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Online Marketing & SEO

Werbegehirn: Das ist Metas Generative Ads Model


Meta möchte eine optimierte Werbe-Performance für Advertiser in allen Formaten ermöglichen und hat dafür ein Generative Ads Model (GEM) geschaffen, das mit AI Power zahlreiche Datenpunkte der User für besseres Targeting nutzt.

Nach LLM kommt GEM: Metas Generative Ads Recommendation Model soll eine bessere Ad Performance und einen höheren ROI liefern. Dabei skaliert das KI-basierte System, inspiriert von Metas LLM-Muster und mithilfe von tausenden GPUs, im Rahmen einer neuen Modellarchitektur die Performance dank immer mehr Parametern, die für die ideale Ansprache zum Einsatz kommen können. Metas Verbesserung der Grundlagen für die Werbekampagnen auf Facebook und Instagram zielt auf die Entwicklung hin zur automatisierten Kampagnengestaltung ab, auf noch mehr Werbeumsätze und langfristig gesicherte Relevanz im digitalen Werbemarkt. Dabei werden einige Bedenken ausgeblendet.


Zäsur im Online Marketing:
Meta will Ad-Kreation 2026 mit KI komplett automatisieren

© Meta, Dima Solomin – Unsplash

Metas Werbegoldmine: Milliarden Datenpunkte plus AI sorgen für ertragreiche Ad-Wellen

Metas Umsatz im dritten Quartal 2025 lag bei 51,2 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Wachstum von 26 Prozent im Vorjahresvergleich und untermauert, wie beständig Metas Umsatz sich steigert. Vor allem mit Werbung verdient der Tech-Konzern immer mehr Geld. Die Zahl der Ad Impressions war in Q3 2025 um 14 Prozent höher als im gleichen Zeitraum im Vorjahr. Während Meta immer neue Werbeformate einführt und beispielsweise seit 2025 auch Werbung auf Threads – mit immerhin schon über 400 Millionen monatlich aktiven Usern – ausspielt, kann der Konzern die Einnahmen steigern.

Doch neben einem zusehends facettenreichen Werbeformatangebot bietet Meta Performance Boosts, die zum einen auf dem immensen Datenreichtum des Social-Media-Primus basieren; immerhin haben WhatsApp, Facebook und Instagram je über drei Milliarden User, die oft viel Zeit auf diesen Plattformen verbringen, auf Instagram sind es im Schnitt eine Stunde und 13 Minuten pro Tag (bei Android Usern, wie der Digital 2026 Global Overview Report von We Are Social und Meltwater angibt). Zum anderen sollen diese Boosts durch KI-Support bedient werden.

Nun möchte die Instagram-Mutter schon bald ganze Kampagnen mithilfe von KI-Systemen umsetzen, sodass Advertiser nur noch Ziele, Budgets, Asset-Vorgaben und Kampagnentitel liefern müssten. Das soll die Leistung der Kampagnen steigern, da Meta basierend auf dem immensen Umfang der User-Daten und Interaktionsmuster die passenden Creatives, Texte, Ausspielungsmomente etc. liefern soll. Und inzwischen unterstützt dabei das Generative Ads Model (GEM), das für Empfehlungen bereitsteht, die mehr Conversions versprechen. Schon im Laufe des Jahres führte Meta das Modell ein und konnte ein Wachstum von fünf Prozent bei den Ad Conversions auf Instagram und von drei Prozent im Facebook Feed erreichen.

Mehr und mehr User-Daten für KI-gestützte Ad-Optimierung

Künftig sollen noch mehr Daten und Verarbeitungskapazitäten im Computing bereitgestellt werden, die die Skalierung weiter steigern könnten. Mit der sogenannten Post-Training-Technik samt Wissenstransfer und einer verbesserten Trainingsstruktur werden die Empfehlungssystem Metas optimiert. Insgesamt soll das die Ad Performance um das Vierfache verbessert werden, meint Meta.

GEM is trained on ad content and user engagement data from both ads and organic interactions […],

erklärt das Engineering Team. Aus diesen Daten werden schließlich leistungsfähige Personalisierungsmechanismen abgeleitet, die letztlich den Advertisern zugutekommen können. Auch die User könnten bei hochpersonalisierter Werbung eher zur Interaktion oder Conversion bereit sein. Dass Meta dabei immer tiefer in den Nutzungsalltag der User eingreift und zahlreiche Daten übernimmt, etwa auch fürs KI-Training, ist eine Voraussetzung für solche Entwicklungen. Gerade im KI-Zeitalter wird es für User indes immer schwieriger, zu ermitteln, für welche Zwecke die Daten letztlich genau eingesetzt werden – in der EU haben Nutzer:innen dabei mehr Transparenzrechte als etwa in den USA.

Understanding how user attributes interact with ad characteristics is crucial for accurate recommendations […],

heißt es im Meta-Text weiter. Und so erklärt das Team von Meta in einem Blog Post in aller Ausführlichkeit, wie die technologischen Grundlagen für GEM und die parallel arbeitenden Systeme wie die Ad Library Lattice und das Personalisierungsmodell Andromeda im Detail fungieren und schließt:

We will continue to scale GEM and train on even larger clusters by advancing its architecture and advancing training recipes on the latest AI hardware, enabling it to learn efficiently from more data with diverse modalities to deliver precise predictions. We will also evolve GEM to reason with inference-time scaling to optimize compute allocation, power intent-centric user journeys, and enable agentic, insight-driven advertiser automation that drive higher ROAS.

Personalisierungsmechanismen bestimmen Metas Ad-Optimierung, © Meta
Personalisierungsmechanismen bestimmen Metas Ad-Optimierung, © Meta

Möglicherweise kann GEM zukünftig auch dabei unterstützen, Usern weniger Scam Ads auszuspielen. Denn dieses Problem beschäftigt die Plattformen wie Instagram und Facebook zusehends – allerdings nicht, ohne dass Meta davon massiv profitiert.


Meta verdient Milliarden mit Ads für Scams und Verbotenes

© Greg Bulla – Unsplash via Canva





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Online Marketing & SEO

Prompting SEO? Mit Semrush App in ChatGPT


Über die Semrush App in ChatGPT können User mit Prompts in natürlicher Sprache SEO Insights aufrufen und ganze Reports erstellen lassen. Ist das der nächste Schritt auf dem Weg zur KI-Sichtbarkeitsanalyse?

In Zeiten der KI-Suche mit ChatGPT, Perplexity, Claude und Googles AI Mode verändert sich die Sichtbarkeit von Inhalten und Seiten im Web drastisch. Doch auch die Art und Weise, wie Seitenbetreiber:innen Analysen zu Traffic und Sichtbarkeit anstellen können, wird deutlich verändert. Dabei unterstützt die Künstliche Intelligenz ebenso. Die Analyseplattform Semrush bietet seit Kurzem eine ChatGPT App an, um direkt im AI Chat umfassende SEO Insights bereitzustellen. User müssen gar nicht erst in eine andere App wechseln, um Wettbewerbseindrücke, Performance-Zusammenfassungen und Keyword-Details in Berichtsform einzusehen.


Milliarden-Deal:

Adobe setzt auf Semrush und GEO

Adobe übernimmt Semrush
© Adobe via Canva

So funktioniert die Semrush App in ChatGPT: Per Prompt zu SEO-Analysen

Semrush wurde erst kürzlich von Adobe übernommen. Der Tech-Konzern sieht im Unternehmen einen wichtigen Faktor bei der Optimierung von Lösungen im Bereich der SEO und GEO. Anil Chakravarthy, Präsident von Adobes Digital Experience Business, betont die Relevanz generativer KI für die Markensichtbarkeit:

Brand visibility is being reshaped by generative AI, and brands that don’t embrace this new opportunity risk losing relevance and revenue. With Semrush, we’re unlocking GEO for marketers as a new growth channel alongside their SEO, driving more visibility, customer engagement and conversions across the ecosystem.

Adobe selbst bietet beispielsweise einen LLM Optimizer und die kostenlose Chrome-Erweiterung „Is Your Webpage Citable?“ an, um Unternehmen und User bei der Analyse ihrer eigenen Sichtbarkeit im Zeitalter der KI-Suche zu unterstützen.

Screenshot des Adobe LLM Optimizer Dashboards, das Markenpräsenz und Sichtbarkeit in KI-Antworten mit Kennzahlen zu Erwähnungen, Zitierungen und Benchmark-Vergleichen anzeigt.
Dashboard-Ansicht im Adobe LLM Optimizer, © Adobe

Semrush liefert den Usern schon lange umfassende SEO-Einblicke in den eigenen Properties. Jetzt kommt eine dedizierte ChatGPT App dazu, die quasi ein SEO Prompting ermöglicht. Denn mithilfe der ChatGPT-nativen App können User direkt in der OpenAI-Chat-Oberfläche mit natürlicher Sprache Prompts nutzen, um spezifische SEO Insights hervorzuheben.

Basierend auf Semrush-Daten können Nutzer:innen dann zum Beispiel Traffic Insights und Wettbewerbsdaten erhalten. Sie können nach Keyword Analytics suchen, nach Backlink-Informationen oder auch Trends in Echtzeit verfolgen. Per Prompt lassen sich dann sogar ganze Analyseberichte in der App kreieren, die auf einen Blick Aufschluss über relevante Analysefragen geben.

Um die App zu nutzen, sollen User in den Einstellungen einfach auf Apps klicken. In unserem Test mit einem Free Account ist die Verknüpfung noch nicht zu sehen, sie dürfte dann aber bald verfügbar sein. Da Semrush eine Model Context Protocol (MCP) Server-Kompatibilität für die Trends und Standards API bietet, können User die Insights des Unternehmens auch mit einer Anbindung an andere KI-Tools wie Claude oder Cursor einsehen und einsetzen.





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Globale Kampagne: Jung von Matt und Mini laden zum Träumen ein


Mini starte eine neue Produktkampagne für die Cooper-Modelle

Mini startet eine neue globale Kampagne. Es ist der erste Produktauftritt von der neuen Leadagentur Jung von Matt. In der Kampagne zeigen Kunde und Agentur, warum Mini-Modelle Traumautos sind.

Die Situation hat vielleicht jeder schon erlebt. Man sieht ein Auto und beginnt zu träumen, welche Geschichten man mit dem Modell erleben könnte. Mini und Jung von Matt haben daraus jetzt eine internationale Kampagne entwickelt: drei Modelle, ein Träumer.

Im Mittelpunkt steht ein Autowäscher, den drei Mini-Cooper-Modelle zum Tagträumen bringen. Beim Mini Cooper Fünftürer ist der sympathische Protagonist Teil einer Gruppe von Freunden, die zu einem Gig unterwegs sind – Beatles-Zitat inklusive. Der vollelektrische Mini Cooper löst in ihm dagegen einen Familienmoment aus: einen Roadtrip mit seiner Tochter. Und mit dem Dreitürer cruist er im Go-Kart-Modus durchs Parkhaus.
Das alles sind Emotionen, auf die Mini schon immer gesetzt hat, die aber wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Dynamik, Lebensfreude und Fahrspaß gehören dabei zum Markenkern. Hinter den Geschichten steht immer die gleiche Botschaft: Jedes Modell besitzt einen eigenen Charakter. Mit ihnen können Menschen daher unterschiedliche Seiten von sich selbst erleben.

Die globale Produktkampagne basiert auf einem modularen System. Der Autohersteller und Jung von Matt geben damit den Märkten auf drei Kontinenten mehr Flexibilität im Einsatz der Kampagne. Um regionale Eigenheiten hervorzuheben, lassen sich die einzelnen Modell-Geschichten anpassen oder erweitern. Die gemeinsame kreative Idee bleibt dabei erhalten.

Die Credits

Mini, Kunde
Jung von Matt, Lead-Kreativagentur,
The Marcom Engine / Serviceplan Group, Market Campaign Extension
Dentsu, Media, Data und Tech
Accenture Song, Social Media,
BECC Agency GmbH, Brand Design,
Hochkant Film GmbH & Co. KG, Post Production Company und Casting,
Klaus Kneist, Regie
Philipp Bach. Creator & Editor Social Media
Meiré und Meiré, Experiential
Not A Machine, Sound Studio,
2WEI Music, Music Production
Simon Heeger / Ralf Denker, Music Studio / Komponist

Ende Januar hatten die Jung von Matt-Standorte London und Zürich, die gemeinsam den globalen Etat von Mini halten, mit „Classic with a twist“ ihre Premierenarbeit für die Kultmarke vorgelegt. Jetzt folgt mit der Cooper-Kampagne die erste große globale Produktkampagne.



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Olympische Winterspiele: Citroën Deutschland feiert Team Deutschland und Sondermodelle


Citroën startet 360° Kampagne zum Auftakt der Winterspiele 2026

Citroën Deutschland nutzt die Olympischen Winterspiele als Bühne. Der Auftritt unter dem Motto „Lët’s move the people“ hat dabei vor allem zwei Botschaften.

Seit Herbst 2025 ist Citroën Deutschland Partner von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics. Zu den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina wird die Zusammenarbeit erstmals sichtbar. Die Marke aus dem Stellantis-Konzern startet dafür eine breit angelegte Imagekampagne. Im KI-generierten TV-Spot verknüpft der französische Autohersteller Sport- mit Fahrszenen. Athletinnen und Athleten sowie die Modelle der Marke eint dabei ein Ziel, wie es Citroën formuliert: „Lët’s move the people“. Dieses Storytelling bereitet den Boden für die vier Team-D-Sondermodelle, die der Hersteller mit der Kampagne auf die Bühne stellt.

Dazu zählen der Kleinwagen C3, der C3 Aircross und C4 sowie das SUV C5 Aircross. Die Autos tragen ein schwarzes Team-D-Badge an der B-Säule sowie einen Sticker am Heck. Die Team-D-Sondermodelle haben zudem „Color Clips“ in den deutschen Farben Schwarz-Rot-Gold und setzen auf eine umfangreiche Ausstattung. „Mit der Team D Kampagne schaffen wir eine ideale Verbindung aus Imageaufbau und konkreter Verkaufsaktivierung“, erklärt Thomas Goldboom, Geschäftsführer von Citroën Deutschland. Die emotionale Kraft des Sports sorge für Aufmerksamkeit, die Sondermodelle wiederum für ein Angebot im Handel. „So machen wir Markenbegeisterung direkt erlebbar.“ Die Kampagne wird im TV, auf Streaming-Plattformen und in Social Media ausgespielt. Hinzu kommen Podcasts, Display-Banner, digitale Out-of-Home-Kanäle und Radio. Ein weiterer Bestandteil der Kampagne sind dynamische Echtzeit-Motive, mit denen der Hersteller den Athletinnen und Athleten zu ihren Medaillen gratuliert. Mit seinem nationalen Engagement verbindet CMO Roman Franke ein Ziel: „Unsere Team D Partnerschaft stärkt die Marke sichtbar und emotional“, sagt der Head of Marketing von Citroën Deutschland.

Agenturpartner Havas Germany hat den Auftritt entwickelt und produziert.



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