Künstliche Intelligenz
Windows Server: Microsoft bewirbt Upgrade auf Server 2025 über Windows Update
Microsoft hatte zur Veröffentlichung des Windows Server 2025 kurzzeitig Probleme mit ungefragt erfolgten Upgrades über Windows Update. Mitte April dieses Jahres hat Microsoft das in den Griff bekommen und das optionale Upgrade wieder bereitgestellt. Jetzt wirbt das Unternehmen dafür, dass IT-Verantwortliche ihre Server über den Windows-Update-Mechanismus auf die neuere Server-Version hieven sollen.
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Im Message-Center der Windows-Release-Health-Notizen hat Microsoft nun darauf hingewiesen, dass Windows Server auch ein In-Place-Upgrade auf neuere Versionen unterstützt. Damit soll es leichter sein, von Windows Server 2019 oder 2022 auf Server 2025 zu migrieren. Der Prozess soll so einfach sein wie die monatlichen Sicherheitsupdates und keine Installationsmedien erfordern. Und dann folgt jedoch ein „aber“.
Im „Windows Server News and Best Practices“-Blog beschreibt Microsoft, dass Admins das Upgrade natürlich doch planen und dafür vorbereitende Maßnahmen ergreifen müssen. Das Windows-Server-Team empfiehlt etwa eine schrittweise Verteilung von Windows Server 2025, angefangen bei den am wenigsten kritischen Maschinen. Sie ermutigen Admins zudem, das Upgrade zunächst in einer Testumgebung zu prüfen, um Erfahrungen mit dem Upgrade-Prozess zu sammeln. Die Zeit, die ein Upgrade benötigt, hängt von Faktoren wie Performance der Maschine, der Anzahl laufender Anwendungen und der Anzahl an Benutzern auf dem Rechner ab. Insgesamt sollte der Prozess aus Backup oder Snapshot und Upgrade laut dem Windows-Server-Team etwa zwei Stunden in Anspruch nehmen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die Microsoft-Mitarbeiter stellen zudem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereit, die IT-Verantwortliche für den Upgrade-Prozess befolgen sollten. Zehn Schritte sollen die Planung unterstützen, für die Vorbereitung der Verteilung schlägt Microsoft sieben weitere Schritte bis zur Fertigstellung vor – für die „Desktop Experience“. Wer Server Core betreibt, benötigt demnach neun Schritte.
Zudem gibt das Windows-Server-Team noch praktische Hinweise, was Admins nach dem Update prüfen und machen sollten. Hilfestellung bei Problemen sollen Fehlerprotokolle, ein Diagnose-Tool und der Kundensupport von Microsoft liefern.
(dmk)