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Wieder verfügbar: Die Nvidia GeForce RTX 3060 12 GB ist (sehr teuer) zurück!
Offiziell war die GeForce RTX 3060 nie eingestellt, aber de facto war sie seit Ende 2025 nicht mehr zu bekommen. Anfang 2026 hieß es dann: Nvidia plant ein Comeback. Das ist jetzt auch in Deutschland erfolgt: Die GeForce RTX 3060 12 GB ist wieder verfügbar. Der Preis liegt derzeit aber noch sehr hoch.
Frische Lagerware ab 333,64 Euro
Ein Blick in den Preisvergleich zeigt: Zahlreiche Händler können die Asus GeForce RTX 3060 Dual 12 GB OC V2 ab Lager liefern. Asus hat auf Nachfrage bestätigt, dass es sich um Ware aus einer neuen Produktion handelt.
Der von vielen Händlern aufgerufene Preis von 333,64 Euro liegt dabei deutlich über dem Kurs, zu dem das Modell in der Vergangenheit bereits verkauft worden war: 250 Euro riefen Händler im Sommer 2025 für das gleiche Custom-Modell auf. Der UVP der Grafikkarten, die Anfang 2021 erschienen war, lag und liegt bei 329 Euro.
Auch die Gigabyte GeForce RTX 3060 12 GB Windforce OC ist bei mehreren Händlern als „ab Lager verfügbar“ gelistet, aber noch teurer.
Lohnt sich das?
Offiziell hat sich Nvidia bis dato nicht zur Wiederaufnahme der Produktion der GeForce RTX 3060 12 GB aus dem Jahr 2021 geäußert. CEO Huang hatte zur CES 2026 allerdings auf die Frage, ob ältere Grafikkarten nicht im aktuellen Marktumfeld helfen könnten, geantwortet, man sehe sich diese gute Idee an.
Die GeForce RTX 3060 12 GB basiert auf der Ampere-Architektur, die noch nicht von TSMC, sondern von Samsung in 8 nm gefertigt wurde. Sie konkurriert damit in der Tat nicht mit den aktuellen TSMC-Prozessen, in denen alle modernen Grafikkarten und AI-Beschleuniger gefertigt werden. Auch ist der verwendete GDDR6 inzwischen weniger stark gefragt.
RTX 3000 unterstützt wie RTX 5000 auch das aktuelle DLSS 4.5 Super Resolution, nicht aber (Dynamic) (Multi) Frame-Generation. Der Leistungsverlust beim Einsatz des besten KI-Upsamplings fällt zudem vergleichsweise hoch aus.
Noch teurer als die RTX 5050
Ist die RTX 3060 damit eine valide Option? Beim Blick auf den Preis derzeit definitiv nur dann, wenn es die 12 GB sein müssen. Sie sind gegenüber den zurzeit bei Nvidia im Einstieg gängigen 8 GB ein Mehrwert.
Allerdings gilt es diesen auch in Relation zur Leistungsfähigkeit der GPU zu stellen, und da liegt die RTX 3060 selbst hinter einer RTX 5050 8 GB zurück: Ohne Raytracing sind es 17 Prozent, mit Raytracing 10 Prozent, wie der Test Grafikkarten bis 300 Euro im Test: RTX 3060 vs. 4060, 5050, 5060, RX 7600, 9060 XT und B580 erst im Mai gezeigt hat.
Dabei ist der geringere Rückstand mit Raytracing, obwohl Blackwell per se deutlich stärker als Ampere ist, ein Resultat des schon in Full HD häufig zu knappen Speichers. Trotzdem lautete das Fazit:
[…] der GeForce RTX 3060 bringen die 12 GB Speicher wenig. Ja, in zwei Raytracing-Titeln im Test sowie in Pragmata hat die Grafikkarte ihre Sternstunden. In allen anderen Spielen schaut es dagegen düster für das alte Modell aus. Die Performance ist deutlich geringer, die Energieeffizienz ist schlechter und bei den Features zeigt sich ein zweischneidiges Schwert: DLSS 4.5 ist zwar verfügbar, kostet aber mehr Performance.
In Anbetracht von Preisen ab 260 Euro für die RTX 5050 und ab 285 Euro für die RTX 5060 sollten Spieler eher zu diesen Modellen aus Nvidias Portfolio greifen, die erwartete neue „Unter-200-Euro-Alternative“ ist die Rückkehr der RTX 3060 12 GB zurzeit (noch) nicht. Weitere Informationen im Test:
- Grafikkarten bis 300 Euro im Test: RTX 3060 vs. 4060, 5050, 5060, RX 7600, 9060 XT und B580