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Weitere AMD Ryzen 7 9800X3D fallen aus


Die ungewöhnlich häufig auftretenden Defekte bei AMDs Desktop-Gaming-Prozessor Ryzen 7 9800X3D sind weiterhin ein Problem. Stand letztes Jahr vor allem der Mainboard-Hersteller Asrock im Fokus, ist es jetzt Asus. Im Januar berichteten fünf Nutzer mit verschiedenen Asus-Platinen über ausgefallene 9800X3D-CPUs auf Reddit.

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Fünf Defekte bei Tausenden Prozessoren im Einsatz wären erst einmal nicht sonderlich verwunderlich. Allerdings deutet die spontane Häufung auf Probleme hin. Zumal viele potenziell Betroffene nicht gleich online von Defekten berichten dürften.

Asus nimmt die bekannten Fälle zum Anlass, eine Untersuchung zu starten. In einer Stellungnahme schreibt der Hersteller:

„Wir sind uns der jüngsten Berichte über CPUs vom Typ AMD Ryzen 7 9800X3D und Asus-AMD-800-Serie-Motherboard bewusst und haben umgehend eine interne Überprüfung eingeleitet. Unsere Teams führen vorbeugende Überprüfungen der Produktkompatibilität und -leistung durch und arbeiten eng mit AMD zusammen, um gemeldete Fälle zu validieren und die fortlaufende Stabilität und Qualität sicherzustellen. Wir sind bestrebt, zeitnahe Lösungen anzubieten, um sicherzustellen, dass unsere Produkte und Dienstleistungen den erwarteten Standards entsprechen.

Benutzern wird außerdem empfohlen, ihr Asus-AMD-800-Serie-Motherboard über Asus EZ Flash oder BIOS-Flashback auf das neueste BIOS zu aktualisieren, um die Systemstabilität zu gewährleisten. Wir bieten eine offizielle FAQ zum technischen Support mit detaillierten Anweisungen.

Kunden, die betroffen sind oder Bedenken haben, werden gebeten, sich an den Asus-Kundendienst zu wenden, um direkte Unterstützung zu erhalten. Wir nehmen diese Angelegenheit ernst und schätzen das Vertrauen unserer Kunden. Wir verpflichten uns weiterhin zu Transparenz und möchten sicherstellen, dass unsere Produkte mit Vertrauen verwendet werden können.“

In den Berichten kamen drei verschiedene Mainboards zum Einsatz: je zweimal das Crosshair X870E Hero und ROG Strix X870E-E Gaming und einmal das TUF B850M-Plus Wifi. Bei Prozessordefekten zeigen Asus-Mainboards mit Debug-LEDs häufig den Fehlercode 00 an.

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Schon Anfang 2025 gab es Fälle von defekten Ryzen 7 9800X3D auf Asus-Mainboards, allerdings nur vereinzelt. Bis zum Frühling 2025 sammelte ein Reddit-Nutzer über 150 bekannte Berichte, darunter 130 mit Asrock- und 20 mit Asus-Platinen. Asrock hat seitdem mehrere BIOS-Updates veröffentlicht, die die Fehlerquote deutlich reduziert haben.

AMDs X3D-Prozessoren reagieren empfindlicher als andere Prozessoren auf Spannungen und hohe Abwärme, weil sie Compute-Chiplets mit den CPU-Kernen und Cache-Chiplets übereinanderstapeln. Bei der 9000er-Serie befinden sich die Cache-Chiplets erstmals unter und nicht über den CPU-Kernen. Unter den aktuellen X3D-Modellen verkäuft sich der Ryzen 7 9800X3D mit Abstand am häufigsten, sodass Probleme bei dem Modell am stärksten auffallen.

Bei den meisten Fehlerberichten kommt Übertakterspeicher mit Extended Profiles for Overclocking (EXPO) zum Einsatz. Womöglich legen Mainboards hier zu hohe Spannungen an; AMD kritisierte vergangenen Sommer bereits Mainboard-Hersteller für nicht eingehaltene Empfehlungen. Eine etwaige Degradierung des Siliziums zeigt sich unter Umständen erst nach monate- oder jahrelanger Nutzung.


(mma)



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Cisco: Mit Nutanix zur VMware-Alternative


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Neben den KI-Agenten, die seine Hausmesse Cisco Live dominieren, zielt Cisco auf die physische und lizenzrechtliche Seite der IT-Infrastruktur und will diese kundenfreundlicher beziehbar machen. Konvergente Systeme bereitzustellen ist schon länger ein wichtiger Trend. Ciscos eigenes Angebot HyperFlex ist schon länger Geschichte, dafür wird die Nutanix-Plattform nun fester Bestandteil der Cisco-Laufzeitverträge – eine klare Positionierung gegen Broadcoms VMware.

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Anders als im Vorjahr, als Cisco neue KI-Server UCS C880A M8 und UCS C845A M8 und deren Integration mit Intersight vorstellte, gab es in diesem Bereich diesmal vollen Fokus auf das Cisco Unified Edge. Das in kleinerem Rahmen im November 2025 angekündigte System wurde nun auf der Cisco Live 2026 in Amsterdam der breiten Öffentlichkeit „zum Anfassen“ vorgestellt. Weitere Themen waren Energieeffizienz und Kühlung, speziell im Edge. Cisco hat Immersive Kühlung für Unified Edge gezeigt und Einblicke gegeben in das Projekt Edison – eine disruptive Art der Stromverteilung.

Strategisch wichtig ist die vertiefte Partnerschaft mit Nutanix – und das damit verbundene stille Ende von HyperFlex. Die strategische Zusammenarbeit von Nutanix und Cisco besteht seit über zwei Jahren. Cisco integriert die Nutanix Cloud Platform (NCP) künftig direkt in seine Enterprise Agreements (EA). Kunden können somit Nutanix-Lizenzen als Teil ihres bestehenden Cisco-Softwarevertrags beziehen, statt separate Verhandlungen führen zu müssen.

Für Unternehmen, die nach der Broadcom-Übernahme von VMware und den damit verbundenen Lizenzänderungen nach Alternativen suchen, entfällt so die Hürde, eine neue Lieferantenbeziehung aufbauen zu müssen. Wer ein zweites Virtualisierungs-Standbein aufbauen oder Migrationen planen will, kann das innerhalb des bestehenden Cisco-Vertrags tun. Auch für Nutanix ergibt sich ein Vorteil: Die eigene Software gelangt über den Cisco-Vertriebskanal in große Software-Agreements, die Cisco-Seller ohnehin bei Bestandskunden platzieren. Der Zugang zu diesem Vertriebsapparat wäre für Nutanix allein kaum in dieser Breite erreichbar.

Die passende Hardware-Heimat für diese Software liefert Cisco mit dem Unified Edge. Bereits im November 2025 angekündigt – zu einem ungünstigen Zeitpunkt im Jahresendgeschäft – wurde es jetzt auf der großen Bühne der Cisco Live einem breiteren Publikum vorgestellt.

Hinter Unified Edge stehen zwei Überzeugungen. Erstens: Bei steigender Komplexität wird die Notwendigkeit größer, mit einem einzigen Instrument mehr zu erledigen. Der Hersteller bündelt deshalb Compute, GPU, Switching und Firewall in einzelnen Einschüben, die sich als Zero-Touch-Infrastruktur zentral managen lassen, aber lokal autonom agieren. Zweitens: Cisco glaubt an verteilte IT. Nicht alle Daten lassen sich sinnvoll an einem zentralen Ort verarbeiten – eine Art „Produktvorfertigung“ am Edge soll Latenz und Bandbreitenbedarf reduzieren.

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Auf der Hauptbühne der Cisco Live stellte der Hersteller das Konzept nun prominent vor. Gegenüber dem November-Launch sind weitere Einschub-Optionen hinzugekommen, darunter Nvidia-GPUs und zusätzliche Netzwerk-Module. Für Außenstellen, Filialen und Edge-Standorte entsteht so ein modulares System, das die Nutanix-Softwarelogik auf die Hardware überträgt.

Einen Blick in die fernere Zukunft gewährt das Forschungsprojekt „Edison“, das Denise Lee, Vice President von Ciscos Engineering Sustainability Office, auf der Cisco Live erstmals öffentlich vorstellte. Der Ausgangspunkt: Kommende KI-Beschleuniger werden so viel Energie verbrauchen und Abwärme erzeugen, dass klassische Racks an ihre physikalischen Grenzen stoßen. Nvidias kommende Rubin-Generation etwa soll gegenüber Blackwell die etwa fünffache Rechenleistung liefern – bei einem Stromverbrauch, der sich mindestens verdoppeln dürfte.

Laut Cisco reicht es künftig nicht mehr, nur Daten zu verteilen – auch die Energieversorgung muss dezentralisiert und so verlustarm wie möglich werden. Das Konzept selbst ist nicht neu: Cisco experimentierte bereits vor zehn Jahren mit Smart-Building-Initiativen und Inline-Power. Damals fehlte allerdings der Leidensdruck. Mit den Leistungsaufnahmen heutiger und kommender KI-Hardware ist dieser Leidensdruck nun da.

Projekt Edison exploriert Technologien, um bis zu 600 Watt Gleichstrom über ein einzelnes Adernpaar sicher zu übertragen. Technisch geht dies weit über heutiges Power-over-Ethernet (PoE) hinaus, das bei maximal 100 Watt (IEEE 802.3bt Type 4) sein Maximum erreicht. Das Ziel: Energie flexibel dorthin routen, wo KI-Workloads gerade Lastspitzen erzeugen, und so thermische Hotspots in Rechenzentren entzerren. Ergänzend dazu bietet Cisco zum neuen Silicon One G300 mit 102,4 Tbit/s Durchsatz jetzt erstmals auch Switches in Liquid-Cooled-Varianten an. Der Hersteller will also die gesamte physische Infrastruktur auf die Anforderungen der KI-Ära ausrichten.


(fo)



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Deep Fakes von Grok: Irische Datenschutzbehörde leitet Verfahren gegen X ein


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Elon Musks Plattform X droht ein weiteres Bußgeld in der Europäischen Union. Die für X zuständige irische Data Protection Commission (DPC) hat am Montag ein Verfahren gegen die X Unlimited International Corporation (XIUC) in Dublin eingeleitet. Hintergrund sind die mit Grok erstellten sexualisierten oder anders manipulierten Bilder verschiedener Menschen, die Nutzer ohne das Einverständnis der Betroffenen auf X veröffentlicht hatten.

Seit den ersten Medienberichten über die Vorfälle habe sich die DPC mit X ausgetauscht, erklärte der stellvertretende Leiter der Aufsichtsbehörde, Graham Doyle: „Als die federführende Aufsichtsbehörde für XIUC in der EU und dem EWR hat die DPC eine großangelegte Untersuchung begonnen, in der wir die Einhaltung einiger grundlegender Pflichten XIUCs im Rahmen der DSGVO in Bezug auf diese Vorgänge prüfen werden.“

Die irische DPC, die lange als eher harmlose Aufsichtsbehörde betrachtet wurde, untersucht eigenen Angaben zufolge mögliche Verstöße gegen die Artikel 5 und 6 der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Diese Artikel enthalten die Grundregeln der Datenverarbeitung sowie Vorgaben zur Zulässigkeit von Datenverarbeitungen. Zudem prüft die Behörde mögliche Verstöße gegen die Artikel 25 und 35 zu Datenschutz „by design“ und Datenschutzfolgeabschätzung.

Die DPC ist für die Einhaltung der DSGVO durch Unternehmen mit Sitz in Irland zuständig. Die Behörde darf also Verfahren einleiten und auch Bußgelder verhängen, wenn sie überzeugt ist, dass ein Unternehmen gegen die DSGVO verstoßen hat. Zur möglichen Dauer eines entsprechenden Verfahrens äußerte sich die irische Datenschutzaufsicht nicht. Es handelt sich um das dritte Verfahren im Grok-Kontext, das die DPC eingeleitet hat.

Nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe zu Jahresbeginn hatten sich bereits mehrere Politiker für ein härteres Durchgreifen gegen die Musk-KI und die zugehörige Plattform ausgesprochen. Die EU-Kommission leitete als Aufsichtsbehörde für den Digital Services Act (DSA) Ende Januar eine Untersuchung ein.

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(vbr)



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Apple kündigt überraschend „Special Apple Experience“ an


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Apple hat am Montag überraschend für den 4. März 2026 ein Event für Medienvertreter angekündigt. Zu der „Special Apple Experience“ wurden Journalisten und Influencer nach New York City, London oder Shanghai eingeladen. Das Event soll an dem Mittwoch um 15 Uhr deutscher Zeit beginnen.

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Was Apple dort vorstellen wird, bleibt indessen vorerst das Geheimnis des iPhone-Herstellers. Generell scheint Apple ein kleiner Überraschungs-Coup gelungen zu sein. Einschlägige Leaker und Bloomberg-Reporter Mark Gurman hatten die Rückkehr eines Frühlings-Events nicht auf dem Schirm. Stattdessen wurde jeden Tag mit Hardware-Veröffentlichungen gerechnet.

Als recht wahrscheinlich gilt die Vorstellung eines neuen MacBooks zum für Apple-Verhältnisse günstigen Preis. Dieses Gerät könnte mit einem A18-Chip kommen, also einem Prozessor, der ansonsten in iPhones und günstigeren iPads sitzt. Die Farbtöne in der Einladung, darunter ein frühlingshaftes Gelb und Grün, passen zu Gerüchten, dass Apple beim neuen Modell mutig in den Farbtopf greifen möchte. Mark Gurman berichtete am Wochenende, dass das Gerät ein Aluminium-Gehäuse haben und sich besonders an Studenten und Unternehmen richten soll.

Zu einem solchen Einsteiger-MacBook könnte sich auch das günstigste iPhone gesellen. Schon seit einiger Zeit wird mit einem Nachfolger des iPhone 16e gerechnet. Ob Apple das iPhone 17e auch im Zuge des Events vorstellt oder schon vorher, gilt es abzuwarten. Die Liste der potenziellen Kandidaten umfasst auch ein neues MacBook Air mit M5, MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max, neue Mac-Displays, ein iPad mit A18 und ein iPad Air mit M4.

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Inwieweit Apple das Event auch mit einem Video begleiten wird, ist noch ungewiss. Bei früheren Präsenz-Terminen für Medienvertreter wurde in der Regel im Netz auch ein Film mit den Neuvorstellungen veröffentlicht. Die Medienvertreter hatten dann Gelegenheit, die vorgestellten Geräte vor Ort gleich einmal in Augenschein zu nehmen.


(mki)



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