Connect with us

Künstliche Intelligenz

Vibe-Coding nach dem Tiktok-Prinzip: So funktioniert Gizmo


Dank Vibe-Coding können auch Menschen ohne Programmierkenntnisse vollständige Apps erstellen. Möglich wird das durch den Einsatz von KI, die Ideen direkt in funktionierende Anwendungen umsetzt. Ein US-Start-up geht jetzt mit seiner App Gizmo noch einen Schritt weiter: Es hat eine eigene Plattform für den Vibe-Coding-Trend entwickelt, auf der sich interaktive Mini-Anwendungen direkt erstellen, liken und teilen lassen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Nutzer können interaktive Inhalte aus Text, Fotos, Ton und Berührungen erstellen. Diese erscheinen – ähnlich wie bei Tiktok oder Instagram-Reels – in einem vertikalen Feed. Im Gegensatz zu klassischen Kurzvideos können Nutzer die Inhalte hier aber nicht nur ansehen, sondern auch aktiv nutzen.

Je nach Art des jeweiligen „Gizmos” können Nutzer den Bildschirm antippen, wischen, zeichnen oder Elemente bewegen, um mit der Mini-App zu interagieren. Zum Angebot zählen unter anderem Rätsel, Memes und Animationen. Die Anwendungen lassen sich liken und kommentieren. Außerdem können Nutzer auch hier einen Remix aus bestehenden „Gizmos” erstellen.

Wie beim Vibe-Coding üblich beschreiben Nutzer in natürlicher Sprache, welche Anwendung sie erstellen möchten. Eine KI setzt diese Beschreibung in Quellcode um und erstellt eine funktionsfähige Mini-Anwendung. Den Begriff Vibe-Coding prägte Anfang 2025 Andrej Karpathy, der zuvor unter anderem die KI-Abteilung von Tesla leitete.

Gizmo unterstützt auch bei der Visualisierung, damit die Idee möglichst korrekt funktioniert und stabil läuft. Zusätzlich überprüft das Unternehmen die Inhalte mithilfe von KI sowie menschlichen Moderatoren, um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten. Die Gizmo-App ist für iOS und Android verfügbar.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das New Yorker Start-up Atma Sciences hat Gizmo entwickelt. Zum Team gehören unter anderem Rudd Fawcett, Brandon Francis, CEO Josh Siegel und CTO Daniel Amitay. Im vergangenen Jahr sammelte das Unternehmen in einer Seed-Finanzierungsrunde rund 5,5 Millionen US-Dollar von First Round Capital und weiteren Investoren ein. Die App erschien im Sommer 2025. Laut einer Analyse von Appfigures verzeichnet Gizmo inzwischen rund 600.000 Downloads. Etwa die Hälfte davon entfällt auf die USA. Allein im Dezember wurde sie rund 235.000 Mal heruntergeladen, was etwa 39 Prozent der Gesamtdownloads entspricht.

Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



Source link

Künstliche Intelligenz

„Meilenstein“: Zoox mit dem bislang größten Expansionsschritt


Die Amazon-Tochter Zoox wird ihren Robotaxi-Service in San Francisco und Las Vegas ausbauen und die Tests seiner autonomen Fahrzeuge in Austin und Miami auf die nächste Stufe heben. Das kündigte das US-amerikanische Robotertaxi-Unternehmen am Dienstag an und spricht dabei selbst vom „bisher größten Meilenstein“. Die Entwicklungen seien die bisher wichtigste Serviceerweiterung und ein weiterer Schritt, um Zoox noch mehr Fahrgästen in den Vereinigten Staaten zugänglich zu machen.

Weiterlesen nach der Anzeige

„Dieses Jahr steht ganz im Zeichen des Wachstums. Wir setzen die gewonnenen Erkenntnisse aktiv um, um unseren Robotaxi-Service sicher und zuverlässig im ganzen Land zu skalieren und noch mehr Fahrgästen unser einzigartiges Erlebnis zu bieten“, erklärte Zoox-CEO Aicha Evans in einer Mitteilung. Nach eigenen Angaben ist Zoox das einzige Unternehmen „mit einem vollautonomen Fahrdienst in einem speziell dafür entwickelten Robotaxi“.

Zoox plant, sein Angebot in San Francisco deutlich auszubauen. Das Unternehmen hatte dort seinen autonomen Taxidienst im vergangenen Jahr gestartet und will nun seinen Service im Vergleich zum aktuellen Umfang vervierfachen. Ab dem Frühjahr sollen dabei dicht bewohnte und stark nachgefragte Stadtviertel wie Marina, North Beach, Chinatown und Pacific Heights als Zoox-Standorte hinzukommen.

Gleichzeitig will der Robotaxi-Anbieter in der Casino-Metropole Las Vegas expandieren und noch mehr Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungsorte entlang des Strips abdecken. Die Anzahl der Zoox-Standorte sei mehr als verdoppelt worden; so seien das Las Vegas Convention Center sowie die meisten großen Hotels am Strip hinzugekommen. „Dank unserer Partnerschaften mit Sphere und der T-Mobile Arena bieten wir außerdem einen ersten, begrenzten Service für stark frequentierte Veranstaltungen an diesen Standorten an“, erklärte Zoox. In Las Vegas bietet Zoox seinen Robotaxi-Service seit vergangenem Herbst an.

In Austin und Miami wird das Unternehmen künftig seine eigens entwickelten autonomen Fahrzeuge aucgh auf öffentlichen Straßen einsetzen. „Wir testen unsere Technologie in diesen Märkten seit Mitte 2024 mit der umgerüsteten Zoox-Testflotte und freuen uns, die nächste Phase unserer Einführung zu erreichen“, so Zoox in der Pressemitteilung. Zunächst werden Fahrten in einem kleinen Gebiet beider Städte für Zoox-Mitarbeiter, deren Familien und Freunde angeboten, bevor die Einsatzgebiete im Laufe des Jahres schrittweise erweitert werden.

Nach Angaben von Zoox haben seine Fahrzeuge bereits fast zwei Millionen autonome Meilen zurückgelegt und mehr als 350.000 Fahrgäste befördert. Mehr als eine halbe Million Menschen hätten sich auf die Warteliste des Unternehmens eingetragen. Man erweitere die Service- und technischen Funktionen ständig, um kürzere Wartezeiten und ein besseres Fahrgefühl bieten zu können, so Zoox. Die Robotaxi-Testflotte des Unternehmens ist aktuell in zehn verschiedenen US-Märkten aktiv. Erst Anfang des Monats weitete die Amazon-Tochter ihre Tests auf Dallas und Phoenix aus. Hinzu kommen die bereits erwähnten Standorte San Francisco, Las Vegas, Austin und Miami, sowie Seattle, Los Angeles, Atlanta und Washington D.C.

Weiterlesen nach der Anzeige


(akn)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Rechtslage Deepfakes: Es ist kompliziert


Täuschend echt wirkende Filme und Bilder von Personen lassen sich mit Computertechnik immer einfacher erstellen. Die Leistungsfähigkeit allgemein verfügbarer KI-Modelle nimmt rasant zu, die Ergebnisse können sich inzwischen mit echten Filmproduktionen messen. Mit der leichten Verfügbarkeit auf Plattformen wie X nimmt auch der Missbrauch zu.

Weiterlesen nach der Anzeige

Bekannt sind etwa Betrugsversuche, bei denen die Täter KI-Werkzeuge einsetzen. Die sind wegen der Betrugsabsicht der Regel bereits strafbar. Weniger klar ist die Rechtslage bei Missbrauch von Bildern von Privatpersonen, sei es in Kombination mit KI-Elementen oder als reine KI-Produkte, sogenannten Deepfakes.

Die Debatte über eine mögliche Strafbarkeitslücke bei pornografischen Deepfakes ist in Deutschland neu entfacht, nachdem die Schauspielerin Collien Fernandes in der vergangenen Woche mit Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen an die Öffentlichkeit gegangen ist.

Intensiv diskutiert wird dabei unter anderem die Frage, ob KI-Anbieter und Plattformbetreiber stärker in die Pflicht genommen werden müssen. Denn weder die deutsche noch die europäische Rechtslage bieten bislang einen wirksamen Schutz vor derartigen Taten – was jedoch nicht bedeutet, dass Täter nicht dennoch belangt werden könnten. Doch in der Praxis ist das offenbar kaum durchzusetzen.

Bislang sind die verschiedenen Regularien ein buntes Puzzle. Vor allem das Allgemeine Persönlichkeitsrecht steht bislang im Zentrum der rechtlichen Möglichkeiten. Doch der Anspruch auf Entfernung und anschließend Unterlassung weiterer Verbreitung ist in der Praxis gegenüber den Betreibern und Urhebern kaum durchzusetzen, wenn diese von außerhalb des europäischen Rechtsraumes agieren. Zudem ist derjenige, der eine Entfernung verlangt, in der Nachweispflicht.

Die meisten sexualisierten Deepfakes werden nicht unter Klarnamen veröffentlicht – hier eine Auskunft beim Anbieter zu erhalten, wer den Upload vorgenommen hat, scheitert in der Realität ebenfalls regelmäßig. Und auch andere Wege scheiden aus: Zwar kann etwa die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Werken ein Rechtsverstoß sein oder auch die Entstellung eines Originalbildes. Doch realistisch sind Ansprüche auf dieser Grundlage kaum durchsetzbar.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das Land Bayern hatte 2024 deshalb über den Bundesrat einen Regelungsvorschlag für einen neuen Paragrafen 201b im Strafgesetzbuch eingebracht: „Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch digitale Fälschung.“ Systematisch würde der sich an den Regelungsgehalt des §201a anschließen, die mit Freiheits- oder Geldstrafe belegte „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen“. Genau hier will wohl auch das Bundesjustizministerium (BMJV) mit seinem erwarteten Vorschlag ansetzen.

Der bayrische Vorschlag von 2024 betraf das Zugänglichmachen „mit computertechnischen Mitteln hergestellter oder veränderter Medieninhalte“, wenn sie den Anschein von „wirklichkeitsgetreuen Bild- oder Tonaufnahmen“ erweckten. Diese Definition war sehr weit gefasst und dürfte in der nun anstehenden Formulierung des BMJV nicht wiederholt werden.

Ein Problem bliebe auch: Die Erstellung als solche wäre weiterhin nicht strafrechtlich bewehrt. Denn die Strafbarkeit würde erst aus der Verbreitung entstehen – etwa einem Versand per Messenger oder dem Upload auf Plattformen. Was jemand lokal auf seinem Endgerät etwa mit Fotos oder Videomaterial macht und dort abspeichert, wäre davon nicht umfasst.

Das will Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) nun ändern. Die Straftat soll bereits mit der Erstellung sexualisierter Deepfakes begangen und somit verfolgbar werden. So stünden auch das Sich-Verschaffen und der Besitz von einschlägigem Material unter Strafe und nicht erst die aktive Verbreitung.

Würde ein neuer §201b StGB der Systematik des §201a folgen, wäre aber auch hier zu erwarten, dass es sich im Regelfall um ein sogenanntes Antragsdelikt handelt: Betroffene – in den meisten Fällen Frauen – müssten dann den Antrag auf Strafverfolgung stellen. Nur im Ausnahmefall wäre dann die eine Verfolgung aufgrund öffentlichen Interesses möglich. Dennoch setzt Hubig auf die abschreckende Wirkung der Strafbarkeit.

Allerdings muss bei einer strafrechtlichen Regelung zur Erstellung und Verbreitung von Deepfakes auch in Zukunft immer eine Abwägung stattfinden, ob ein Deepfake nicht doch zulässig ist. Während im Bereich der sexualisierten Darstellungen eine legale Nutzungsform selten der Fall sein dürfte, ist das etwa bei – mitunter auch geschmacklosen – Satirebeiträgen viel eher möglich. Und auch zur Medien-, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit muss das Strafrecht fein abgrenzen, um unbeabsichtigte Kollateralschäden zumindest weitgehend auszuschließen.

Außen vor aus der innerdeutschen Gesetzgebung sind unterdessen die Anbieter selbst: Die Haftungsregularien für die Anbieter sind europarechtlich abschließend geregelt – vor allem der Digital Services Act (DSA) spielt hier eine Rolle. Allerdings würde eine Anpassung des Strafgesetzbuches auch hier die Anbieter vielleicht zu einem schnelleren Eingreifen verpflichten können: per Meldeweg gemeldete Straftaten müssen von den Anbietern geprüft werden.

Zudem könnten für die Beweissicherung etablierte Verfahren zwischen Anbietern und Strafverfolgern genutzt werden, was den Verfolgungsdruck auf Täter künftig erhöhen könnte. Doch auch dabei hängt viel von der Kooperationsbereitschaft der Plattformen ab. Ob die dann auch die Wiederveröffentlichung bereits beanstandeter Inhalte unterdrücken, ist kaum seriös vorhersagbar.

Nur ein Grund, warum Politiker und Aufsichtsbehörden in der EU fordern: Die Betreiber generativer KI-Modelle sollten bereits die Erstellung sexualisierter Inhalte von vornherein unterdrücken, wenn ihre Modelle hierfür genutzt werden könnten.


(vbr)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Mozilla cq: Stack Overflow für KI-Agenten


Mozilla AI hat mit cq ein Open-Source-Projekt vorgestellt, das als gemeinsame Wissensbasis für KI-Coding-Agenten dienen soll. Der Name leitet sich vom Dialog (colloquy) ab, genauer gesagt einem strukturierten Austausch von Ideen. Das erklärte Ziel: Agenten sollen nicht länger isoliert arbeiten und dabei wiederholt auf dieselben Fehler stoßen, sondern voneinander lernen können.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wie Peter Wilson in einem Blogeintrag bei Mozilla erklärt, arbeiten KI-Agenten aktuell stets unabhängig voneinander. Trifft ein Agent auf ein unbekanntes Problem – etwa eine API mit unerwartetem Verhalten oder eine fehlerhafte CI/CD-Konfiguration –, muss er es eigenständig lösen: Code schreiben, Fehler auslösen, diagnostizieren, von vorn beginnen. Stößt ein anderer Agent auf dasselbe Problem, wiederholt sich der gesamte Prozess. Das kostet Token und Rechenleistung.

Verschärft wird die Situation laut Mozilla dadurch, dass die Trainingsdaten der Modelle veralten. Gleichzeitig sind Plattformen wie Stack Overflow, die einst als zentrale Wissensquelle dienten und deren Inhalte in die Trainingsdaten der Modelle einflossen, von einem massiven Nutzerschwund betroffen. Konkret verweist Mozilla auf einen Rückgang von über 200.000 Fragen pro Monat auf dem Höhepunkt 2014 auf unter 4.000 im Dezember 2025.

cq setzt auf einen dezentralen Wissensaustausch: Bevor ein Agent eine unbekannte Aufgabe angeht, fragt er die sogenannten „cq commons“ ab. Hat ein anderer Agent das Problem bereits gelöst, steht die Lösung sofort zur Verfügung. Lernt ein Agent etwas Neues, kann er dieses Wissen zurück in die Datenbank einspeisen. Andere Agenten bestätigen es durch praktische Nutzung oder markieren es als veraltet. Wissen soll so durch Anwendung Vertrauen aufbauen, nicht durch bloße Autorität.

Mozilla verweist in diesem Zusammenhang auf eine Vertrauenslücke: 84 Prozent der Entwickler nutzen demnach KI-Tools oder planen dies, doch 46 Prozent vertrauen der Genauigkeit der Ergebnisse nicht – ein Anstieg gegenüber 31 Prozent im Vorjahr. Wissen, das von mehreren Agenten in unterschiedlichen Codebasen bestätigt wurde, könne hier mehr Gewicht haben als die Einzelantwort eines Modells, so die Hoffnung von Mozilla.

Ein erster funktionsfähiger Prototyp von cq umfasst Plugins für die Coding-Agenten Claude Code und OpenCode. Hinzu kommen ein MCP-Server (Model Context Protocol) für den lokalen Wissensspeicher, eine Team-API zum Teilen innerhalb von Organisationen, eine Benutzeroberfläche für menschliche Überprüfung sowie Container zum Aufsetzen des Gesamtsystems. Die Entwicklung begann nach Angaben von Mozilla erst Anfang März, entsprechend handelt es sich offiziell um einen frühen Proof of Concept.

Weiterlesen nach der Anzeige

Technische Details zu cq finden sich auf der Projektseite auf GitHub.

Mozilla legt cq ausdrücklich als herstellerunabhängiges Projekt aus. Nicht jeder nutze dieselben Coding-Agenten, und Entwicklern sollte kein bestimmtes Werkzeug vorgeschrieben werden, heißt es im Blogbeitrag. Der bisherige Ansatz, Wissen in Markdown-Dateien innerhalb von Repositories abzulegen, stoße an Grenzen. Stattdessen brauche es ein dynamisches System, das Vertrauen über die Zeit aufbaue.

Peter Wilson verweist explizit darauf, dass sich die Idee mit einem jüngst veröffentlichten Beitrag von KI-Forscher Andrew Ng deckt. Er hatte ebenfalls ein „Stack Overflow für KI-Coding-Agenten“ angeregt. Entsprechend sieht Mozilla darin eine Bestätigung des eigenen Ansatzes und ruft die Entwickler-Community auf, sich an der Gestaltung von cq zu beteiligen.


(fo)



Source link

Weiterlesen

Beliebt