Apps & Mobile Entwicklung
Was kann diese Babykamera nicht?
Die Tapo C840 wirkt zunächst wie eine gewöhnliche Indoor-Kamera mit Doppeloptik. Doch die smarte Babykamera will mit zahlreichen KI-Funktionen und umfangreichen Installationsmöglichkeiten auftrumpfen.
Die Tapo C840 ist mit einer Babykrippen-Halterung sowie einer etwa 60 cm hohen, gebogenen Stange ausgestattet, die sich am Babybetten-Rand festschrauben lässt. Alternativ kann die Positionierung mithilfe einer zusätzlich mitgelieferten Halterung an der Wand oder Decke angebracht werden. Kann die Tapo C840 auch mit Funktionen im Test überzeugen?
Design und Einrichtung der Tapo C840
Bei der Tapo C840 handelt es sich um eine 9,2 × 9,2 × 10,6 cm große Babycam, mit einem Gewicht von 2,75 kg. Für die Anbringung stehen Euch zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Ihr wählt zwischen einer Kinderbett-Halterung oder der Montage an der Wand oder der Decke. Weiterhin findet Ihr im Verpackungsinhalt noch einen Bluetooth-Drehregler. Damit wird das Nachtlicht gedimmt, ohne dafür das Handy aus der Tasche zu kramen.

Tapo verbaut zwei Kameraoptiken. Zum einen gibt es eine Weitwinkel-Optik mit 4 Megapixeln. Schließlich gibt es eine Tele-Linse, die in Full-HD auflöst. Die beste Eigenschaft ist aber zweifelsfrei, dass die Kamera eine Schwenk- und Neigefunktion hat. Insgesamt fängt die Kamera das Bild 360° horizontal und 140° vertikal ein. Weiterhin verbaut Tapo Infrarot-LEDs, die Nachtsicht ermöglichen, ohne dass das Baby von einem sichtbaren Licht geweckt oder gestört wird. Das dimmbare Nachtlicht hat der Hersteller an der Kamerarückseite verbaut.

Was die Speicheroptionen angeht, stehen Euch ein lokaler oder Cloud-Speicher zur Verfügung. Eure Aufnahmen werden 30 Tage lang in der Cloud gespeichert. Allerdings ist das mit einem Abo verbunden, das 3,49 Euro pro Monat oder 32,99 Euro pro Jahr kostet.
Tapo-App im Detail: Diese KI-Funktionen sind an Bord
Für die Anbindung steht Euch die Tapo-App zur Verfügung. Die Einrichtung geht schnell, denn die Kamera wird beim Einrichtungsprozess sofort gefunden. Praktisch: Die Kamera unterstützt 2,4 GHz als auch 5 GHz und ja, selbst den Wi-Fi-5-Standard.

Die Kompatibilität ist eine Stärke der C840. Die Integration in Apple Homekit, Google Home, Samsung SmartThings oder Amazon Alexa ist nahtlos möglich. Den vollen Funktionsumfang entfaltet Ihr wie üblich in der Hersteller-App. Auf diese Weise stehen Euch dann beispielsweise praktische KI-Funktionen zur Verfügung.
Wählt Ihr in der App den Datenschutzmodus, versenkt sich das Objektiv diskret im Kameragehäuse und blockiert die beiden Linsen auf diese Weise mechanisch und somit zuverlässig. In der Praxis beweist die Babycam, dass sie über viele nützliche Funktionen verfügt. So könnt Ihr das Nachtlicht etwa nach Belieben ändern. Damit können Eltern über die App oder den Bluetooth-Regler ein angenehmes, warmes Nachtlicht anschalten.

Zusätzlich könnt Ihr via App Klänge wie Meeresrauschen oder verschiedene Wiegenlieder abspielen. Insgesamt gibt es vier Einschlaflieder. Wer möchte, kann eigene Aufzeichnungen noch hinzufügen. Erwähnte Wiegelieder könnt Ihr in einer Playlist anlegen und dann entweder einmalig oder in Dauerschleife bis zum Ablauf eines 60-Minuten-Timers abspielen.

KI-Funktionen der Tapo C840
Wenig überraschend gibt es zahlreiche KI-gestützte Funktionen, die Ihr im Abo-Modell freischalten könnt. Zunächst stehen Euch 30 Gratistage zum Testen zur Verfügung. Wie bereits erwähnt zahlt Ihr 3,49 Euro pro Monat oder 32,99 Euro pro Jahr. Zu den Funktionen gehören die Erkennung von Babyweinen, Schlafen oder Aufwachen des Babys, Kriechen des Babys und vor allem, ob das Gesicht Eures Kindes abgedeckt ist.
Fazit: Lohnt sich der Kauf der Tapo C840?
Ja, denn im Test wird schnell klar, dass sich der Hersteller wirklich klar überlegt hat, was eine solide Babykamera ausmacht. Ihr könnt zwischen zahlreichen Installationsoptionen wählen und bekommt in der Tapo-App viele nützliche Funktionen an die Hand. Hinzu kommt die überzeugende Kameraqualität – auch die Infrarot-Nachtsicht punktet in der Praxis. Um das ganze Können zu entfalten, benötigt Ihr die KI-Funktionen, die Ihr im Abo-Modell freischaltet. Bei all den Funktionen ist der Kaufpreis dementsprechend nicht gering. Die Tapo C840 kostet bei Amazon nach unverbindlicher Preisempfehlung 169,99 Euro.
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FSR 4 über Umweg?: Valve arbeitet an „besserem Upscaling“ für Steam Machine

Valve hat die Steam Machine vorerst verschoben, statt „Early 2026“ erscheint die neue Linux-Spielkonsole hoffentlich „noch im 1. Halbjahr“. Steam Frame ist ebenso betroffen. Aber Valve hat noch etwas verkündet: Man arbeitet in der Zwischenzeit weiter an besserem Upscaling für die Steam Machine – also an FSR 4 auf RDNA 3?
„Verbesserte Hochskalierung“ – aber wie?
Die Aussage ist im selben Blog-Post gefallen, in dem Valve die Verzögerung beim Marktstart angekündigt hat.
Wie gut kann Steam Machine neue, anspruchsvollere Spiele auf Steam ausführen?
Während unserer Tests auf der Steam Machine liefen die meisten Spiele bei einer Bildauflösung von 4K und einer Bildwiederholrate von 60 Bildern pro Sekunde mit aktivierter FSR hervorragend. Allerdings gibt es einige Titel, die derzeit eine höhere Skalierung erfordern als andere, und es kann ratsam sein, mit einer niedrigeren Bildrate und aktivierter VRR zu spielen, um eine interne Auflösung von 1080 Pixeln beizubehalten.Wir arbeiten aber auch bereits an HDMI VRR, einer verbesserten Hochskalierung und verbessertem Raytracing des Treibers, um hochwertiges Gameplay gewährleisten zu können.
FSR 4 ist bisher eigentlich raus
Die Steam Machine setzt auf Hardware von AMD. Die CPU bietet sechs Zen-4-Kernen, als dedizierte Grafikkarte kommt ein RDNA-3-Modell mit 28 Compute Units zum Einsatz. Und RDNA 3 unterstützt kein FSR 4, sondern nur FSR 3. Das gilt auch in den Spielen, die schon auf das SKD für FSR Redstone (Test) setzen, auch wenn dort auf allen Radeon RX 6000 und neuer „FSR Upscaling“ ausgewählt werden kann: Auf RDNA 4 (RX 9000) gibt es dann FSR 4, auf RDNA 2 oder RDNA 3 hingegen nur FSR 3.
Mit Blick auf die deutlich schlechtere Bildqualität ist das für die Steam Machine, aber auch für Notebooks auf Basis von AMD Ryzen AI 400 (ebenfalls RDNA 3.5) oder das ROG Xbox Ally X (ebenfalls RDNA 3.5) ein Problem. Und dennoch hat sich AMD seit gut einem Jahr nicht mehr dazu geäußert, ob Überlegungen, FSR 4 für RDNA 3 oder gar RDNA 2 zu bringen, weiter verfolgt werden; nicht einmal, als das per Hack inoffiziell möglich wurde.
Auch ComputerBase hatte zuletzt wiederholt die Steam Machine als möglichen Anlass, ja zwingenden Anlass für AMD gesehen, den FSR-4-Support zumindest für RDNA 3 noch offiziell nachzureichen. Doch Informationen dazu gibt es nicht.
Plant Valve den Proton-Weg?
Möglich, dass hinter Valves den Arbeiten an einem „besserem Upscaling“ eine derartige Initiative von AMD steht, doch Hintergrund könnte auch sein, dass Valve mit dem Gedanken spielt, FSR 4 über Proton – das ohnehin zum Einsatz kommt, um DirectX-Windows-Spiele auf SteamOS lauffähig zu machen – umzusetzen. Die entsprechenden Vorarbeiten wurden bereits im November in VKD3D Version 3.0 gelegt.
Nur bleibt die Frage: Kann es sich Valve erlauben, den inoffiziellen Weg zu gehen, wenn die Plattform eine zusammen mit AMD entwickelte ist? Denn ein solches Vorgehen dürfte AMD massiv unter Druck setzen, FSR 4 doch noch für ältere RDNA-Generationen freizugeben; wovor AMD bis dato zurückgeschreckt hat.
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Google Pixel Watch 4: Smartwatch war nie günstiger
Mit der Google Pixel Watch 4 schnappt Ihr Euch die aktuellste Version der beliebten Android-Smartwatch. Ausgestattet mit einem Top-Display und zahlreichen Sensoren ist sie ein starker Begleiter im Alltag.. Bei MediaMarkt bekommt Ihr sie dank verschiedener Aktionen jetzt zum Tiefpreis geboten.
Die Google Pixel Watch 4 befindet sich bereits seit einigen Wochen im Preisfall. MediaMarkt markiert nun einen neuen Tiefpunkt und bietet die Smartwatch in der 45-mm-Variante schon ab 260,30 Euro an. Wie das möglich ist, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.
Google Pixel Watch 4 zum Bestpeis: Lohnt sich der Deal?
Derzeit ist beim Elektronikfachmarkt einiges los. So können eingeloggte MyMediaMarkt-Kunden gerade von der Mehrwertsteuer-Aktion profitieren und sich 19 Prozent Rabatt auf eine Vielzahl von Produkten schnappen. Dadurch fällt der angezeigte Preis über 399 Euro bereits auf 335,30 Euro, was bereits dem aktuellen Bestpreis entspricht. Nutzt Ihr jedoch zusätzlich die aktuelle Trade-In-Aktion, könnt Ihr bis zum 07.04. auf ausgewählte Google-Produkte einen weitere Rabatt einheimsen. Bei der Pixel Watch 4 erwartet Euch eine Ankaufprämie über 75 Euro, die zusätzlich zum Restwert Eures Altgerätes abgerechnet wird. Dadurch kommt Ihr auf einen Endpreis von gerade einmal 260,30 Euro für die begehrte Smartwatch. Günstiger war sie noch nie.
So funktionieren die Aktionen
Damit Ihr Euch die Mehrwertsteuer spart, müsst Ihr Teil des Treueprogramms von MediaMarkt sein. Dieses nennt sich myMediaMarkt und ist völlig kostenlos. Die Anmeldung nimmt zudem kaum mehr als zwei Minuten. Bis heute Abend (05.02.) spart Ihr jedoch nur über die App. Erst am Abend könnt Ihr auch auf der Website von der Aktion profitieren. Die Trade-In-Aktion hingegen ist eine altbekannte. Ihr schickt ein Gerät ein und erhaltet einen fixen Ankaufsbonus. Zusätzlich gibt es noch Geld für Euer Altgerät. Welche Geräte Ihr einsenden könnt, findet Ihr auf der Aktionsseite heraus. Kombiniert Ihr beide Spar-Events, gibt’s die Google Pixel Watch 4 jetzt besonders günstig.
Das bietet Euch die Smartwatch
Natürlich sollt Ihr auch erfahren, für was Ihr hier Euer Geld ausgebt. Während das Design der Pixel Watches auf den ersten Blick recht ähnlich ist, verbergen sich die Upgrades etwas. So setzt Google seit zwei Generationen auf zwei verschiedene Größenvarianten, wobei die aktuellere Version dünnere Ränder erhielt und zusätzlich auf bis zu 3000 nits aufhellen kann. Zusätzlich nutzte die Pixel Watch 3 noch den Chip der Vorgänger-Variante, was sich mit der neuen Iteration ändert. Hier kommt (endlich) der frischere Snapdragon W5 Gen 2 zum Einsatz. Dies verspricht neben einer höheren Gesamtleistung auch eine effizientere KI-Verarbeitung und präzsisere GPS-Genauigkeit.
Zusätzlich wurde die Akkulaufzeit auf bis zu 40 Stunden erhöht und die Ladezeit deutlich verkürzt. So stehen Euch nach rund 15 Minuten wieder 50 Prozent Leistung zur Verfügung. Welche Änderungen es im Tracking gibt und worauf Ihr unbedingt noch achten solltet, könnt Ihr übrigens in unserem ersten Test zur Pixel Watch 4 nachlesen. Habt Ihr das Wearable schon länger ins Auge gefasst, möchtet Euer Google-Ökosystem erweitern oder seid einfach auf der Suche nach einer schicken und leistungsfähigen Android-Smartwatch, können wir Euch diesen Deal von MediaMarkt definitiv empfehlen.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist die Pixel Watch 4 interessant für Euch oder greift Ihr lieber zu Apple/Samsung? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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Flache Dual-Kamera: Google zeigt das Pixel 10a vor dem Start am 18. Februar

Im Zuge der jüngsten Leaks hat sich Google für eine pragmatische Lösung entschieden und zeigt das bevorstehende Pixel 10a in einem Teaser, der den 18. Februar für die Ankündigung nennt. Optisch weist das Pixel 10a viele Parallelen zum Pixel 9a auf, darunter eine flache Dual-Kamera. Der Startpreis soll gleich bleiben.
Google stellt das Pixel 10a am 18. Februar vor
Das Pixel 10a folgt demnach nicht ganz ein Jahr später auf das Pixel 9a (Test). Das noch aktuelle Modell hatte Google am 19. März vorgestellt und – nach Problemen – mit leichter Verzögerung im April auf den Markt gebracht. Vollständig vorstellen und zur Vorbestellung freigeben will Google das Pixel 10a am 18. Februar. Wann genau das Smartphone ausgeliefert werden soll, ist dem Teaser nicht zu entnehmen.
Vollständig flache Dual-Kamera
Der Teaser zeigt ein Smartphone, das viele Parallelen zum Pixel 9a aufweist. Das 9a überzeugte im Test als Pixel-Smartphone mit der bislang längsten Akkulaufzeit. Auch die flache Bauweise mit der annähernd vollständig im Gehäuse versenkten Dual-Kamera war ein positives Alleinstellungsmerkmal. In diesem Punkt scheint Google dem Teaser zufolge nachgelegt zu haben, denn die bislang minimale Lippe, die beim Pixel 9a noch um die zwei Linsen verbaut war, weist das Pixel 10a nicht mehr auf. Die Kamera wird diesmal vollständig im Gehäuse verschwinden.
Technik laut Leaks sehr ähnlich
Zur Technik hat sich Google hingegen nicht geäußert, in diesem Punkt muss man sich noch auf Gerüchte verlassen. Die französische Seite Dealabs meldete im Januar, dass Google in Bereichen wie Bildschirm, Kameras und Speicher keine Veränderungen vornehmen wird. Das Smartphone soll mit 8 GB RAM und 128 GB oder 256 GB Speicher angeboten werden.
Gleicher Startpreis, teureres Speicher-Upgrade
Auch der Startpreis soll nicht angepasst werden. Dealabs nennt 549 Euro für das Pixel 10a mit 128 GB. Der Vorgänger ist zwischenzeitlich ab 364 Euro zu bekommen. Teurer soll die größere Speicherkonfiguration ausfallen: 649 statt 609 Euro für 256 GB. Gerüchten zufolge soll das 10a in den Farben Obsidian, Fog, Lavender und Berry am 5. März in den Verkauf gehen.
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