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UX/UI & Webdesign

Wie man eine Marke auf ganz eigene Weise neu erfindet, zeigt Studio Franz › PAGE online


HBC-radiomatic hat sich einen neuen Markenauftritt gewünscht. Allerdings einen, bei dem Logo und Farben erhalten bleiben. Wie das gelingt? Anhand von zwei neuen Kernelementen, die Studio Franz entwickelt hat und die das Design mit visueller Wucht versehen – und ins Heute holen.

Wie man eine Marke auf ganz eigene Weise neu erfindet, zeigt Studio Franz › PAGE online

HBC-radiomatic ist ein Familienunternehmen aus dem baden-württembergischen Crailsheim und weltweit in der Herstellung von Funkfernsteuerungen führend, wie man sie in der Industrie, für Krane und Baumaschinen benötigt.

Das Umfeld, in dem das mittelständische Unternehmen sich bewegt, ist innovativ und im stetigen Wandel und dementsprechend entschied HBC-radiomatic, die eigene Entwicklung zu einer internationalen und zukunftsweisenden Marke auch visuell zum Ausdruck bringen.

Allerdings ohne dabei Logo und Farben der Marke zu verändern.

Mit dieser Aufgabe beauftragte das Unternehmen die Designagentur Studio Franz aus Duisburg. Und die Kreativen entwickelten ein Konzept, bei dem sie auf die präzisen Formen der Produkte setzten und die Orten, an denen sie zum Einsatz kommen. Und dazu gehören Baustellen, Ölplattformen, Häfen oder Containerschiffe.

Vorsichtige Präzisierung

Minimal wurde auch an das Logo Hand angelegt. Und das im Austausch mit internationalen Markenanwälten, die garantierten, dass kein neuer Eintrag der bereits bestehenden Marke erforderlich ist.

So wurde das Logo für analoge und digitale Anwendungen handwerklich optimiert, seine Leserlichkeit auch in kleiner Größe erhöht und mögliche Verzerrungen geglättet.

Die Farbwelt musste ebenfalls erhalten bleiben, doch ihre Zuweisung wurde präzisiert.

Was hat sich also verändert?

Schrift im Mittelpunkt

Das sind gleich zwei Kernelemente – und besonders prägnant ist dabei das neue Corporate Typeface HBC Sans.

Gezeichnet hat sie der Typedesigner Alexander Roth und sie dabei aus den Buchstabenformen des bestehenden Logos und der Produkte von HBC-radiomatic abgeleitet.

Die HBC Sans verbindet alle Elemente des neuen Markenauftritts, ist modern und dabei mit einem besonderen Twist in der Gestaltung versehen.

Um die Interaktion von Mensch und Maschine zum Ausdruck zu bringen, für die HBC steht, hat der Typedesigner das in ein Zusammenspiel von konstruierten und organischeren Formen übersetzt.

Wohlproportionierte Rundungen treffen auf eine geometrische Anmutung des Schriftbilds und auf Details wie dem zu einem Haken reduzierten r oder dem einseitigen Querstrich des t.

Das Schriftsystem enthält mehr als 580 Zeichen und unterstützt 98 Sprachen.

 

Das andere Kernelement sind die Produkte selbst, die von dem Studio Franz in den Mittelpunkt der Kommunikation geholt wurden.

Auf den Verpackungen, Plakaten und in Broschüren ist die Funkfernbedienung klar platziert und ist zudem als »digitaler Zwilling«, der im 3-Modelling entstand, erfahrbar.

Und da sich dessen Materialeigenschaften, Displayinhalte sowie einzelne Steuerkomponenten konfigurieren, erweitern und anpassen lassen, können die unterschiedlichsten Einsätze visualisiert werden. Schmutzspuren auf dem Modell inklusive.

Bold und modern wirkt der neue Markenauftritt von HBC-radiomatic und das unterstreichen auch die orange-blauen Streifenmuster, die sich durch das Erscheinungsbild ziehen und mitunter auch als Hintergrund dienen.

Dann wieder besteht dieser aus dem leuchtenden Marken-Blau oder man sieht Inszenierungen mit Baumaschinen vor Wolkenhintergrund, die statt einer Naturansicht ebenfalls zum Muster werden.

 

 

 



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»We want to create connections« › PAGE online


Studio Spass from Rotterdam designs identities that wrap themselves around trees, let letters dance across walls and transform typography into sculptures, always encouraging the public to get involved – and to have lots of fun.

»We want to create connections« › PAGE online
Fotos: © Studio Spass (left); PimTop for Artenders x Studio Spass (right)

Daan Mens and Jaron Korvinus met at the de Kooning Academy in Rotterdam. They studied illustration, but as this soon felt too limiting, they switched to graphic design, typography, and 3D, and have been pushing their boundaries ever since.

Especially since founding their own studio in 2014, they have shown that there are no limits when it comes to media and materials, nor to the constantly growing size of their works.

They transform fairs, festivals and public spaces into much happier places and invite people to have fun. And since that is the focus of their work, it’s no coincidence that they’ve even expressed this joy in their name. We spoke with Jaron from Studio Spass about the superpower of fun, how it shapes their process, inspires their ideas – and helps them build the connections that are essential to their work.

PAGE: How did a Dutch design studio end up with a German name? Of all things?

Jaron Korvinus: (laughs) Daan and I found each other in the printmaking workshop at the de Kooning Academy. It was under pressure of being closed down, because the computer was the new cool tool designers have to use. But we really loved it there – the physicality of the work, the space to experiment, and especially the fun we had with the design process. We connected strongly with it and when we made a list of potential names for our own studio, this fun experience kept coming back. Combined with the word Studio the german translation Spass just sounded right and also like the fun studio we are.

Bild © STUDIO PIM TOP // The path of Daan Mens and Jaron Korvinus led from illustration to interactive installations – and public works such as the 30-meter-long Baltimore Bend (above), which is both a piece of art and a playground

 

PAGE: If Spass is already part of your name, you must be really serious about it. What is its superpower and what does it enable?



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Le Chocolat des Français feiert mit Illustrator:innen 10-jähriges Jubiläum › PAGE online


Vom Digitalen zur handgearbeiteten Collage: Für Le Chocolat des Français, so bekannt für leckere Schokoladen wie für kunstvolle Packagings, hat Séverine Assous zwei Jubiläums-Tafeln gestaltet. Und auch sonst ist es eindrucksvoll, wie der Brand mit seinen Artists feiert.

Le Chocolat des Français feiert mit Illustrator:innen 10-jähriges Jubiläum › PAGE online

Séverine Assous hat lange als Artdirektorin gearbeitet, bevor sie vor 12 Jahren zur Illustration wechselte. Zu farbenfrohen digitalen Arbeiten, die sie manchmal auch animiert.

Wir haben sie im letzten Jahr in einem Porträt vorgestellt – und abseits ihrer digitalen Arbeiten, hat die Pariserin vor einem Jahr begonnen, sich mit der Collage zu beschäftigen.

Mit Schere, Klebe und jeder Menge bunter Papiere. Und das vor allem auch, um jenseits des Digitalen, wieder intuitiver zu arbeiten, sich mit Gesten und mit Materialien zu verbinden und von Farben und Formen leiten zu lassen.

Ein Bedürfnis – und eine Nachfrage, die in Zeiten von KI stark wächst.

Auch, dass sie das bereits Aufgeklebte nicht wieder rückgängig machen kann, gefällt Séverine Assous.

Brand feiert Illustrator:innen

Jetzt hat die Illustratorin zwei Tafeln von Le Chocolat des Français gestaltet, des französischen Brands, der so bekannt für seine gute Schokolade wie für seine kunstvollen Verpackungen ist.

Bereits vor einigen Jahren hatte Séverine Assous mit den Schokoladenmachern zusammengearbeitet, zwei Packagings gestaltet und für eine Ausstellung auch Ostereier.

Jetzt war sie gerade »Künstlerin des Monats« bei Le Chocolat des Français, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feiern.

Und das mit einer einjährigen Social-Media-Serie begleiten, in der sie Illustrator:innen vorstellen.

Das wird von einem Studio-Besuch begleitet, von Interviews und der Gestaltung von zwei Packagings, die als Einzelstücke gewonnen werden können.

Szenen aus Paris

Das Thema für das Jubiläumsjahr ist weit gefasst. Nur einen Bezug zu Frankreich müssen die Illustrationen haben.

Und da Séverine Assous Pariserin ist, hat sie in ihren Motiven Situationen aus der Metropole festgehalten.

Man sieht eine Person, die mit einem Baguette unterm Arm am Arc de Triomphe durch den Regen läuft – und zwei Personen in der Pariser Metro, in der es oft so voll ist, dass man dort sehr eng nebeneinander steht. Ganz so, wie die beiden in der Collage, von denen eine(r) sogar noch ein Buch liest.

Die Farben leuchten, man sieht Muster und feine Linien, denn Séverine Assous bemalt und bearbeitet die Papiere, bevor sie diese zerschneidet. Und das mit hochpigmentierten Acryl-Gouache-Farben, von denen einige fluoreszierend sind.

So werden die Schokoladentafeln dann im Dunklen leuchten …

Vorherige Arbeiten von Séverine Assous für Le Chocolat des Français:

Blick in das Skizzenbuch von Séverine Assous :

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Wie KARTONizza einen Offline-Kanal neu erfindet › PAGE online


Werbung auf Pizzakartons? Was klingt wie eine naheliegende Analog-Idee, drehen zwei Gründer auf smarte Weise weiter. Und machen damit aus einem Alltagsprodukt eine ernstzunehmende Marketingdisziplin. Ein Case, der zeigt, wie sich neue Offline-Kanäle smart erschließen lassen.

Zwei lächelnde Personen stehen vor neutralem Hintergrund und halten geöffnete Pizzakartons mit Werbeaufdruck sowie ein großes, kuscheliges Pizzastück-Kissen in die Kamera.Bild: KARTONizzaIdeen, die nach einem Kneipenbesuch entstehen, sind meistens die besten. So war es auch bei Pia Steinberg und Patrick Knebelkamp: Nach einigen Gläsern Bier sammelte das Paar Anfang 2024 Ideen, wie Werbung wieder sichtbarer werden könnte – und fand auf dem Heimweg einen leeren Pizzakarton. Daraus wurde nur kurze Zeit später ein Start-up mit einem ambitionierten Ziel: Werbung auf Pizzakartons in jeden Mediamix bringen. Wie das gelingen soll? Mit smartem Marketing, humorvollen Kampagnen und einem konsequent zu Ende gedachten Konzept.

Werbung backen, die schmeckt

Die Idee von KARTONizza: Kampagnen auf Pizzakartons, die in Pizzerien in der gesamten DACH-Region verteilt werden. Kunden wählen über die »Speisekarte« ihre Kampagnenziele aus und buchen auf Wunsch auch die Kreation. KARTONizza produziert die Kartons und liefert sie direkt an die Partnerrestaurants im Zielgebiet. »Werbung auf Pizzakartons ist für uns wie eine Pizza Margherita – die perfekte Basis«, sagt Co-Gründerin Pia Steinberg. »Aber KARTONizza sorgt für die nötige Würze. Mit verschiedenen Beilagen, dank denen Kunden ihre Werbung so backen können, dass sie wirklich schmeckt.«

Humorvolle Sprüche nicht ohne Tracking

»Basilikomm‘ zur Post«, »Erst Funghi, dann Fahrgäste« oder »Pizza in 20 Minuten, Glasfaser in Sekunden« gefällig? Zu den Pizzakartons gehören nicht nur witzige Wortspiele und kreative Kampagnen. Sondern mit den »digitalen Beilagen« relevante Werbewirkungsnachweise in Form von Eye-Tracking-Studien mittels KI, individuelle Umfragen, QR-Codes und der eigens entwickelte Kartonradar. Damit bekommen Werbungtreibende einen Einblick in den Erfolg ihrer Kampagne. Grundlage ist ein Dashboard, über das Werbekunden genau einsehen können, wie viele Pizzakartons in welchem Restaurant verteilt wurden, in welcher Region wie oft gescannt wurde, um welche Uhrzeit und mit welchem Endgerät. Anstelle langweiliger Tabellen natürlich mit kleinen Pizzastücken als Markierung.

Bevor eine Kampagne live geht, bekommt jede Pizzeria ein Foto des Kartons und kann selbst entscheiden, ob die Kreation auch wirklich zu den Gästen passt. »Manchmal ist die Botschaft zu heiß«, lacht Pia. So wurden etwa Kampagnen für das Deutschlandticket oder Verkehrsbetriebe aus Köln und Aachen bewusst nicht bei klassischen Nobelitalienern platziert, sondern dort, wo die jeweilige Zielgruppe tatsächlich abgeholt wird. Genau diese Feinsteuerung sei entscheidend für den Erfolg der Kampagnen. Die Kommunikation mit den Partnerrestaurants läuft rein über WhatsApp, »das schafft Nähe und Vertrauen«, sagt die junge Gründerin.

12.000 Partnerpizzerien

Das kommt an: Nur ein Jahr nach der Gründung der GmbH wächst das Start-up stetig weiter: Das Team wird kontinuierlich ausgebaut, weitere Stellen sind ausgeschrieben, mehr als 12.000 Partnerpizzerien verteilen die bedruckten Kartons, Kunden wie Lotto Bayern, Dr. Oetker, McFit und viele andere nutzen die Werbeform bereits für sich. Das Ziel: »In Deutschland werden jedes Jahr rund 435 Millionen Pizzakartons verteilt. 2026 wollen wir davon 5 Millionen über KARTONizza ausspielen.« Von diesem Etappenziel sei man nicht mehr weit entfernt. Der Blick auf die Gesamtzahl zeige jedoch, wie groß das langfristige Potenzial des Marktes ist.

Dabei hilft sicher auch der Erfolg beim German Brand Award 2025, bei dem das Duo gleich doppelt ausgezeichnet wurde: mit dem »Winner«-Titel in »Newcomer Brand of the Year« und »Corporate Service«. Die Begründung der Jury: KARTONizza zeige, »wie wirkungsvoll Markenkommunikation im Alltag verankert werden kann.« Das Projekt kombiniere kreative Ansprache mit messbarer Reichweite und mache Offline-Werbung datenbasiert analysierbar. Für die Gründer ein Meilenstein: »Ein solcher Award stärkt einem den Rücken, vor allem wenn man mit größeren Kunden spricht. Er trägt nach außen, dass wir nicht nur irgendein Start-up mit einer netten Idee sind, sondern dass bei uns mehr dahintersteckt – etwas, das preisverdächtig ist.«

Last Call: Registration Deadline bis zum 27. Februar 2026

Ein Baum für 1000 Kartons

Auch Nachhaltigkeit spielt bei KARTONizza eine große Rolle. Weil recycelte Kartons nicht geeignet für Lebensmittel sind, braucht es für die Produktion neues Papier. Für je 1.000 Kartons pflanzt das Start-up daher seit 2025 gemeinsam mit einer Organisation einen Baum, etwa 420 Stück wurden bereits gepflanzt und wachsen seither stetig in die Höhe. So wie das junge Start-up, das beweist, dass Innovation nicht immer neu erfunden werden muss. Manchmal reicht ein kreativer Blick auf das, was auf dem Küchentisch liegt.

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