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Wo isst man am besten – und hat den meisten Spaß? Koto rebranded Franki › PAGE online


»Make Time Dance«: Franki ist eine Plattform mit Restaurantempfehlungen, Videos und Benefits inklusive – und einem Rebranding des Kreativstudios Koto, das leuchtend gelb, fröhlich und dynamisch ist und auf mitreißende Animationen setzt.

Wo isst man am besten – und hat den meisten Spaß? Koto rebranded Franki › PAGE online

Das Angebot wird immer größer, unübersichtlicher und auch die Ansprüche steigen, denn wenn man schon mal Essen geht, dann soll es auch gut sein, lecker und so, wie man es sich vorstellt.

Das möchte Franki bieten, eine Social-Media-Plattform, 2020 von Eugene Varricchio und Nick Bennett in Austin, Texas gegründet.

Die App kombiniert persönliche Restauranttipps und kurze Videoempfehlungen mit Cashbacks für die Nutzer:innen. Die erhält man nicht nur, wenn man Empfehlungen hochlädt, die andere zu einem Restaurantbesuch inspirieren, sondern auch, wenn man Angebote freischaltet und mit der Karte, die in der App hinterlegt ist, bucht und bezahlt.

Gleichzeitig möchte Franki eine Alternative zu klassischer Werbung sein, denn die Restaurants zahlen erst dann, wenn ihr Auftritt zu einer Reservierung oder einer Bestellung führen.

Doch die Konkurrenz ist groß. Plattformen wie Yelp, Tripadvisor, Google und zahlreiche andere, neue Video-Apps bieten Ähnliches.

Freude miteinander haben

Deswegen beauftragte Franki das internationale Kreativstudio Koto, mit einem Rebranding, das die App herausstellt, zum Download motiviert und dazu, immer wiederzukehren.

Und dabei setzte Koto, bekannt für Markenidentitäten, die bold, prägnant und unique sind – von Yazio über The Huntington National Bank zur eigenen Foundry CcType – die sie gerade eröffnet haben, ganz auf Ausgelassenheit.

Auf die Freude und das Miteinander, auf köstliche Erlebnisse, darauf, zusammen Zeit zu verbringen und jede Menge Entdeckungen zu machen.

Dafür entwickelte Koto eine Strategie, die sich rund um das Motto »Make Time Dance« dreht, die auf die eigene Zeit setzt, die besonders wertvoll ist und die man bestmöglich nutzen möchte.

Und das kann man am besten mit Insider-Tipps und mit persönlichen Erlebnissen, die ganz offen geteilt werden.

Rund, weich & leuchtend Gelb

Bei Franki ist nichts exklusiv, Spaß sollen alle haben.

Und der zieht sich durch den neuen Markenauftritt, der sich in seiner Tonalität an einem Spaßvogel im besten Sinne orientiert, an einem Narren oder einer Närrin, deren höchstes Ziel es ist, dass die anderen eine gute Zeit haben und sich prächtig amüsieren.

So haben die Kreativen die tanzende Zeit auch auf die Gestaltung übertragen: In leuchtendem Gelb ist alles in Bewegung, die Sprache ist optimistisch, die Typografie geschwungen und Icons und Animationen versprühen ausgelassene Energie.

Im Mittelpunkt: das neue Logo, das zwischen einem Auge und einem Mund changiert, für Insiderwissen steht, dafür, besondere Orte aufzuspüren, aber auch darüber zu reden – und sie zu teilen.

Es arbeitet mit runden Formen, ist bold und freundlich und wird begleitet von einer Wortmarke in denselben runden und weichen Formen und von der Schrift Diatype Rounded, die Überschriften, Interface und Kampagnen bestimmt.

Alles ist in Bewegung

Das Bright Yellow, das den neuen Markenauftritt bestimmt, wird von Gold und helleren Gelbtönen begleitet und von Weiß und Anthrazit, die Kontraste setzen.

Gleichzeitig ist die Dynamik zentral: Alles ist in Bewegung, Schrift läuft über den Screen, die Bildmarke zieht sich auseinander, morpft und vor allem verwandelt sie sich in Figuren, die hüpfen, fliegen oder herzlich die Arme ausbreiten.

Eine Reihe wunderbarer Icons, die ebenfalls rund, weich und emotional sind, reichen vom Cocktailglas über Kojoten bis hin zu tanzenden Cowboystiefeln und Herzen, die wie ein Strauß Blumen zusammengebunden sind.

Die Bildwelten hingegen erzählen vom Miteinander, vom gemeinsamen Lachen, von Gerichten, die geteilt werden und fröhlichem Beisammensein.

Die neue Markenidentität zieht sich durch die gesamte Plattform – von der videobasierten App in die Kommunikation bis hin zum Franki Social Club, wo die Creator:innen ihr Cashback erhalten.



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Koordinaten eines Küchenchefs: der clevere neue Look von Kiko Martins › PAGE online


In den Gerichten des portugiesischen Spitzenkochs Kiko Martins stecken Einflüsse und Erfahrungen aus der ganzen Welt. Die Peter Schmidt Group übersetzte diese in ein ebenso einfaches wie hintergründiges Personal Branding.

Koordinaten eines Küchenchefs: der clevere neue Look von Kiko Martins › PAGE online

Das Restauranterlebnis beginnt für viele Gäste schon bevor sie am Tisch Platz nehmen: Sie entdecken Lokale über Instagram, YouTube oder Empfehlungen, verfolgen die Arbeit eines Küchenchefs oft über Monate. Restaurants funktionieren wie Marken: Sie bespielen unterschiedlichste Kanäle und wecken dort Interesse. Und Köchinnen und Köche? Machen es immer öfter genauso! Ein Beispiel dafür ist der portugiesische Spitzengastronom Kiko Martins: Dessen Restaurants sind im Guide Michelin gelistet und aufgrund seiner Fernsehauftritte ist er im ganzen Land ein bekanntes Gesicht. Und auch sein neues Branding trifft den Geschmack: Beim D&AD gewann es in diesem Jahr einen Pencil, beim Branchenaward FAB Gold als beste Arbeit in der Kategorie Brand Identity.

Lokale Bezüge ohne Klischee

Entwickelt hat den Auftritt die Peter Schmidt Group am Standort in Lissabon. Die Gestalter entwarfen einen minimalistischen Look, der subtil vermittelt, was die Küche von Kiko Martins auszeichnet: Sie lädt zum Entdecken ein und nimmt Gäste auf eine kulinarische Weltreise.

Diese Reise hat auch Kiko Martins hinter sich: Er bereiste mehr als zwanzig Länder auf allen Kontinenten, lernte Rezepte, Gewürze und Zubereitungsmethoden kennen und verwebte all diese zu einem einzigartigen kulinarischen Stil. Wegen genau diesem kommen Gäste in seine Restaurants – und davon erzählt das neue Branding. Dabei vermieden die Designer alle Klischees und vordergründigen Bezüge. Vielmehr gingen sie auf die Suche nach einer visuellen Idee, die die unterschiedlichsten Orte verbindet. Das Ergebnis waren geografische Daten. Denn jeder Ort der Welt lässt sich über Koordinaten definieren. Grad, Minuten, Sekunden – diese universale Sprache wurde zum Herzstück des Designs und vermischt sich mit dem Namen Kiko Martins‘ zu einem typografischen Auftritt.

Die Poesie des Hintergründigen

Das reduzierte Logo lässt sich auf jede Oberfläche übertragen: gestickt auf Schürzen, geprägt auf Tellern, gedruckt auf Menüs. Digital wie analog. Und immer in Harmonie mit der visuellen Identität der sehr unterschiedlichen Restaurants, die Kiko Martins betreibt. Als Partner mit an Bord: die Agentur Stream and Tough Guy, die die begleitende Kommunikationskampagne entwickelte.

Pedro Vilar, Chief Creative Officer der Peter Schmidt Group in Lissabon, erklärt: »Ein gutes Design schafft nicht nur Sichtbarkeit, sondern macht neugierig. Es spielt mit der Faszination des Hintergründigen und baut gerade dadurch emotionale Bindungen auf.« Auch für Kiko Martins bietet die Veränderung die Möglichkeit, seine Positionierung weiter zu schärfen: Bislang trat er als »Chef Kiko« auf, stellte jedoch fest, dass Menschen diesen Namen mit dem Beginn seiner Karriere assoziierten – dies passte nicht mehr zu seiner Wahrnehmung als etablierter Koch und seinen gewachsenen Ambitionen. Durch sein neues Personal Branding wird er zum Premiumabsender und Kosmopoliten; bereit, seiner kulinarischen Reise die nächsten Stationen und damit Koordinaten hinzuzufügen.

KikoMartins Schriftlogo

KikoMartins

KikoMartins

KikoMartins

KikoMartins Flaschen

KikoMartins Corporate Design

KikoMartins, Koch probiert ein Eis

KikoMartins

KikoMartins, ein Teller mit Essen

 

 

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Die Illustrationen des »NEINhorn« tauchten bei ChatGPT auf › PAGE online


NEIN, das ist wirklich eine Frechheit, würde der illustrative Kinderbuch-Charakter dazu sagen. Der Carlsen Verlag klagt gegen OpenAI, weil Texte und Illustrationen fast identisch bei ChatGPT angezeigt wurden.

Die Illustrationen des »NEINhorn« tauchten bei ChatGPT auf › PAGE online
Cover: Das NEINhorn. Von Marc-Uwe Kling, Autor, & Astrid Henn, Illustratorin, erschienen im Carlsen Verlag

Das »NEINhorn« ist die Hauptfigur eines bekannten und humorvoll umgesetzten Kinderbuches des Autors Marc-Uwe Kling, das von Astrid Henn illustriert wurde. Vor einiger Zeit tauchten »nahezu identische«, wie der Verlag selbst sagt, Zeichnungen in ChatGPT auf. Eine Freigabe für KI-Trainings gab es zuvor nicht. Jetzt klagt der Carlsen Verlag gegen OpenAI.

Hervorzuheben ist auch, dass nur sehr einfache Prompts nötig waren, um NEINhorn-Geschichten angezeigt zu bekommen. Die Illustrationen gleichen dem Original stark. Und es gibt weitere Vorschläge von ChatGPT zu rechtsverletzenden Illustrationen sowie Texten – ohne jede Erwähnung des Ursprungs.

Neinhorn Illustrationen Cover - original versus Fake
Gegenüberstellung von Original (links) und Fake (rechts, generiert von ChatGPT)

 

Viele Unsicherheiten

Urheberrechtsfragen zu Texten und Bildern sind bisher nicht ausreichend geklärt, was zu viel Unsicherheit führt – und zu rechtlichen Schritten wie in diesem Fall. Denn hier scheint es offensichtlich, dass die Illustrationen und Texte zum Training von Sprach- und Bildmodellen genutzt wurden.

Der Verlag kommentiert:

»Die von ChatGPT erzeugten Illustrationen lassen sich vom Original-NEINhorn kaum unterscheiden.«

Und weiter sei es außerdem so, dass »ChatGPT ganze Druckvorlagen für illustrierte Geschichten samt Umschlaggestaltung, Impressum, einer falschen Bestellnummer und Verlagslogo anbiete.«

Eine Prise Humor trotz Empörung

Obwohl die Urheber sich das nicht gefallen lassen wollen und nun rechtlich dagegen vorgehen, kommentieren sie es mit Humor. Und zwar wie das Neinhorn sagen würde: »NEIN« zum Klau von menschlich gefertigten Inhalten. Die Empörung ist natürlich trotzdem stark.

»OpenAI klaut einfach alle Kunst und Kultur der ganzen Welt und glaubt, damit durchzukommen? Da fällt dem NEINhorn nur ein Wort dazu ein: Nein!« (Marc-Uwe Kling, Autor)

Die Original-Illustrationen von Astrid Henn zum »NEINhorn« sind übrigens aktuell in einer großen interaktiven Familien-Sonderausstellung mit rund 30 Original-Illustrationen, Skizzen und Mitmach-Stationen im Karikaturmuseum Krems in Österreich (laufend bis zum 30. Juni 2027) zu sehen.

Die Rechtsfragen über Inhalteklau in Zeiten von ChatGPT und Co. gehen weiter, denn geklärt ist hier erst mal wenig. Dagegen vorzugehen, ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Was aber, wenn einzelne Illustrator:innen sich mit dieser Problematik konfrontiert sehen, ohne dass ein Verlag dahintersteht?

Helfen kann dabei eine Rechtsschutzversicherung für Freelancer:innen. Man sollte aber genau prüfen, inwiefern Plagiate durch KI und KI-Trainings abgedeckt sind.

 

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Böttcher wird BOETTCHER – Fahrradhersteller mit neuem Markenauftritt – Design Tagebuch


Der norddeutsche Fahrradhersteller Böttcher vollzieht eine visuelle, zugleich strategische Neuausrichtung. Unter dem künftig in Versalien und ohne Umlaut geschriebenen Namen BOETTCHER bündelt das Traditionsunternehmen seine Fahrradmarke, den Teile-Großhandel, den E-Commerce-Service sowie den eigenen Flagship-Store unter einer gemeinsamen Dachmarke.

Böttcher Fahrräder ist ein deutscher Fahrradhersteller und -großhändler mit Sitz in Wesseln bei Heide, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen geht auf ein 1851 gegründetes Manufakturgeschäft zurück; Fahrräder werden seit 1907 gefertigt. Böttcher produziert individuelle Fahrräder und vertreibt zusätzlich Marken wie Grecos und Superior. Der Vertrieb richtet sich vor allem an den deutschen Fachhandel und reicht in weitere europäische Märkte. Regional ist das Unternehmen besonders in Norddeutschland verankert.

Das vor wenigen Tagen vollzogene Rebranding bedeutet für das Traditionsunternehmen die größte Veränderung des visuellen Erscheinungsbildes seit langer Zeit. In der Vergangenheit wurden die Marke Böttcher und das Unternehmen Böttcher visuell weitestgehend eigenständig geführt. Die Zusammenführung unter einem gemeinsamen Markendach sorge für Einheitlichkeit und kommuniziere eine zukunftsorientierte Ausrichtung, so das Unternehmen. Die neue Außendarstellung sei „moderner, cleaner, minimalistischer“, wie es im frisch relaunchten Webauftritt (boettcher-fahrraeder.de) heißt.

Böttcher Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Böttcher Fahrräder, Bildmontage: dt
Böttcher Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Böttcher Fahrräder, Bildmontage: dt

Das Logo wurde von Grund auf neu gestaltet. Aus einer Wortmarke mit handschriftlichem Charakter wurde ein aus schräg gestellten Großbuchstaben bestehendes Typologo. Die nach rechts geneigte Wortmarke kommuniziert Bewegung und Dynamik – ein im Kontext Radsport gängiges, weitverbreitetes Gestaltungsprinzip (siehe Wortmarken von Mitbewerbern wie Giant, Scott, Bergamont, Focus, Trek, Winora, Rose, Focus u.a.). Einkerbungen und die Zerlegung der Buchstaben in spitzkantige Segmente, wie beispielsweise beim E, dessen oberster Querstrich losgelöst vom vertikalen Stamm frei steht, betonen diesen Ausdruck. Die Umstellung der Schreibweise von „Ö“ auf „OE“ folgt der angestrebten stärkeren internationalen Positionierung.

Auch die traditionell am Fahrradrahmen montierte Plakette mit „B“-Bildmarke wurde redesignt. Dabei wurde die umgebende Schildform entfernt und die scriptuale Formensprache in eine stärker abstrahierte B-Form überführt. Das B fungiert im Sinne eines Sekundärlogos/Zweitzeichens.

Premiere feierte das neue Erscheinungsbild samt überarbeitetem Messestand auf der Fachmesse Bike&Co in Kassel. Wie Geschäftsführer Hauke Niemann betont, werde der neue Markenauftritt schrittweise über das kommende Jahr hinweg in allen analogen und digitalen Touchpoints ausgerollt. „Ein Rebranding passiert nicht von jetzt auf gleich, es ist ein stetiger Wandel, mit dem wir uns auch noch im kommenden Jahr intensiv beschäftigen müssen. Aber wir glauben daran, dass dies ein richtiger und wichtiger Schritt für unsere Marke ist“, so Niemann.

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