Künstliche Intelligenz

Wie Schulen Kinder fit für die digitale Welt machen sollen


Etliche der 56 Handlungsempfehlungen, die die Expertenkommission dem Bundesbildungsministerium übergeben hat, betreffen Schulen. So fordert die Kommission, dass Schüler bundesweit bis zur siebten Klasse ihre privaten Smartphones weder im Unterricht noch in den Pausen nutzen dürfen. Gleichzeitig sollen die Schulen besser als bislang vermitteln, wie man mit digitalen Medien umgeht. Konkret soll es ein verpflichtendes „KI-Seepferdchen“-Zertifikat für Grundschüler geben, ausgebildete Medienguides, die Jüngere im Umgang mit Social Media schulen und an jeder Schule eine feste medienpädagogische Ansprechperson – ergänzt durch eine „Social-Media-Sprechstunde“ in der Schulsozialarbeit.

Wie weit die Bundesländer von diesem Idealbild entfernt sind, was die Forschung zu Handyverboten tatsächlich hergibt und ob sich die Empfehlungen angesichts der Lage an deutschen Schulen überhaupt umsetzen lassen, zeigt der folgende Überblick.

Die zentrale Empfehlung der Kommission: Bis einschließlich Klasse 7 soll bundesweit das private Benutzen von Smartphones, Tablets und anderen digitalen Endgeräten im Unterricht, in den Pausen und in Ganztagsangeboten verboten werden. Auch die Bundesbildungsministerin Prien hatte sich zuvor mehrfach für ein Handyverbot in den Grundschulen ausgesprochen. Die Expertenkommission geht jetzt sogar noch weiter. Ab Klasse 8 sollen Schulen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern verbindliche Konzepte erarbeiten, wie man mit Privathandys in der Schule verfahren soll. Das schulische Arbeiten mit digitalen Lernmitteln bleibt bei dem Verbot ausdrücklich unberührt – es geht ums private Gerät, nicht um Digitalisierung an sich.


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