Apps & Mobile Entwicklung
Windows 11: Neues Startmenü soll anpassbarer und schneller werden

Das Startmenü von Windows 11 hatte Microsoft schon überarbeitet, bevor man im Winter die Runderneuerung des Betriebssystems startete. Jetzt kündigen Mitarbeiter des Konzerns weitere Upgrades an. Nutzer sollen künftig mehr Optionen haben, um das Startmenü an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Dass man an entsprechenden Optionen arbeitet, erklärte Microsofts Design-Direktor March Rogers auf X. Konkrete Details nennt er nicht, sondern sagt lediglich, dass es künftig leichter sein soll für Nutzer, zu beliebten Apps zu gelangen.
Laut Windows Latest deuten diese Aussagen eher auf kleinere Anpassungen als einen großen Design-Umbau hin.
Schon das in 2025 veröffentlichte Startmenü für Windows 11 gilt als Fortschritt zum ursprünglichen Design: Alle Apps befinden sich auf einer Seite, die Empfehlen-Rubrik lässt sich deaktivieren und die Übersicht aller Programme nach verschiedenen Vorgaben programmieren. Weil die Größe des Startmenüs aber vom Bildschirm abhängt, bemängelten Nutzer fehlende Anpassungsmöglichkeiten. Manche hätten es auch auf großen Displays gerne dezent.
Wie Windows Central unter Berufung auf interne Quellen bei Microsoft berichtet, sollen Nutzer künftig die einzelnen Bereiche des Startmenüs deaktivieren können. Das gilt also nicht nur für den Empfehlen-Bereich, sondern auch für die Rubrik mit den angehefteten Apps sowie die Übersicht aller Apps. Ebenso soll sich die Größe händisch anpassen lassen.
Die neuen Funktionen gehen einher mit einem neuen technischen Grundgerüst. Schon vor kurzem hat Microsoft bestätigt, das neue Startmenü auf WinUI 3 umzustellen. Von diesem Umbau soll auch die Performance profitieren. Das überarbeitete Startmenü soll schneller reagieren und sich im Alltag geschmeidiger anfühlen.
Bei der Runderneuerung des Betriebssystems setzt Microsoft also an vielen Stellschrauben an. Die Upgrades für das Startmenü wurden aber noch nicht über die offiziellen Kanäle des Konzerns bestätigt. Ein Zeitplan existiert also noch nicht.
Schneller geht es in anderen Bereichen wie dem Datei-Explorer. Dort will Microsoft ebenfalls an der Performance-Schraube ansetzen und die Darkmode-Integration verbessern. Entsprechende Änderungen verteilt der Konzern bereits in der aktuellen Insider Build im Release-Preview-Kanal. Man kann also davon ausgehen, dass die Neuerungen mit dem optionalen April-Update oder dem regulären Patchday-Update im Mai ausgespielt werden.