära zurück und fragt sich, ob solche sehr lange laufenden Markenideen noch möglich sind.
Als auf den Tag genau vor 28 Jahren, am 9. Juni 1998, das Astra-Launch-Motiv „Was dagegen?” – der Fahrradkurier mit Astra-Tattoo in der ru
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OpenAI vor dem Mega-IPO: Noch höher bewertet als Anthropic
Anthropics Mega-IPO:
Dieser Börsengang könnte Tech-Geschichte schreiben

Nach Anthropic: OpenAI schafft sich die IPO-Option
OpenAI hat bestätigt, vertraulich einen Entwurf für die Börsenunterlagen (S-1) bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht zu haben. Dieses Verfahren ermöglicht es Unternehmen, einen Börsengang vorzubereiten, ohne bereits zu diesem Zeitpunkt umfangreiche Finanzdaten öffentlich machen zu müssen.
Warum OpenAI die Einreichung ausgerechnet jetzt öffentlich macht, dürfte auch mit Anthropics IPO-Vorstoß zusammenhängen. Erst vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen hinter Claude denselben Schritt bekannt gegeben und damit für Spekulationen über einen historischen Börsengang gesorgt – zumindest bis OpenAI mit seiner eigenen Ankündigung nachzog. Mit einer möglichen Bewertung von mehr als einer Billion US-Dollar könnte OpenAI die zuletzt für Anthropic genannten 965 Milliarden US-Dollar sogar noch übertreffen.
Allerdings betont OpenAI, dass über den Zeitpunkt eines Börsengangs noch nicht entschieden sei. Dieser könne „noch eine Weile“ auf sich warten lassen, da sich bestimmte Projekte derzeit leichter als privates Unternehmen umsetzen ließen. Die vertrauliche Einreichung verschafft dem Unternehmen jedoch die Möglichkeit, einen Börsengang schneller umzusetzen, falls sich die Prioritäten ändern.
Seit dem Start von ChatGPT Ende 2022 ist OpenAI zum bekanntesten Namen der KI-Branche geworden und hat den Boom generativer KI maßgeblich geprägt. Entsprechend dürfte ein IPO zu den größten und aufmerksamkeitsstärksten Tech-Börsengängen der vergangenen Jahre zählen.
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Mit Schweighöfer, Winterscheidt und Gätjen: In dieser Edeka-Kampagne für Papa Joe’s geht es um Quatsch mit Sauce
Matthias Schweighöfer, Joko Winterscheidt und Steven Gätjen werben für Papa Joe`s
In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten versuchen die Lebensmittelhändler der Kundschaft mit günstigen Eigenmarken entgegen zu kommen. Edeka ist da keine Ausnahme. Um seine Saucenmarke Papa Joe’s zu promoten, setzt der „Wir lieben Lebensmittel“-Händler nun auf prominente Markenbotschafter und eine Kampagne, die in puncto Albernheit kaum noch zu überbieten ist.
Am Donnerstag startet die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexico. Geht es nach Edeka, dann werden die hiesigen Fans beim gemeinsamen Fußballgucken im heimischen Garten die standesgemäßen Grillwürstchen und Steaks natürlich beim Edeka-Fleischer besorgen und diese dann in Saucen der Edeka-Eigenmarke Papa Joe’s tunken. Dafür soll eine Kampagne mit hohem Promi-Faktor sorgen. In dem neuen Edeka-Werbefilm wirken keine Geringeren als Schauspieler Matthias Schweighöfer, Entertainer Joko Winterscheidt und TV-Moderator Steven Gätjen mit.
„Das ist eine Geschäftsidee“, findet Winterscheidt. Dass Schweighöfer dann nicht nur zustimmt, sondern seinen künftigen Kompagnon auch bittet, schon mal „die Ziege zu waschen“, während er die Taschenlampen holen geht, erschließt sich möglicherweise nicht allen Zuschauenden, passt aber zur Tonalität des quatschigen Spots, bei dem Georg von Mitzlaff Regie führte.
Um die exklusiven Saucen, die Edeka sowie die Schwesterunternehmen Marktkauf und Netto ab sofort in der 500-ml-Kopfsteher-Flasche für 2,99 Euro anbieten, zu promoten, setzt Edeka auch auf aufmerksamkeitsstarke POS-Maßnahmen und reichweitenstarke Out-of-Home-Werbung. Zudem wird die zuständige Mediaagentur Initiative die Werbefilme auf Online-Video-Plattformen wie YouTube sowie im Streaming-Umfeld bei Netflix, Prime Video und Joyn platzieren. Ergänzend wird die Kampagne über Social Media, insbesondere Instagram und TikTok, verlängert. Auch die prominenten Testimonials selbst rühren die Werbetrommel, indem sie ihre Communities auf ihren eigenen Kanälen aktivieren. Das ist nicht zu unterschätzen. In Summe kommen Winterscheidt, Schweighöfer und Gätjen auf rund zwei Millionen Follower.
Für Edeka-CMO Mario Bertsch ist der Auftritt ein Beispiel dafür, dass die besten Ideen nicht im Konferenzraum, sondern im echten Leben entstehen. Denn glaubt man dem Edeka-Marketer, dann sind Winterscheidt und Schweighöfer tatsächlich erst beim Dreh auf die Idee gekommen, Gätjen an Bord zu holen. „Genau das begeistert mich an unserem Geschäft: Aus einer kreativen Idee wird innerhalb kürzester Zeit ein echtes Produkt, das Millionen Kundinnen und Kunden im Regal entdecken können“, schreibt Bertsch auf LinkedIn.
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Siri AI kommt mit iOS 27: Das kann Apples neue Siri
Entwickler:innen können die neuen Funktionen ab sofort testen. Die öffentliche Betaversion erscheint im Juli, der offizielle Roll-out von iOS 27 und den weiteren Betriebssystemen ist für Herbst 2026 geplant. Siri AI startet zunächst als Betaversion in englischer Sprache und wird auf aktuellen iPhones, iPads, Macs, der Apple Vision Pro sowie neueren Apple Watch-Modellen verfügbar sein.
Apple Intelligence jetzt in Deutschland
– KI-Integration verändert, wie wir schreiben, suchen und kommunizieren

Siri AI wird zum Herzstück von Apple Intelligence
Bereits seit zwei Jahren arbeitet Apple an Apple Intelligence. Die 2024 angekündigten Funktionen blieben jedoch bislang deutlich hinter den Erwartungen zurück, viele der versprochenen KI-Features wurden verschoben oder nur teilweise ausgerollt. Mit Siri AI soll sich das nun ändern – zumindest für einen Teil der Apple User.
Siri soll den persönlichen Kontext verstehen
Laut Apple handelt es sich bei Siri AI um eine von Grund auf neu entwickelte Version der Sprachassistenz, die tief in das gesamte Ökosystem des Konzerns integriert ist. Die KI kann persönliche Informationen aus Nachrichten, E-Mails, Fotos oder Dokumenten verstehen, Inhalte auf dem Bildschirm analysieren und Aufgaben app-übergreifend ausführen. So soll Siri beispielsweise Restaurantempfehlungen aus Chats finden, Hotelbuchungen aus E-Mails heraussuchen, E-Mail-Entwürfe erstellen oder aktuelle Informationen aus dem Web abrufen.
Darüber hinaus soll Siri AI besser verstehen, was für Nutzer:innen gerade relevant ist. Dafür berücksichtigt die Assistenz Informationen aus verschiedenen Apps wie Nachrichten, E-Mails oder Fotos und kann diese miteinander verknüpfen.

Neue Siri App synchronisiert Gespräche über alle Apple-Geräte hinweg
Neu ist außerdem eine eigene Siri App. Dort lassen sich frühere Gespräche wieder aufrufen und laufende Unterhaltungen fortsetzen. Der Chat-Verlauf wird über iCloud zwischen iPhone, iPad, Mac, Apple Watch und Apple Vision Pro synchronisiert, sodass Nutzer:innen eine Konversation auf einem Gerät beginnen und auf einem anderen weiterführen können.
Siri AI versteht Bilder und Kamerainhalte
Siri AI bringt außerdem neue Funktionen für visuelle Analysen und das Schreiben von Texten mit. Auf dem iPhone kann die KI Inhalte direkt über die Kamera-App erkennen und einordnen. Auf Mac, iPad und Vision Pro analysiert sie auf Wunsch auch Inhalte auf dem Bildschirm.

Zudem bringt Siri AI neue Schreibfunktionen für das gesamte Betriebssystem mit. Die KI erstellt Textentwürfe, formuliert bestehende Inhalte um, korrigiert Fehler und passt Texte an unterschiedliche Tonalitäten an – unabhängig davon, in welcher App Nutzer:innen arbeiten. Beim Verfassen von Nachrichten oder E-Mails soll Siri AI zudem den bisherigen Kommunikationsstil mit einzelnen Kontakten berücksichtigen und Formulierungen entsprechend anpassen.
Apple schließt EU-Nutzer:innen vorerst von Siri AI aus
Millionen Apple-Nutzer:innen in Europa erhalten zum Start keinen Zugriff auf Siri AI. Denn der Konzern hat bestätigt, dass Siri AI zum Launch von iOS 27 und iPadOS 27 in keinem der 27 EU-Mitgliedstaaten verfügbar sein wird. Betroffen sind damit auch große Apple-Märkte wie Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und die Niederlande. Darüber hinaus können Entwickler:innen in der EU die neuen Funktionen zunächst weder testen noch in eigene Apps integrieren.
Komplett auf Siri AI verzichten müssen europäische Nutzer:innen allerdings nicht. Apple will die neue KI-Assistenz auf dem Mac, der Apple Watch und der Vision Pro auch in der EU bereitstellen – vorausgesetzt, die Geräte sind auf eine unterstützte Sprache eingestellt. Warum die regulatorischen Vorgaben ausschließlich iOS und iPadOS betreffen sollen, nicht jedoch macOS, watchOS oder visionOS, erklärte der Konzern bislang nicht. Auch in China werden Siri AI und weitere Funktionen von Apple Intelligence vorerst nicht angeboten, solange regulatorische Fragen ungeklärt sind.
Apple macht den DMA für die Verzögerung verantwortlich
Für die Verzögerung macht Apple den Digital Markets Act (DMA) verantwortlich. Nach Angaben des Konzerns hätten die EU-Regulierungsbehörden keinen der Vorschläge akzeptiert, mit denen Siri AI eingeführt und gleichzeitig konkurrierende KI-Assistenzen unterstützt werden könnten. Entsprechend deutlich fiel die Kritik von Software-Chef Craig Federighi aus:
We’re deeply disappointed that our EU users won’t have Siri AI on iPhone or iPad when we share our new software releases later this year […]. Our hope is to eventually bring Siri AI to the EU, and we will continue to engage with EU regulators on a path forward. However, their refusal to engage constructively on solutions that preserve privacy and security means we do not currently have a timeline for Siri AI’s availability on iOS and iPadOS in the EU.
Apple argumentiert, die aktuelle Auslegung des DMA würde konkurrierenden KI-Systemen zu weitreichende Zugriffsrechte auf Geräte, Daten und Systemfunktionen einräumen. Der Konzern warnt vor Datenschutz- und Sicherheitsrisiken und präsentiert sich damit als Schutzinstanz für die Privatsphäre der eigenen Nutzer:innenschaft.
Siri AI trifft auf Europas Digitalstrategie
Der DMA wurde jedoch unter anderem geschaffen, um die Marktmacht großer Plattformbetreiber:innen zu begrenzen und Nutzer:innen größere Wahlfreiheit zu ermöglichen. Gerade Apple steht seit Jahren in der Kritik, das eigene Ökosystem besonders stark abzuschotten und zentrale Funktionen ausschließlich für eigene Dienste vorzuhalten. Aus Sicht der EU geht es deshalb nicht primär um Datenschutz, sondern um Wettbewerb, Interoperabilität und die Frage, wie viel Macht einzelne Technologiekonzerne haben dürfen.
Nach eigenen Angaben hatte Apple den EU-Behörden mit dem Trusted System Agent eine alternative Lösung vorgeschlagen. Die Vermittlungsschicht sollte anderen KI-Assistenzen Zugriff auf dieselben Funktionen ermöglichen wie Siri AI – allerdings innerhalb eines von Apple definierten und kontrollierten Rahmens. Dass die Europäische Kommission diesen Vorschlag ablehnte, überrascht vor diesem Hintergrund nur bedingt.
Der Streit reiht sich in eine größere Debatte um Europas digitale Souveränität ein. Die EU versucht derzeit, ihre Abhängigkeit von US-Technologiekonzernen zu reduzieren und eigene Alternativen in den Bereichen KI, Cloud und Software zu stärken. Erst Anfang Juni stellte die Europäische Kommission dazu ihren Technological Sovereignty Plan vor. Während Apple den DMA als Innovationsbremse darstellt, betrachtet Brüssel strengere Vorgaben als notwendiges Mittel für mehr Wettbewerb und weniger Abhängigkeit von einzelnen Tech-Konzernen.
Apple baut Apple Intelligence weiter aus
Siri AI war das Highlight der WWDC 2026. Neue KI-Technologie findet jedoch auch ihren Weg in zahlreiche weitere Anwendungen des Konzerns. Apple Intelligence soll Nutzer:innen künftig an vielen Stellen im Alltag unterstützen – von der Bildbearbeitung über die Suche bis hin zum Schreiben von Nachrichten und E-Mails. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:
- KI-gestützte Vorschläge und Automatisierungen direkt innerhalb von Apps
- neue Bildbearbeitungsfunktionen in Fotos, darunter Spatial Reframing zur nachträglichen Anpassung von Bildkompositionen
- ein erweiterter Image Playground mit fotorealistischer Bildgenerierung
- intelligentere Suchfunktionen in Fotos, Spotlight und Mail
- neue KI-Werkzeuge für Nachrichten und E-Mails
- zusätzliche KI-Funktionen in Safari und Apple Maps, darunter ein überarbeitetes Flyover-Erlebnis mit KI-gestützten Luftaufnahmen
Außerdem verspricht Apple Leistungsverbesserungen für die Betriebssysteme. Nach Angaben des Konzerns sollen Apps auf iPhone und iPad künftig bis zu 30 Prozent schneller starten, Fotos bis zu 70 Prozent schneller laden und AirDrop-Übertragungen um bis zu 80 Prozent beschleunigt werden. Der Konzern kündigte zudem neue Familienfunktionen an, die Eltern mehr Kontrolle über Apps, Kontakte und Bildschirmzeiten ihrer Kinder geben sollen. Eine vollständige Übersicht aller auf der WWDC 2026 vorgestellten Neuerungen stellt Apple im eigenen Newsroom bereit.

Neben den neuen KI-Funktionen könnte Apple im Herbst noch eine weitere große Hardware-Neuheit präsentieren. Unter anderem Bloomberg und der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo erwarten seit Monaten die Präsentation des ersten faltbaren iPhones. Das Gerät könnte gemeinsam mit der nächsten iPhone-Generation im September vorgestellt werden und eine neue Premiumkategorie etablieren.
„Your digital future is made in Europe“:
Europas Plan gegen Tech-Abhängigkeit

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