Digital Business & Startups
Warum Deutschlands KI-Hoffnung Langdock in den USA sitzt

„Kein deutsches Kapital. Kein europäischer Gesellschafter. Hundert Prozent US-Eigentum.“ Mit diesen Worten greift Student Tobias Perschl auf Linkedin das vielgelobte KI-Startup Langdock an. Tatsächlich zeigt ein Blick ins Handelsregister: Hinter der Berliner GmbH steckt eine Corporation aus Delaware. Ist eines der bekanntesten deutschen KI-Startups am Ende gar nicht so deutsch? Was bedeutet das für Steuern, Kundendaten und die Kontrolle über das Unternehmen? Und warum führt die Spur ausgerechnet zu einem unscheinbaren gelben Haus in Wilmington, das Hunderttausenden Firmen als Adresse dient? Langdock-Gründer Lennard Schmidt hat uns erklärt, was es damit auf sich hat.