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Wie gut ist Black Flag Resynced?: In Assassin’s Creed kollidieren Alt und Neu


Wie gut ist Black Flag Resynced?: In Assassin’s Creed kollidieren Alt und Neu

Bild: Ubisoft

Assassin’s Creed: Black Flag Resynced ist ein solides Remake. Das liegt in den Augen einiger Betrachter aber vor allem am Quellmaterial: Die Neuerungen, die Ubisoft dem Klassiker angedeihen lässt, werden nicht einhellig für förderlich befunden.

Im Kern, da sind sich alle einig, liefert Resynced das, was es muss: Einen bildhübschen Ausflug in die Karibik mit einer Menge Piraten-Flair, der gute Unterhaltung liefert, und zwar sowohl für Neulinge als auch für Fans des Originals, die sich sofort heimisch fühlen können.

Alt und neu reiben sich

Die Neuerungen sind jedoch nicht jedermanns Sache, befinden GamesRadar und Eurogamer. „Im besten Falle unbeholfen, im schlimmsten Fall schmälern sie aktiv das Spielerlebnis“, lautet die nüchterne Bilanz. Das wird zum guten Teil daran festgemacht, dass die Struktur eines alten Spiels mit der technischen Basis eines ganz anders aufgebauten, modernen Teils umgesetzt wird. Das erzeugt Brüche. Beispielhaft nennt Eurogamer Zwischensequenzen: Die Ergänzungen nutzen kein Motion-Capturing und wirken im direkten Vergleich mit dem Original steif. Vieles Neues, bilanziert der Test, pendele zwischen Gut und Böse.

Im Kampf fängt das Remake den dreckigen, rauen Piratenton ein, schafft aber erfolgreich mehr Tiefgang. Aber: Die Steuerung spielt nicht immer mit, auch im erweiterten Parkour springt Kenway ab und an daneben. Bugs und Glitches fallen häufiger auf, selbst in positiveren Wertungen wie bei The Sixth Axis. Viele Dinge bringen aber auch einen Mehrwert. Darunter fällt der verbesserte Schiffskampf oder das nun mögliche Schleichen. Games Radar wünscht sich am Ende schlicht, Ubisoft wäre mutiger mit Neuerungen und Spielwelt gewesen, Resynced ändere zu viel und gleichzeitig zu wenig.

Hättet ihr lieber mehr oder weniger Änderungen in AC: Black Flag Resynced?
  • Wenn schon ein Remake, dann richtig, damit alles auf dem gleichen Stand ist. Ein Spiel gehört wenn, dann gründlich modernisiert.

  • Das passt schon: Es muss sich für alte Fans vertraut anfühlen.

  • Nein, ein Remake sollte sich möglichst dicht an das Original halten und keine modernen Gameplay-Elemente einfügen. Sonst kann es auch ein neues Spiel sein.

Technisch macht Resynced eine gute Figur: Das Spiel sieht gut aus, lässt sich fein an die Leistungsfähigkeit des PCs anpassen und geht ordentlich mit Hardware-Ressourcen um, zeigen die ComputerBase-Benchmarks.

Fazit

Wie hoch die Wertung ausfällt, wird auch zu einer Frage des Blickwinkels. Möchte man ein Spiel, das das Piraten-Feeling des Originals einfängt, dann liefert das Remake. Das ist „sein größter Erfolg“ (GameInformer), gepaart mit ein paar nötigen Verbesserungen. Man müsse aber mit der „üblichen Liste von Ubisoft-Durcheinander und Macken“ (TheSixthAxis) leben. Je geringer die Toleranz dafür, desto schlechter wird das Remake. Es ist selbst dann aber noch „völlig in Ordnung“ (Eurogamer).

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  • Ja, sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt bzw. es schon gekauft

  • Ich leihe es mir aus (solange es noch Discs gibt)

  • Ja sofort, aber günstiger über Umwege

  • Ja nach Patches / beim ersten Sale

  • Ja, nach deutlichen Preissenkungen

  • Nein

Wertungsüberblick für Assassin’s Creed Black Flag Resynced



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