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WhatsApp Channel Admins können jetzt Werbung markieren


Während Ads auf WhatsApp weltweit Einzug halten, können Admins in Kanälen Kooperationen markieren, um ähnlich wie auf X und Instagram Transparenz zu schaffen.

Im Februar dieses Jahres begann WhatsApp mit dem weltweiten Roll-out beworbener Kanäle und Status Ads. Auch du wirst diese in deinem Updates-Bereich entdecken können. Damit auch bezahlte Inhalte in Kanälen, die aus kommerziellen Kooperationen entstanden sind, als solche erkennbar sind, ermöglicht die Messaging App Channel Admins mit einem neuen Feature die einfache Markierung. Diese gibt es bei der Schwesterplattform Instagram beispielsweise in den erweiterten Einstellungen zum Posting von Beiträgen. Auch X hat seit wenigen Monaten ein Paid Partnership Label für Posts zu bieten.


Integrität retten?

X führt Paid Label ein

X-Logo
© Viralyft – Unsplash (Änderungen wurden vorgenommen via Canva)

Paid Partnerships im Channel auf WhatsApp markieren: So geht es

Der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo berichtet vom Roll-out-Start der neuen Werbekennzeichnungsfunktion auf WhatsApp. Sowohl iOS als auch Android User können darauf zugreifen. Der Roll-out kann eine Zeit lang dauern, das Feature sollte aber demnächst bei allen Usern ankommen.

Zur Markierung von Updates in den Channels können die Admins das Kontextmenü durch das lange Gedrückthalten des Updates aufrufen. Dort finden sie dann die Option zur Markierung des Updates als bezahlten Content. Wird sie aktiviert, erhält das Update im Kanal das Paid Partnership Label. Dieses kann nicht mehr entfernt werden. Die Follower des Channels können damit überall klar erkennen, wenn ein Update Teil einer kommerziellen Kooperation ist.

Diese Labels sollen für mehr Transparenz bei der Social-Media-Kommunikation sorgen. Die Admins müssen die Paid Partnership Labels nicht einsetzen. Doch tun sie das nicht und der Content ist werblich, aber nicht entsprechend markiert, drohen Konsequenzen. Abmahnungen und Gerichtsverfahren können folgen, wenn Marken und Unternehmen – in diesem Fall dann Kanalbetreiber:innen – in den sozialen Medien werbliche Inhalte nicht eindeutig markieren. Ein Urteil des Landgerichts Köln hat kürzlich gar entschieden, dass Werbung in den sozialen Medien schon im Grid als solche zu erkennen sein muss. Klar ist für jegliche kommerzielle Kommunikation, dass Werbung schon im Erstkontakt mit Usern auf Social-Media-Plattformen erkenntlich sein muss. Dabei möchte WhatsApp jetzt auch mit dem neuen Feature unterstützen.


WhatsApp ohne Telefonnummer:

Usernames sind da und so stellst du sie ein

© WhatsApp via Canva

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