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Verbesserungen bei Microsoft: Windows 11 schneller & stabiler, KI auf dem Prüfstand

Der Ruf von Windows 11 befindet sich auf einem Tiefpunkt, die Botschaft scheint auch bei Microsoft angekommen zu sein. Öffentlich verkündet der Konzern nun Abbitte. In einer Stellungnahme gegenüber The Verge spricht Pavan Davuluri, Chef der Windows-Sparte, von „Schmerzpunkten“, die Microsoft beseitigen will.
„Wir müssen Windows in einer Weise verbessern, die bedeutend für die Menschen ist“, so Davuluri. Das Feedback von der Community und den Testern im Windows Insider Program sei klar. Derzeit hakt es an zu vielen Stellen. Microsoft will daher an den Kernproblemen ansetzen, zu denen laut Davuluri die „System-Performance, die Zuverlässigkeit und die generelle Benutzererfahrung in Windows“ zählen.
Design-Elemente, die Microsoft optimieren will, sind etwa der Darkmode. Bei der Gaming-Performance besteht ebenfalls Nachholbedarf. Schon im Dezember kündigte Microsoft an, dass man diesem Bereich ansetzen will. Im Vergleich zu Windows 10 hat Windows 11 seit jeher den Ruf, langsamer zu sein. Nun holt sogar Linux auf und etabliert sich immer mehr als Alternative für Spieler.
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Wie The Verge von internen Quellen erfahren hat, sei man sich bei Microsoft bewusst, dass Windows 11 an einem Kipppunkt steht. Um einen Tod der Tausend Nadelstiche („death by a thousand cuts“) zu vermeiden, werden Entwickler in den kommenden Monaten gezielt darauf angesetzt, die Kernfunktionen zu reparieren. Stabilität und Performance stehen im Fokus.
KI-Funktionen stehen auf dem Prüfstand
Für viel Frust in der Community sorgt Microsofts KI-Strategie. Dass der Copilot praktisch quer über das Betriebssystem verteilt wurde, stört viele. Entladen hat sich der Frust, als Microsoft im November den Wandel zu einem „agentic OS“ angekündigte. In sozialen Medien erntete der Konzern reichlich Kritik, die Reaktionen lagen irgendwo zwischen „niemand braucht es“ und „Microsoft entwickelt an den Interessen der Nutzer vorbei“.
Nun sollen zumindest Teile der KI-Strategie auf dem Prüfstand stehen, meldet Windows Central unter Berufung auf interne Quellen. Vorhandene Funktionen will man entschlacken oder sogar komplett entfernen, um die Benutzererfahrung zu optimieren. Zur Diskussion stehen etwa die Copilot-Funktionen in Apps wie Paint und Notepad.
Bei Recall ist die Zukunft ebenfalls offen. Quellen berichteten Windows Central, dass Microsoft die exklusive KI-Suche für die Copilot+ PCs in der aktuellen Form als gescheitert bewertet. Nun sucht man nach Wegen, um das Konzept weiterzuentwickeln. Die KI-Suche steht selbst wohl nicht zur Diskussion, der Name könnte sich aber ändern.
Am generellen KI-Kurs will Microsoft laut dem Bericht von Windows Central aber festhalten. Bereiche wie die semantische Suche, der Agentic Workspace, Windows ML und die Windows AI APIs werden wie geplant weiterentwickelt. Von der KI-Architektur für Windows ist Microsoft weiterhin überzeugt, diese würde Nutzern und App-Entwicklern einen Mehrwert bieten. Und sie sei zudem bedeutend, damit Windows mit konkurrierenden Betriebssystemen mithalten könne, die ebenfalls KI-Frameworks integrieren.