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Wikipedia goes KI: Der Kampf ums Weltwissen
Neben der bereits 2022 bekannt gewordenen Kooperation mit Google hat Wikimedia nun offengelegt, dass im vergangenen Jahr weitere Kooperationen mit großen KI-Playern geschlossen wurden. Dazu zählen Amazon, Meta, Microsoft, Mistral AI und Perplexity, wie die Organisation in einem Beitrag von Wikimedia Enterprise bekanntgibt. Dort heißt es richtungsweisend:
In the AI era, Wikipedia’s human-created and curated knowledge has never been more valuable.
Einige Kooperationen, etwa mit Ecosia, Pleias und ProRata, waren bereits zuvor bekannt. Mit der aktuellen Ankündigung ergänzt Wikimedia sie um weitere Partner:innen wie Nomic und Reef Media. Für Nutzer:innen bleibt Wikipedia unverändert offen und kostenlos. Hinter den Kulissen verschiebt sich jedoch, wie das Weltwissen der Plattform im KI-Ökosystem genutzt und verteilt wird.
Google und Co. sollen zahlen:
Wikipedia plant Bezahl-Service Wikimedia Enterprise

Wie Wikipedia das menschlich kuratierte Wissen vor KI-Ausbeutung schützen will
Die Wikimedia Foundation ist das organisatorische Rückgrat hinter Wikipedia. Als gemeinnützige Stiftung verantwortet sie Technik, Recht, Finanzierung und strategische Fragen – die Inhalte selbst entstehen weiterhin durch eine weltweite Community freiwilliger Autor:innen. Wikipedia zählt heute zu den meistgenutzten Websites der Welt. Monatlich werden laut Stiftung über 65 Millionen Artikel in mehr als 300 Sprachen rund 15 Milliarden Mal aufgerufen.
Nach 25 Jahren steht Wikipedia damit exemplarisch für ein zentrales Problem des Internets 2026. Offenheit allein schützt nicht mehr vor Ausbeutung. Gleichzeitig greifen KI-Modelle diese Inhalte zunehmend automatisiert ab. Suchmaschinen, Chatbots und Sprachassistenzen nutzen Wikipedia als Wissensbasis, oft ohne direkten Kontakt zur Plattform. Genau hier setzt Wikimedia Enterprise an. Statt unkontrolliertem Scraping bietet die Stiftung einen offiziellen, kostenpflichtigen Zugang mit klaren technischen Schnittstellen und Nutzungsbedingungen.
Über Wikimedia Enterprise erhalten Unternehmen einen Zugriff auf aktuelle, strukturierte Wikipedia-Inhalte, etwa für Suchsysteme, Wissensgraphen oder sogenannte RAG-Modelle. Für die Stiftung steht dabei weniger der finanzielle Ertrag im Vordergrund. Ziel ist es, Einfluss darauf zu behalten, wie Wikipedia-Wissen weiterverwendet wird, und zugleich die eigene Infrastruktur vor wachsender technischer Belastung zu schützen.
Zwischen Regulierung und Machtspiel: Wie KI das Weltwissen auf die Probe stellt
Mit Wikimedia Enterprise reagiert die Wikimedia Foundation auf einen grundlegenden Wandel. Wikipedia wird immer seltener von Menschen besucht, aber immer häufiger von Maschinen gelesen und aufbereitet. KI-Systeme zapfen Inhalte automatisiert an, um sie in Suchmaschinen, Chatbots oder Wissensgraphen weiterzuverarbeiten. Das erschwert die Nachvollziehbarkeit von Quellen und verschiebt Aufmerksamkeit weg von der Plattform selbst. Um diesen Entwicklungen etwas entgegnen zu können, stellt Wikimedia Enterprise jetzt Wikipedia-Inhalte über APIs bereit – von Einzelabfragen über regelmäßig aktualisierte Datensätze bis hin zu Echtzeit-Streams. Ziel ist es, den unvermeidbaren KI-Zugriff zu steuern, Transparenz zu sichern und die menschliche Kuration nicht aus dem System zu drängen.
Einen radikal anderen Weg geht Elon Musk mit Grokipedia. Die von seiner KI-Firma xAI entwickelte Enzyklopädie versteht sich als Gegenentwurf zu Wikipedia und setzt vollständig auf KI-generierte Inhalte. Grokipedia soll – so Musks eigenes Narrativ – eine „objektivere“ Alternative zu einer angeblich politisch voreingenommenen Wikipedia sein. Kritiker:innen sehen jedoch genau das Gegenteil. Viele Einträge weisen politische Verzerrungen auf, greifen auf zweifelhafte Quellen zurück oder enthalten faktische Fehler. Hinzu kommt, dass einzelne Artikel nahezu wortgleich aus Wikipedia übernommen wurden, teils inklusive Lizenzhinweisen, ohne dass eine echte redaktionelle Überarbeitung erkennbar wäre. Gerade das Fehlen einer offenen, gemeinschaftlichen Kontrolle macht das Modell anfällig für Fehler und Verzerrungen.
Besonders problematisch ist Grokipedia vor dem Hintergrund der anhaltenden Kontroversen rund um Musks KI-Ökosystem. Der KI-Chatbot Grok, der diese Enzyklopädie speist, steht seit seinem Launch im Oktober 2025 immer wieder in der Kritik. So macht er antisemitische Aussagen und hat beispielsweise Adolf Hitler glorifiziert, was internationale Empörung auslöste. Derzeit wird er von einigen verwendet, um sexuell explizite und non-konsensuale Deepfakes von Dritten, insbesondere von Frauen und sogar Minderjährigen zu erstellen und zu verbreiten. Wie unter anderem tagesschau.de berichtet, leiteten die Europäische Union und Aufsichtsstellen in mehreren Ländern vor diesem Hintergrund Ermittlungen gegen xAI ein. In Malaysia und Indonesien wurde der Zugang zum Chatbot Grok zeitweise gesperrt. Zuletzt kündigte auch der US-Bundesstaat Kalifornien Untersuchungen gegen das Unternehmen an.
Menschliches Wissen bleibt der Kern von Wikipedia
Trotz der neuen KI-Kooperationen betont Wikimedia immer wieder, dass Wikipedia vor allem ein von Menschen getragenes Projekt ist. Die Artikel entstehen in einer vergleichsweise kleinen, ehrenamtlichen Community – und genau das macht die Plattform bis heute glaubwürdig. Gleichzeitig liegt darin eine Schwachstelle. Koordinierte Manipulationsversuche, Fake Accounts und politische Einflussnahme gehören zur Realität und können den Vertrauensstatus untergraben.
Wie solche Eingriffe ablaufen, schildert der Journalist und Co-Autor der SWR-Podcast-Dokuserie Sockenpuppenzoo: Angriff auf Wikipedia Christoph Schattleitner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Pascal Fournier. Besonders häufig werden demnach Artikel zu historischen Ereignissen rund um den Nationalsozialismus manipuliert, die systematisch verzerrt oder umgedeutet werden sollen. Brisant wird das vor allem im Zusammenspiel mit KI. Werden verfälschte Artikel von Sprachmodellen ausgelesen und weiterverarbeitet, können sich Falschinformationen deutlich schneller und breiter verbreiten als bisher.
Um menschliche Kuration zu bewahren und auch, um solchen Maniplationen entgegenzuwirken, braucht Wikipedia paradoxerweise KI-Unternehmen, also jene Unternehmen, die den Traffic klassischer Wissensseiten zunehmend verdrängen. Weil sie den massenhaften Zugriff auf Wikipedia-Inhalte nicht aufhalten wird, versucht die Stiftung, ihn zu steuern und davon zu profitieren. Durch die Kooperationen kann Wikimedia Nutzung regeln und die menschliche Kuration absichern.
SERP Scraping und Publisher-Unmut:
Das Geschäft mit der KI-Suche von OpenAI und Perplexity
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How-to: Von „Ok Boomer“ zum Dialog: So spricht Social Media mehrere Generationen an
Social-Media-Plattformen sind im Leben der meisten Menschen alltägliche Kommunikationskanäle
Alle hängen ständig am Smartphone, denn Kommunikation findet heute primär online statt. Austausch passiert auf Social Media, gesteuert von Interessen anstelle von Alter oder Milieu. Was dieser Shift für Marken bedeutet – und wie Werbungtreibende generationenübergreifend andocken können, erläutert Cindy Ngo vom Media Lab Bayern in ihrem How-to-Beitrag.
Ob in der Bahn, im Wartezimmer, beim Arzt oder an der Bushaltestelle: überall starren Menschen stumm auf Bildschirme, wirken dabei isoliert un
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Chinesischer E-Autohersteller: Diese beiden Manager sollen bei Nio die globale Markenstrategie prägen
Kris Tomasson und Marius Holletzek (v.l.) bekommen beim chinesischen E-Autobauer Nio mehr Verantwortung
Nio baut seine Markenführung aus. Erstmals ernennt der chinesische Elektroautobauer Verantwortliche für die globale Markenführung und -strategie. Wer die Positionen übernimmt.
Nio investiert in die Marke. Seit Anfang Februar ist Kris Tomasson Head of Global Brand bei dem chinesischen Autohersteller, Marius Holletzek veran
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Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben
Inzwischen ist für Advertiser wiederum absehbar, was Werbung bei ChatGPT kosten soll. 60 US-Dollar werden für 1.000 Views im CPM-Modell aufgerufen, während für die ersten Werbetreibenden hunderttausende US-Dollar an Ausgabezusagen gefordert sind. Trotz dieser Kosten hat OpenAI eine Reihe interessierter Unternehmen und Konzerne für das Pilotprogramm gefunden. Dazu zählt zum Beispiel WPP Media mit Klient:innen wie Adobe, Audemars Piguet, Audible, Ford, Mazda und Co. Aber auch Target und HelloFresh sind erste Kund:innen.
Für OpenAI geht es bei der Integration von Werbung in erster Linie um die Monetarisierung von hunderten Millionen Usern. Zugleich möchte das Unternehmen damit den kostenfreien Zugang zu KI-Lösungen wie ChatGPT weiterhin ermöglichen. Asad Awan, Ads and Monetization Lead bei OpenAI, erklärt:
We believe ads play an important role in continuing to support broad access to AI. By working closely with partners like Adobe in this pilot, we’re able to thoughtfully test new ad experiences and learn together to ensure ads are separate and clearly distinct, relevant, and useful while maintaining the trust people place in ChatGPT.
Er betont zum einen erneut, dass die Ads von den Antworten getrennt und klar markiert sein sollen. Zum anderen geht er auf die Testerfahrungen ein, die das Werbeumfeld für die weitere Nutzung ebnen sollen. Immerhin hat OpenAI bereits angekündigt, noch im Laufe des Jahres weitere Abrechnungsmodelle und Anzeigenformate einführen zu wollen.
Die Gründe der Advertiser, um auf ChatGPT zu werben
Geht es nach dem renommierten und einflussreichen Tech-Unternehmen Adobe, ist die Sichtbarkeit von Marken in AI-Lösungen eine Priorität für Unternehmen. Nicht umsonst hat Adobe kürzlich die für die GEO relevante Analytics-Plattform Semrush in einem Milliarden-Deal übernommen.
As AI platforms become a new interface between customers and brands, visibility is also essential […],
schreiben Patrick Brown und Varun Parmar in einem dedizierten Blog-Beitrag zum Thema und nehmen damit zwar Bezug auf die eigenen Lösungen. Doch im Kern spiegelt die Aussage ebenso Adobes Beteiligung am Pilotprogramm für die ChatGPT Ads wider. So erklären die beiden weiter:
Our early participation reflects our belief that the future of marketing will be built at the intersection of creativity, data and AI-powered experiences.
Adobe wird auf ChatGPT Ads für Acrobat Studio und Adobe Firefly schalten. Das Team ist der Auffassung:
[…] The pilot will help us better understand how ads can provide helpful, relevant experiences, while maintaining the trust users place in ChatGPT responses and OpenAI’s privacy framework.
Doug Wyatt, Senior Director für Growth Media, Americas bei Adobe, sieht im Werbetest eine Chance, um das LLM-basierte Nutzungsverhalten der User noch besser zu verstehen und zu prüfen, wie Adobe in KI-Kontexten „in Formen, die bedeutenden Mehrwert für Kund:innen bieten,“ auftauchen kann.
Es ist der Kern der Werbeidee, in den Kontexten aufzutauchen, die für User besonders relevant sind. Dazu gehört ChatGPT zweifelsohne. Über 800 Millionen wöchentlich aktive User hat der OpenAI-Dienst bereits. Auch Audible wirbt im Rahmen der OpenAI-Kooperation mit WPP Media dort. Tom McKenna, Global Head of Media, Ops and Business Development beim Unternehmen, erklärt, dass KI grundlegend verändert habe, wie Menschen ihre Leben planen und dabei mit Marken interagieren. Deshalb könnte Audible über die AI Chats, die Millionen User ohnehin täglich nutzen, neue User gewinnen.
[…] We’re excited to join the OpenAI Ad Pilot Program to reach new audiobook listeners through a platform they’re already using daily. This test allows us to explore ways to meet customers where they naturally are – in the AI-powered spaces that have become part of their everyday routine.
Der Chief Marketing Officer von Mazda North American Operations, Brad Audet, ist ebenfalls der Meinung, dass es notwendig ist, die Wirkung von Werbung im AI-Umfeld auf das Verhältnis zwischen Kund:innen und Brands zu evaluieren und betont:
Exploring new media environments responsibly is critical as marketing continues to evolve […].
„Relevant moments beyond traditional media placement“ – Werbung in High-Intent-Momenten
Ein weiteres Unternehmen, das auf ChatGPT wirbt, ist HelloFresh. Patrick Stal ist für das Marketing verantwortlich und erklärt in einem Artikel auf LinkedIn, dass sich das „Wo“ in Bezug auf die Werbekonfrontation der User verändert. Jahrelang sei vor allem der Suchmaschinenmarkt und Social Media relevant gewesen, um User in ihrer Journey zu erreichen.
[…] We are moving from a world of ‘search and click‘ to a world of ‘ask and converse‘. As conversational AI becomes a primary tool for how millions of people plan their lives, organize their kitchens, seek culinary inspiration, and manage their time, the way they discover brands is undergoing a fundamental shift.
In der Lernphase mit Ads auf ChatGPT möchte HelloFresh User in High-Intent-Momenten erreichen, etwa, wenn sie nach Ernährungsvorschlägen fragen. Dabei würden sie nicht nur browsen, sondern ein Problem lösen wollen – das liefere den Intent-Faktor. Und die Ads sollten dann nicht nur Werbung sein, sondern eine Lösung anbieten.
This test is about more than just a new channel; it is a signal of where consumer discovery is headed. As we move further into this era of conversational AI, the brands that succeed will be those that prioritize helpfulness over intrusion […].
Für HelloFresh bedeutet der Werbetest eine Option zur Diversifizierung der Werbemöglichkeiten mit Blick auf eine fragmentierte digitale Landschaft und die AI-gestützte Discovery der Zukunft.
Das gilt auch für Target. E-Commerce-Unternehmen wird zusammen mit Klient:innen der Retail-Media-Sparte Roundel ebenso Werbung auf ChatGPT schalten. Dabei soll vor allem der Effekt neuartiger Werbeplatzierungen ausgelotet werden. Immerhin gab es ChatGPT bis vor wenigen Jahren gar nicht; gleiches gilt für große AI Chatbots wie Gemini und den AI Mode auf Google. Heute sind sie allerdings ein wichtiger Bestandteil des digitalen Alltags von hunderten Millionen Usern. Deshalb verschiebt sich auch die Werbung in diese Bereiche, ist dort aber noch vergleichsweise jung. Das eröffnet für Advertiser die Chance, als Early Adopter Sichtbarkeit für ihre Marken zu generieren und die Werbewahrnehmung zu erforschen.
Target möchte in diesem Kontext „relevant moments beyond traditional media placements“ anvisieren. Das Unternehmen weiß um die Relevanz, die ChatGPT für das eigene Business hat. Nach eigenen Angaben wächst der Traffic von ChatGPT zu Target pro Monat im Schnitt um 40 Prozent. Demnach soll die Werbung in diesem Bereich Targets Ziel folgen, User und Kund:innen in ihrer Journey immer dort zu erreichen, wo sie sind – eben auch in AI Chats. Dort könnten User beispielsweise Werbung für einen Air Fryer sehen, wenn sie per Prompt nach Küchengeräten fragen, die Alltagsgerichte in der Zubereitung vereinfachen können.
Walmart hat sich dem Agentic Commerce verschrieben und sogar eine eigene App für ChatGPT entwickelt sowie Google beim Aufbau des Universal Commerce Protocol unterstützt, das den Einkauf im KI-Kontext langfristig deutlich vorantreiben könnte. Überhaupt könnten die Ads im AI Chat eine besondere Wirkung entfalten. Denn mit Möglichkeiten wie dem Instant Checkout auf ChatGPT oder auch unmittelbaren Einkaufsoptionen direkt im AI Mode, die bald starten, könnten User direkt von der Werbewahrnehmung zur Conversion übergehen, ohne Klick auf Retailer Websites. Das Shopping im Internet würde sich drastisch verändern, was wiederum Implikationen für die Werbeumgebung mit sich bringt.

Werbereaktion bei Google, Hohn von Anthropic
Während OpenAI für ChatGPT die Werbung langsam ins Rollen bringt, hat die Konkurrenz von Google schon lange Ads in AI Overviews und auch im AI Mode parat. In letzterem starten neuerdings beispielsweise Direct Offers als exklusive Angebote wie Rabatte für User der KI-Suche. Zudem hat Google jüngst eine weitere shopping-bezogene Werbelösung für den AI Mode vorgestellt. Dabei werden Retailer mit Angeboten angezeigt, die inhaltlich zur Konversation der User im AI Mode passen. Google erklärt:
AI Mode already surfaces organic shopping recommendations based on what’s most relevant to a query. Now, we’re testing a new ad format to showcase retailers that offer those products, clearly marked as sponsored. This new format helps shoppers easily find convenient buying options, and offers retailers the opportunity to show up in these key moments of consideration […].
We’re reinventing ads for the new era of Search and making them a natural part of the conversation. AI Mode already surfaces organic shopping recommendations and now we are testing a new ad format within AI Mode to show retailers that offer those products – clearly marked as… pic.twitter.com/1CgmogGPZe
— Vidhya Srinivasan (@VidsSrinivasan) February 11, 2026
Ein anderes KI-Unternehmen positioniert sich im Wettbewerb dagegen ganz anders. Anthropic erklärte jüngst, dass der eigene AI Chatbot Claude werbefrei bleiben werde.
There are many good places for advertising. A conversation with Claude is not one of them.
Deshalb werden User auch künftig keine gesponserten Links im Chat sehen und auch die Konversationen sollen in keiner Weise durch Advertiser oder Dritten beeinflusst werden. Vielmehr strebe man an, mit Claude eine Kreations- und Arbeitsumgebung zu schaffen, die an klassische Werkzeuge und Kontexte der nicht-digitalen Welt erinnert:
Our experience of using the internet has made it easy to assume that advertising on the products we use is inevitable. But open a notebook, pick up a well-crafted tool, or stand in front of a clean chalkboard, and there are no ads in sight.
Um diesen neu geschaffenen Fakt der Werbefreiheit Claudes zu untermauern, hat das Unternehmen für den zurückliegenden Super Bowl im Februar Ads kreiert. Dabei werden Ads in AI Chats auf humoristische Weise zugespitzt, was als Angriff auf Google und insbesondere OpenAI Wirkung zeigt.
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