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Künstliche Intelligenz

Überraschende Studie: Leben im All vielleicht deutlicher seltener als angenommen


Erst im Oktober 1995 hat die Nasa mit 51 Pegasi b den allerersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist. Mittlerweile sind über 6.000 Exoplaneten bekannt. Tausende weitere Kandidaten warten auf eine Bestätigung.

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Die Nasa rechnet damit, dass sich Milliarden von Exoplaneten im Universum tummeln. Auf den meisten der Planeten außerhalb unseres Sonnensystems wäre aufgrund extremer Bedingungen kein Leben möglich. Aber 70 der bisher bekannten Exoplaneten bieten habitable Bedingungen, also gute Voraussetzungen für Leben, so wie wir es kennen. Oder doch nicht?

Die Studie eines Forschungsteams um Craig Walton und Maria Schönbächler von der ETH Zürich beschreibt eine neue Grundvoraussetzung für Leben im Universum, die dessen Existenz noch deutlich weniger wahrscheinlich macht als bisher gedacht. Demnach kommt es nämlich nicht nur darauf an, dass moderate Temperaturen herrschen und flüssiges Wasser vorhanden ist.

Wichtig ist den Modellrechnungen der Forscher zufolge zunächst, dass der Planet sein Dasein als flüssige Gesteinskugel beginnt, wie der Standard schreibt. Im Laufe der Zeit sinken dann schwere Elemente wie Eisen ins Zentrum, leichtere Gesteine treiben oben und erstarren zur Kruste.

Damit Leben entstehen kann, müssen die dafür notwendigen chemischen Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff während der Formung des Planeten an die Oberfläche wandern. Und zwar – und das ist die neue Erkenntnis des Forschungsteams – nicht einfach irgendwie.

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Entscheidend ist der Mix der Elemente und hierbei vor allem die Menge des Sauerstoffs. Ist davon zu wenig vorhanden, bindet sich das Element Phosphor an das Metall im Kern und verbleibt dort. Kommt zu viel Sauerstoff vor, dann bleibt das Phosphor zwar in den oberen Schichten. Dafür kann dann der Stickstoff leichter in die Atmosphäre entweichen.

Das Problem: Der Korridor für die genau richtige Sauerstoffkonzentration, um Phosphor und Stickstoff auf der Oberfläche eines Planeten zu halten, ist extrem schmal. Die Erde hatte demnach in puncto Entstehung des Lebens einfach viel Glück mit dem Elemente-Mix.

Die Erkenntnisse des Forschungsteams könnten damit für die weitere Suche nach Leben im All von entscheidender Bedeutung sein. Denn auch Planeten, die in einer als habitabel geltenden Zone liegen, könnten für Leben ungeeignet sein.

ETH-Forscher Walton zufolge sollten sich die Bemühungen auf Sonnensysteme konzentrieren, bei denen der Stern unserer Sonne ähnlich ist. Die chemische Zusammensetzung der Sterne lässt nämlich Rückschlüsse auf die Lebensfreundlichkeit des Planetensystems zu, was die vorhandenen Elemente angeht.

Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



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JetBrains Databao: Kontrollierte KI-Analysen statt Datenblindflug


Der tschechische Toolhersteller JetBrains erweitert sein Portfolio um ein neues Datenprodukt. Databao soll KI-gestützte Analysen auf eine kontrollierte und nachvollziehbare Grundlage stellen. Die KI wertet Daten nicht mehr direkt und ohne Kontext aus. Stattdessen legt Databao eine semantische Schicht über die Daten, in der wichtige Begriffe, Kennzahlen und Zusammenhänge eindeutig definiert sind. So arbeitet die KI mit klaren Regeln und einheitlichen Definitionen, was die Ergebnisse verständlicher und verlässlicher machen soll.

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Damit adressiert JetBrains ein zentrales Problem vieler KI-Analytics-Ansätze. Sprachmodelle erzeugen zwar SQL-Abfragen, scheitern in der Praxis aber häufig an inkonsistenten Definitionen, fehlerhaften Joins oder missverstandenen Datentypen.

Im Zentrum steht eine CLI-basierte Context Engine. Sie extrahiert Schemata und Metadaten aus Datenbanken sowie Informationen aus BI-Tools (Business Intelligence) und Dokumentationen. Daraus entsteht eine semantische Schicht, also eine formalisierte Beschreibung von Geschäftsbegriffen, Kennzahlen und Beziehungen zwischen Tabellen.

Diese Schicht gibt der KI einen klaren Rahmen vor. Sie nutzt festgelegte und geprüfte Definitionen, statt Tabellenstrukturen eigenständig zu interpretieren. So erzeugt sie zuverlässigere Abfragen und liefert bei gleichen Fragen konsistente Ergebnisse.


JetBrains Databao Diagramm zur Funktionsweise

JetBrains Databao Diagramm zur Funktionsweise

Das Diagramm zeigt, wie Databao Datenquellen über eine Context Engine in eine semantische Schicht überführt, auf der ein KI-Agent Analysen erzeugt und die Ergebnisse über eine teamfähige Plattform bereitstellt.

(Bild: JetBrains)

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Ergänzend stellt JetBrains einen Data Agent als quelloffenes Python-SDK (Software Development Kit) bereit. Der Agent nutzt die semantische Schicht, um SQL-Abfragen zu erzeugen, Daten aufzubereiten und Ergebnisse zu visualisieren. Laut Hersteller verarbeitet das System auch komplexe Abfragen mit mehreren Tabellen zuverlässig. JetBrains erreichte mit Databao kürzlich Platz eins im DBT-Track des SPIDER 2.0 Text-to-SQL-Benchmarks, einem der wichtigsten Benchmarks für SQL-Generierung.

Die Komponenten lassen sich lokal einsetzen. Perspektivisch will JetBrains Databao jedoch um eine SaaS-Ebene (Software as a Service) erweitern, die Teamfunktionen, gemeinsamen Kontext und produktionsreife Betriebsmodelle bietet.

Nähere Informationen zu Databao finden sich im Ankündigungsbeitrag auf dem JetBrains-Blog.


(mdo)



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VW-Betriebsrat: Anerkennungsprämie für Mitarbeiter gefordert


Angesichts des überraschend positiven Kapitalflusses bei VW fordert der Betriebsrat eine Prämie für die Tarifbeschäftigten. Betriebsratschefin Daniela Cavallo begründete den Vorstoß mit den sechs Milliarden Euro, um die Volkswagen zuletzt seinen Kapitalfluss nach oben korrigiert hatte. „Wenn jetzt alle gemeinsam in Sachen Kostendisziplin derart gut abgeliefert haben“, argumentiert Cavallo in einer Extra-Ausgabe der Betriebsratszeitung Mitbestimmen, „ist eine Anerkennungsprämie nur fair. Die fordern wir für alle Haustarifbeschäftigten, Sachsen inklusive.“

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Fließen könnte die Prämie nach Vorstellung des Gesamtbetriebsrates im Mai. In dem Monat wurde bei VW bisher traditionell der flexible Tarifbonus ausgezahlt, der in diesem Jahr entfällt. Die Kürzung war Teil des Sparpakets, auf das sich IG Metall und Konzern im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten nach zähen Tarifverhandlungen geeinigt hatten. Erst 2028 soll der flexible Bonus gestaffelt zurückkehren. Nicht angetastet wurde dagegen die knapp 1900 Euro hohen Vorauszahlung auf den Bonus im November.

Wie hoch die Prämie ausfallen könnte, ließ Cavallo zunächst offen. Ob der Vorstoß überhaupt gelinge und wenn ja in welcher Höhe, müsse nun mit dem Vorstand verhandelt werden. Einen Wasserstand könnte es den Angaben zufolge auf der nächsten Betriebsversammlung im Stammwerk am 4. März geben. VW hat in seinen Werken in Niedersachsen, Hessen und Sachsen mehr als 120.000 Mitarbeiter.

VW hatte am 21. Januar überraschend mitgeteilt, dass der Cashflow genannte Kapitalfluss 2025 deutlich besser ausgefallen war als bisher angenommen. Statt der zuvor angepeilten null Euro seien es sechs Milliarden Euro. Finanzvorstand Arno Antlitz sprach von einem „Resultat intensiver Kostenarbeit in den Bereichen der Vorleistungen, also bei Entwicklung und Investitionen, sowie bei dem Management unserer Lagerbestände“. Beim Cashflow geht es vereinfacht um „das Geld, was tatsächlich in der Kasse hängen bleibt“, wie es Antlitz ausdrückte. Mit Umsatz oder gar Gewinn hat die Kennzahl erst einmal nichts zu tun. Beeinflussen lässt sich der Cashflow etwa durch das Verschieben von Zahlungen ins Folgejahr oder durch das Vorziehen von Einnahmen.

Mehr zur Marke VW


(mfz)



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NRW: Steuerbehörden überprüfen 7000 Influencer


Nach der Auswertung eines großen Datenpakets zu sogenannten Influencern überprüfen die Steuerbehörden allein in NRW mehr als 7000 Menschen. Das sagte ein Sprecher des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage.

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Das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) hatte, ähnlich wie in Berlin, ein Datenpaket mehrerer Social-Media-Plattformen mit Tausenden Datensätzen zur Verfügung gestellt bekommen. Das Material sei inzwischen aufbereitet, „die Datensätze konnten mehr als 7000 Bürgerinnen und Bürgern allein in Nordrhein-Westfalen zugeordnet werden“, so der Sprecher.

„Schon aufgrund dieser hohen Fallzahl ist die Bearbeitung der Daten in den zuständigen Dienststellen zeitaufwendig“, hieß es vom Finanzministerium. In jedem einzelnen Fall werde nun überprüft, ob die betroffenen Personen ihre Steuern alle bezahlt haben.

Die neu gegründete „Influencer-Taskforce“ der Steuerfahndung in NRW hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Damals hieß es von Behördenleiterin Stephanie Thien: „Es ist keine Seltenheit, dass eine Influencerin oder ein Influencer pro Monat mehrere zehntausend Euro verdient, aber nicht einmal eine Steuernummer hat.“


(olb)



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